gehörten, hatte ich als Tischredner mitzuwirken. DenHöhepunkt des Abends bildete die Rede des liberalen(unterdessen als General verabschiedeten) Colonels, dermit imponierendem Mut den Mißbrauch unserer Trup-pen in China geißelte, wo sie nichts — und umso wenigeretwas zu suchen hätten, als der einzige Teil des Landes,in dem einige Ordnung herrsche, der kommunistisch or-ganisierte sei. . . Wie anders nun wieder, und in ihrerArt interessant genug, die abendlichen Empfänge beimhohenzollernblütigen Grafen Ostheim, zu denen wir dannund wann geladen waren, — dem wegen Antimilitarismusund anderer disqualifizierender Gesinnungen frühzeitigausgeschalteten Weimarischen Thronfolger, und seineramerikanischen Frau. Man fand dort eine internationaleGesellschaft, kunterbunt und elegant, und hörte adeligeweißrussische Emigranten behaupten, sie seien von Aus-lieferungsforderungen der Stalin-Regierung bedroht.Dasmochte wahr sein, — obgleich mir zu glauben schwer fiel,daß man in Moskau diese Herrschaften als gefährlich be-trachtete. Aber wie kamen sie nun eigentlich in den Salondes «Roten Prinzen»? Das mußte man verstehen. DasExil schafft eine gemeinsame Daseinsform, und die Ver-schiedenartigkeit seiner Ursachen macht wenig Unter-schied. Der Röte wegen oder von wegen des Gegenteils— Schicksalsgemeinschaft und Klassensolidarität sind ent-scheidender als solche Gesinnungsnuancen, und man fin-det einander.
«Am Kapitel weiter.» «Einiges am Kapitel.» «AnXXXIIIgegen das Ende.» Den 27. Dezember: «Schloß XXXIIIab. — Vorlesung. — Vielleicht bin ich doch, aus Müdig-keit, gegen das Ganze zu kritisch. Las die Apokalypse,
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