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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
467
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15560 diu tier und ouch die slangendie wären sä vergangenals ein rouch und als ein wabsdaz bi dem fiure nähen was.Bewart von Kriste fuor er dö,

15565 gote saget er gnäde so.Do widerfuor im schierevil der rehten tiere,drachen unde slangendie kämen sä gegangen

15570 in der wüestenunge,

die envorhte nilit der junge.Sin wec der was arbeite vol,doch fuor er äne vorhten wol,ez düht in allez gemach;

15575 von der liebe daz geschach.Alsus fuor er mangen tacdaz er vil arebeite pflac.Iedoch kam der jungein die wüestenunge

15580 mit grözen noeten, daz ist war,diu da heizet Sennaär,(s. 717) diu was michel unde fram,da wonte inne Barlaam.Da vant er wazzer unde tranc,

15585 wan sin durst der was vil lanc.Irre fuor der jungein der wüestenunge,daz ist äne zwivel war,volliclichen zwei jär,

lssao daz er nie Barlaämen vantdurch den er kam in daz lant.Got versuocht in dö dämiteund sinen vil stseten site.

15562 wahs] nas {oder uas) 15564 crift 15566 Da 15581

d' fennaar 15583 wonite 15590 barlaam.

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