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Thamar
Entstehung
Seite
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gleichzeitig, da er sich nicht alle ihre Namen merken konn-te: besonders die Namen der Kinder der ismaelitischen undeindeutig kanaanitischen Weiber konnte er sich schlechtmerken. Aber„Iisrael“waren auch diese Weiber, einschliess-lich der Moabiterin und der Sklavin aus Schekem; und„Iisrael“ waren zunächst und vor allem einmal ihre Gat-ten, die Elfe, um ihre Tierkreiszahl gebracht durch frühgegründeten und immer seienden Bruderzwist und durchheldische Opferkraft, — aber noch immer in stattlicher An-zahl beisammen, Jaakobs Söhne, die Stammväter der Zahl-losen, denen sie stammweise ihrerseits einst ihre Namenverleihen mochten — gewaltige Leute vor dem Herrn, wiejeder von ihnen nun einmal beschaffen sein und was ihrAugenniederschlag zu bedeuten haben mochte vor demVerdacht. War das nicht gleichviel, da sie auf jeden Fall„Iisrael“ blieben? Denn das wusste Jaakob, lange bevor esgeschrieben stand — und es steht nur geschrieben, weil eres wusste—,dass Iisrael, auch wenn es gesündigt hat, im-mer Israel bleibt.

In Israel aber, dem elfköpfigen Löwen, war ein Hauptder Segenserbe vor den anderen, wie Jaakob es gewesen warvor Esau, — und Joseph war tot. Auf einem ruhte die Ver-heissung, oder sollte sie ruhen, wenn Jaakob den Segen ver-spendete: dass von ihm das Heil kommen solle, für welchesder Vater seit langem einen Namen suchte und einen vor-läufigen gefunden hatte, den niemand kannte, ausser demjungen Weib, das zu Jaakobs Füssen sass.Wer aber war derErwählte unter den Brüdern,von dem es kommen sollte? DerSegensmann, bei dessen Bestimmung es nicht mehr nach

II