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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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434
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Do kunt er offenliche

im daz himclriche.14460 Do versuont er in mit got;

er lert in leisten sin gebot.

Von erste er do begunde

der rede als er wol künde.

Er saget im daz er nie vernani,14465 wunder michel unde fram;

er sprach von gote vil und gnuoc;

des guoten glouben er gewuoc.

Er saget im daz niemere

enwaere wan ein got liereH470 noch ze berge noch ze tal,

ez ist ein got liberal:

der sun, der vater allermeist,

darzuo der vil beilege geist.(s. 676) Do saget im der jungelinc

14475 von der schrift bezeichenlichiu dinc.

Er begund im ouch des jehen

daz got sehuof swaz man mac gesehen

und daz gesehen niemen kan.

'Von nihte sehuof er ouch den man,14430 Dem selben gap er frien rnuot

ze tuonne swaz in dühte guot.

Er säst in in daz paradis,

do verl)öt er im ein ris

und swaz sin wuocher wsere,14485 daz er daz verbsere.

Do zerbrach er sin gebot;

darumbe verstiez in got:

die heimlich er do gar verlos.

Von (sinen) schulden er dö kos14480 irretuom vil manicvalt

14460 Da 14468 über niemere schrieb Cy man und t&g&

es wieder 14473 Da zu 14482 fazte 14488 heimliche 8*, hem» 1 'riche verb. Cy.