nete Stücke, insbesondere aber die reiche AuSbente von dem Steinfalle um Stannern unddie vielen, besonders ausgezeichneten, frischen und vollkommenen Exemplare von daher, gabengleich Anfangs zur Anfertigung yon Abbildungen Veranlassung. Eine genaue und vorzüglichin oryktognostischcr Beziehung mrgenommene Untersuchung und Vergleichung dieser räthselhaf-tcn Fossilien, wie sie bei) diesem Vorrathe möglich war, machte nähmlicy auf so Manchesaufmerksam, was eben so wesentlich zu deren Erkenntnis; als merkwürdig an sich und dabey ei-ner Versinnlichung bedürftig und einer solchen auch fähig schien, daß naturgetreue Darstellun-gen um so zweckmäßiger und erwünschter erachtet wurden, als die Objecte selbst, ihrer Sel-tenheit und Kostbarkeit wegen, md gewisser Maßen bloß als Einzelnheiten existirend, nur vonWenigen besessen, von Vielen nicht einmahl je gesehen werden können.
Mehr als siebzig derley Origimf - Abbildungen waren bereits schon zu Anfang des Jahres1809 von der Hand eines geschickten Künstlers zu Stande gebracht, die, trotz der oft erprobtenSchwierigkeit bey Darstellung anorganischer Natur-Producte, allgemeinen Beyfall fandenund den Wunsch erregten, daß eine xreiswürdige Vervielfältigung derselben möglich seynmöchte; allein die im gewöhnlichen Wege auf Kupfer veranstalteten Proben zeigten nur zu balddie Schwierigkeiten der Ausführung und die Kostspieligkeit einer solchen Unternehmung; sodaß der Zweck nur unvollkommen md einseitig zu erreichen gewesen wäre. Die Fortschritte,welche in dieser Zwischenzeit im Staudrücke gemacht wurden, die Vortheile, welche dieser ge-währt und der gute Erfolg, mit wechem man denselben bereits verschiedentlich zur Darstellungnaturhistorischer Gegenstände anwewete, bestimmten mich, auch dieses Mittel zur Vervielfälti-gung versuchen zu machen, und dt der Versuch, wo nicht meinen Wünschen, doch den Er-wartungen entsprach, viele Sachverständige befriedigte und das Wesentlichste erzielen zu las-sen verhieß; so fand ich mich um st bereitwilliger, der erneuerten Aufforderung mehrerer Wis-senschaftsfreuude, und nahmentlich des Herrn O. Chladni, bey Gelegenheit der eben hierveranstalteten Herausgabe seines nmesten Werkes über diesen Gegenstand, zu entsprechen, undwenigstens eine Auswahl aus jener Sammlung von Abbildungen auf diesen: Wege vervielfälti-gen zu lassen und bekannt zu machen, als ineine Verhältnisse und Berufsgeschäfte bereits langeschon alle Hoffnung mir benommen hatten, den frühem Plan zu einer umfassenderen Bearbei-tung des Gegenstandes, je realisiren und selb: demnach ihrer ursprünglichen Bestimmung ge-mäß benutzen zu können, dagegen eine so gmstige Gelegenheit, wie die Erscheinung jenesWerkes war — die eben sowohl zu meiner Beruhigung, als zun: unbezweifelbaren Gewinnder guten Sache, jener Nealisirung zuvor kan und sie nun vollends ganz entbehrlich machte— nur die Versicherung gab, sie einer vortheihafteren Bestimmung widmen und, in solch em-pfehlender Begleitung, für selbe eine willkonnmere Aufnahme gewärtigen zu können.
Während einer Reihe von tumultuarische: und geschäftsvollen Jahren durch mannigfal-tige, zum Theil sehr heterogene Berufs- und Wissenschafts-Anforderungen, ganz von diesemGegenstände abgelenkt, mehrerer schriftliche: Aufsätze verlustiget, des chaotischen Vorratheszahlloser Notaten kaum Meister, und all "des Vergangenen im Einzelnen nur schwach mich be-sinnend — war es anfänglich meine Absicht nur, diese Abbildungen durch kurze Beschreibun-gen zu erläutern, und dieß um so mehr, als einerseits die gründliche und so vielseitig voll-