1184 VII. Bearbeitung der Matrikel.
Angaben der Matrikel und biographische Notizen. Wasin dieser doppelten Klasse von Fußnoten den hiesigen Uni-versitätsquellen entnommen wurde, ist in Steilschrift (inrecta), was anderen Quellen entnommen wurde oder vomBearbeiter stammt, in Schrägschrift (in obliqua) wieder-gegeben.
Die eben erwähnten Universitätsquellen sind im Laufeder Darstellung wiederholt schon genannt worden. Es sind,um sie alle auf einmal anzuführen, folgende: Acta Univer-sitatis oder Diaria, 2 Bände, von welchen der eine (in 4°)von 1551 — 1632, der andere (in i'ol.) von 1632—1715 reicht;Historia Collegii Dilingani und Litterae annuae in 4 Folio-bänden; Kataloge, und zwar: Catalogus Promotorum, zweiBände in Großfolio, Catalogus studiosorum Academiae Di-linganae in Schmalfolio von 1607—1773, jedoch mit vielenUnterbrechungen, Catalogus convictorum von 1621 —1708!Liber testimoniorura kl. 4°. Mit Ausnahme der Hist. Coli.Dil. und der Litt, ann., die in der Kantons- oder Univer-sitäts-Bibliothek zu Freiburg i. Schw. aufbewahrt werden,befinden sich diese handschriftlichen Quellen alle in Dil-lingen. Die gedruckten Quellen sind in den Fußnoten ge-legentlich genannt und werden S. 1110 f. nochmals inalphabetischer Ordnung aufgeführt.
Nach dem Gesagten sind die in den Fußnoten er-wähnten Promotionen nicht etwa den Namen der Inskri-bierten in der handschriftlichen Matrikel beigeselzt, sondernmußten erst aus den Promotionskatalogen und den Act.Univ. herausgehoben und zusammengestellt werden. Nurwenn ein Inskribierter vorher anderswo einen akademischenGrad erhalten hatte, wird dies bisweilen dem Namen inder Matrikel beigefügt, z. B. Baccalaureus Friburgensis.
Einen bedeutenden Teil der Fußnoten nehmen diebiographischen Notizen ein. An und für sich ist die Bei-fügung solcher Notizen nicht schon durch Charakter undZweck einer gedruckten Matrikel gefordert; denn diese hatals Quellenpublikation ihren Wert in sich selbst. Alleinim praktischen Interesse pflegt man doch biographische