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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
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Aus einer Übersicht der dem Plane beygefügtm Tabelle ergibt sich, daß die vier am nördlichen Ende deö ellipti-schen Feldes niedergefallencn und die erste Gruppe bildenden Steine alle ansehnlich groß und gewichtig waren (der größtevon 13 Pfund, der kleinste der wohl nur ein Bruchstück eines spater im Falle zersprungenen Steines gewesen seyndürfte von 28 Loth), und zusammen bey 2? Pfund wogen. Die 56 Steine der mittleren oder zweyten Gruppebetragen dagegen am Gewichte zusammen nur etwas über 55 Pfund, und es waren meistens kleinere oder doch nurmittelgroße Steine, im Durchschnitte von 1 bis 3 Pfund (nur 8 von 2 Pfund und darüber, 5 von 3 und 2 von 4.Pfund, der größte von A 4 Pfund; dagegen aber auch keiner unter 8 Loth, nur 8 unter 16 Loth, 13 unter einemPfund). Jene, die dritte, südliche Gruppe bildenden 26 Steine endlich geben ein Gesammtgewicht von kaum mehr als21 Pfund und waren fast durchgehends kleine und sehr kleine Steine, im Durchschnitte von 7 bis 12 Loth (12 da-von unter 8, 7 unter 16 Loth, nur einer von iH, der größte etwas über 2 Pfund) der kleinste hier ausgezeichnetewog 34- Loth, und ohne Zweifel sind hier noch weit kleinere gefallen, die aber entweder nicht anfgcfunden oder der Auf-zeichnung nicht werth befunden wurden, wie dieß die beyden auf der fünften Tafel, Fig. 3 und 4 abgebildeten, derAnzeige nach aus dieser Gegend herstammenden und folglich zu dieser Gruppe gehörigen Steine bewähren, wovon dereine kaum 2 4 Quentchen, der andere kaum 56 Gran wiegt (1).

Die Tabelle weiset übrigens 65 Finder und 66 Steine, und von letzteren ein Gesammtgewicht von 95 Pfund aus.Ich hatte bereits in der ersten von diesem Ereignisse gegebenen Nachricht, nach den Resultaten der an Ort und Stellegepflogenen Untersuchung und nach Erwägung aller Umstände und Verhältnisse, die Total-Zahl der gefallenen Steineauf 100 Stück und das Gesammtgewicht derselben auf 150 Pfund geschätzt, obgleich ich damahls nur von 40 aufgc-fundenen verläßliche Notiz, und trotz deö angelegentlichsten Einsammelns der bereits aufgefunden gewesenen und der eif-rigsten Betreibung des Aufsuchens der liegen gebliebenen Steine durch zwey Tage, nur 61 Stück (wovon diesincistennur Fragmente waren), am Gewichte zusammen bey 27 Pfund, aufbringen konnte (2), und ich fand auch späterhin, nach

mitgenommen wurden, daher auch diese einer später» Notiznehmung entgingen. Sowohl in diesem präsumtiven als in dembestehenden Falle wie ihn inzwischen der Plan ausweiset würde der Mittelpunct dieser Gruppe von jenem der zwey-ten oder mittleren in einem ähnlichen Abstande, d. i. von beyläufig 2600 bis 2800 Klafter, wie der von dieser zu jenem derdritten Gruppe zu liegen kommen, was auch die oben bemerkte Gleichheit der steinfreyen Räume zwischen denselben und desAbstandes der Gruppen on niasso, so wie die Gleichheit des Zeit-Momentes im Vernehmen der, die Erplosionen bezeichnendenDetonationen vermuthen ließen. Der von dem Meteore während diesen Explosionen, die jene Steingruppen als Productgaben, auf feinem Zuge zurückgelegte Raum, würde demnach eine Strecke von 5 bis booo Klafter in gerader Linie betreffen,und da nach einstimmigen Aussagen so vieler Augen- und Ohrenzeugen des Phänomenes, das begleitende Getöse im Ganzen6 bis 3 Minuten dauerte, so bestimmt diese Dauer beyläufig de» ZeNea»»,, welche» das M-cevr beauchce, jene Strecke zurück-zulegen; die Schnelligkeit der Bewegung scheint demnach nicht ausnehmend groß gewesen zu seyn, man mag die Höhe auchals noch so beträchtlich und die Richtung deS Zuges auch noch so schief oder parabolisch annehmen, auch wohl voraussetzen,daß die Zeitschätzung, wie kaum zu bezweifeln ist, um vieles zu hoch ausgefallen seyn möchte.

(z) Den sprechendsten Beleg für die Richtigkeit dieses merkwürdige» Umstandes, der sich uns bey der Untersuchung des Ereignissesan Ort und Stelle sogleich bemerkbar machte (so wie er bereits von dem französischen Physiker Biot- bey Gelegenheit derwissenschaftlichen Untersuchung des Steinfalles bey L'Aigle bemerkt worden war) daß nähmlich an dein einen Ende dergroßen Achse der Ellipse, und zwar nach dem bey diesen beyden Ereignissen mit aller Verläßlichkeit beobachteten Zuge desMeteors und der ganzen Erscheinung mit der ersten Explosion, meistens große und darunter die größten Steine, am ent-gegen gesetzten dagegen, mit der letzten Explosion, meistens kleine und die kleinsten, im Mittel und als Product der zweytenExplosion, aber meistens mittelgroße Steine fielen (woraus allenfalls zu schließen wäre, daß die Masse Anfangs zäher undschwerer zersprengbar gewesen seyn möchte) und zugleich für die Genauigkeit des Planes und der Tabelle (deren mittel- undunmittelbare Zustandebringer denn doch keine entfernte Ahndung dieses Umstandes hegen konnten), geben die wirklich vor-handenen , größten Theils lange vor der Zustandebringung jener und unmittelbar aus erster Hand erhaltenen, oben beschriebe-nen unverbrochenen Steine von diesem Ereignisse, deren angegebene Fallsstellen genau den Erwartungen (so wie auch voll«kommen den über manche persönlich eingehohlten Privat-Notizen) entsprachen, zu welchen das respective Volumen und Gewichtderselben in diesen Beziehungen berechtigten. So ist der auf der vierten Tafel abgebildete größte Stein zunächst der äußersten Falls-stelle am nördlichen Ende des Flächenraumes, als Glied der ersten Gruppe unter Nr. 5 y angezeigt, so finden sich die Fig. 3auf der fünften und Fig. r bis 4 auf der sechsten Tafel abgebildeten größeren Steine sämmtlich im Mittel des elliptischen Feldes,als Product der zweyten Explosion unter Nr. 45 , 26, 35 , 43 und 40; dagegen die kleinern Fig. i. 2. der fünften Tafel,im südlichen Ende und unter der letzten Gruppe des Feldes unter Nr. igundib angedeutet, und die beyden kleinsten, Fig. 3 . 4.derselben Tafel, wenigstens als in dieser Gegend, nähmlich in der Nähe von Lang-Pirnitz aufgefunden, angegeben.

(2) Die Umstände und Verhältnisse, welche damahls als noch von Seite des, weder durch besondere Neugierde, noch wenigerdurch Eigennutz gereihten Landvolkes jener Gegend keine absichtliche Verheimlichung oder Zurückhaltung der aufgefundenenSteine zu besorgen war, indem man vielmehr das Förmliche der Verhandlung, das Angelegentliche des Aufsuchens und Ein-trcibens solcher an sich ganz werthloser (der vorherrschenden Meinung nach für angebrannte Mauerstücke eines in die Luft ge-

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