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„Sie schreiben eine Hand, die miserabel ist, meinLieber; ich möchte Sie nicht in meinem Kontor be-schäftigen. Auf den ersten Blick scheint es ganz sau-ber, aber bei Licht besehen ist es voller Lückenund Zittrigkeiten. Aber das ist Ihre Sacheund geht mich nichts an. Ich bin gekommen,um Ihnen zu sagen, daß Sie erstens einHanswurst sind, — nun, das ist Ihnen hoffentlich be-kannt. Außerdem aber sind Sie ein großer Feigling,und auch das brauche ich Ihnen wohl nicht ausführ-lich zu beweisen. Meine Frau hat mir einmal ge-schrieben, Sie sähen den Weibspersonen, denen Siebegegnen, nicht ins Gesicht, sondern schielten nur sohin, um eine schöne Ahnung davonzutragen, ausAngst vor der Wirklichkeit. Leider hat sie später auf-gehört, in ihren Briefen von Ihnen zu erzählen; sonstwüßte ich noch mehr Geschichten von Ihnen. Aberso sind Sie. ,Schönheit' ist Ihr drittes Wort, aberim Grunde ist es nichts als Bangebüchsigkeit undDuckmäuserei und Neid, und daher Wohl auch Ihreunverschämte Bemerkung von den verschwiegenenKorridoren', die mich wahrscheinlich so recht durch-bohren sollte und mir doch bloß Spaß gemacht hat,Spaß hat sie mir gemacht! Aber wissen Sie nun Be-scheid? Habe ich Ihnen Ihr . . . Ihr ,Thun undWesen' nun ,ein wenig erhellt', Sie Jammer-mensch? Obgleich es nicht mein ,unausbleiblicherBeruf' ist, hö, hö! . . ."
„Ich habe ,unausweichlicher Beruf' geschrie-ben," sagte Herr Spinell; aber er gab es gleich wieder