mmmmmmmmmmmmmm ."=S ■■■■■■^■■ni ÜB Düsseldorf +4153 780 01 T)6pf £655 Z 4 1ANDBS- UND STADT- BIBLIOTHEK DÜSSELDORF S^. A<\<\% Württembergische Geschieh ts quellen. Herausgegeben von der der Württembergischen Kommission für Landesgeschichte Zwölfter Band. STUTTGART. Druck und Verlag von W. Kohlhammer. 19H. Stift Lorch. Quellen zur Geschichte einer Pfarrkirche. Bearbeitet von Gebhard Mehring STUTTGART. Druck und Verlag von W. K olilhammer. 1911. 1. LAMdES- UMD STADT- BIBLIOTHEK bÜSSkLÜORr I __________ i Einleitung. I. Grenzbestiminunfi. ■noch Zu Anfang des 16. Jahrhunderts gehörten zur Pfarrei horch die folgenden Dörfer, Weiler und Höfe: horch, Alfdorf, Pfahlbronn, Wäschenbeuren, Haitis, Birenbach, Krettenhof Lindenbronn, Wäscherburg, Beutenmühle, Hetzenhof (bei Wäschenbeuren), Badelstetten, Ober- und Unterkirneck, Adelberger Brech, Rattenharz, Weitmars, Gross-, Klein- und Hangendeinbach, Wustenriet, Sachsenhof Haselbach, Adelstetten, Endersbach, Strübelmühle, Kapf Vorder- uinl Hintersteinenberg, Nardenheim, Voggenberg, Buchengehren, Mittelweiler, Wahlenheim, Vorderhundsberg, Brend, heineck Burg und Mühle, Höldis, Brech bei Pfahlbronn, Mannholz, Breitenfürst, Teschenhof Haghof, hangenberg, Steinbruch, Miedeisbach, liienharz, Ober- und Mittelschlechtbach, 1 ) Unterurbach, Anteile an Plüderhausen und Haubersbronnn, ferner Aidenbach, Bärenbach, Neuweilerhof, Katzenbronn (abgegangen bei Oberurbach), Waldhausen mit Walkersmühle, Plüderwiesenhof, .Erlenhof (alt Riettelstrüt), Klotzenhof Bruch, Hundsholz (jetzt Adelberg-Dorf), Ober- und Unterberken? 2 ) Dazu kommen Kaisersbach, Gebenweiler, Gemeinweiler, 3 ) die zwar 1} JJer Name Mittelsehlechthach scheint erst im Laufe des 16. Jahrh. »blich geworden su sein; wir finden ihn zuerst im Forstlagerbuch von 155Ö als Bezeichnung für den links der Wieslauf gelegenen Ort. Im Lagerbuch von lobX ist er durch Korrektur für Unterschlechtbach eingesetzt. Ursprünglich Unterschied man Minderschlechtbach (1298 in Adelberger Urkunde, künftig in Wirt. ÜB. 11; Mumorslecbach) links der Wieslauf von Grossenschlechtbach (so noch tn ei uer Schorndorfer Urkunde von i486) rechts der Wieslauf. Aber schon 1463 wird in einer Urkunde über die Herrschaft Waidenstein von den „drei Schlechtbach" geredet. Wo in unsem Quellen der Name Unterschlechtbach steht, ist immer das heutige Mittelschlechtbach gemeint. ") S. 157 Nr. 4. Einige Einzelhöfe und Mühlen fehlen in der Aufzahlung. Sie erscheinen in der späteren Liste S. 160, 2fr. e' 1 . 3 > S. 176, Uff. Vgl. auch S. IX nebst Anm. 2. — VI — vom Pfarrer in Welzlieim zu versehen sind, aber rechtlich noch als Filialien von horch gelten. Ein Blick auf die Karte lässt erkennen, dass im Westen die Wieslauf eine natürliche Grenze bildete, die zugleich die Pfarrei horch und das Bistum Augsburg vom Bistum Konstanz schied. 1 ) Ganz sicher gilt das von dem Stück zwischen der Berns und Oberschlechtbach: ivas östlich davon liegt, hat in ältester Zeit zu Lorch gehört. Einzelne Teile dieses Gebiets sind aber sehr früh von der Mutterkirche getrennt worden, Bi P lüder hausen , Oberurbach und, Haube rsbronn besass das Kloster Elchingen bis 1536 die pfarrlichen Rechte, und zwar seit 1142 durch Schenkung aus staufischem Besitz.*) Oberurbach mit seiner alten Kirche zur hl. Afra war der kirchliche Mittelpunkt dieses Besitzes; doch wird 1470 auch ein plebanus in Plüderhausen genannt. ;i ) Die Schenkung von 1142 setzt offenbar schon eine gewisse Selbständigkeit der Kirche in Oberurbach voraus. Die iveltlichen Rechte kamen in andere Hand und wurden früh württembergisch. Als Herzog Ulrich 1530 den elchingischen Besitz erwarb, wurde er abgesehen vom Zehnten folg ender müssen angegeben: in Plüderhausen Pfarrei und zwei Kaplaneieu, ein Widdumgut, in Oberurbach Pfarrei mit einer Kaplanei und einem Widdumgut, in Haubersbronn eine Kaplanei. Ein Teil von Haubersbronn blieb jedoch stets bei horch, wurde aber durch den Pfarrer von Oberurbach versehen. 4 ) Dasselbe war der Fall bei Unterurbaeh, an dem drei lorchische Pfründen Anteil hatten; 5 ) über die kirchliche Versorgung des Anteils der Kustorei durch den Pfarrer von Oberurbach *) Sie ist auch die Grenze zwischen der Grafschaft Wirtemberg und dem Drachgau, zwischen dem Schorndorf er und Reiehenberger Forst ('s. u. S. XIII) und ebenso für die Bezirke der Bettelklöster in Gmünd und Esslingen { Wirt. (IB. 10, 505). 2 ) Vgl. liaiser, Die vorige Benediktinerabtey Elchingen, Zeitschr. f. Baiern u. d. angrenz. Länder 2, 1817, S. 160 und 261: „Die Kirchen, der Zehnte und die Widdumshöfe mit Zugehörde in JJrbach und Plüderhausen und predia in Hubertsbron gehörten zum Stiftungsgui des Klosters"'. Der Besitz Elchingens war nicht unbestritten; das zeigt die Urkunde über den Verzicht Heinrichs von Waldhausen auf Ansprüche an die Kirche in Oberurbach (1234, Wirt. ÜB. 3, 356) und die Tatsache, dass das Kloster noch 1404 angebliche Hechte der Herren von Lichtenstein an die Kirche in Plüderhausen abkaufen musste. s ) S. 64,27. 4 ) S. 161, 22 ff. Ein anderer Teil von IL, der rechts der Wieslauf liegt, gehörte zum Bistum Konstanz. B ) S. 157,32. 159,3,11 — VII — trifft eine Urkunde von 1455 auf Grund alten Herkommens neue Verfügungen. ] ) Miedeisbach ist zu einem Teil Filial von Ober- urbach, ein anderer gehört zur lor-einsehen Kustoreipfrunde.' 1 ) In Plüderhausen blieben acht Behausungen (1562; das war ivohl der ehemalige Hof des Klosters horch, der zerstückelt war) lorchisch, dazu der Aichenbachhof 3 ) Beides vermutlich ist in der bischöflichen Entscheidung von 1470 gemeint, wo von den Pfarrkindern infra limites loci Plüderhausen die Bede ist, die durch den dortigen Pleban versehen werden sollen. 4 ) Der Vergleich von 1486 zwischen den Klöstern Elchingen und horch verfügt nur über die Neubruchzehnten am Elisabethenberg, 8 ) sagt aber nichts über die kirchliche Zugehörigkeit der Kapelle auf St. Elisabethenberg. 6 ) Der Hof (Vogelhof) fehlt zwar im Verzeichnis der lorchischen Filialien, aber die Messe, die der Pfarrer von horch in der Kreuzwoche auf Elisabethenberg zu lesen hat,' 1 ) beweist den fortdauernden Zusammenhang der Kapelle mit horch. Auch oberhalb von Oberschlechtbach bildet noch eine Strecke weit die Wieslauf die Grenze. Burg Waidenstein mit ihren nächsten Zugehörungen gehört in die Pfarrei Steinenberg , die in den Höfen zum Oeden (vielleicht = Schlosshöfle und Burghof le Gem. Rudersberg, = cdt Borgenbart), Schloss und Weiler zum Strobel (= Edelmannshof?) und Zumhof auch in Klaffeiibach zehntberechtigt war. 8 ) Weiter aufwärts ivird der oberhalb Klaffenbach in die Wieslauf mündende Steinbach die Grenze. Der ganze Höhenzug von Ebni bis Schmalenberg, der zwischen Wieslauf und Steinbach verläuft, gehört bis 1701 zur Pfarrei Steinenberg.") Das ist keineswegs eine spätere Zuteilung, sondern beruht auf alten Verhältnissen. Denn 1284 überlässt Albrecht von Ebersberg dem Kloster Adelberg die Zehnten in Ebni und Monenwiler, die zu der Kirche in Steinenberg gehören. ,n ) Das Adelberger hagerbuch von 1595/8 sagt, dass ') Urkunde Nr. 87, 8. 56. '-) S. 161, 25 f. und 174, 13ff. 3 ) S. 161,19. ') Urkunde Nr. 92, 8. 64. 5 ) Urkunde Nr. 107, 8. 81. ') Die beiden Kaplaneien in Plüderhausen hüben nichts mit dieser zu tun, sie sind 1519 zu Ehren von 8t. Jakob und St. Bernhard gestiftet; vgl. OA.- JBeschr. Weleheim S. 229. ') S. 136, 9f. 8 ) Lagerbuch Adelberg 1595/8. ") Pfarrbeschreibung von Welzheim, Handschr. in der Pfarrregistratur. 10 ) Urkunde Nr. 17, S. 7. — VIII — von alters her Elmi, Vöggenhof, Grasgehren, Hägerhof 1 ) und Schmalenberg den kleinen und den Reuzehnten an die Pfarrei Steinenberg gegeben hätten. Einer der jetzt auf dieser Halbinsel bestehenden Weiler oder Hofe ist vermutlich jenes Monenwiler von 1284.") Die Kirche in Steinenberg ist ohne Zweifel Stiftungsgut des Klosters Adelberg aus ehemals staufischem Besitz, wird 1234 dem Kloster inkorporiert*) und seit 1268 von Konventualen versehen. 11 ) Ausser den eben genannten Filialien gehört dazu Obersteinenberg. Die lorchischen Filialien Ober- und Mittelschlechtbach werden von Steinenberg versehen, 6 ) ebenso Michelau an der Wieslauf) das eigentlich als Filial von Welzheim galt. °) Im Norden gehört noch Kaisersbach zur Pfarrei Lorch. Der Ort ist wohl eine verhältnismässig junge Gründung. Noch im 16. Jahrhundert heisst er in den Lagerbüchern Kaisersprich. Dieser ursprünglich einen Wald bezeichnende Name bewahrt die Erinnerung an jene angebliche Schenkung Kaiser Ludwigs des Frommen an Kloster Murrhardt, von der eine gefälschte Urkunde von 8W) berichtet. Ein Kern von Wahrheit ivird jedoch in der Überlieferung wohl stecken und der Wald Kaisersbuch könnte ein Stück jenes grossen Forsts sein, der in der Urkunde erwähnt ist. Murrhardt hat den Besitz jedenfalls mit Kirchenkirnberg schon 1182 an Adelberg veräussert. 8 ) Wenn damals eine Ansiedlung vorhanden war, wird sie nur klein gewesen sein. Die Grenze zwischen den Bistümern ') Doch wird der Hägerhof 1576 im Lagerbuch vom Kloster Lorch als altes Filial von Welzheim genannt; siehe u. S. 168, Tl. -) Die Deutung auf Mannemveiler Gem. Grab DA. Backnang, die das Wirt. Uli. 8, Register, gibt, ist nicht zu halten. Dagegen ist der Name vielleicht stark verderbt noch in Nonnenmühle erhalten, wie eine Mühle am Steinbach südwestlieh von Ebni heute heisst: in einer Urkunde von 1134 über den limpurgischen Wildbann (St.A,, Gr. v. Lirnpurg Ji. 11) findet sieh die Form Muimenmülin. Von Nonnen und deren Besitz in dieser Gegend, worauf der jetzige Name hinzuweisen scheint, ist sonst nichts bekannt. Nonnenmühle und Voggenhof sind .jetzt der Gem. Althütte OA. Backnang zugeteilt; die Häuser von Nonnenmühle am rechten Steinbachufer gehörten ehemals zur Pfarrei Rudersberg (Lagerb. von 156.9). s ) Wirt. ÜB. 3, 352: ecelesiam in Stainenberg in qua ius patronatus ad nos (1. vos) pertinet. 