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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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469
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Nu wise mir den meister min,der weiz wol die gedanke diu.U630 Von dinen gnaden wil ich habendes grözen guotes orthaben.Nu enliiz mich niht der Sünden minengelten, doch sie michel sin!La den guoten mich gesellen;15635 daz müeze also geschehen(s. 719) daz ich werde sin genözan den arebeiten gröz.'

Von gotes gnaden daz geschachdaz er ein schcenez hol ersach,15640 dar nähe gienc er alzehant.Einen miinich er da vant,der was ein klösenaere guot,des wart getroestet wol sin muot.Er hiels in unde kusten,15645 er twanc in zuo den brüsten.Er bat in minnicliche:'So dir got der riche,Barlaam wä büwet der?Durch den kam ich her.'15650 Do saget er im sin selbes leben.Darnach begunde er im gebenwisung an die selben statze Barlaäme, als er in bat.Er bräht in an die rehten vart,15655 vil frö der herre des dö wart.Er spurte wol von priseals ein Jäger wise,biz er mit freuden dar bekamda was der guote Barlaam.15660 Frö wart er als diu kint

15639 eine 15641 da yne vant 15644 Er hielften er

{darüber vde Cy) küften 15657 jager 15659 Do.