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und Zerreiben erhaltene Pulver ist nicht ganz gleichsinnig, ballt sich zusammen und klebt etwas; einzelne Stückchenwiderstehen dein Stößel mehr, und zeigen sich minder retractvrisch als die übrigen Atome, die fast durchgehends ziemlichstark, aber doch weniger als jene der bröcklig-körnigen Substanz, ans die Nadel wirken.
Und diese Verschiedenheit, im Aeußern sowohl als in den physischen Eigenschaften — m so ferne letztere ohne me;chanische Absonderung und partielle Untersuchung aller dieser Substanzen für sich, was nicht wohl möglich ist, misgc-mittelt werden konnten — vollends aber der so auffallend sich aussprechende verschiedene Grad von Einwirkung des Aetz-mittels auf dieselben—der denn doch von einem verschiedenen Grade von Verwandtschaft derselben zur Säure oder deMOrygen abhängt—(l), scheinen wohl auf eine wesentliche, und zwar auf eine chemische Verschiedenheit hinzudcuten (2).
zclnen, zum Lheil so ungleich vertheilten und hie und da partienweise so ungleichförmig angchäüftcn Gemengtheile, insbe-sondere aber von der so häufig und unregelmäßig durch die ganze Metall-Masse zerstreuten bröcklig-körnigen und der ihr nächstverwandten Substanz, rührt denn auch die Schwierigkeit der technischen Bearbeitung des Meteor-Eisens im Großen und Gan-zen, die von mehreren Physikern bereits bemerkte Ungleichförnngkcit in der Schmiede-und Schweißbarkeit desselben (welcheVauquelin verleitete einen geringen Grad von Opydation dieses Eisens im Allgemeinen anzuiiehmen), und vorzüglich derUmstand her, daß sich solche Massen äußerst schwer mir der Säge behandeln lassen, so daß man bey mühsam fortgesetzter Ar-beit vieler Tage Zeit bedarf um auch nur ein Handgroßes Stück vollends abzusägen, und dabcy viele Säge» (aus Uhrfeder-blättern) zu Schanden arbeitet, indem man yäufig auf Stellen stößt die einen große» Widerstand zeigen, die Sägen stumpfmachen und die Zähne auSbrechen, indeß andere sich bcynahe wie Bley schneiden.
(») Diesen verschiedenen Grad von Verwandtschaft zum Opygcn scheint wohl auch schon das oben erwähnte Resultat des Versuchesmit dem Blau-Anlaufen polierter Flächen zu bestätigen. Und von demselben rührt ohne Zweifel jene von selbst entstandene,einer schwachen Actzung gleichende Andeutung des Gefüges her, die sich durch vertiefte, den Streifen entsprechende Linie» underhabene, in jeder Beziehung mit den Figuren übereinstimmende Zwischenräume, zumahl an einer der von dem unvollkomme-nen rindenartigen Ueberzuge entblößten Flache der Masse von Elbogen ausspricht, indem diese — so viel auS der dunkele»,mit Volkssagen und Mährchen verwebten Geschichte über die Herstammung derselben bekannt ist — durch mehrere Jahrhun-derte den Injurien der Zeit und dem Einstuffe der atmosphärischen Luft und selbst des Wassers ausgeseht war.
