Von der Liebe.
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die Leiden so Gott uns sendet, aus SeinerHand zu nehmen, sondern auch, weil Er sieuns zu unserm Besten, also aus Liebe sendet,Ihm von ganzem Herzen dafür zu danken, isteine Gabe des Heiligen Geistes. Leiden sinduns zu unsrer Läuterung notwendig, zur Prü-fung der Geduld, zur Richtung des Herzensauf Gott. Darum sagt eben dieser Apostel:„Wir frohlocken in Drangsalen, denn wir wis-,„sen, daß das Drangsal Geduld wirket; die„Geduld aber Bewährung; die Bewährung aber„Hofnung; die Hofnung aber läßt nicht zu„Schanden werden, denn die Liebe Gottes ward„ausgegosscn in unsre Herzen, durch den Hei-„ligen Geist, Der uns gegeben ward."
zi. Da der Apostel, in der zuvor angeführ-ten Stelle, die Leiden mit dem Sohne Gottesals eine Bedingung künftiger Mitverherrlichungmit Ihm anpreiset, so dürfen wir uns nichtwundern, wenn vorzüglich begnadigte Seelensich nach Leiden sehnten, so wie die von Liebe zuGott entzündete heilige Theresa zu beten pflegte:„Laß mich leiden oder sterben!" und wie eineandere heilige Seele, wenn sie lange nicht mirLeiden heimgesucht worden, sich in Klage zuihrem Gotte wandte, und Ihn fragte: Ob Ersie vergessen habe?
Slöm. V.L-L-