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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
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345
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Wunder Ludwigs. ^4.S

urc stunde; alfsbalde alfs sie sich gelobete mit eyme wesfsen hufse zu dem liebin"eiligen, da bleib ir hufs stehinde 1 ).

Desselbin tagis quam eyne ander frauwe, auch von Arnstete, die was 17 jar Juli 19.Mint gewest. Die wart erluchtet an irme gesichte 2 ).

An sent Jacobs tage, des heiligin apostelfs, do worden dry mentschin sehindc Juli 25.öy dem grabe»).

«es andern tages darnach wart eyn lamer von Wangenheym gesunt *). Juli 26.

Uff dieselbe tzyt wart eyne blinde frauwe von Holtzhufsen an irme gesichteer 'ucht by dem grabe 6 ).

Darnach wart eyne ander blinde frauwe erluchtet, von Hoffhufsin, an irmegesichte 6 ).

. Nicht lange darnach wart eyne frauwe von Molhufsin 7 ) erluchtet an irme ge-

sichte 8 ).

Efs geschach darnach, das eyne lame jungfrauwe von Scharffinberg gesunt wart').Darnach wart eyn kynt bracht von Horsilgau, das hatte eynen grosfsin kroph;unde wart gesunt 10 ).

Zu vespertzyt dessclbin tagis quamen tzwo frauwen von Erffurd, die worin°« sere zuswollen; unde wurden by dem grabe gesunt 11 ).j. *An dem nehistin sontage nach sent Jacobis tag da quam eyn lamer von *B1. 252'.agdeburg, der wart gesunt"). Juli 26.

1 e r wart gesunt").ch an dem fric by dem grabe 14 ).

Darnach an dem fritage quam eyne blinde frauwe von Stetyn 13 ); unde wart Juli 31.

Uff den tzweytin sontag nach Jacobi 15 ) quam eyne frauwe von Walterfs- Aug. 2.n v" 1, Die hatte eyn kynt, das was alfso gar kranck, das efs eynen tag unde eynesie ' c ' as n y mant erkennen konde, ob efs toit adder lebenig were. Da gelobete

wart k^ nt zu dem lie bin sent Ludewige. Vonstunt besserte sich das kynt, undeW j, gesunt. Aber die frauwe vertzoch die bedefart ettzwas lange; da wart das kyntw . r kranck. Da das die muter sach, da brachte sie das kynt zu dem grabe; da

efs allerdinge gantz gesunt 16 ).uff ^ S was eyn S e t> ur von Swallungen, dem fant sin herre eyne bofse schult,heu he en mochte plucken unde schattzin. Unde gab eme die schult, he

u . e grosfsin schattz unde gelt under der erdin funden»), Darumbe finck he en[ ic , e fu rte en geyn Franckenberg unde sattzste en gefangen in eyn sunderlich heyme-Utts i VeS ' e beheltenisfse, unde leyde tzwey gute slosfse vor die tor. Disfser armeCn cllul %e gebur hatte vernommen von den tzeichin des liebin lantgraven, unde riffeym an m 't grosfser ynnikeid; unde gelobete, he wulde sin grab alle jar suchen mitUlu , e P un t wachs. Alfs he das gelobete tet, da Sprüngen die slosfse von der tor,die C r^ tor uff ente sich selbirs, das he ufs ginck; unde die syner huden sulten,ydo S |! uwer tissche. Da he quam an die tor, die woren auch veste beslosfsin;

(l as ?° wurden sie von gots wegin geoffent, das he darvon quam. Unde suchteund ^ ^ CS milden Pursten mit grosfsin *froudcn, unde danckte godde von hymmele, *BI. 263.heili Sa ^ ec ' e uffenberlich allen luden, wy he were loifs wurden, unde wie eme dergc n°>thelffer sent Ludewig ufs gehulffen hette 17 ).

capoii ^y ne dorrechte frauwe quam geyn Reynhartfsborne in unfser liebin frauwen

n am n ' an dem virden tage defs augustmonts, unde alfs nymant daruff achte Aug. 4.

s ac ' So herkreig die frauwe in grosfser dorheid die bussen mit dem heiligen

stif s men te unde eyn corporale, darzu nam sie der altarducher eynfs 19 ). Unde

tz e i c | ■ as a "es in erin ermelen unde wulde enweck geen. Da geschach eyn grofs

by d ' die plagen stedickliche zu bornen. Da das der priester gewar wart, der

entbor" 1 grabe Sas ' do verwon derte he sich sere unde wulde die lichte risschlichin

d a h ^ P a wart be der dybynnen gewar; unde alfs sie eme entlouffin wulde,

erkreig h e sie, unde nam er die busfsen, unde sluck er das ander gerede

a ) Hs. funde.

6 ) 8fl 1 Z - 15 ~ 20 - ') Z Mf- S l Z - 25 f- 4 > Z S8 - ? % S °Jf

«h^ Z. 2. i) irrin statt Molsleibin. 8 ) Z. 4 f. ') z - 7 f;

1» f l °f- ») Z. 13 f. ") Z. 16 f. >•) Stethin. ") Z. 19 f.

■nappcT'" 1 SUnt ' W ) Z - 2S ~ 29 - "1 85 Z ' 31 bis 86 Z 15 - '^ eme