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2 (1912) Biographische Nachträge und Ergänzungen. Zusammenfassende Darst. Matrikeltext 1646 - 1695
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VI. Zahl der Immatrikulierten. Frequenz.

(pistor), 6 Metzger (lanio), 1 Sattler (ephippiarius), 1 Weber(textor), 1 Ziegler (laterarius), 1 Töpfer i;i iw, l i > I(fivnicularius), 1 Tuchwirker (pannarius), 1 Glaser (vitria-rius), 1 Viktualienhändlor (opsoniorum divenditor), 1 Bar-bier (tonsor), 3 Bader (balneator), 1 Färber (intinctor), 1Büchsenmacher (bombardarius), 1 Steinbrecher oder Stein-metz (latoinus), 1 Wächter (vigil), 1 Koch (coquus), 1 Mund-schenk (pincerna), 8 Arbeiter oder Taglöhner (operarius) 1 ).Außer den Angaben in der Matrikel dienen zur Fest-stellung des Standes der Eltern noch spätere Werke, welcheüber die Studierenden der Universität Dillingen handelnoder Notizen über sie enthalten. Ich verweise in dieserBeziehung auf die Anmerkungen in der Matrikel sowie aufdie »Biographischen Nachträge und Ergänzungen« (S. 1032ff.).Namentlich die letzteren liefern den Beweis, daß eine großeZahl von Studierenden den gebildeten Klassen, vornehm-lich dem Adel und dem Beamtenstande, entstammten.

VI. Zahl der Immatrikulierten. Frequenz 2 ).

Um einen Überblick zu erbalten, wie groß die Zahlder Immatrikulierten in der Zeit von 15511695 war,dürfte es wohl am geeignetsten sein, sie nach Jahrfünftenzusammenzustellen und danach den Durchschnitt zunächstpro Jahr und dann noch für größere Zeitabschnitte zuberechnen.

Zahl der

Durch-

Zahl der

Durch-

Jahrgänge

Immatri-

schnitt

Jahrgänge

Immatri-

schnitt

kulierten

pro .lahr

kulierten

pro Jahr

15511555

447

89

15661570

641

128

15561560

389

78

15711575

814

16}

15611565

551

110

15761580

827

165

') Als Vater werden auch noch genannt 2 parochi, 1 sacerdos,2 levitae.

2 ) Eine allseitige Darlegung der Frequenzverhältnisse liegt nichtin der Absicht des Verfassers. Dazu wäre eine eigene, längere Ab-handlung erforderlich.