daß die lokale Partei-Organisation mich zu einer Kund-gebung aufrief für den bewunderten Mann. Neben No-tizen wie «Lange und eifrig am Kapitel» findet sich EndeOktober auch die andere: Rede fürRoosevelt. Das «gathe-ring» fand am Z9. des Monats nachmittags in einem Privat-garten der«BelAir»-Villenkolonie statt. Es war von nuretwa zweihundert Personen besucht, die, trotz allmählicheinfallender nebliger Abendkühle, auf ihren über denRasenhin aufgeschlagenen Sesseln stundenlang aushielten,denn man hatte «a good time». Bei solchen Gelegenheitenist es landesüblich, daß die politischen Anfeuerungen unddas «money-raising», für das gewisse Redner eine unglaub-liche Technik ausgebildet haben, durchsetzt sind von al-lerlei Variete-Vergnüglichkeiten, die nicht das geringstemit der Sache zu tun haben, aber auf ihre Art dennochzur Werbekraft der Veranstaltung beitragen. Hier gab esunter anderem einen angeblich «spanischen» und äußerstgeschickten Zauberkünstler, der seine Wunder von einemgroßen chinesischen Magier namens Rosenthal gelernt zuhaben behauptete, und eine blutjunge Bauchrednerin, er-sten Ranges in ihrer Kunst, die sich mit der starräugigenPuppe auf ihrem Schoß so drollig unterhielt, daß ich nochlachte, als ich zu meiner unter diesen Umständen offen-bar viel zu ernsten Rede aufs Podium stieg. Sie war abernicht zu ernst, sondern ganz das Rechte—nun wieder inihrer Art. Neue Komik folgte darauf, und schließlich hattejedermann sich so glänzend unterhalten, daß keinem dieWiederwahl F. D. R.’s zweifelhaft war.
Wie sonderbar berührtes mich, die kurze Aufzeichnungdes nächstfolgenden Tages zu lesen! Sie betrifft eine wie-derholte Beschäftigung mit Love’s Labour’sLosi und hält
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