1186 VII. Bearbeitung der Matrikel.
bracht haben. Nicht weniger als 22 Bischöfe und 13 Weih-bischöfe sind ans Dillingen hervorgegangen. Die Bischöfeverteilen sich auf folgende Diözesen: Augsburg, Eichstätt,Konstanz und Brixen je drei, Basel, Breslau, C'hierasee,Chur, Freising, Köln, Passau, Regensburg, Salzburg undSeckau je 1. Die Bischöfo von Augsburg sind: Heinrichvon Knöringen (1598—1646), Johann Christoph vonFreyberg (1665-—1690) und Johann Franz Schenk vonStauf f enberg, zugleich Bischof von Konstanz (1737 bis1740). Von den Weihbischöfen gehören 5 Augsburg, 3Konstanz, 2 Eichstätt und je 1 Bamberg, Breslau und Salz-burg an. Die Augsburger Weihbischöfe sind: SebastianBreunig, f 1614, Petrus Wall, f 1630, Sebastian Mül-ler (Molitor), f 1644, Eustach Egolph v. Western ach,f 1707, Johann Kasimir Röls, f 1715. Noch viel größer istdie Zahl jener, welche an Dom- oder Kollegiatstiften eineDignitärstelle (Propst, Dekan) einnahmen oder das Amteines Generalvikars bekleideten. Dazu kommen noch weiteretwa 200 Äbte und Pröpste in den Benediktiner-, Augu-stiner-, Prämonstratenser- und Zisterzienserklöstern. Vondiesen Klöstern gehören der Diözese Augsburg an: An-dechs, Augsburg (St. Ulrich, Heilig Kreuz, St. Georg), Be-nediktbeuren, Deggingen, Dießen, Donauwörth, Elchingen,Fultenbach, Füssen, Irsee, Kaishehn, Kempten, Memmingen(regulierte Chorherrn im Heiliggeist-Spital), Ottobeuron, Föl-ling, Steingaden, Thierhaupten, Ursberg, Wettenhausen-Das Hauptkontingent stellen selbstverständlich diejenigen'die im Welt- und Ordenspriesterstande zwar äußerlich einobescheidene Stellung einnahmen, aber in ihrem Berufe den"noch segensreich wirkten und der Anstalt, an welcher siegebildet wurden, alle Ehre machten. Eine große Zahlsolcher Geistlichen ist im Laufe der Darstellung genanntworden.
Sehr bedeutend ist auch die Zahl der Männer, welchedem weltlichen Stande angehörten, obwohl die Ermitte-lung der Namen dieser Klasse von Studierenden der ehe-maligen Universität Dillingen schwieriger ist und darum