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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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466
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(s. 715) mit übel kanstu werren,

daz hän ich lange nü vernomen.Du bist mit wandelunge komen

15530 ze tieren joch ze slangen,damit bistü bevangen,(vihelicli ist al din rät,böslieit unde missetätdaz ist allez an dir schin):

15535 daz erzeiget die gedanke din.Des du müedinc flizest dich,daz ist gar unmügelich;wan siut ich din inne wart,so enahte ich niht üf dine vart.

15540 Mir ist gar unmsere

din schrecken joch din swsere:min helfer ist der riebe got.Die mich hazzent die sint min spot;aspis und basiliscus

15545 darüfe gen ich vaste sus.Dem tievel bistü gelich,dennoch trite ich sicherlichüf den lewen mit Kristes kraftund üf den trachen eiterhaft.

15550 AI die viande min

gehoenet müezens iemer sin,verkeret üf der erden.Daz müeze schiere werden!'(s. 716) Als er volbrähte diz gebet,

15555 Kristes kriuze er für sich tet.Des gewsefens er do pflacbeide naht unde tac,daz al diu trügenheit verswantdavon des tievels zehant:

15535 erzeiget 15536 (D) eft 15537 «nüglich 15541

ferecche S 4 , ftreyche verb. Cy 15542 helfere 15546 glich

15551 müfze fie 15553 werde 15556 gewafi'en.