4 ) OA.Beschr. Schorndorf S. 85. Die Urk. künftig in Wirt. (JB. 11, Nachtr. r ') 3. 157, 29 und Anm. 2. "j S. 168, 36 und 170, 32 ff. nebst Anm. ') Wirt. Uli. 1, 87. 8 ) Wirt. ÜB. 2, 221. — IX — Augsburg und Würzburg teilte jenem Kaisersbach, diesem Kirchcn- hirnberg zu. *) Im späteren Mittelalter erhielt Kaisersbach seine kirchliche Versorgung von Welzheim aus, blieb aber Filial von Lorch. Wann diese Ordnung getroffen wurde, ist nicht überliefert. Im gleichen Verhältnis standen Gebenweiler, Gemeinweiler, Teschenhof, Haghof, Langcnberg, Breitenfürst und Brech bei Pfahlbronn, Taubenhof (alt. Hertlinshof), Schillingshof, Hagmühle (Haghof), Burgholz, Hellershof, Heinlinsmühle und Ebersberg. -) Dagegen scheint Schadberg, dessen Ulrichskapelle wohl aus dem 14. Jahrhundert stammt,' 6 ) zu den eigentlichen Filialien von Welzheim zu gehören, ') Die Grenze, der Bistümer schont alte pfarrliche Hechte. Das zeigt das gleich nachher zu erwähnende Herabergreifen der Pfarrei Kirchenkirnberg über die Wasserscheide bis zum Stixenhof. Auch darin mag ein Beweis gesehen werden für die erst von Adelberg aus erfolgte Rodung im Wald Kaisersbuch. Sonst nvüsste auch Kaisersbach nach Kirchenkirnberg gepfarrt haben und zum Bistum Würzburg gekommen sein. ~) Die Gemeindeglieder, denen von ihrer Mutterkirche aus erlaubt war, eine näher gelegene Eilial- oder Nachbarkirche zu besuchen, hatten dafür eine besondere Abgabe an ihren Pfarrer zu entrichten; diese bestand in Haber und hiess Kirchenhaber. Die zur Kustorei gehörigen Einwohner von Grossdeinbach z. B. gaben sie für die Erlaubnis an Sonntagen in Welzgau zur Kirche zu gehen (s. u. S. 162,10 und 173, 37f.), die von Adelberger Brech für Bertiingen (S. 174, 6 f.), die von Brend, Bucheng ehren, Mittelweiler und Wahlenheim für Alfdorf (S. 175, 3ff.). Diese Stellen, an denen ausdrücklich die Veranlassung der Abgabe hervorgehoben wird, dürfen ohne weiteres für die Erklärung überall da, wo Kirchenhaber erwähnt wird, verwendet werden. (Siehe die Verzeichnisse S. 103ff., Nr. 6"; 71"; S Ir ; 9" 1 .) Dabei zeigt sich, dass nicht nur der Pfarrer der Mutterkirche, sondern auch derjenige, dem die Beute zugewiesen sind, den Kirchenhaber bezieht; so nimmt ihn der Pfarrer von Welsheim von den lorchischen Eilialien, die er eu versehen hat. Doch ist nirgends berichtet, dass dieselben Beute nach beiden Seiten Kirchenhaber gaben; wo dies der Kall scheint wie bei Kienharz (S. 166, öf. und 170, 4), ist ohne Zweifel dieselbe Erklärung zu geben wie bei Haghof (S. 162,16f. u. Anm. 1), wenn auch die Quellen schweigen: es handelt sich um spätere Zuweisung von dem einen an den anderen Empfänger. Offenbar ist das bei allen Filialien anzunehmen, die nach dem Lagerbuch von 1676 Kirchenhaber an den Pfarrer von Welzheim entrichten. Zu unterscheiden sind davon das Beservatgeld, das immer an den Pfarrer der Mutterkirche bezahlt wird (s. unten S. 53,22; 88,10f.; 162 Nr. 6" 1 u. 165 Nr. 7 ni), und die Entschädigungen, die dem die Seelsorge ausübenden Nachbarpfarrer aus den Einkünften der Pfründe gewährt werden (S. 42,15; 59, 37 ff.; GS, Uff.). 3 ) Die Behauptung der OA.Beschr. Welzheim S. 169f., die Kapelle sei durch Graf Burkhard von Hohenberg gestiftet, ist irrig. Jenes Verzeichnis von Jahrtagen, aus dem die Angabe stammt, rührt vom Kloster Beutin bei — X — da es nicht Kirchenhaber, sondern Kleinzehnt gibt. l ) Auch die Pfarrei Welsheim ist früh von der Mutterkirche in horch getrennt worden. Konrad III schenkte sie im 12. Jahrhundert an das Kloster, dem sie im 13. inkorporiert wird. Der Ort selbst geht in seinen Anfängen bis auf die Römerzeit zurück; sein Name kann aus einer lateinischen Bezeichnung des festen, durch zwei Limeskastelle verwahrten Orts, vallatum, hergeleitet werden. -) Damals schon und jedenfalls später war es ein Mittelpunkt für die zunächst noch spärlichen Ansiedlungen im Waldgebiet. ;! ) So hat auch seine Kirche hohes Alter. Doch kann sie ihren Patron, den hl. Gallus, nicht vordem 8. oder 9. Jahrhundert erhalten haben. St. Gallischer Besitz in der Gegend ist um 920 nachweisbar 4 ) und mag damals nicht unbedeutend gewesen sein. Wildberg her, dessen Stifter Graf Burkhard II. war fs. Schmid, Gesch. d. Gr. v. Zoller n-Hohenberg, 1S62, S. 572f.) ; die Namen der im Verzeichnis genannten Personen, deren Jahrtage begangen werden sollten, weisen in dieselbe Gegend. Wie das Stück in ein Zinsregister St. Ulrichs zu Schadberg von 1530 kam, ist nicht zu erklären. Für die Entstehungszeit der Kapelle bleibt nur die Notiz um gleichen Ort, dass die 1517 abgebrochene alte Kapelle mit einem von 1393 datierten Gemälde ausgestattet war, und die erste Erwähnung 1352 (S. 29, 24). ') S. 171 6. Bei der Beurkundung der Gottesdienstordnung für Schadberg sind von den lorchischen Pfarrern nur Michael Fischer als Kustos und Kapitelsdekan (auf klösterl. Pfründe) und Peter Aichmann als Inhaber der zweiten klösterlichen Pfründe anwesend. Urkunde v. 1482, Nr. 100 S. 75. — Uass die Urkunden über diese Kapelle in unsere, Sammlung aufgenommen, sind, muss nun, da sich gezeigt hat, dass es nicht in den Bahnten gehört, der dafür gezogen ist, damit gereclitferiigt erscheinen, dass aus ihnen der Umfang und die Art des Goitesdiensts an einer der zahlreichen Filialkapellen zu erkennen ist. Doch hat offenbar keine von diesen sich derselben Vorzüge zu erfreuen gehabt, wie die von Schadberg mit ihrer Wallfahrt, Heren Ablässen und den seitweise nicht unbedeutenden Einkünften. -) Königr. Württemberg 3, 1906, S. 524 Anm. 3 ) Es fällt auf,' dass in der Umgebung von Welzheim die sonst im Bezirk nicht gerade, /läufigen Namenbildungen mit -weiter sich drängen: Echards- Eberhards-, Gausmanns-, Seibolds-, Geben-, Gemein-, Mittelweiler, Ravens- wiler (jetzt Schillinghof), Lutolzwiler (jetzt llellershof), Walhenwilor (jetzt Wahlenheim), dazu das abg. Cunenwiler und das zur Pfarrei Steiuenberg gehörige, Moncnwiler (s. o. S. VII). Wenn hier wie anderwärts der Grundsatz gilt, das die Ortsbezeichnung Weiler auf römische Siedlung zurückführt, dann müssen auch diese Plätze als ehemalige römische villao und villaria, Viehhöfe, die teilweise im Vorland des Limes lagen, angesehen werden. Die Namen- bildung dürfte aber auch weiterhin zu der Annahme nötigen, dass eine eigentliche Unterbrechung in ihrer Besiedlung durch den Einbruch der Alamannen nicht verursacht worden ist. ') Vgl. Bossert, Unbekannter Besitz des Klosters St. Gallen in Württemberg, W. Vierteljahrsh. 2, 1887, S. 180. — XI — Das östlich von Kaisersbach gelegene Altersberg (ebenso der Mönchhof) gehörte nach einem Eintrag im Lorcher Lagerbuch von 1576 schon von alter Zeit her zur Pfarrei Kirchenkirnberg, deren Bereich hier ziemlich weit nach Süden hereingreift. Die Grenze verläuft östlich von Menzles, bei dem die ehemalige Kronmühle, jetzt Menzlesmühle liegt und geht dem Bachtal folgend südwärts bis in die Gegend des Hellershofs. Von dort springt sie in nordöstlicher Richtung ab bis in das Tal des Beichenbachs, folgt diesem bis zur Mündung in die Lein und schliesst dann in ihrem weiteren Verlauf Pfersbach mit Mutlangen ein, die alte Filialien von Gmünd sind. Weiterhin umfasst sie Gmünd selbst, das erst 1297 von Lorch losgelöst worden ist. ! ) Auch das südlich von Gmünd gelegene Strass- dorf war ursprünglich nach Lorch eingepfarrt: mit dem Kloster Lorch hatte die eine der beiden augsburgischen Pfründen an der Pfarrkirche Lorch dort Anteil am Zehnten,' 2 ) Wetzgau, das erst im 14. Jahrhundert seine Kapelle erhielt und den hl. Koloman als Schutzpatron wohl den Beziehungen eines Herrn von Rechberg zu Osterreich, verdankt, :l ) scheint ehemals mit Strassdorf vereinigt gewesen zu sein. Beide Orte sind alter rechbergischer Besitz. Die pfarrlichen Rechte müssen schon sehr früh, wahrscheinlich noch im 12. Jahrhundert, in dieselbe Hand gekommen sein. Jedenfalls sind aus späterer Zeit nur spärliche Beziehungen zwischen der Mutterkirche und ihnen bekannt, 4 ) die aus dem alten Zusammenhang herrühren könnten. ä ) Die Südgrenze der Pfarrei Lorch geht nun nördlich am Hohen- staufen vorüber; Lenglingen ist altes Filial von Strassdorf, Kretten- hof und Birenbach gehören zu Lorch, Börtlingen aber ist konstanzisch und steht als Pfarrei schon im Liber marcarum von 1360. 6 ) Nörd- ') Urkunde Nr. 24, S. !). -) S. 177, 39 ff. *) Vgl. Bossen in Bl. f. württ. KG. 1887, S. 31. 4 ) Dahin gehört das eben erwähnte augsburgische Zehntrecht. — Nach dem lorchischen Lagerbuch von 1573 gehören die Einwohner der Kloster lorchischen Höfe in Wetzgau und Mutlangen tod und lebendig in die Pfarrei ■Lorch. Das ist jedoch eine Einrichtung, die erst seit der Reformation bestand, da Württemberg seine Untertanen reformierte, während die rechbtrgisclien und gmündischen katholisch blieben. 5 ) Die Einwohner von Grossdeinbach, die zur Kustoreipfrunde gehören, gehen nach Wetzgau zur Kirche (S. 162,10). 