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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
Entstehung
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oder Spitze bis zur hervorragendsten Erhabenheit am untern Rande dieser Seite gemessen, beträgt 15 Z Zoll; am linkenRande nur 13 Zoll.

Die größte Breite, von den hervorragendsten Erhabenheiten an beyden Seitenraudern, etwa 5 Zoll ober dein un-tern Rande, beträgt 12; im Mittel der Masse ist sie 8 ; am obern Ende, etwa 5 Zoll unter der Spitze, von ähnli-lichen Puncten gemessen, 6 2 Zoll.

Die größte Dicke, von den erhabensten Stellen an beyden Flächen zusammen gemessen, beträgt 3 H Zoll; anStellen, wo zufällig von beyden Flächen Vertiefungen zusammen fallen, über einander zu liegen kommen, beträgt siekaum 2 , hie und da selbst kaum 1 Zoll; wo dieß nicht der Fall ist, kann man sic im Durchschnitt auf 3 Zoll anneh-men. An den äußersten Rändern ist die Masse hie und da sehr dünn, kaum H, selbst nur ^ Zoll dick; au einer Stellebeynahe sogar schneidend scharf.

Die Vertiefungen und Eindrücke, welche sich auf der convexen Fläche zeigen, haben zwar viele Aehnlichkeit mitjenen, welche sich auf der Oberfläche der meisten Meteor-Steine finden, sind aber hier ungleich größer, tiefer, häufigerund zusammen Hangender, so daß die rippcnartigen Erhabenheiten, welche sic begränzen, gewisser Maßen ein unregel-mäßiges und verworrenes Netz bilden, und der Oberfläche ein zellenförmiges Ansehen geben. Manche dieser Vertiefun-gen haben im Mittelpunkte 5 bis ?, und wenn man das Niveau von den zunächst liegenden höchsten Erhabenheitennehmen will, 9 bis 15 Linien Tiefe bey einer Ausdehnung von ij- bis 2^ Zoll im Durchmesser. In diesen größer»Vertiefungen, welche meistens einen mehr oder weniger rundlichen, aber mehrfach ausgeschweiften Umriß, und bald eineGrube, bald eine Erhabenheit zum unregelmäßigen Mittelpunkte haben, liegen die seichteren', ß bis 2, 3 Linien tiefen,daum- oder fingcrartlgon Mndrücke voll verschiedener Größe, zu 3 , 4 bis 5 unregelmäßig, bisweilen aber auch kreis-förmig beysammen; inzwischen kommen solche Eindrücke auch einzeln oder fiolirt auper ven ' 25 ertiesuZ-n vor. Die rip-pcnartigen Erhabenheiten, welche durch diese Vertiefungen und Eindrücke gebildet werden, entsprechen der Stärke, Hoheund Dicke nach, der Tiefe derselben und ihrer wechselseitigen Entfernung von einander; und ihrer Ausdehnung und Rich-tung nach, nach welchen sie bald länger, bald kürzer, bald wellenförmig, bald unter verschiedenen Winkeln gebogenerscheinen, der Lage und Form derselben, und ihrer wechselseitigen Verbindung unter sich. Demnach haben die Erha-benheiten zwischen aneinander gränzenden Hauptvertiefungen oft mehrere Linien Höhe, und eine nicht minder beträchtlicheDicke, zumahl an ihrer Basis, und nicht selten ein paar Zoll Länge, in sofern ihr zusammen gedrückter, abgerunde-ter Rücken nicht durch isolirte Eindrücke unterbrochen, breit gedrückt und gewisser Maßen gedoppelt wird; die Erhaben-heiten dagegen, welche die seichteren, in den größeren Vertiefungen liegenden, Eindrücke begränzen, find nur sehrschwach, oft kaum merklich, und verflächen sich mit ihrer Basis nicht selten, ohne einen bedeutenden Rücken oder eineKante gebildet zu haben. Es finden sich jedoch einige Erhabenheiten auf dieser Fläche, welche nicht, wenigstens nichtunmittelbar, durch Eindrücke entstanden zu seyn scheinen, da sie solche nicht geradezu begränzen, und zapfen- oder zi-tzenförmig vorragcn; und andere, welche zum Theil zwar durch Vertiefungen veranlaßt worden zu seyn scheinen , indemsie zwischen solchen liegen, auch rippenartig, wie die meisten, gestaltet, aber höher und stärker sind, als sie, vermögeder Ausdehnung und Tiefe jener, gerade zu seyn hätten (l).

(») Wenn gleich im strengen Sinne der Kunstsprache diese Beschaffenheit der Oberfläche keineswegs zeitig, ästig und zackig genanntwerden kann, so ist sie doch, wenigstens dem Ansehen nach, im Ganzen einer solchen sich sehr annähernd, und obgleich sieauch als solche hier nur auf die Oberfläche beschränkt ist, und ihr noch ein wesentlicher Umstand, nähmlich die Ausfüllung derZellen durch eine anscheinend fremdartige Substanz, ermangelt; so ist doch gerade durch sie eine Aehnlichkeit dieser mit dersibirischen Eisen-Maffc und eine Annäherung an dieselbe Unverkennbar. Und so wie auf der andern Seite eine ähnliche, und,wie mir deucht, ganz unbestreitbare Annäherung der eigentlichen Meteor-Steine an dieselbe, ja, wie ich zu behaupten wage,durch die stark eisenhaltigen (wie jene von Eichstädt, Timochin, Tabor, bey welchen das Gediegeneisen nicht bloß in zerstreu-ten Kornern eingesprengt, sondern schon in mehr oder weniger zusammen hängenden Zacken, und nur von noch vormaltendcrerdiger Masse eingehüllt erscheint) ein wahrer Uebergang in dieselbe (zumahl, wenn man die dichter», mehr erdigen Partien,die sich an manchem größer» Stücke von der sibirischen Masse finden, oder die ungleich weniger ästigen und zelligen, vorgeblichaus Sachsen und Norwegen herstammenden, der sibirischen übrigens höchst ähnlichen Eisen-Massen als Zwischenglieder betrach-ten will) Statt findet; so fehlt es vielleicht nur noch an ein paar Zwischengliedern (welche sich wohl noch finden möchten, undwozu sich z. B. gleich die Brasilianer Eisen-Masse eignen dürfte, welche, obgleich im Ganzen dicht und derb, nach den neue-sten Reiseberichten der Bayer'schen Naturforscher, die selbe an Ort und Stelle sahen, voll Gruben, Löcher und oberflächlicherEindrücke ist, die zum Theil mit eingekeilten Quarz?-Stücken erfüllt seyn sollen), um diesen auch hier sinnlich Nachweisen zukönnen. Es findet eine ungleich größere Verschiedenheit im äußern Ansehen sowohl, als im Aggregats- und Cohäsions-Zustande,

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