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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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Enwsere daz niht ergangen,

605 nu hset ich dich erhangenoder in dem fiure ertcetet;ich hsete dich genutetdaz du die torheit müesest länund wesen den goten undertän,

610 du müeses rehte glouben.Nu strich üz mineii ougen,ich enwil dich niemermer gesehen,übel müeze dir geschehen !'Uf stuont der vil guote man,

615 er begunde dräte gän,er huop sich liarte baldezuo dein wüesten walde.Doch was im vil swwredaz er ein martersere

620 da zestete niht (en)wart,des rou in diu widervart.Doch leit er marter alle tagevon der alten sünde klage;die klaget er über sine mäht(s. 29) 625 den tac mit flize zuo der naht.Mit den Übeln geistenmuos er stürme leisten,(vil kleine des den helt verdröz)die wären michel unde groz.

630 Do der guote man genas,vil leit daz dem künge was;dö begund (er) denkenwämit er gekrenkenmühte gar der münche leben.

6üö Do begund er opfer gebenmit vil grözen vollenden apgoten bewollen;

604 defn 610 geleuben 619 merterere 620 D zu ftet.626 vbelin 632 Da begunde 635 Da 637 aptgoden form a. S J