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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
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lich nahe, nur auf 100, 200 Klafter Entfernung vvn einander liegen, so daß sie einen Flächenraum von kaum 2 bis300,000 Quadrat-Klafter einschließen. Die übrigen liegen wieder mehr zerstreut und entfernter von einander, so daßalle zusammen einen Flachenraum von etwa 2 biö 3 Millionen Quadrat-Klafter einnehmen möchten. Diese Gruppe hatsich übrigens mehr in die Lange als in die Breite ausgedehnt (i), denn der entfernteste Fallspnnct gegen S. (Nr. i) der überhaupt auch sehr weit, bey r 600 Klafter, vom wahrscheinlichen Mittelpuncte derselben sich befindet istvom äußersten dieser Gruppe gegen N. (Nr.il.6.) auf 2200 Klafter entfernt, indeß der äußerste gegen W. (Nr. 25)vom äußersten gegen O. (Nr. 18 ) nur 1300 Klafter absteht. Jener äußersie dieser Gruppe gegen N. (Nr. n. L.) istvon dem äußersten der vorigen, mittleren Gruppe gegen S. (Nr. 62 . b.) ebenfalls auf beynahe 1000 Klafter entfernt,so daß demnach auch hier, wie zwischen letzterer und der ersten Gruppe am Nordende, ein ähnlicher steinfreyer Zwischen-raum vvn bepläufig 2 Millionen Quadrat - Klafter bemerkbar wird ( 2 ).

Jene durch die äußersten Fallsstellen in N. und S. nach Angabe des Planes der Länge nach durch dasFeld gezogene Linie durchfchneidet eben so wenig den als wahrscheinlich anzunehmenden Mittelpunkt dieser Gruppen alsjenen des Feldes im Ganzen; um diesen Forderungen zu entsprechen, müßte eine andere angenommen werden, welchein N. um einige Grade mehr westlich fiele, welches den, in mehrfacher Beziehung auch wirklich sehr wahrscheinlichenUmstand voraussetzen würde, daß am Nordende des Feldes noch einige Steine, gegen Willen; und Porenz zu,gefallen wären, die nicht zur Notiz kamen oder deren Fallsstellen wenigstens nicht auögemittelt werden konnten ( 3 ).

(») Wahrscheinlich weil der Stein Nr. - zieinuch horizontal und der ursprünglichen Bewegung des Meteors entsprechend, folglichmit verstärkter Wurfkraft, vorwärts geschlendert wurde, daher die schiefste Richtung oder längste Parabel im Falle beschriebund folglich am weitesten flog, wie dessen Fallsstelle denn auch in gerader Linie bey -boo Klafter vom annehmbaren Centrodieser Gruppe entfernt liegt.

(2) Die Gleichheit dieser steinfreyen Räume zwischen den Gruppen, so wie die der'Abstände dieser von einander, sowohl ihremwahrscheinlichen Mittelpuncte als ihren Endfalls stellen nach, ist meines Erachtens sehr merkwürdig, indem sie auf gleiche In-tervalle zwischen den Explosionen schließen läßt, welche übrigens auch die Auslagen über das Vernehmen der drey Haupt-De-tonationen der Dauer der Zwischenzeit nach, bestätigten.

