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stillstand und dann mit vollen, langsamen, sanftenSchlägen zu arbeiten fortfuhr ... Sie war ganz nacktund hielt einen ihrer schmalen, zarten Arme empor,indem sie mit dem Zeigefinger einen Haken an derDecke des Schrankes umfaßte. Wellen ihres langen,braunen Haares ruhten auf ihren Kinderschultern,von welchen ein Liebreiz ausging, auf den man nurmit Schluchzen antworten kann. In ihren länglichenschwarzen Augen spiegelte sich der Schein der Kerze... Ihr Mund war ein wenig breit, aber von einemAusdruck, so süß, wie die Lippen des Schlafes, wennsie sich nach Tagen der Pein auf unsere Stirn sen-ken. Sie hielt die Fersen fest geschlossen, und ihreschlanken Beine schmiegten sich aneinander...
Albrtzcht van der Qualen strich sich mit der Handüber die Augen und sah... er sah auch, daß dortunten in der rechten Ecke das graue Rupfenzeug vomSchranke gelöst war... „Wie?" sagte er... „WollenSie nicht hereinkommen? ... wie soll ich sagen...herauskommen? Nehmen Sie nicht ein GläschenCognac? Ein halbes Gläschen?. . ." Aber er er-wartete keine Antwort hierauf und bekam auch keine.Ihre schmalen, glänzenden und so schwarzen Augen,daß sie ohne Ausdruck, unergründlich und stumm er-schienen — sie waren auf ihn gerichtet, aber ohne Haltund Ziel, verschwommen, und als sähen sie ihn nicht.
„Soll ich dir erzählen?" sagte sie plötzlich mitruhiger, verschleierter Stimme.
„Erzähle..." antwortete er. Er war in sitzen-