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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
435
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von des tievels gewalt.Er wart den sünden undertän;durch daz muos er den tot emphän.Mit im schuof der välant dazU495 daz er gots vil gar vergazmit höchvart joch mit rnome,mit der apgot irretuome.

Do begunde sich erbarmengot über uns vil armen,145«) der uns da geschaffen hat;(s. B77) daz was sines vater rät.Des was alles volleistder vil heilige geist.Er wart geborn aleine14605 von einer mägde reine,Maria was sie genant.Marterhaft wart er zehant,der marterhaft nie enwart.Er kam an des tödes vart,14510 der nie tödes kündegewan, an alle sünde.Er erstuont an dem dritten tagelebendic von dem grabe.Des todes wurden wir do blöz,14515 unser ere wart dö vil groz.Do fuor er gesihticlichein daz himelriche,dannen sol er aber komen(mit warheit hän wir daz vernomen),14520 so muoz al daz volc erstän.Da sol mennislich emphänlön al nach den werken sin;daz sol wesen der gloube din:den guoten algeliche

14508 nie enwart] eine (oder eine) wart 14514 da 14515

da UhU alle gliche.

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