(3) Obgleich nach alle dem, was bereits über die Explosionen des Meteors und über die so mannigfach modificirte und complicirteWurfs- und Fallsbewegung, mit welcher die von demselben weggeschleuderten Bruchstücke zur Erde kommen, als wahrschein-lich vorgebrach iworden ist, es wohl unmöglich seyn dürfte, den wahren Mittelpunkt dieser Gruppen von Fallsstellen, undnoch mehr jenen, diesen in senkrechter Höhe centrirenden der Explosionen selbst, mit voller Zuversicht zu bestimmen; so kannman doch mit aller Wahrscheinlichkeit erster» dort annehmen, wo die meisten Fallsstellen und diese im Durchschnitte am dich-testen beysammen liegen, letzter» aber etwas hinter-diesem Puncte, da wohl vorausgesetzt werden kann, daß die eigenthüm-liche Bewegung der Masse auf alle von ihr getrennten Bruchstücke mehr oder weniger Einfluß gehabt habe. Der Mittelpunktder Mittlern Gruppe möchte demnach etwa boo Klafier O. N. O. von der Kirche von Stannern und etwa »000 Klafter N.von Sorez und 600 S. S.W. von Falkenau zu setzen seyn; so daß der äußerste Stein dieser Gruppe in W. »5 bis -600,der äußerste in O. 1000 bis --oo, der südlichste 12 bis -boo, der nördlichste etwa 9 oo Klafter davon entfernt zu liegenkäme; Entfernungen die den denkbaren Wurfs - und Fallsbewegungen der dieser Gruppe ungehörigen Bruchstücke ganz gutentsprechen möchten. Der Mittelpunkt der dritten Gruppe könnte sich um die Fallsstelle Nr. -- s. gedacht werden, etwa 400Klafter N. von Lang-Pirnitz, 2800 Klafter vom Mittelpuncte der vorigen; so daß der äußerste Stein in W. etwa 800, derin O. 5 oo, der südlichste -boo, der nördlichste boo Klafter davon zu liegen käme. Zieht man nun eine gerade Linie durchdiese beyden Puncte und verlängert sie bis ans Nordende des elliptischen Feldes; so würde ihr Endpunkt hier gegen Willenz zu,etwa boo Klafter östlich von diesem Orte, und etwa 200 Klafter W. N. W. von der Fallsstelle Nr. bo fallen. Diese Linie welche etwa um 3 oder 4 Grade von der hier angegebnen Richtung des magnetischen Meridianes abwiche würde nunnicht nur die beyden in Hinsicht der gefallenen Steine am besten beobachteten und den Fallsstellen nach am genauesten ausge-mittelten Gruppen in ihrem wahrscheinlichen Mittelpunkte durchschneiden, sondern auch die Zahl der Fallsstellen und selbst denbefallenen Flächenraum obgleich letzteres von weniger Belang ist in zwey ziemlich gleiche Hälften rheilen, und somitmit vieler Wahrscheinlichkeit als die wahre Bahn des Meteors bezeichnend angesehen werden können. Es würde dieselbe nurvoraussetzen, daß auf jenen durch sie bezcichneten Punkt, oder vielmehr noch mehr westlich, gegen Willenz oder Porenz zu,einige Steine mit der ersten Explosion innerhalb der Gränzen des elliptischen Feldes gefallen seyen. Und dies; war höchst wahr-scheinlich wirklich der Fall; denn nicht nur, daß von dieser Gruppe nur vier Steine ausgemittelt werden konnten, deren doch,im Verhältnis; zur Zahl und Masse der übrigen, nicht gar so wenige gefallen seyn können, und daß deren Fallsstellen so nahebeysammen und alle nach einer Seite hin liegen, so daß kaum ein Mittelpunkt oder eine Durchschnittslinie, am wenigsteneine lolche denkbar wäre, welche jener der übrigen Gruppen nur einiger Maßen entspräche; so ist es auch sehr möglich, daßin diejer Gegend mehrere Steine unbeobachtet niedersielen oder nicht aufgefunden wurden, da diese Gegend weit weniger be-völkert ist und während der Momente des Ereignisses beynahe ganz von den Einwohnern verlassen war, die sich eben auf dem wei-ten Wege zur Kirche nach Stannern befanden; auch hat sich im Verfolg der Nachforschungen ergeben, daß hier nach derHand wirklich noch einige Steine aufgefunden wurden, von welchen aber keine nähere Notiz erhalten werden konnte, so wieauch gleich Anfangs am Tage der Begebenheit selbst, mehrere Steine und Bruchstücke von Fuhrleuten, die gerade dieses We-ges und nahmentlich von Willenz kamen und weiter zogen, von daher nach Stannern gebracht, daselbst gezeigt und weiter