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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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ZWE ITES KAPITEL

Der Autor der klaren und mäcßtigen Proßa* Epopöe vom Le-ßen Eriedricßs von Preußen; der gedufdige Künftfer, der infangem Tkeiß den figurenreicßen, ßo vieferfei Menßcßenßcßickßafim Schatten einer Idee verßammefnden Romanteppicß, „Maja"mit Hamen, woß; der Scßöpßer jener ßtarßen Erzäßfung, die„Ein Efender”üßerßcßrießen iß und einer ganzen danßßaren Ju »gend die Mögficßßeit ßttficßer Entßcßfojfenßeit jenßeits der tieß*fien Erkenntnis zeigte; derVerßajßer endficß (und damit ßnd dieWerke ßeiner Reißezeit kurz bezeichnet!) der feidenßcßafificßen Aß*ßandfung üßer „ Geiß und Kunfi”, deren ordnende Kraß undantitßetißcße Beredßamkeit ernße Beurteiler vermocßte, ße unmit*tefßar neßen ScßiiTers Raißonnement üßer naive undßentimen=takißcße Dicßtung zu fite (Ten: Gußtav Aßcßenßacß afßo war zu L.,einer Kreisßadt der Provinz Scßfeßen, afs Soßn eines ßößerenJußtizßeamten geßoren. Seine Vorßaßren waren Ojßziere, Rieß*ter, Verwaftungsßunktionäre geweßen, Männer, die im Dienfiedes Königs, des Staates, ißr firaffes, anfiändig karges Leßengeßüßrt ßatten. Innigere Geißigkeit ßatte ficß einmaf, in der Per*ßon eines Predigers, unter ißnen verkörpert; raßcßeres, ßinnficßeresB(ut war der Eamifie in der vorigen Generation durcß die Mutterdes Dicßters, Tochter eines ßößmißcßen KapelTmeißters, zugekom*men. Von ißr fiammten die Merkmale ßremder Raßfe in ßeinemÄußern. Die Vermäßfung dienfificß nücßterner Gewijßenßafiig*keit mit dunkleren, ßeurigeren Impufßen (ieß einen Künfifer unddießen ßeßonderen Künßtfer erßeßen.

Da ßein ganzes Weßen außRußm gefiedt war, zeigte er ßicß,wenn nicßt eigentlich ßrüß reiß, ßo doch, dank der Entßcßieden*ßeit und perßönficßen Prägnanz ßeines Tonßads ßrüß ßür die

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