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VI. Zahl der Immatrikulierten. Frequenz.
(pistor), 6 Metzger (lanio), 1 Sattler (ephippiarius), 1 Weber(textor), 1 Ziegler (laterarius), 1 Töpfer i;i iw, l i > I(fivnicularius), 1 Tuchwirker (pannarius), 1 Glaser (vitria-rius), 1 Viktualienhändlor (opsoniorum divenditor), 1 Bar-bier (tonsor), 3 Bader (balneator), 1 Färber (intinctor), 1Büchsenmacher (bombardarius), 1 Steinbrecher oder Stein-metz (latoinus), 1 Wächter (vigil), 1 Koch (coquus), 1 Mund-schenk (pincerna), 8 Arbeiter oder Taglöhner (operarius) 1 ).Außer den Angaben in der Matrikel dienen zur Fest-stellung des Standes der Eltern noch spätere Werke, welcheüber die Studierenden der Universität Dillingen handelnoder Notizen über sie enthalten. Ich verweise in dieserBeziehung auf die Anmerkungen in der Matrikel sowie aufdie »Biographischen Nachträge und Ergänzungen« (S. 1032ff.).Namentlich die letzteren liefern den Beweis, daß eine großeZahl von Studierenden den gebildeten Klassen, vornehm-lich dem Adel und dem Beamtenstande, entstammten.
VI. Zahl der Immatrikulierten. Frequenz 2 ).
Um einen Überblick zu erbalten, wie groß die Zahlder Immatrikulierten in der Zeit von 1551—1695 war,dürfte es wohl am geeignetsten sein, sie nach Jahrfünftenzusammenzustellen und danach den Durchschnitt zunächstpro Jahr und dann noch für größere Zeitabschnitte zuberechnen.
Zahl der
Durch-
Zahl der
Durch-
Jahrgänge
Immatri-
schnitt
Jahrgänge
Immatri-
schnitt
kulierten
pro .lahr
kulierten
pro Jahr
1551—1555
447
89
1566—1570
641
128
1556—1560
389
78
1571—1575
814
16}
1561—1565
551
110
1576—1580
827
165
') Als Vater werden auch noch genannt 2 parochi, 1 sacerdos,2 levitae.
2 ) Eine allseitige Darlegung der Frequenzverhältnisse liegt nichtin der Absicht des Verfassers. Dazu wäre eine eigene, längere Ab-handlung erforderlich.