Von der Liebe.
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erzeigen schuldig sind, so bleiben wir ihm dochimmer noch Liebe schuldig. Eine selige Schuld!
Denn auch in Absicht auf Liebe, und vorzüglichauf sie, ist das Wort unsers Heilandes wahr,welches Paulus, in einer herzlichen Abschieds-rede, uns erhalten hat: „Geben ist seliger als„nehmen."
g. Zn jener Stelle seines Sendschreibensan die Römer, fährt eben dieser Apostel alsofort:
„Denn folgendes: Du solt nicht ehebrc-„chcn; du solt nicht tödten; du solt nicht steh-„len; du solt nicht falsch Zeugnis; geben; dich„soll nicht gelüsten; und so ein Gebot mehr ist,
„das wird in diesem Worte begriffen: Du solt„deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die„Liebe thut dem Nächsten kein Böses; so ist Nö>„. xm,„nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung."
9. In wenigen Worten sagt er dassclbige andie Galater: „Durch Liebe diene gegenseitig„einer dem andern. Denn das ganze Gesez
„wird in einem Wort erfüllet, in dem: Liebe Zal.v. >z,„deinen Nächsten wie dich selbst."
10. Anderswo nennt Paulus die Liebe „das