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Von der Liebe.
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N°M. XIII,
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als solchem, jeder Samarit ein Gräuel war:^Welcher dünket dich unter diesen dreycn war„wohl der Nächste dem der unter die Räuber ge-„fallen war? Jener sprach: Dcr-die Barmher-zigkeit an ihm that. Da sprach Jesus zu ihm:„So gehe hin, und thue desgleichen."
6. In dem Sinn unsers göttlichen Meistersspricht auch Sein Apostel. Nachdem er zur Er-füllung verschiedner, der Obrigkeit und unfernMitbürgern zu erweisenden Pflichten die Gläu-bigen zu Rom ermahnet hatte, fügte er hinzu:„Bleibet keinem etwas schuldig, ausgenommen„euch unter einander zu lieben, denn wer den„andern liebet, der hat das Gesez erfüllet."
7. Foderungcn der Obrigkeit befriedigenwir durch Erlegung der Steuern und des Zolls;wir thun genug dem Gläubiger, durch Entrich-tung der Schuld; wir fügen uns den Pflichtendes Anstandes, durch Erweisung gebührenderEhrerbietung gegen unsre Obern, geziemenderAchtung gegen unsre Gleichen oder Niedern;aber die Schuld der Liebe bleibt uns gegen jedenzu entrichten. Erweisen wir auch unsre Liebedurch Liebesdienste die wir dem Nächsten erzei-gen, wie wir, wofern wir es können, ihm zu