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2 (1912) Biographische Nachträge und Ergänzungen. Zusammenfassende Darst. Matrikeltext 1646 - 1695
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1185
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VII. Bearbeitung der Matrikel. 1185

Daten beizufügen, und dadurch wird der Wert einer Ma-trikel nur erhöht. Freilich ist die Beschaffung biographischerDaten ungemein schwierig und zeitraubend. Wer kannwissen oder in Erfahrung bringen., was aus so vielen lau-senden von Studenten später geworden ist? Es machtschon Schwierigkeit, die späteren Lebensschicksale vonStudenten des 20. Jahrhunderts, wofür wir doch ganz an-dere Hilfsmittel zur Verfügung haben, immer zu erfahren,um wie viel schwieriger muß sich die Sache für die früherenJahrhunderte gestalten, wo die Quellen weit spärlicher flies-sen oder noch in den Archiven begraben liegen ? Glück-licherweise haben gerade in der neueren Zeit einige Gelehrteauf diesem Gebiete ganz Bedeutendes geleistet. Ich nennevor allem den f P. Pirmin Lindner, O.S.B, in Salzburg,der in verschiedenen Zeitschriften, dann in seinen beidenWerken : Monasticon Metropolis Salzburgensis antiquae undMpnasticon Episcopatus Augustani antiqui, sowie in den»Fünf Profeßbüchern« (s. S. 1111) Kr einen großen leider süddeutschen Klöster wertvolles biographisches Materialveröffentlicht hat. Dasselbe Verdienst kann auf dem welt-lichen Gebiete beanspruchen das Werk von Georg Ferchl,k. b Oberstleutnant a. D., Bayerische Behörden und Be-amte, 2 Teile, München 1908 und 1911/12. Aus diesenund andern gedruckten und handschriftlichen Quellen istin den Fußnoten für eine große Zahl von Studierendenderen späteres Leben und Wirken in kurzen Umrissen aut-gehellt worden. Noch weiter geschah dies in den >Bio-graphischen Nachträgen und Ergänzungen« (8. IM n.J.

Es dürfte sich verlohnen, die Hauptresultate der aufdiese Weise gewonnenen biographischen Nachrichten nachgewissen Gesichtspunkten zusammenzuste len. Diese Zu-sammenstellung macht natürlich nicht auf Vol ständ lg kAnspruch, da nach dem bereits Gesagten nicht über alleehemaligen Studenten von Dillingen historische Nachrichtenerhalten sind oder zu ermitteln waren.

Groß ist vor allem die Zahl derjenigen die es imgeistlichen Stande zu einer ehrenvollen Stellung ge-