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1420 — 45, und ebenso Michael Fischer, ') Dekan 1482 —86', nach-weisbar Inhaber der Kustorei. Dagegen hatte Hans Bernecker,Dekan 1511 — 21, die Dechanei inne. 2 ) Thomas Köllin, sein Nach-folger als Dekan, versah bis 1520 die Kustorei, wurde aber dannPfarrer in Gmünd und erst als solcher zum Dekan gewählt. ;i ) DieStatuten des Kapitels wurden 1465 bezw. 1473 kodifiziert, und 1520unter Bernecker erneuert und erweitert. *)
Endlich stammt auch die alte Bruderschaft, deren StatutenBruder Augustin von horch uns erhalten hat, noch aus Stiftszeiten.Die Verstorbenen, für deren Seelen Messe gelesen werden soll, ge-hören, soweit sie sich, überhaupt nachweisen lassen, der Zeit vor 1327,bezw. c. 1350 an; ja in der Hauptsache sind es offenbar Persön-lichkeiten, die im Gefolge oder zur Zeit Barbarossas gelebt haben, 6 )der selbst eine Stiftung für die Bruderschaft gemacht hat. DiListe lässt erkennen, dass als Mitglieder der Bruderschaft nicht nurGeistliche, sondern auch Laien zugelassen waren. Es ist eine Gebets-verbrüderung der ältesten Art, zu der sich die Chorherrnstifter horchund Wiesensteig, die Klöster horch und Adelberg mit der Welt-
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l ) Michael irischer hat 1455 bezw. 1470 die Pfarrei, zu der Anteil anUnterarbach und Plüderhausen gehört (Urkunde Nr. 87, S. 56 und Nr. 93,S. 64), beide Orte sind Filialien der Kustorei (S. 157, 32f.). Kr wirkt 1483 nichtnur als Dekan, sondern auch ah Pfarrer bei der Erneuerung der Frühmess-Stiftung in Wäschenbeuren mit (Urkunde Nr. 101, S. 75). Kr verleiht den Hofzu Tonolzbronn, den das Register des Thomas Köllin als Eigentum derKustorei aufführt (Urkunde Nr. 75" •'■>', 8.39, vgl. mit S. 175, 10ff.). SeinTod 1486 (S. 127, 34f.).
'-') Johannes Bernecker ist Verfasser eines Registers über die Dechanei1508 (S. 177ff.). Zu der Pfründe, die er 1508 übernimmt (Urkunde Nr. 849,S. 52), gehört ein Lehen in Pfahlbronn (Urkunde Nr. 137 und 137", S. 116f.),das Kigentum der Dechanei ist (S. 176,18 und 178,20). Sein Tod 1521 (Ur-kunde Nr. 148, S. 124).
a ) Thomas Köllin ist 1501 Nachfolger von Hans Alwigk (UrkundeNr. 84 e , S. 52), tritt aber seine Pfründe 1505 an Sebastian Dietel ab (UrkundeNr. 84f, S. 52), der bis zur Reformation diese, die zweite augsburgische Pfarr-stelle innehat (S. 181, 34). Köllin geht 1505 auf die durch den Tod des Niko-laus Hurnuss (Urkunde Nr. 128, S. 108) erledigte Kustorei über, deren Ein-künfte, Rechte und Pflichten er 1511 beschreibt (S. 171, Nr. 10). Pfarrer inGmünd 1520 (Urkunde Nr. 147, S. 124), Dekan 1521 (Urkunde Nr. 148, S. 124).Sein Tod 1524 (S. 138, 9f).
4 ) S. 190, Nr. 18.
s ) Es sind in der Reihenfolgt der Urkunde: Kngelhard von Weinsberg1182 und 1186 im Gefolge des Kaisers, 1166 in einer Urkunde für KlosterLorch (Wirt. ÜB. 2, 152). Abt Heinrich von horch 1171—1194 (Ebenda 2,