Druckschrift 
Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

— 21 —

die bischove die ir pilägen(des enwolt in niht betragen)

640 den gap er guot daz nueredaz sie bevollen wseren.Do der künie tumberhäte solhen kumbermit dem irretuome gröz

645 (des in vil lützel verdröz),dö wart im geborn ein kintdaz enweder e noch sintüf der breiten erdennie endorfte werden

650 nekein geburt so lussam.(s. 30) Des freute sich der riche man,

er hiez es künden in diu lant;daz täten sie (sä)zehantdie vil (harte) snellen boten.

655 Selbe fuor er zuo den goten,grözez opfer bräht er in,(daz was ein vil swacher sin).Er saget in sines kindes danc,(daz was von dem glonben kranc)

660 er gap in gar die ere.Die boten randen sere,sie fuorten harte grözen schal,sie gebuten den liuten überaldaz sie ze hove ksemen

665 und ir opfer mit in nsemen,daz sie mit zühten äne stritbegiengen wol die höchzit.

Als ez an den buochen stät,daz kint hiez (er) Josaphät.

670 Da möhte man gesehen haben

638 bifchabe 639 in wolte nicht 642 (D)a 644 den

irretum 651 fraute 655 Selber 656 oper form von S J von

jetzt an 661 ranten (nt oft neben nd) 663 geboten 664 habe

form von S 2 668 (A)lfo; buchern 669 Jol'afat immer S \