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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
Entstehung
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38. Johannes Emerich von Frankenberg, Stadtrecht vonFrankenberg. Vollendet 1493. Ausg. v. Schmincke, Mon. Hass.3, 669 ff. Vgl. unten 477; oben 15* f m. Anm. 2; 16* f m. Anm. 1 ff.

Nur um die heimliche Benutzung dieser Schrift in der Stchr.handelt es sich hier. Eine solche liegt, soviel ich sehe, an sechs Stellenvor: 394. 404. 406 f. 412. 413. 420 ff ' 1 ); sie spielt dort eine nicht un-wichtige Holle. Die benutzten Stücke und Stückchen stehen in derQuelle selbst weit verstreut, sowohl in dem von G. umgeschriebenen,wie in dem urschriftlich erhaltenen Teil 2 ).

39. Urkundenverzeichnis, ungelegt von Tilemann Hol-lauch von Felsberg, Kanzler des Landgrafen Ludwig I v. Hessen*).Vorlage G.'s unbekannt. Die Urkk. 1449 Okt. 21, 1451 Okt. 29, 1456Mai 19 gedr. Ledderhose, Kl. Schriften 1, 180; 3, 203; Lünig, Reichs-archiv 23, 955.

Mit viermaligem Gitat Alsus schöbet her Tilman Hollouch,cantzler, in syme register 4 ) bringt G. über Erwerbungen Lgr. Lud-ivigs in den Jahren 1449 — 1456 folgende fünf Nachrichten, die sichals loörtliche Urkundenauszüge erweisen.

293: 1449 OH. 21 zu Grebenstein Lehnsauftrag von Blombcrg durchHerrn Bernhard v. Lippe. Urk. Ludwigs bekannt.295 I: 1451 [Okt. 29] Verkauf von Gleichen durch Ernst und Hansv. Uslar. Urk. der Brüder bekannt.

295 II: 1153 Oeffnung von Wildenberg durch die v. Hatzfcld.296(1): 1456 Märe 3 Lehnsauftrag von Iiingelstcin durch Herrn Bcrntv. Büren.

296 (II): 1456 Mai 19 Lehnsauftrag von Bietberg durch Gr. Konradv. Bietberg. Urk. Ludwigs bekannt.

Umgrenzen können wir diese Nachrichten durch die beiden Daten 1447Okt. 28, nicht mitgeteilter Lehnsauftrag von Blesse durch die Herrenv. Plesse b ), und 1458 Jan. 17, Tod Lgr. Ludwigs.

40. Hessische Feldzugsnachrichten von 1504. VorlageG.'s unbekannt. Vgl. 316 Anm. 1; 317 Anm. 12.

Uncitiert. Verwandt: Brief Lgr. Wilhelms LI an EB. Bcrtoldv. Mainz 1504 Juni 9 im Feld bei Bickenbach, gedr. Cod. dipl. Gu-denus 4, 553.

Die geschlossene Bcihe dieser Nachrichten steht 316 f als eigen-artiger, jedenfalls besonderer schriftlicher Quelle entnommener Bestand-teil in den Anstückungen der Lehr. Stilistisch ist sie gekennzeichnetdurch stetige Perfekt formen. Der Inhalt setzt sich zusammen aus

') Nachweise 394 Anm. 10 (Mon. Hass. 748); — 404 Anm. 3. 4. 5 (fehltMon. 678); — 40V, Anm. 17 (Mon. 710); 407 Anm 1 (711). 2 (701 f u. 693). 3(fehlt 678). 4 (753); — 412 Anm. 7 (695 ff u. 700 f). 9 (702); - 413 Anm. 3(fehlt 678); - 420 Anm. 8 (682); 421 Anm. 12 (fehlt 678). 20 (678 f); 422Anm. 3 (695 f). 10. 12 (681). », Dieser = Mon. Hass. 695 ff. J ) Vgl

über ihn z. B. C. Ph. Kopp, Verfassung der Gerichte in Hessen 1. 287; &-Stölzel, Entwicklung des gelehrten Bichtertums 1.402; ü. Knetach im Hesscnland14, 13; ÜB. des Kl. Kaufungen hg. v. H. v. lioques 1, 432ff; 2,7f. 8f. 98f-') So 293 u. 296; ohne i. s. r. 2951 u. IL 6 ) Urk. der Brüder Gotischalk,

Dietrich u. Moritz gedr. Wenck, HLG. 2, ÜB. 805.