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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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braunen Augen nicht ganz ihre Zärtlichkeit verschweigt ?«Oh, really?!» —

DasNation-Dinner im NewYorkerWaldorfAstoriagingauch vorüber. Es war keine geringe Veranstaltung. Ob-gleich das Gedeck 25 Dollars kostete, war der Saal über-füllt, — kein Wunder, denn die Rednerliste war sensatio-nell. Robert Sherwood machte den Toastmaster, zumersten und letzten Mal, wie er mir und dem Publikum ver-sicherte. Es sprachen Freda Kirchwey, Felix Frankfurtervom Supreme Court, Negrin, Shirer und Secretary of theInterior,Ickes. Sobald ich auch mein Sprüchlein gesagt,mußte ich fort zum Columbia Broadcast, um meine Rede,füglich gekürzt, ins Mikrophon zu sprechen. Die Zeitun-gen brachten «editorials» über das hochpolitische Fest. Unddoch war mir’s nicht halb so wichtig, wie ein am folgen-den Tage auf deutsch begangenes: Wir hatten mit Ber-manns, Frau Hedwig Fischer, Fritz Landshoff, Gumpert,Kahler und Kadidja Wedekind und Monika irgendwo inder Stadt zu Abend gegessen, Joachim Maass kam hinzu,und in unserem Wohnraum, Hotel St. Regis, las ich die-sen Frauen, Verlegern, Schriftstellern und jungen Mäd-chen aus dem Faustus vor: das Esmeralda-Kapitel, dieÄrzte, die Anfänge des Teufelsgesprächs mit der «Hölle».Wenn ich je Ermutigung durch solche Mitteilsamkeit ge-wonnen, so diesmal, und der Tagebuch-Rapport des fol-genden Datums verzeichnet das Nachklingen eines glück-lichen Abends.

Wir reisten. Noch gab es in Chicago eine wohlbestellteFeier, die der Universität und persönlich einem gütigenFreunde, James Frank, dem großen Physiker, zu dankenwar, und am 4. Juli trafen wir zu Hause wieder ein. Der

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