6 ) Ereib. Diöz.A. 5, 1870, S. 104. Die Einwohner des zur Pfarrei Lorch gehörigen Adelberger Brech gehen zur Kirche nach Börtlingen ('S. 174, 6f.). Der — XII — lieh von Börtlingen ist die Grenze durch die lorchischen, von Kloster Adelberg aus versehenen Filialien Adelberg Dorf (all Hundsholz) und Ober- und Unterberken bestimmt und kehrt zwischen Oberurbach and Schorndorf, gegenüber der Mündung der Wieslauf, an die Berns zurück. Die vier Pfarreien, die schon im 12. Jahrhundert von Lorch getrennt worden sind, Oberurbach, Steinenberg, Welzheim und Strass- ilorf, haben mit ihren eigenen Filialien eine durchaus selbständige Entwicklung gehabt und sind für die Geschichte der Pfarrei horch nur insoweit von Interesse, als einzelne zu dieser gehörige Weiler und. Höfe ihren Kirchen durch altes Herkommen oder Vertrag zugeteilt untren. In der folgenden Sammlung urkundlicher Nachrichten sind nur diese unmittelbaren Beziehungen zu Lorch berücksichtigt. r ) Daselbe Verfahren ist bei der Pfarrei Gmünd eingehalten, sobald sie durch den Übergang an das Domkapitel in Augsburg ihre Trennung von. Lorch erlangt hat und selbständig geworden ist. Der Versuch, diese Verhältnisse auf einer Karte darzustellen, muss sich als Hilfsmittel zur Veranschaulichung der heutigen Markungsgrenzen bedienen. Dabei darf nicht ausser acht gelassen werden, dass diese erst durch das Gesetz vom 18. Juni 1849 betr. Ausdehnung des Amts- und Gemeindeverbands auf sämtliche Teile des Staatsgebiets 2 ) geschaffen worden sind. Eh ist nur ein jeweils verschieden grosser Anteil an dem von diesen Markungsgrenzen umschlossenen Gebiet, zu dem die Kirche in unmittelbaren Beziehungoi stand, von dem sie Zehnten bezog. Vor allem war es der Wald, der von dieser Last frei war. Nur wo Rodungen vorgenommen wurden, um früheres Waldgebiet in Acker oder Wiesen zu verwandeln, erhob die Kirche Anspruch auf den Neubruchzehnten. Die Folge des Fehlens bestimmter Abgrenzungen waren häufige Streitigkeiten über das Recht zum Bezug des Novcdzehnten. Marbach, der von Unterkirneck herkommend dem Filstal zugeht, hat seinen Namen vielleicht davon, dass er zwischen Börtlingen und Birenbaeh Grame der Bistümer war. ') Eins Ausnahme bildet Schadberg, dessen Zugehörigkeit zu Welzheim .sich erst im Verlauf des Drucks sicher ergeben hat. Vgl. auch Anm. 1, 8. X. -) Regierungsblatt 7849, S. 307ff. — XIII — Die Grösse dieses vom Zehnten befreiten Waldgebiets wird man m unserem Bezirk für den hier behandelten Zeitraum mindestens auf die Hälfte alles Grund und Bodens bestimmen dürfen. 1 ) Die Zehntbezirke nehmen sich in diesem Gebiet wie Inseln aus. Wir mussten darauf verzichten, bei dem kleinen Massstab unserer Skizze dieses Verhältnis darzustellen. Aber eine Vergleichung der Forstgrenze mit der Grenze des Pfarr- bezw. Kapitelsprenqels ist gleichwohl lehrreich. 2 ) Oer grösste Teil des Gebiets gehörte zum Schorndorfer Forst; im Osten sind Stücke des limpurgischen Forsts und der Gmünder Freien Pürsch hinzugekommen. Die Grenze im Westen wird wie bei den kirchlichen Beziehungen durch Wieslauf und Steinbach gebildet. Wo der Steinbach oberhalb der Nonnenmühle nach Westen abbiegt, folgt sie seinem linken Zujluss, der im Forstlagerbuch von 1685- Krottenbach heisst, bis zum Lauchbrunnen. Die Besehreibung von 1564 führt von der Nonnenmühle die mie aufwärts zum Fratzenacker, was sachlich auf dasselbe hinauskommt; es ist die Stelle wo jetzt der Fratzenwieseuhof und der l'jatzenklingenhof liegen. Dann umfasst sie Botenmahd und Höfen- «ckerle (auf dem 1685 sogen. Häfnersacker gegründet), folgt also wohl ungefähr der heutigen Oberamtsgrenze. Das Lagerbuch von 1555 erwähnt oberhalb Ebni eine Hochstrasse, die die Grenze bilde, und auch 1564 wird vom Fratzenacker bis zur Bottmad ein „Hoch- geslräs" als Grenze genannt; der Verlauf dieser alten Strasse wird sich wohl noch nachweisen lassen. Wir finden sie unmittelbar nachher wieder, wo sie mitten durch den Kaisersbacher Heumadenwald und über die Kaisersbacher Viehweide geht. Die Grenze folgt dann der Strasse nach Neustetten und erreicht diesen Weiler durch die Gansklmge (beim Gänshof, Gem. Kirchenkimberg), wie eine Kartenskizze aus dem 18. Jahrhundert») zeigt. Auf der anderen Seite des 1 als, m dem Neustetten liegt, steigt sie wieder aufwärts in östlicher ') Im (JA. Weleheim allein beträgt heute, trotz vielen neu im Wald gegründeten'.Ansiedln»gm, die Wdldfläche noch 45,1 •/„ der Gesamtflaehe. Vgl. Kömgr. Württ. 3, S. 518. "J Quellen dafür bilden die beiden Lagerbücher des Schorndorfer Forsts von 1655 und 1685, das Reichmberger Forstlagerbuch von 1685, in dem auch der Murrhardter Forst enthalten ist: dazu eine Beschreibung des Forsts und semer Hüten aus dsm Jahr 1564 (SLA. Forstsachen, B. 32). r J.5/' Forstharten n - s - uneben läuft eine angeblich ältere Linie aber die Weidenhöfe,- und Mettelbacher Mühlen nach Neustetten. — XIV — Richtung und geht nun über die Höhe weg in das Bachtal, 1 ) das bei Tale in den Glattenzainbach verläuft, diesem folgt sie aufwärts nach Kirchenkirnberg; bei der Kirnberger Mahlmühle im Zainbachtal und an der Kirche und dem Pfarrhaus in Kirnberg sind Jagdsteine 2 ) mit dem württembergischen und Umpurgischm Zeichen erwähnt. Von Kirnberg scheint wieder die Strasse nach Mönchhof, die auf der Höhe hinführt, die Grenze zu sein. Vor Mönchhof aber geht diese in das Tal des Kronbachs, der weiterhin Gauchhauser Bach und zuletzt Bot heisst. Diesem folgt sie bis zur Lein. In dieser Zuteilung Kirnbergs zum Schorndorfer Forst erkennen wir eine Folge des Übergangs dieses alt murrhar duschen Besitzes an Adelberg. Baselbe ist bei Kaisersbach und seiner Umgebung der Fall, das ursprünglich zum Murrhardter Forst gehörte. 3 ) Die Grenzverschiebung ist also schon früh, nach 1182, eingetreten und hat hier die alten Linien verwischt. Der Krön- bezw. Gauchs- hauserbach dagegen ist offenbar alte Grenze und dient für die weltlichen und die geistlichen Verhältnisse. Aber etioa von der Heinlens- mühle aus abivärts scheidet er, jetzt Bot genannt, nur noch die Forste, während die kirchliche Grenze, wie wir gesehen haben, in das Beichenbachtal überspringt, bezw. wie wir jetzt genauer sagen müssen, noch die auf dem Höhenzug zwischen Bot und Beichenbach gelegenen Orte Kardenheim, Hinter- und Vordersteinenberg, Kopf zur Lorcher Pfarrei zieht. Die Strasse von Kapf nach Narden- heim und weiter nach Seelach verläuft zwar auf einer Höhe und ist gewiss alt, aber sie geht über den Gerichtswasen bei Kardenheim, wo das Siebzehnergericht gehegt wurde, sie dürfte darum nicht alle Grenzmark gewesen sein. Vom Einfluss der Bot in die Lein geht die Forstgrenze der Lein nach abivärts bis zur Gmünder Leinmühle, folgt von der dortigen Brücke ab der Strasse nach Pjersbach, dann führt sie über ') Die erwähnte Skizze aus dem IS. Jahrh. zeichnet von Neusletten aus einen Bach, der unmittelbar in den Zainbach fliesst. Das stimmt auf keinen Fall. Da sie diesen Bach Mordklinge nennt, könnte sie wohl den von Hörn- berg herabkommenden Bach meinen, bei dem die Karte 1:25000 Blatt 47 den Waldnamen Mordklinge verzeichnet. In diesem Tal verläuft auch die heutige Oberamtsgrenze zwischen Backnang und Gaildorf, die dann in der „Tiefen Klinge" unterhalb Tale zum Zainbach herabsteigt. Wahrscheinlich ist dies auch die alte Forstgrenze. -') Vgl. Knapp in Württ. Jahrbb. 1909, S. 136. 3 ) Der demnach hier über die Wasserscheide nach Süden herüberreichte. XV — das Waldauer Bachtal an Waldau vorüber nach Grossdeinbach und wieder der Strasse nach über Hangendeinbach in das Eemstal unterhalb des Sachsenhofs. Jenseits der Berns folgt sie dem Lauf des Lenghnger Bachs und führt in gerader Linie zwischen Lenglingen und Beitprechts durch quer über den Asrücken nach Ottenbach 1 ) im OA. Göppingen. Diese Grenze scheidet den Schorndorf er Forst und die Gmünder Freie Pürsch, besteht aber zwischen Berns- und Krumbachtal erst seit 1502. Die ältere Linie ging im Beutenbach aufwärts und schied Badelstetten und Maitis der freien Pürsch zu. Auch sie ist für die kirchliche Zuteilung nicht massgebend gewesen, da ostlich von ihr die Lorcher Pfarrgrenze noch erhebliche Gebiete umfasst hat. Im Süden unseres Gebiets ist eine alte Forstgrenzlinie mit bic lerheit nicht mehr festzustellen, die einigermassen der Pfarr- und lUipitelsgrenze entsprochen hätte. Der Forst geht bis zur Fils, die Ich Vm h hheimer Fors t scheidet. Auch die im 16. Jahrhundert con bestehende und vielleicht auf älteren Verhältnissen beruhende tnteüung in Hutbezirke gibt keine sichern Anhaltspunkte. Die «yewer Hut geht von Lenglingen nach Badelstetten, Beutenhof, . ascIlerbur 9, Wäschenbeuren und durch das Tal des Krettenbachs m den Märbach bis in die Fils. Die Göppinger Hut liegt westlich er Linie Beutenhoj ? —Marbach und ist im Norden durch den sogen. Katserweg begrenzt, der von Beutenhof auf der Höhe über Ober- und Unterkirneck, Battenharz, Adelberger Brech und iveiter nach eutelsbach führt; im Westen grenzt sie an die Baierecker Hut im assenbach- und Hutzenbachtal. Ob diesem Kaisertveg, der von erM-nech wohl auch nach der Wäscherburg und weiter nach Hohen- Fdd 9e ^ ÜhH hat Und Jetzt nur ein nicht überall wohlgepflegter rio h° e ? ^ il9end eine Bedeu tung als alte Grenzlinie zukommt, ist der W ZU entscheid en; aber.es ist zu beachten, dass er durchweg asser *cheide zwischen Berns und Fils folgt. 2 ) Das Ergebnis ist demnach folgendes: Nur im Westen gehen Ganzen zusammen. Im Norden haben Besiedlung, Christianiaa \^ te Beschreihun 9 im Lagerbuch von 1685 umfasst auch noch den UiTä hhe, ' 9 > lässt die G^nze unter der Brüche des Hohenrechberg durch alt T ^ m daS KrwmbacUal gelten, um spätestens bei Ottenbach mit der a en Linie wieder zusammenzutreffen. Vgl. über diese Verhältnisse, die hier meld weiter zu erörtern sind, OA.Beschr. Gmünd 1870, S. 106ff. ) Vielleicht könnte hier einmal die Untersuchung der Grenzsteine ent- a-ng des Kaiserwegs wertvolle Aufschlüsse geben. Vgl. auch darüber Knapp a - «■ 0., 8. 