(2) Manche Physiker, welchen die Erscheinung des Gefüges bey dieser Behandlung bekannt wurde, und die eine Muthmaßutig dar-über äußerten (nahmentlich Neu mann, Schweigger u. a.), glaubten den verschiedenen Grad von Einwirkung der Säu-ren, wodurch dasselbe zum Vorschein gebracht wird, von dein bekannten Gehalte dieses Eisens an Nickel, und von einer un-gleichen Vcrtheilung desselben in jenem — oder vielmehr von der ungleichen Vertheilung aber einer gewissen regelmäßigenAbsonderung des damit iegirten Anthell-s nn„ Gpdiegeneisen — herleiten zu können, obgleich der von de» Chemikern — we-nigstens anfänglich —> als so höchst unbedeutend angegebene Gehalt der verschiedenen Meteor - Eisen - Massen an jenem Me-talle (iin Durchschnitt von »^ bis 3 ^ Percent, nach Klaproth wenigstens) eine so auffallende Wirkung kaum erwartenließ. Jene Vermuthung hatte daher durch die Resultate späterer Untersuchungen S tr 0 ni e y er's , nach welchen jener Gehaltbeträchtlich höher (nähmlich zwischen io und n Percent) gestellt wurde, einerseits sehr an Wahrscheinlichkeit gewonnen; al-lein mit diesem Befunde ergab sich auch, daß dieser Gehalt nicht nur unveränderlich und bey allen Meteor-Eisen-Massengleich groß, sondern daß derselbe auch stets durch die ganze Masse vollkommen gleichförmig vertheilt scy, und solcher Gestaltließe sich, falls dieß im strengsten Sinne zu nehmen wäre, jene Erscheinung durchaus nicht von demselben herleitcn — wie dennauch der — von Stromeyer selbst ausgewiesene ähnliche — Gehalt an Nickel im Cap'schen Eisen (es mag dasselbe nunterrestrischen oder wirklich meteorische» Ursprungs seyn), bey ähnlicher Behandlung der Masse, sich wirklich gar nicht ausspricht-—; man müßte denn zugeben — was jenen Resultate» unbeschadet wohl auch der Fall seyn kann daß bey jenen Massendoch eine, beziehungsweise wenigstens, ungleichförmige Vertheilung des Nickels Statt fände. Sollte nähmlich der Gehaltan diesem Metalle, wenigstens zum Theil, die verschiedene Einwirkung der Säuren und somit die Erscheinung des Gefügeswirklich veranlassen; so müßte eine theckweise Verbindung desselben mit dem Eisen (folglich eine ungleichförmige Vcrtheilunggegen dieses), und eine — dem Gefüge entsprechende — regelmäßige Absonderung dieses Nickel-Eisens von dem übrigen(womir die Gleichförmigkeit der Vertheilung deS Nickels gegen die Masse l,n Ganzen ziemlich wieder hergestcllt würde) ange-nommen werden, und in dieser Voraussetzung könnte man von allen Theilen des regelmäßigen, eigentlichen Gefüges, dieEinfaffungs- und Schraffirungsleisten am passendsten dafür erkennen, als welche sich als die erhabensten, folglich als die vonder Säure am wenigsten angegriffenen, durch eigenthümliche Härte und Zähigkeit, Farbe und Glanz (Eigen,chaften, welche,a priori zu schließen, das Eisen durch eine solche Legirung höchst wahrscheinlich in einem solchen Grade erlangen dürfte) aus-'gezeichneten Theile, und um so mehr dafür aussprccheii, als auch ihre Masse zusammen genommen dem chemisch ausgewiese-ncn rnaximo des Total-Gchalres an Nickel, und ihre ziemlich gleichförmige Vertheilung in der Gesammtmasse, der Forderungin dieser Beziehung, am meisten entspräche. Die am stärksten angegriffene Substanz derStreifen könnte dann, allen ihren Ei-genschaften gemäß, für reines Gediegeneisen gelten; es bliebe demnach nur noch die dritte Substanz übrig, die sich durch dasGefüge und durch ihre Eigenschaften als heterogen von jene» beyden ausspricht, nähmlich die der Zwischenfelder oder Figuren:Gillet de Laumont scheint geneigt, diese für gekohltes Eisen anzusehen; und wirklich hat diese Vermuthung vieles fürsich, zumahl da Kohlenstoff als Bestandtheil mehrerer Meteor-Steine, und selbst — nach Tcnnant — des Cap'schen Ei-sens (in welchem derselbe vielleicht, so wie der Nickel und die übrigen Bestandtheile, ganz gleichförmig in der Masse vertheilt,und nicht bloß mit einem bestimmten Antheile des Gediegeneisens chemisch verbunden und mit diesem ausgeschieden, sich besinnd«t), bereits dargethan ist.
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