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kutscher mit ihren Peitschen, und ein Mann mit be-treßter Mütze und langein Mantel, in den er sichfröstelnd hüllte, sagte mit fragender Betonung:„Hotel zum braven Manne?" Van der Qualendankte ihm höflich und ging seines Wegs gradaus.Die Leute, denen er begegnete, hatten die Kragenihrer Mäntel emporgeklappt; darum that er es auch,schmiegte das Kinn in den Sammet, rauchte undschritt nicht schnell und nicht langsam fürbaß.
Er kam an einem untersetzten Gemäuer vorüber,einem alten Thore mit zwei massiven Türmen, undüberschritt eine Brücke, an deren Geländern Statuenstanden und unter der das Wasser sich trübe und trägedahinwälzte. Ein langer, morscher Kahn kam vorbei,an dessen Hinterteil ein Mann mit einer langenStange ruderte. Van der Qualen blieb ein wenigstehen und beugte sich über die Brüstung. Sieh da,dachte er, ein Fluß; der Fluß. Angenehm, daß ichseinen ordinären Namen nicht weiß... Dann ging erweiter.
Er ging noch eine Weile auf dem Trottoir einerStraße geradeaus, die weder sehr breit, noch sehrschmal war, und bog dann irgendwo zur linken Handab. Es war Abend. Die elektrischen Bogenlampenzuckten auf, flackerten ein paarmal, glühten, zischtenund leuchteten dann im Nebel. Die Läden schlossen.Also sagen wir, es ist in jeder Beziehung Herbst,dachte van der Qualen und schritt auf dem schwarz-nassen Trottoir dahin. Er trug keine Galoschen, aberseine Stiefel waren außerordentlich breit, fest, dura-bel und ermangelten trotzdem nicht der Eleganz.