137. — XVI — sierung und Besitzwechsel zusammengewirkt um die alten Grenzen zu verschieben. Im Süden hat die Vereinigung der zusammen- stossenden Gebiete in einer Hand die alten Linien verwischt. Das meiste Interesse bietet die Ostgrenze. Auch sie ist ein Produkt späterer Entwicklung. Zum alten staufischen Forst hat nicht müder hier angrenzende limpurgische Wildbann, sondern auch die Gmünder Freipürsch gehört. Die kirchliche Grenze aber, die von dem einen Bachtal quer über die Höhe in das andere fahrt, erweist sich durch diese Eigentümlichkeit ebenfalls als jünger. Jedenfalls wird eine weitere Bearbeitung unseres Gebiets nicht darauf verzichten dürfen, hier die östlich angrenzenden Gebiete mitheranzuziehen. Vielleicht darf auch ein Satz von allgemeinerer Geltung aus den dargelegten Tatsachen abgeleitet werden. Die alte Lehre von der Übereinstimmung weltlicher (Stammes-, Grafschafts-, Hundertschafts-) mit den kirchlichen (Kapitels-, Bistums-)Grenzen hält hier nicht stand. Man wird sich damit zufrieden geben müssen, zu finden, dass die Gebiete im allgemeinen sich decken. Wenn einmal ein umfassenderes Material genauer Vergleichungen und Einzeluntersuchungen vorliegt, wird sich wohl erkennen lassen, welcher Art die Ursachen ivaren, die immer wieder Abweichungen von den ursprünglich (/eilenden natürlichen Grenzen bewirkt haben. ') Was die beigegebene Karte zeigen kann, ist nun kurz gesagt, nur das Seelsorgeverhältnis der einzelnen Wohnplätze zur Mutter- ') Aach Baumamis Ausführungen (Die Gaugrafschaften im Wirtemb. Schwaben, 1879) können nicht mehr als diesen Eindruck von allgemeiner Übereinstimmung der Gebiete hervorbringen. Was insbesondere den Drachgau, von dem unser Gebiet ein Teil war, betrifft, so stellen sich einige Punkte jetzt anders dar, als bei B. (S. 98ff.). Gegen Norden ist, wie wir gezeigt haben, die Wasserscheide für die kirchliche Grenze nicht mehr massgebend. Der Unterschied ist ganz offenbar: Altersberg, das zum Gericht in der Seelach einen Beisitzer stellt, gehört kirchlich zu Kirchenkirnberg, also zum fränkischen Bistum Würzburg. Wenn B., um auch weiter nach Westen hin die Wasserscheide als natürliche Grenze zwischen Frauken und Schwaben für die kircli- lichen Verhältnisse festzuhalten, Rudersberg als ursprüngliches Dilial von Steinenberg (also in letzter Linie von Dorch) ansehen möchte, so ist demgegenüber zu betonen, dass keinerlei Besitz-, -Zehnt- und Seelsorgerechte der Pfarrei Dorch jenseits der Wieslauf nachweisbar sind. Die Grenze der Kapitel Dorch und Geislingen folgt keineswegs im allgemeinen der Wasserseheide zwischen Berns und Fils; unsere Karte lässt erkennen, dass sie das überhaupt an keinem Punkte tut. Mit dem Kaiserweg (s. o. S. X V) fallt sie nirgends zusammen, sondern bleibt immer südlich von ihm. - XVII — kirche mit Ihren vier Pfarrern und zu den Nachbarkirchen. Immerhin gibt sie zugleich ein gewisses Bild vom Umfang des Pfarr- sprengels, von der Grösse und Lage der fünf abgeteilten Pfarreien und von der Verteilung der einzelnen Filialien auf die vier Pfarr- pfründen an der Mutterkirche. ------------ Custorelptründe Weltheim Derslte Umfang der Pfarre , . ------------ Uechsneipfründe ------------ Steineiben UiK/te/iitiiUrct-emBnä ------------ 2M lorebische Pfnnde Die mn der Pfarrei Lorch obert/röachnPliiderhitisen ........... UupbuyscbePfrvhde gelrennten Sprengel: Stmsdclfu.We/ldiil ................. Die zur Plarreilorch zahlenden aber Gmünd wnWelzheim versehenen Fl Hallen. Württ. GeaehiolitBqui'lIeii XII. II — XVIII — II. Pfarrkirche und KanonikatMift in Lorch. G. Bossert 1 ) hat die Vermutung ausgesprochen und begründet, dass die Christengemeinde in Lorch in ihren Anfängen noch in die- Römerzeit zurückreiche und sich wenn auch wohl in kümmerlich gedrückter Lage inmitten des Alamanncnlandes erhalten habe. Der Gedanke ist nicht ohne weiteres abzuweisen, wenngleich es nicht möglich ist, ihn unbedingt zu beweisen; es spricht doch manches für ihn. Allerdings fehlt es bis jetzt ganz an archäologischen Funden, nicht einmal so geringe Spuren des Christentums, wie wir sie für die nachrömische Alamannenzeit aus andern Landesteilen kennen, sind festgestellt. 2 ) *) G. Bossert, Die Anfänge des Christentums in Württ., Blätter f. württ. Kirchengesch. 3, 1S88, S. 3 und etwas abweichend in Württ. Kirchengesch. 1893, S. 4. Seine Gründe sind: die Lage von Lorch am Zusammentreffen der leiden Grenewälle, der grosse Umfang der Pfarrei Lorch, das Hecht des Pfarrsatzes in der Hand des Domstifts Augsburg bis zur Reformation, die hl. Afra als Schutzheilige lorchischer Eilialkirchen in Oberurbach und Täferrot, die hl. Maria als Kirchenheilige in Orten auf altem Römerboden, in Pfyn, Unterkochen, Lautern und der Uffkirche bei Cannstatt. Der dritte Punkt ist aus der Reihe zu streichen: das Recht des Domkapitels ist, wie unsere Untersuchung weiter unten ergeben wird, wesentlich jünger und stammt erst aus dem Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Ob Täferrot in ältester Zeit zur Lorcher Pfarrkirche gehörte, kann fraglich sein; aus späteren Nachrichten ergibt sich dafür nichts. Die Trennung von der Mutlerkirche müsste mit der Bildung der Pfarrbezirke erfolgt sein, durch die die spätere Ostgrenze der Pfarrei Lorch festgelegt wurde. Eine Stütze von Bosserts Annahme, dass die Pfatrei Lorch ursprünglich weiter nach Osten sich erstreckte, könnte aus der Tatsache gewonnen werden, dass in Alfdorf Stephanus Kirchenheiliger ist. Denn dieser Heilige gehört dem fränkischen Missionssystem an und ist häufig mit den hl. Martin und Michael gruppiert: hier erscheint St. Martin in Iggingen, St. Michael in Oberböbingen. Es kommt hinzu, dass Alfdorf durch seinen Namen als alte heidnische Kultstätte gekennzeichnet ist und St. Stephan an Stelle des Gottes Fro tritt (Württ. Kirchengesch. S. 7). Aber Alfdorf liegt doch von Iggingen — Oberböbingen ziemlich entfernt und es kann, ohne im übrigen den Feststellungen Bosserts über die fränkischen Missionen entgegenzutreten. daran erinnert werden, dass die Verehrung des hl. Stephanus in der Kirche weit älter ist als das 6. Jahrhundert; als Kirchenpatron ist er z.B. 451 in Metz nachweisbar. Auch die auf römischem Grund im alten Kastell stehende Kirche in Walheim OA. Besigheim, deren Kirchhof durch die Kasiellmauer begrenzt wird (Limeswerk Nr. 57), ist St. Stephanus geweiht. J ) In Heilbronn und Sindelfingen; dazu ist noch jenseits der Landesgrenze Gammertingen zu nennen. Die Nachweise s. bei Kicker, Altchristi. Denkmäler und Anfänge d. Christentums im Rheingebiet, 1909, S. 33. — XIX — Die Kirche in Lorch steht innerhalb des ehemaligen Römerkastells, die heutige Stadt bedeckt, soweit sie nicht auch im Kastell angebaut ist, offenbar den Raum, auf dem das römische Lagerdorf stand. Das erklärt die Spärlichkeit römischer Funde, nach denen freilich, auch noch nicht mit genügendem Nachdruck gesucht worden ist. Der überlange Chor der Kirche, die in ihrer 'jetzigen Gestalt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt,'geht quer über die Lagerstrasse weg. ') Leider ist bis jetzt kein Versuch gemacht worden, durch Grabungen die Lage und Grösse der früheren Kirchenbauten an dieser Stelle zu ermitteln. Es wäre von Werl, festzustellen, ob auch der älteste nachweisbare Kirchenbau die Römerstrasse nicht beachtet hat. *) I m Plan des Städtchens fällt neben der merkwürdigen Unregelmässigkeit des Kirchhofs auf, dass nur ein kleines Gasschen heute in seinem Verlauf dem Lagerweg einig er - en spricht; im allgemeinen ist von der römischen Anlage nichts i zu erkennen. Das kann wohl nur so erklärt werden, dass zwischen dem Alten und Neuen eine Periode geringer Besiedlung ie 9 , in der die römischen Spuren sich verlieren konnten. 3 ) Denn emer völligen Unterbrechung der Besiedlung scheint die Erhaltung des vorrömischen Ortsnamens 4 ) zu widersprechen. Es mag eine Zeitung nur eine kleine Zahl von Wohnungen neben dem Kirchlein hier gewesen sein. Die Bedeutung des letzteren lag ohnehin noch lange mehr in der Aufgabe das umliegende Gebiet dem Christentum zu gewinnen als in der Rolle eines Mittelpunkts für die schon vorhandene Christengemeinde. Zur Zeit der fränkischen Mission, die nach 536 einsetzt, 6 ) war die Christianisierung des Bezirks im grossen und ganzen offenbar »chon vollendet. Keine einzige Kirche oder Kapelle hat einen der in AlfT ZeU chnraläerlstlschen Titelheiligen. Nur der hl. Stephan jdorf scheint eine Ausnahme zu machen. Aber das Beispiel ) Limeswerk Nr. 53. 1 ni ?'* Läng<> d€S Ch0rs ist hedin 'ß durch die Zahl der Priester. Von am Uwrherren halte jeder dort seinen Sit,, stallum in choro (vgl. K. Müller, JJie l^sshnger Pfarrkirche im MA., Würlt. VieHeljahrsh. 16, 1907, S. 393 f.; Umschms in Herzogs Bealenz. 10. 1901, &'. 37, 43. ) Wie anderwärts römische Kastellbauten die darauf stehenden Dörfer m ihrer Anlage becinflusst haben, zeigt e. B. Walheim OA. Besigheim, s. Limeswerk ffr. 57, und besonders Grosskrotzenburg, ebenda Nr. 33. ) Vgl. dazu: Das Königr. Württemberg 3, 1906, S. 539f. 5 ) Bosserl in Wiirit. Kirchengesch, 17ff. II* — XX — ist nicht zwingend. r ) Jedenfalls aber hindert nichts die Annahme, dass St. Afra in Oberurbach und St. Peter und Paid in Steinenberg, vielleicht auch St. Johann in Wäschenbeurcn schon in vorfränkischer Zeit ihre Kirchen hatten. Der hl. Gallus in Welzheim k der erst dem 8. oder 9. Jahrhundert angehört, 2 ) hat 'wahrscheinlich einen andern Heiligen, vielleicht Maria, verdrängt. Alter aber als alle diese muss die Mutterkirche zur hl. Maria' 6 ) in Lorch sein. 4 ) Alle Zeitbestimmungen sind dabei nafurgemäss überaus unsicher. Wenn Ficker 5 ) feststellt, dass kein Denkmal ausgesprochen christlichen Charakters am Rhein über die Anfänge des 4. Jahrhunderts zurückgeht, so müssen wir daraus auch für uns eine Zeitgrenze entnehmen, vor der ein eigentlicher Kirchenbau selbst der einfachsten Art nicht denkbar ist. Es gehört zu den Merkmalen der Urpfarrei, ivie wir sie in Lorch vor uns haben, dass sie von einer Mehrheit von Klerikern versehen wird. c ) Die Errichtung eines Kanonikatstifts 6 ) bedeutet demnach hier weniger die Schaffung neuer Stellen, als eine bessere ") S. darüber o. S. X VIII, Anm. 1. 