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Konrad Peutingers Briefwechsel
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402
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402 Nr - 252 - 1525 A P rU 24 -

coepisse, quare facile crediderim per libri huius scriptoris in-advertentiam annorum certam esse neglectam adsignationem.

Haberem complura desuper tibi adsignare, sed aliis occupatuslampada cursu tibi trado. Faxit Deus optimus maxinius, ut ali-quando mutuis nos exhilaremus colloquiis. Interim vale cum tuisin Christo et, cum über tibi fastidio fuerit, remittas obsecro ac,si commode fieri poterit, per gnatum tuum dulcissimum regemnostrum Carolum, ut aliquando experiar, poenitentiam sacramen-talem sibi a me post auditam confessionem impositam compleveritnecne 1 etc.

Raptim ex gurgustiolo meo Benedictino.

Dig" Tuae humillimus F. Vitus.

Item perspiciet Dig tas Tua eo in libello circa kalendarium,quanta veteres opera lunares observarint incensiones.

252.An Willibald Pirckheimer. 1525 April 24. {Augsburg.)

Bittet, sich um die gütliche Beilegung der zwischen denAugsburger Welsern und dem Rate von Nürnberg entstandenenStreitigkeiten zu bemühen.

Nürnberg, StB: Pirckheimeriana 479, 2. Ursdir. — Adr.: (Herren) Wili-balden Purck<eimcr>zu Nurmberg,<nieinem> lieben herren<und irun>de zu handen.

Gepietender lieber herre, mein willig dienst alzeit bevor.Ich wird bericht, das mein herren von Nurmberg auf anregenetlicher der iren gegen mein schwegern und vettern BartholomeWelser und geselschaft etwa ain ernstliche monung furgenomenhaben sollen. 2 Dweil mir dan solche irrung laid und wider seinund vill lieber zu frid und ainigkeit, die zu furdern, weder wider-

März 1345 anknüpften und dieser eine Wirkung von 20 Jahren beimaßen;vgl. H. Grauert, Meister Johann von Toledo i. d. SB München 1901 S. 263f.,273 Anm. 1 und 275f. « Vgl. oben Nr. 244.

2 Der Rat von Nürnberg hatte sieh am 17. April beim Augsburger Ratedarüber besdiwert, daß Bartholome Welser durcii Aufkauf des gesamten Er-trages der Kupferbergwerke von Kuttenberg i. B. und Verbringung des Erzesin seine Chemnitzer Seigerhütten die Nürnberger Handwerker sdiwer ge-schädigt hatte, die ihren Bedarf an böhmischem Kupfer bisher durdi denNürnberger Hans Ebner bequemer und billiger hatten beziehen können.Näheres über Anlaß und Verlauf dieses Streites, dessen gütlidie Beilegungan den Welserschen Eorderungen sdieiterte, s. bei Welser 1 S. 104 f.; 2 S. 107'ff.