etwas, wie das Gestrige, gar nicht zumuten, ich gäbe zu-viel her dabei, es müsse das letzte Mal gewesen sein. —Aber wenn es nun auch zu einer Franz Werfel-Feier kam ?
Ich stand in Kapitel XXXI, das das Ende des Krieges,die Figuren der «dienenden Frauen» und die WendungAdrians zurPuppen-Oper bringt, und «las abends lange inden Gesta Komanorum. Die schönste und überraschendsteder Geschichten ist die von der Geburt des Heiligen Pap-stes Gregor. Die Erwählung, verdient durch die Ent-stehung aus Geschwister-Verkehrund durch Blutschandemit der Mutter, — was alles freilich durch eine siebzehn-jährige unglaubliche Askese auf dem wilden Stein abge-büßt wird. Extreme Sündhaftigkeit, extreme Buße, nurdiese Abfolge schafft Heiligkeit». — Ich wußte nichts vonden vielfachen Erscheinungsformen der Legende, hattebesonders von Hartman von Aues mittelhochdeutschemGedicht kaum gehört. Aber sie gefiel mir so gut, daß ichgleich damals mit dem Gedanken umging, den Stoff mei-nem Helden eines Tages wegzunehmen und selbst einenkleinen archaischen Roman daraus zu machen.
Am 9. November wurde das XXXII., mit dem beklem-menden Gespräch zwischen Ines und Zeitblom, in An-griff genommen und zwanzig Tage später abgeschlossen.Vorbereitungen zum nächsten, das wieder mit der «dop-pelten Zeit» arbeiten, das Motiv der kleinen Seejungfrauausführen und Schwerdtfegers elbische Flirtnatur rechtzu Gemüte führen wollte, begannen sogleich. Aber meinGesundheitszustand, verstärkter Schnupfen und Husten,Angegriffenheit von dem Dauer-Katarrh und schlechtesAussehen, führte wieder einmal eine Konsultation desDoktors herbei, deren Ergebnis dem eigenen Gefühl ent-
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