2 ) S. o. S. X. B ) Auch die Klosterkirche in Lorch ist Maria geiveiht (vgl. Wirt. ÜB. 3, 357; 4, 241, 318; 7, 79). Für die Angabe der neuen Landesbeschreibung (Das Königreich Württemberg, Bd. 3, 1906, S. 530), womach ihre Patrone die Apostel Petrus und Paulus gewesen sein sollen, existiert, soviel wir wissen, nur ein urkundlicher Beleg, allerdings von besonderer Art: Bischof Johann von Augsburg verleiht einen Ablass für die Verehrung der Kreuzpartikel in mona- sterio sanotorum Petri et Pauli apostolorum Laureaeensi alias Lorch nuneupato, ordinis saneti Benedicti nostro diocesig 1474, Febr. 1 (Itotes Buch S. 81 ff.). Allein diese Nachricht ist völlig vereinzelt, vorher und nachher heisst das Kloster monasterium beate Mario (z. B. Wirt. ÜB. 2, 4, 77 und sonst), der Berg, der das Kloster trägt, heisst noch heute I'raaenberg (vgl. Das Königr. Wiirtl. a. a. 0.). 4 ) Nach den Verhältnissen könnte man schliessen, dass die Pfarrkirche in Lorch mit ihrem grossen Sprengel nicht nur eine Urpfarrei, sondern geradezu, die Hundertschaftskirche im Drachgau gewesen sei (wie Schwörzkirch in der Sworcenliuntare, Leutkirch im Nibelgau). Da die Staufer als Nachkommen der Drachgaugrafen anzusehen sind (Baumann, Gaugrafschaften im Wirt. Schwaben 1879, S. 93 ff.), wäre ihr späteres Eigentumsrecht an der Kirche leicht erklärt, deren Gründer sie selbst nicht ivohl gewesen sein können. Vgl. Stute in Herzogs Bealenc. 15, 1904, S. 243,17 ff. 6 ) A. a. Ö. S. 21. °) H. Schäfer, Pfarrkirche und Stift im Mittelaller (Kirchenrechtl. Abh. von U. Stutz, H. 3, 1903) S. 116ff. Diese Schrift und K. Beyerle, Die Gesch. des Ohorstifls und der Pfarrei St. Johann in Konstanz 1908, sind für das Folgende durchweg zu vergleichen. — XXI — Organisation der vorhandenen Geistlichkeit, für die sich daraus eine feste Ordnung des Gottesdiensts (Einhaltung der horae canonicae) und des täglichen Lebens (vita communis, gemeinsames Wohnen, Jessen und Schlafen), sowie die Verbesserung und Sicherung der ökonomischen Verhältnisse ergab; auch der Einfluss und die Aufsicht des Bischofs wurde dadurch sichergestellt. Schon diese Ziele mochten als Anläse zu der durchgreifenden Massregel dienen. Ein zweiter gleich gewichtiger war ohne Zweifel das Bestreben der Staufer, die als Eigentümer der alten Kirche anzusehen sind, ] ) dem Gottesdienst uei der Grablege ihres Geschlechts grössere Bedeutung und höheren Glanz zu geben. n clie Zeit der Stiftsgründung einigermassen zu best 13) ,/„„,. S~1 _ immen, on dem Gründungsjahr des Klosters, 1102, auszugehen. Nach melT ZeHpmkte konnte f ür Errichtung des Stifts 'kein Interesse vor landen sein; für zwei solche Anstalten war an dem kleinen ■ '-ein Raum. Es zeigt sich auch, dass bald nach der Gründung es Klosters die allmähliche Auflösung des Stifts einsetzt; die Vereng der Staufergräber (1140J, 2 ) die Absplitterung von Urbach, dzheini, Steinenberg sind Zeugen davon. Auf der anderen Seite Je dt ein r ß cich i estimmicr Grenzpunkt. Doch kann über 760, die ngejähre Zeit, in der Chrodegang von Metz seine regula canoni- corum verfasste, und 816, das Jahr der Synode von Aachen, die ihre Einführung im fränkischen Reich beschliesst, nicht zurückgegangen werden. Andere Erwägungen weisen auf das 11. Jahr- ifudert hin. In diesem haben gerade in Schwaben eine Reihe von «glichen Stiftern ihren Anfang genommen: Marchtal, das Herzog ^ermann III. von Schwaben im Jahr 1011 mit Chorherrn statt der Mönche besetzt;") Öhringen, vor 1037 gegründet von Adelheid der Mutter Konrads II.;*) Sindelfingen 1006 von Graf Adalbert II. »on Calw") gegründet; ferner wahrscheinlich Wiesensteig, 1130 erstmals genannt, und Eaumdau, beide ebenso wie Marchtal schon . Jahrhundert mit Mönchen besetzt, aber jedenfalls früh in well- ') Vgl. dazu auch S. XX, Anm. 4. 2 ) Urkunde Kr. 1, S. 1. '■') Annales Marclitaleiises, MGSS 24, 6(35 = Giefel, Württ. Gesch.quell. 4, 1891, S. (i. 4 ) C. 1<\ Stalin, Wirt. Gesch. 7, 693 u. 699. Weller, Hohenloh. Gesch. 2, 1908, S. 397. : ') Chron. Sindelfmgense cd. Haug, 1836, 8. 2. — XXII — liehe Stifter umgewandelt: 1 ) Boll, das 1155 erscheint, und -wie Sindelfingen damals dem Hochstift Konstanz zinsbar ist; 2 ) Herbrechtingen, 779 ein Klösterlein, dann ein weltliches Stift, seit 1171 reguliert. 8 ) Diese alle sind sicher oder sehr wahrscheinlich im 11. Jahrhundert zu Stiftern gemacht worden. In ihre Reihe fügt sich ohne Zwang das Kanonikatstift Lorch. Auch die weltlichen Stifter haben wie die Orden ihre Zeit gehabt, in der sie sich besonderer Beliebtheit crfreiden. Aufgabe der Chorherrn war in horch in erster Linie Seelsorge und Pfarrgottesdienst. Die Rücksicht darauf muss für die Zahl der Pfründen wie für die Organisation massgebend gewesen sein. Von acht Pfründen haben icir direkte Nachrichten: je drei werden 1327, je eine 1297 ') dem Domkapitel in Augsburg und dem Kloster Lorch überlassen und inkorporiert. 5 ) Im Jahr 1297 sind es die Pfründen, zu denett Gmünd und Alfdorf gehören; jene wird augsburgisch, diese kommt ans Kloster. Von den sechs Pfründen des Jahres 1327 ist nur eine genauer bezeichnet, die für Wäschen- beuren, die zum Anteil des Klosters gehört. Zu diesen acht sind nun weitere vier zu rechnen, die den vier im Lauf des 12. Jahrhunderts dem Stift und der Pfarrei verloren gegangenen Kirchen ') 0. F. Stalin 1, 372, 588; 2, 743. *) Ebenda 2, 745. ") Ebenda 1, 371; 2, 734. ') Urkunde Nr. 24 u. 25, S. 9 and Nr. 37 u. 38, S. 13ff. ") Für die völlige Gleichteilung zwischen Augsburg und Lorch ist zunächst ein Grund nicht zu erkennen. Die Urkunden zeigen deutlich, dass Lorch im Besitz des Patronatrechts bei allen 8 Pfründen war; es hat also dem Domkapitel ein freies Geschenk gemacht. Offenbar war das der Preis, um den es für sich selbst die Inkorporation seines Anteils erlangte. Dasselbe Verfahren beobachten wir gegenüber dem Kloster Neresheim, das sich 1300 die Kirchen in Ohmenheim, Auernheim und Ziertheim inkorporieren darf, dafür aber seine Kirchen in Ballmerlshofen und Grosskuchen dem Domkapitel schenkt (zwei Urkunden vom 29. und 30, Juli 1300, künftig Wirt. ÜB. 11). Es war ein System einträglicher Wirtschaftspolitik, die auf Seiten des Domkapitels keinerlei Besitzrechte oder Gegenleistung aus Eigenem voraussetzte. Denselben Zusammenhang finden wir in der .Inkorporation von Steinbach mit seinem Filial Hall und Künzelsau an Kloster Komburg und der Schenkung der kom- burgischen Kirchen in Creglingen, Heinsberg, Michelfeld und Steinkirchen an das Domstift in Würzburg (1287 Mai 11. Vgl. Wirt. ÜB..9, 135 n. 3634 und die Nachträge im künftigen Bd. 11). ürusius Annal. Suev. 2, 8, 3 p. 248 nimmt noch die 1259 (Wirt. ÜB. 5, 317) erfolgte Inkorporation von Tüngental und Gebsattel an Komburg hinzu, womit sich die Rechnung ausgleicht. — XXIII — in Oberurbach, Steinenberg, Welzheim und Strassdorf entsprechen. 1 ) Endlich wissen wir aus der Urkunde von 1239, 2 ) dass auch ein scolasticus bei dem Stift war, der nach der Stellung, die diesem Amt bei andern Stiftern zugeteilt war, auch in horch unter die canonici gerechnet werden muss; da das Kloster später die Schule übernahm, verschwindet der Stißsscholaster früh aus den Quellen, 3 ) Das sind also 13 Pfründen, mit Einschluss der des Vorstehers, eine beliebte Zahl, der die 12 Apostel mit Jesus als Vorbild dienen. 4 ) Dieselbe Zahl nennt die verdienstliche Heine Schrift des ehemaligen Konventualen Jakob Spindler über die Genealogie der Hohenstaufen offenbar auf Grund guter Quellen: genauer gibt er an, es seien sechs vicarii, sechs canonici, ein prepositus gewesen. 6 ) Das ist jedenfalls so zu verstehen, dass sechs Chorherrn die Priesterweihe haben mussten, während für die sechs andern eine niedere Weihe genügte. Diese dürfen keineswegs als Stellvertreter und Gehilfen der Priester angesehen werden, sondern waren gleichfalls Chorherrn, nur mit geringerer Pfründe. 6 ) Eine ähnliche Einrichtung bestand z. B. im Stift St. Johann zu Konstanz, wo von zwölf Ghorherrn nur für fünf mit Einschluss des plebanus die Priesterweihe gefordert war, während 7 an niedere Kleriker verliehen werden. 7 ) Nur in dem einen Punkt täuscht sich Spindler, wenn er den Vorsteher prepositus nennt. In horch hiess er decanus, der Titel Propst erscheint in den Urkunden nie.«) Bis zur Auflösung des Stifts im 14. Jahrhundert war also der Dekan der Erste unter den Stiftsherrn; später als nur noch vier Pfarrpfründen bestanden, trat er zurück gegenüber dem custos. Dieser, bezw. seit 1327 der Inhaber der Kustoreipfrunde, ist der eigentliche ') S. o. S. VI-XII. *) Urkunde Nr. 6. S. 5. 3 ) S. 5, Anm. 1. 4 ) Schäfer 159f. Beyerle 48 f. '") S. 1, Nr. 1. 6 ) Zu ihnen gehören wohl die beiden vicecanonici 1369 s. S. 6, Nr. 10. - Über die wechselnden Bezeichnungen für die Pfarrgeistlichen s. neuerdings Kalten, Die oberschw. Pfründen des Bistums Konstanz (Kirchenrechtl. Abhandl. von Stutz, Heft 45/4(1) S. 33 ff. 7 ) Beyerle S. 51. R ) Vgl. dazu Schäfer S. 130 A., der aus älterer Zeit kein Beispiel für den decanus als Stiftsvorsteher kennt und feststellt, dass er erst in der zweiten Hälfte des 13. Jahrh. häufiger sei. — XXIV — Träger der Pfarramts, der plebanus.') Er hat zum Messopfer den Wein und die Hostien zu liefern.*) Er eröffnet am Gründonnerstag die Feier des Leidens Christi und hat am Karfreitag allein die offertoria circa crucem; bei ihm nehmen an Karfreitag die übrigen Pfarrer, der Frühmesser von Beuren und die cantores, die Kleriker niederer Weihen, eine refectio ein. ! ') Am Montag vor Himmelfahrt gibt er den drei andern Pfarrern ein prandium. *) Die Zahl seiner Filialien und Beichtkinder ist grösser als die eines jeden der drei übrigen Pfarrer, von denen der Dekan die kleinste hat. 5 ) Er und der zweite augsburgische Pfarrer haben den Hauptanteil am (iottes dienst, 6 ) je 20 Wochen, während der Inhaber der Dechanei mit dem zweiten klösterlichen Pfarrer sich in den liest teilt. 