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den Händen zu reiben; und das Mädchen, scheinbarganz betäubt vom Falle, lag noch immer am Boden.Da trat Tonio Kröger vor, faßte sie sacht an denArmen und hob sie aus. Abgehetzt, verwirrt undunglücklich sah sie zu ihm empor, und plötzlich färbteihr zartes Gesicht sich mit einer matten Röte.
,/Iaü! o, MUNA6 llklr!" sagte sie und sah ihnvon unten herauf mit dunklen, schwimmendenAugen an.
„Sie sollten nicht mehr tanzen, Fräulein," sagteer sanft. Dann blickte er sich noch einmal nachihnen um, nach Hans und Jngeborg, und gingfort, verließ die Veranda und den Ball und ging insein Zimmer hinauf.
Er war berauscht von dein Feste, an dem ernicht Teil gehabt, und müde von Eifersucht. Wiefrüher, ganz wie früher war es gewesen! Mit er-hitztem Gesicht hatte er an dunkler Stelle gestanden,in Schmerzen um euch, ihr Blonden, Lebendigen,Glücklichen, und war dann einsam hinweggegangen.Jemand müßte nun kommen! Jngeborg müßte nunkommen, müßte bemerken, daß er fort war, müßteihm heimlich folgen, ihm die Hand auf die Schulterlegen und sagen: Komm herein zu uns! Sei froh!Ich liebe dich! . . . Aber sie kam keines Weges. Der-gleichen geschah nicht. Ja, wie damals war es, under war glücklich wie damals Denn sein Herz lebte.Was aber war gewesen während all der Zeit, in derer das geworden, was er nun war? — Er-starrung; Dede; Eis; und Geist! lind Kunst! . . .