7 ) Er hat das höchste Einkommen unter den Vieren und bezahlt deshalb auch zu Kathedratikum mehr als diese. 8 ) Nicht sicher aber wahrscheinlich ist, dass nur er einen eigentlichen adiutor hat, der in einem Teil seiner Filialien die Beichte hört. ") Die Bruderschaft hat er auszurichten. 10 ) Aus alledem ist es verständlich, dass Thomas Köllhi in seinem 'Register von 1511 ") die custoria als summa pre- benda bezeichnet; er selbst heisst im Nekrologium olim plebanus summus in Lorch. 12 ) Da der custos der eigentliche Pfarrer war, erklärt sich auch, warum das Kloster bei der Verteilung der Pfründen 1327 sich die custoria gesichert und die decania dem Domkapitel überlassen hat. Die Auflösung des Stifts vernichtete die Bedeutung ') Rechtlich sind natürlich das Kloster Lorch und das Domkapitel Augs- Ißurg, da ihnen die Kirche bezw. die Pfründen inkorporiert sind, die eigentlichen rectores eedesie. Vgl. dazu die Urh. von 1490, S. 90, 28. '-') Das Register der Kustorei, verfassl von deren Inhaber T/t. 'Kollin, wiederspricht hier den cousuetudines, die vermutlieh denselben Verfasser haben : s. u. S. 148, 3 ff. und 134, 6. ») Ä 134, 14. *) S. 135, 36. B ) S. 134, 33 ff. ») & 157 ff. ') 8. 183, Uff. und Änm. 2. 8 ) S. 191,24. Über cathedraticiim vgl. K. Müller in Württ. Viertel jähr h. 1907, S.SVÖ. ") S. 150,14. Über den Adjutor s. K. Müller a. a. 0., 6'. 256. >°) S. 149, Off. ») 6'. 171, 13. '") S. 128, 12. Wenn Hans Bernecker die Dechanei als benefleium anterioris curati bezeichnet (S. 177, 30), so zeigt das nur, dass er das Beivusst- sein hatte, die decania innezuhaben. - XXV — des Stiftsdekans, 1 ) während die Würde des Pfarrers erhalten blieb; da das Kloster im unbestrittenen Besitz des Patronatrcchts war, masste es gerade die Kustorei für sich behalten. 2 ) Seit der letzten Teilung von 1327 und bis zur Reformation waren nun an der Pfarrkirche in horch vier Pfarrer tätig, die wochenweise in bestimmter Reihenfolge abwechselten:") Zwei von ihnen, die Dechanei und die Kustorei, sind schon erwähnt. Das Domkapitel besetzte die erste, das Kloster die andere; jedes von beiden noch eine gelegentlich als Kaplanei bezeichnete zweite Stelle. Die Vier versahen gemeinsam Seelsorge und Gottesdienst, auch Lorch selbst war unter sie geteilt. *) Auch 'diese Vierzahl bestand schon im kanonikatstift r >) und ist wie die Geltung des custos als plebanus von da in die spätere Zeit übernommen worden. Ebenso die Einrichtung des hebdomadarius, der die tägliche Messe zu lesen hat, und das gemeinsame Begehen der horae canonioae. °) Den vier Pfarr- pfrunden entsprachen vier Schülerpfründen. Es scheint, dass man 1327 vergass auch sie zu teilen. Später (1452) machte das Domkapitel darauf aufmerksam und erhob Ansprüche. Aber das Kloster erklärte jetzt, dass es diese Pfründen sich längst einverleibt habe, und wollte von einer Teilung oder von Überlassung an die Pfarrer nichts wissen. 7 ) Mit den sechs viearii des Jak. Spindler sind die vier scolares natürlich nicht identisch; aber sie sind schon durch diesen Titel als Gehilfen der Pfarrer gekennzeichnetJ) Blosse Schüler hatte man a uch nicht mit einer förmlichen Pfründe ausgestattet. ') über den Kapitelsdekan s. u. S. XXIX. 2 ) Anderwärts ist der Kustos der Stellvertreter des Stiftspropsls in Versehung der Pfarrei, vgl. Stutz in Herzogs Bealenzykl. 15, 1904, S. 346,14: auch muns.41,35 und 175,18. s ) S. 183, Anw. 2. ) Obgleich wir nur zwei solche Teile kennen, ist anzunehmen, dass im ganzen vier bestanden. Das Quartheft des Br. Augustin, das jene enthält ist p n f an 9 defekt. Der Visitationsbericht vom 2. Sept. 1539 gibt die Zahl der Feuerstätten in Lorch selbst auf etwa 100 an; dagegen zählen die beiden Usten des Br. Augustin zusammen nur 39 Lehen auf. Auch hier wird die Kustorei den Hauptanteü gehabt haben. ) Vgl. dazu den plebanus und vier Priesterchorherrn in St. Johann zu Konstanz, Beyerle S. 51. Auch die vier Pfründen in Hildrizhausen, die Kloster Bebenhausen seit 1304 besass, sind vielleicht nur ein liest des ehemaligen Bestands. OA.Beschr. Herrenberg S. 214. 6 ) Vgl. mehrfache Enoähnungen in den Consuetudines, S. 131, Nr. 1. '■) Urkunde von 1452 Juli 4, S. 54, 5 ff. ") Vgl. Cr. Bossert, Ber. Scolaris de Tuwingen, Würlt. Viertel jähr sh. 1907, S. 8 ff. K. Müller a. a. 0. 259. — XXVI — Jeder der vier Pfarrer hatte sein eigenes Pfarrhaus nebst Kaum zur Unterbringung seiner Fruchtgefälle. Auch dies war ein Zustand, der aus den späteren Verhältnissen des Stifts herrührte. Den Forderungen der communis vita entspricht es' nicht und möglicherweise war in der ersten Periode des Stifts eine andere Hinrichtung getroffen, die gemeinsame Schlafräume und gemeinsame Gelasse zum Essen vorsah. Keinesfalls gehörte zu jeder der 13 Stiftspfründen eine eigene Behausung, denn wir wissen nur von diesen vier Pfründhäusern. Man wird darin einen Beweis dafür sehen dürfen, dass nur die vier Chorherrn, die den Dienst an der Mutterkirche versahen, unbedingt zur Residenz in Lorch selbst verpflichtet waren. J ) An der Verteilung der einzelnen Kirchspielorte auf die vier Pfarren fällt auf, dass grundsätzlich vermieden ist, geschlossene Bezirke zu schaffen. Das hatte die Wirkung und vielleicht auch den Zweck, dem Streben nach Selbständigkeit und Trennung von der Mutterkirche vorzubeugen. Zwischen den Listen der jedem Pfarrer zugewiesenen Filialien und dem Verzeichnis der Orte, an denen er Hinkünfte hatte, besteht eine erkennbare Übereinstimmung bezw. Verwandtschaft. Das lässt den Schluss zu, dass diese Eigentümlichkeiten auch schon im Stift bestanden haben. Man erkennt aber auch, dass sie eben den Charakter der übrig gebliebenen vier Pfründen von dem der andern, die selbständig geworden sind, unterscheiden. Diese hatten ein abgerundetes Gebiet und die Abrundung muss schon zu Anfang des 12. Jahrhunderts fertig gewesen sein, da die Kirchen eben mit ihrem besonderen Gebiet von Lorch getrennt und in andere Hände gegeben worden sind. Es ergibt sich also, dass überhaupt schon in dieser frühen Zeit und vielleicht von Anfang des Stifts an den einzelnen Pfründen bestimmte Teile des ganzen Pfarr spreng eis zugewiesen waren. 2 ) Die Chorherrn, die an Kirchen ausserhalb ') Vgl. Schäfer S. 167ff. Nur für die iuniores canonici non capitulares, die in Lorch scolares (s. o.J Messen, war die communis vita vorgeschrieben : sie hatten Wohnung und Nahrung beim Pfarrer. -) Damit soll nicht gesagt sein, dass in allen Einzelheiten die Verteilung der Wohnplätze auf die vier Pfründen bis zum Ausgang des Mittelalters immer dieselbe gewesen sei. Es sind vielmehr verschiedene Spuren vom Gegenteil zu erkennen. Dass der Sachsenhof 1339 noch zur Pfründe Konrads von Gmünd gehört, während er später der Dechanei zugeteilt ist, beweist allerdings nur, dass die Auflösung der übrigen nicht weiter besetzten Pfründen nur allmählich mit dem Aussterben ihrer Lihaber vor sich ging. Auffallender ist, das Waldhausen, das später zur zweiten klösterlichen Pfründe gehört (S. 158,29), 1335 — XXVII — Lorchs tätig sein mussten, hatten naturgemäss auch bei diesen ihren Sitz. Dass die beiden Orte Alfdorf und Wäschenbeuren, die früher eigene Stiftspfründen gehabt haben, in späterer Zeit den beiden vom Kloster verliehenen Pfarren in horch zugeteilt sind, 1 ) ist einjach eine Folge der Inkorporation, die das Kloster auf Verminderung der Pfarrgeistlichen bedacht sein Hess. Auch führte an beiden Orten früh das Bedürfnis zur Errichtung einer Frühmesserei (in Alfdorf 1350,*) in Wäschenbeuren 1347 3 )) und in der Folge war der primis- sarius der tatsächliche incuvatus als Stellvertreter und im Auftrag des betreffenden lorchischen Pfarrers.*) Ein ganz eigenartiges Verhältnis bestand ferner in der Art, wie die Versehung besonders entlegener Kirchspielorte, unbeschadet ihrer Zugehörigkeit zu Lorch und zu den einzelnen dortigen Pfarren, an Nachbarpfarrer gegen bestimmten Anteil an den Gefällen und Zehnten oder gegen eine feste Summe vergeben war. Es ist schon früher,'') bei der Feststellung der Grenzen des Sprengeis darauf aufmerksam gemacht worden. Im 15. Jahrhundert werden diese Beziehungen durch Verträge neu geregelt, sobald sich Uneinigkeit infolge der Weigerung des Nachbarn ergab. Doch sind uns diese Verträge nicht alle erhalten und wir kennen die Tatsachen vielfach nur aus den im 15. und 16. Jahrhundert aufgestellten Listen über die einzelnen Pfründen. Die Abmachungen sind nicht alle gleich, es besteht auf Seite der Nachbarkirchen das Bestreben, die Filialien von der Mutter- kirche immer mehr los zu lösen. So ist im Vertrag mit Kloster Adelberg 1420 e ) bestimmt, dass der dortige Kustos oder sein Beauftragter für die Versehung von Hundsholz, Ober- und üuterberken von seilen der beiden beteiligten Pfarrer von Lorch zwei Pfund vom Dekan Ulrich verschen wird und dass Konrad Argenhass als Dekan zugleich Pfarrer von Alfdorf ist, das später ebenfalls Zubehör der zweiten klösterlichen Pfarrei ist. Vgl. darüber noch unten S. XXIX, Anm. 3. ') Der Visitationsbericht vom S. Sept. 1539 sagt: under den zwayen [pfarrern] so vom clostor Lorch belehnet gewest, hat der aln alle sontag Alfdorf und der ander Weschenheyren, welche flecken rechhergisch seyen. mit predigen und meszhalten versehen muessen. 2 ) Urkunde Nr. 62, S. 28. 3 ) Urkunde Nr. 56, S. 22. 4 ) Urkunde Nr. 76, S. 40. Vgl. auch 8. 175,21 ff. Kalten a. a. 0., S. 35 ff. ") S. Vff. ") Urkunde Nr. 77, S. 4L — XXVIII — Heller und 8 Hühner erhalten soll; mit den Gefällen und Einkünften hat er sonst nichts zu tun. Im Jahr 1490 ivird dagegen verabredet, dass künftig Adelberg alle Einkünfte und Gebühren einziehen und den betreffenden Pfarrern je ein Pfund und vier Hühner aeben soll. In den Lagerbüchern der Kustorei und der Dechanei *) wird dieses Geld als Eeservatgeld bezeichnet. Ahnlich bezahlte der Pfarrer von Welzheim für Gebenweiler an den Inhaber der Dechanei in horch ein Reservat von zehn Schilling Heller und sechs Hühnern. 2 ) Bei der Mehrzahl der an die Pfarrei Welzheim abgetretenen Orte ist ihre Beziehung zu horch nur in der ihnen auferlegten Leistung des Kirchenhabers noch zu erkennen; sie haben ihn für die Erlaubnis eine andere als ihre eigentliche Pfarrkirche zu besuchen, zu geben, and zivar ursprünglich ihrem eigentlichen Pfarrer, also dem zu Lorch. 3 ) In dieser Form ist die Abgabe in einzelnen Orten noch im 16. Jahrhundert nachweisbar, die nicht Welzheim zugeteilt ivaren. Auch die fünf Schilling, die der Kustoreipfründe jährlich am Tag der Kirchweihe in Wäschenbeuren von den dortigen Ileiligenpflegern bezahlt werden mussten,^) gehören in diese Kategorie. Im übrigen bestanden im 15. Jahrhundert für die Bedürfnisse der Gläubigen nicht wenige Kapellen, die zum Teil mit Messpfründen ausgestattet waren. 6 ) Ob freilich deren Inhaber auch Anteil an der ») S. 162, 30 ff. und 165, Iff. *) S. 176, 14 f. a ) Vgl. oben, S. IX, Anm. 2. Die engere Verbindung dieser Orte mit Welzheim rührt wohl davon her, dass diese Pfarrei dem Kloster Lorch gehörte. Daher rührt der Unterschied zwischen ihnen und Gebenweiler, Kaisersbach und Gemeinweiler, die P'ilialien der domkapitlisehen Dechaneipfrunde waren. Die übrigen mit Versehung lorchischer lnlialien belasteten Nachbarpfarrer sind nic/it Patronate des Klosters Lorch. *) S. 175,21 ff. 5 ) Wir kennen solche Kapellen bezw. Kirchen auf dem bis zuletzt lorch- ischen Gebiet in Grossdeinbach zu St. Bernhard (bezw. Maria, Bernhard und Katharina 1407), in Gebenweiler zu Maria, St. Veit und Allen Heiligen (1425), in Schadberg zu St. Ulrich (1352), in Pfahlbronn zu St. Barbara, in liienharz zu St. Barbara (1478), in Birenbach zur hl. Maria (1499), in Maitis zu St. Leonhard und Maria (1464), in Waldhausen zu Maria (1507) und auf Elisabethenberg zur hl. Elisabeth, in Wäschenbeuren zu St. Johannes Ev. (1347), in Hundsholz zu St. Ulrich (1420) bezw. St. Ulrich und Konrad (1493), in Leineck zu St. Maria und Nikolaus (1512), in Wetzgau, zu St. Koloman, in Kapf zu Maria, Jakobus, Wendalin, Katharina und Barbara (c. 1485), in Oberberken mit unbekanntem Titel (1423, 1490), dazu in T^orch zu St. Lorenz, St. Leonhard und zum hl. Kreuz auf dem Beinhaus. Line Messpfründe bestand z. B. in Gebemveiler (1425), in Schadberg (1482), dazu Frühmessereien in Alfdorf und Wäschenbeuren. XXIX Seelsorge hatten, wozu ein besonderer Auftrag des Pfarrers erforderlich war, 1 ) ist nicht überliefert. Die Grenzen des alten Pfarrsprengels von horch, wie er bis zum 12. Jahrhundert bestand, decken sich vollständig mit denen des Ruralkapitels. Vor den Gebietsverlusten des 12. Jahrhunderts war also die Kapitelverfassung äusserst einfach, da nur ein Pfarrer vorhanden, bezw. der Dekan des Stifts der gegebene Vertreter seiner Geistlichen gegenüber dem Bischof war. Aber sobald nicht mehr der ganze Bezirk zum Stift gehörte, wurde das Verhältnis anders. Die Pfarrer der selbständig gewordenen Kirchen erhielten Anspruch auf Zulassung zur Würde des Kapitelsdekans. In der Tat finden wir 1271 einen Pfarrer von Urbach, der Dekan ist. 2 ) Ob vor 1327 auch der custos, der doch der eigentliche Pfarrer von horch war, zum Dekan des handkapitels gewählt werden konnte oder gewählt worden ist, mag fraglich erscheinen und ist jedenfalls nicht zu erweisend) Im 15. Jahrhundert sind wenigstens Hans Binder,*) Dekan *) Wie z. B. bei Alfdorf, Urkunde Nr. 76, 8. 40. 2 ) Pridericus dcc. do Urback, Wirt. ÜB. 7, 308. a ) Vor der Mitte des 14. Jahrh. erscheinen eine Zeitlang zwei Dekane nebeneinander: Virich seit 1334 und bis 1349, Konrad Argenhass 1348-62 (s. Register). Man ist versucht in Ulrich den letzten Stiftsdekan zu selten. Aber da er schon 1324 genannt wird, müsste er unter den Chorherrn von 1327 auch erscheinen, und zwar als Stiftsdekan unter den an Augsburg gekommenen Stellen; das ist aber nicht der Fall. Unter den sechs Chorherrn von 1327 ist überhaupt nur einer, dessen Vorname nicht genannt ist, also Ulrich sein könnte, der Pfarrer von' Wäschenbeuren dictus Cornea de Schorndorf; aber seine Stelle kann nicht die Dechanei sein, weil sie unter den klösterlichen Pfründen erscheint. Auch Konrad Argenhass ist etwas rätselhaft: er heisst 1348 Dekan (Urkunde Nr. 5.9, S. 23), 1349 Pfarrer in Alfdorf in einer Urkunde, in der Dekan Ulrich als Zeuge genannt wird (Urkunde Nr. 61, S. 27); 1351 wird er als canonicus bezeichnet und steht neben dem Stiftsdekan (Urkunde Nr. 64, S. 28). Da er also Kapitelsdekan und nicht Inhaber der Dechanei ist, kann er nur Kustos sein, obgleich Alfdorf zu seiner Pfründe gehört, das später der zweite klösterliche Pfarrer versieht; hätte er die letztere Stelle innegehabt, so wäre er wohl nicht als Kapitelsdekan wählbar gewesen. 4 ) Hans Binder hat Filialien, in denen 1420 dem Frühmesser von Alfdorf die Seelsorge übergeben wird (Urkunde Nr. 76, S. 40), ist aber nicht selbst Pfarrer von Alfdorf (S. 40, 25 ff.) Fs können nur die Filialien der Kustorei gemeint sein, die nach Alfdorf gewiesen sind, Brend, Buchengehren, Mitielweiler, und Wahlenheim (S. 157, ISf. und 23f). — XXX 1420 — 45, und ebenso Michael Fischer, ') Dekan 1482 —86', nachweisbar Inhaber der Kustorei. Dagegen hatte Hans Bernecker, Dekan 1511 — 21, die Dechanei inne. 2 ) Thomas Köllin, sein Nachfolger als Dekan, versah bis 1520 die Kustorei, wurde aber dann Pfarrer in Gmünd und erst als solcher zum Dekan gewählt. ;i ) Die Statuten des Kapitels wurden 1465 bezw. 1473 kodifiziert, und 1520 unter Bernecker erneuert und erweitert. *) Endlich stammt auch die alte Bruderschaft, deren Statuten Bruder Augustin von horch uns erhalten hat, noch aus Stiftszeiten. Die Verstorbenen, für deren Seelen Messe gelesen werden soll, gehören, soweit sie sich, überhaupt nachweisen lassen, der Zeit vor 1327, bezw. c. 1350 an; ja in der Hauptsache sind es offenbar Persönlichkeiten, die im Gefolge oder zur Zeit Barbarossas gelebt haben, 6 ) der selbst eine Stiftung für die Bruderschaft gemacht hat. Di Liste lässt erkennen, dass als Mitglieder der Bruderschaft nicht nur Geistliche, sondern auch Laien zugelassen waren. Es ist eine Gebetsverbrüderung der ältesten Art, zu der sich die Chorherrnstifter horch und Wiesensteig, die Klöster horch und Adelberg mit der Welt- e l ) Michael irischer hat 1455 bezw. 1470 die Pfarrei, zu der Anteil an Unterarbach und Plüderhausen gehört (Urkunde Nr. 87, S. 56 und Nr. 93, S. 64), beide Orte sind Filialien der Kustorei (S. 157, 32f.). Kr wirkt 1483 nicht nur als Dekan, sondern auch ah Pfarrer bei der Erneuerung der Frühmess- Stiftung in Wäschenbeuren mit (Urkunde Nr. 101, S. 75). Kr verleiht den Hof zu Tonolzbronn, den das Register des Thomas Köllin als Eigentum der Kustorei aufführt (Urkunde Nr. 75" •'■>', 8.39, vgl. mit S. 175, 10ff.). Sein Tod 1486 (S. 127, 34f.). '-') Johannes Bernecker ist Verfasser eines Registers über die Dechanei 1508 (S. 177ff.). Zu der Pfründe, die er 1508 übernimmt (Urkunde Nr. 849, S. 52), gehört ein Lehen in Pfahlbronn (Urkunde Nr. 137 und 137", S. 116f.), das Kigentum der Dechanei ist (S. 176,18 und 178,20). Sein Tod 1521 (Urkunde Nr. 148, S. 124). a ) Thomas Köllin ist 1501 Nachfolger von Hans Alwigk (Urkunde Nr. 84 e , S. 52), tritt aber seine Pfründe 1505 an Sebastian Dietel ab (Urkunde Nr. 84f, S. 52), der bis zur Reformation diese, die zweite augsburgische Pfarrstelle innehat (S. 181, 34). Köllin geht 1505 auf die durch den Tod des Nikolaus Hurnuss (Urkunde Nr. 128, S. 108) erledigte Kustorei über, deren Einkünfte, Rechte und Pflichten er 1511 beschreibt (S. 171, Nr. 10). Pfarrer in Gmünd 1520 (Urkunde Nr. 147, S. 124), Dekan 1521 (Urkunde Nr. 148, S. 124). Sein Tod 1524 (S. 138, 9f). 4 ) S. 190, Nr. 18. s ) Es sind in der Reihenfolgt der Urkunde: Kngelhard von Weinsberg 1182 und 1186 im Gefolge des Kaisers, 1166 in einer Urkunde für Kloster Lorch (Wirt. ÜB. 2, 152). Abt Heinrich von horch 1171—1194 (Ebenda 2, — XXXI — geistlichkeit in fünf Landkapiteln zusammenschlössen und als deren Mitglieder auch Laien aus diesen Bezirken aufgenommen werden konnten 1 ). Als einigendes Moment kam noch hinzu, dass in vier von den fünf Bezirken (horch, am Neckar = Cannstatt, Zimmerbach- Kirchheim, Faumdau-Göppingen) das hohenstaufische Jkzw. Reichsgut zu jener Zeit andern Besitz überwog; dann könnte Geislingen, das an fünfter Stelle steht, nachträglich aufgenommen sein. Bruder Augustin behauptet, dass die Bruderschaft noch um 1480 bestanden habe. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts, als er schrieb, war sie jedenfalls verschollen. 2 ) Dagegen haben wir ein Zeugnis ihres Daseins in einer Gütererwerbung von 1408 3 ) die uns zugleich in ihrem weiteren Schicksal darüber unterrichtet, dass der Kustos des Stifts bezw. der Inhaber der Kustoreipfründe der Vorsteher der Bruderschaft war, ■wozu er auch als plebanus der Kirche berufen war, in der die Zusammenkünfte der Brüder stattfanden/) Ein Best dieser alten 163 und 299). Dekan Albert von Lorch 11U9 (Urkunde Nr. 4, S. 5); ebenda auch Heinricus advocatus. Propst Ulrich von Adelberg 1181—1206 (Wirt. ÜB. 2, 217 und 352). Friedrich von Staufen 1181 (Wirt. ÜB. 2,215). Egino von Staufen 1206ff. (Wirt. ÜB. 2, 352). Von den übrigen Adeligen, teils staufischen teils helfensteinischen Ministerialen, sind die einen nach Sitzen genannt, an denen sonst kein Adel bekannt ist: Cunradus de Göppingen, Rupertus de Otinbach (wohl Ottetibach OA. Göppingen), Udalricus de Wyler (? von Weiler in den Bergen, OA. Gmünd); andere gehören zu Familien, die nur in ältester Zeit, im 12. bis ins 14. Jahrh. genannt werden: von Geislingen, von Gingen, von Heubach. So ist die Annahme nicht zu verwerfen, dass auch sie noch dem 12. Jahrh. angehören können. Im 13. wird Berthold von Mühlhausen öfters genannt (Wirt. ÜB. 7, Register; v. Alberti, Württ. Adels- und Wappenbuch 1, 522). Von den vier Stiftsdekanen könnte noch Ulrich eine Person sein mit dem seit 1324 genannten Ulricus decanus (s. oben S. XXIX, Anm. 3). ') Vgl. Kolde in Herzogs Realenz. 3, 1S97, S. 434f. ') Auch dass die Pfarrkirche ehemals eine ecelesia collegiata war, ist jener Zeit nur noch eine Sage; S. 136, 21. 3 ) Urkunde Nr. 75, S. 39. ') Der custos Michael Fischer verleiht das Gut als Zubehör seiner Pfründe 1471 und 1474 (Urkunde 75" "■ >', S. 39); später erscheint es im Verzeichnis der zur Kustorei gehörigen Güter (S. 175,10ff.). — Dazu ist eine Bemerkung zu Bruder Augustins Text (S. 201, 32) zu vergleichen, die vielleicht von Thomas Köllin herrührt: Credas firmiter plebanum et custodem in Lorch nihil debere fraternitati antiquo nisi forsan 2 florenos, ut in mementote prima lolio verso. IJs steht davon nichts in den erhaltenen Statuten, der Hinweis geht offenbar auf das alte Bruderbuch, dem Augustin nur einen Teil der Hinträge unter Mementote entnommen hat. — Noch ein zweites Gut, ein Weinberg bei Esslingen, der nach dem Zeugnis des Bruders Augustin ursprünglich der Bruderschaft gehörte, erscheint später unter den Zubchörden der Kustorci- pfrunde (S. 171,20 ff. und 201, 36ff.). — XXXII — Bruderschaft, aber wie es scheint ohne das Bewusstsein dieses Zusammenhangs, ist die fraternitas maior, von der die Gravamina bene- ficii custodis') berichten: die vier Pfarrer, die Frühmesser in Wäschenbeuren und Alfdorf und einige Herren vom Kloster Lorch finden sich dazu in der Pfarrkirche am Dienstag nach Trinitalis zusammen, begehen gemeinsam den Gottesdienst und nehmen dann das prandium beim custos, wozu der Abt Wildbret und Fische gibt; auch wurde ein Almosen an die Armen ausgeteilt. Die Übereinstimmung ist gross, es fehlen in der Tat fast nur die vier Kapitel des Bistums Konstanz. Etivas anderes ist dagegen die Sebastiansbruderschaft in villa Lorcb, deren Einrichtung dem Thomas Köllin zugeschrieben wird. 2 ) Auch diese scheint bereits einen altern Vorgänger gehabt zu haben, die Bruderschaft, der der Ablassbrief von 1465 gilt. 3 ) XII. Die vier Pfarrer bis zur Reformation. 1. Kustorei. Conradus Argenhasz 1331—62, seit 1348 Dekan. Hans Binder 1420—45, Dekan. Michael Fischer 1455—86, seit 1482 Dekan. Johannes Hebenstreit 1488—90. Nicolaus Hurnuss 1493—1505. Thomas Köllin 1505—20. Benedikt Stayner 1521—35. 2. Dechanei. Konrad Heyden 1445. Johannes Biermann 1448. Hans Baidung 1452-54. Johannes Hopff 1454—68. Johannes Blaicber 1468—92. Andreas Nauwer 1492—1506. Georg Peisser 1507—08. Johannes Bernegkcr von Nenningen 1508—21, seit 1511 Dekan. Peter Sturm 1538. ') S. 149,6 ff. -) S. 128,13 f. ") S. 202, Nr. 20. — XXXIII — 3. Zweite klösterliche Pfründe. 4. Zweite augsburgisehe Pfründe. Peter Aichmann 1468—1508. Jodokus Utzlin 1421—93. Udalricus Stäblin 1507—11. Johannes Wingkelmesz 1493. Jeremias Mayr 1524-39. Hanns Alwigk 1501. Thomas Köllin 1501—05. Peter Gagk 1505. Sebastian Dietel 1505—38. Nicht einzureihen sind: Hans Renwart, Dekan 1398 und 1399. Heinrich Wik 1398 und 1399. Ulrich Koch 14U8. Johannes Schopf. Albert App. IV. Quellen. Die Quellen, aus denen die vorliegende Urkundensammlung schöpft, befinden sich mit geringen Ausnahmen im K. Staatsarchiv su Stuttgart, und zwar in den Abteilungen Kloster horch, Kloster Adelberg, Reichsstadt Gmünd, Weltliches Amt Schorndorf wozu noch die im Jahr 1909 von Bayern abgegebenen Urkunden aus dem ehemaligen bischöflichen Archiv in Augsburg kommen. Zu dieser letzten Gruppe gehören nicht nur die Urkunden der beiden dem Domkapitel inkorporierten Pfründen, sondern auch zwei Abschriftenhefte, die reichen Stoff, namentlich auch von Texten, wie sie der zweite 'Teil dieses Werks zusammenfasst, enthalten, ein Quartheft und ein Folio- ' u ft, deren Schreiber und Sammler der Bruder Augustin Seiz a ns dem Kloster horch ist. Dieser Mann verdient ivohl eine besondere lobende Erwähnung. Ihm verdankt man auch das auf 1 ergament geschriebene wertvolle Kopialbucli von Kloster horch, das sogen. Rote Buch, eine wichtige Quelle für die Geschichte des Klosters. Er schrieb gerade in den Jahrzehnten, die dem verheerenden Sturm des Bauernkriegs vorhergingen und hat manche Texte gerettet, deren Originale damals vernichtet worden sind. Er selbst hat als hochbetagter Mann die Zerstörung noch überlebt. J ) ') Er ist als oustos der Nachfolger des 1481 genannten Pater Kaspar (8. 151,10) und bekleidet dieses Amt noch nach 1489 (Rotes Buch S. 89); 1484 Württ. Gesohichtsquellen XII. III — XXXIV — Wenn es noch einer besonderen Rechtfertigung bedarf, dass ausser den für die Geschichte der Pfarrkirche und. des Stifts erheblichen Urkunden auch solche Stücke ausführlicher behandelt worden sind, die dieser Bedeutung entbehren, z. B. Jahrtagstiftungen x ) aus dem 15. Jahrhundert, so wird vielleicht zugestanden werden, dass diese Texte doch für den nicht ohne Interesse sind, der kirchliches Leben vor der Reformation zum Gegenstand der Untersuchung und Darstellung machen will. Und als ein Beitrag zur Forschung nach den rechtlichen, religiösen und sittlichen Zuständen der Pfarreien im Mittelalter möchte die vorliegende Sammhing angesehen sein. nennt er sich: fr. Augustinus Sartoris de Gamuudia custos in L. (Rotes Buch S. 147), ebenso im gleichen Jahr in der Überschrift des von ihm aiu/elegten Verzeichnisses der Kleinode, Messgewänder usw. des Klosters: monachus professus presbiter et tunc temporis custos (Rotes Buch S. 160: Th. Schön, im. Archiv für christliche Kunst, 1898, S. 2). Als Prior schreibt er das obenerwähnte Quartheft: die dort eingetragenen Consuetudines sind von 1508, das Register des Thomas Köllin von 1511 datiert (El. 66). Ebenda Bl.84 1 ' nennt er sich Br. A. den Altem und auf Bl. 8: frater Augustinus Sitz de Gmünd, olim custos et olim prior nunc decrepitus. Am Roten Buch, das er als Kustos begann, schrieb er auch noch als Prior; der späteste datierte Eintrag von seiner Hand trägt die Jahrzahl 1517. Im Nehrologium des Klosters, das dem Roten Buch beigebunden ist, hat er noch Hintrüge von 1524 gemacht, .ja selbst 1525 schreibt er dort zu Thome apostoli den Tod des Ulrich Gaisberger in Waiblingen ein, post miserabüem exustionem monasterii Lorch faetam per rusticos seditiosos (Bl. 214). Kr ist es auch, der 1519 den Jakob Spindler mit geschichtlichem Material versorgt (s. u. S. 1,15). Ein anderer ist der subprior Augustinus 1482, April 25, s. S. 75,25. *) Vgl. darüber K. Müller in Württ. Vierlcljahrsh. 16, 1907, S. 313ff. I. Urkunden. 1. Nachricht von der Gründung des Stifts und der Verlegung der Hohenstaufengräber aus der Pfarrkirche in das Kloster. Primo sciendum quod ante Fridericum qui et anticus dictus est barone (vel ut aliqui volunt comite) de Hohenstauffen primo 5 fundatore"' Laureacensis monasterii quod e Castro suo in coenobium commutavit nullius nomen novimus, nisi quod predicti Friderici anteeessores pii ac fideles in allodio suo Lorch pago collegiatam ec- clesiam sex vicaviis sex canonicis et preposito divino cultui subser- vientibus in suorum successorumque defunctorum in Christo piavum 10 piecum coinmendationem sepulturamque fundaverint, quam tarnen sepulturam post fundationem monasterii gloriosus rex Romanorum ac imperator Conradus fundatoris filius exhumatis in pago ossibus transtulit in Montem. Quod actum reperimus anno domini MCXXXX., post fundationem monasterii XXXVIII. 15 Jacobi Spindien Genealogiä baronum de Hohenstauffen, ver- fasst 1550. 2 Abschr. 16. Jahrh. im StA. Stuttgart. Das kleine Werk, das wohl einmal verdiente gedruckt zu werden, beruht in diesen Angaben offenbar auf alten Quellen. Vertrauenerweckend ist, dass der Verfasser ausdrücklich zugesteht, man kenne keine dieser 20 älteren Hohenstaufen mit Namen. Das beweist, dass er nicht nur darauf verzichtet hat, selbst solche Namen einzusetzen, sondern dass er auch auf apokryphe Quellen keinen Wert gelegt hat. Am Schluss der Schrift gibt er bei dem Bericht über die Öffnung der staufischen Gräber 1475 an, dass er aus einem alten Buch schöpfe, das ihn 25 1519 der frühere Prior des Klosters, Augustin, geliehen hatte. Dieses Buch ist offenbar mit den anderen Akten des Klosters im Bauernkrieg verloren gegangen. Einen lateinischen Bericht von 1475 enthält übrigens, von Augustins Hand geschrieben, das Bote Buch des Klosters Lorch. Wir dürfen wohl annehmen, dass die oben aus u) So beide Abschriften. Württ. Geschiclitsquollen XII. _ 2 — Spindler mitgeteilten Angaben, wenn sie nicht aus demselben alten Buch stammen, doch einer älteren jetzt verlorenen Aufzeichnung entnommen sind und gute Überlieferung bieten. — Spindlers Nachrichten sind verwertet in der Geschichte der Hohenstaufen, die unter David Wollebers Namen geht (Cod. hist. Fol. 71 der K. Landes- 5 bibl. zu Stuttgart, Bl. 2). Dort heisst es: Heinrich Freyherr zue Hohenstaufen hat gelebt zue den zeiten Kaiser Heinrichs des vierten und hievor was anno 938 herr Friederich von H. Diese herren haben. zue Lorch im dorf von iren selbsaignen guet ein kürchen mit zwelf priestern und ein obersten der brobsten (!), die got tag 10 und nacht mit irem beten dieneten, zur begrebnus irer und irer nachkomen in Cristo verschiedenen gestiftet. Welch begrebnus Conradus der drite, indem er die bain hat lassen ausgraben, uf den berg ins closter transferiert, 1140, nach Stiftung des klostcrs im 38. jähr. 15 Dieselbe mit urlbeglaubigten Nachrichten vermengte Erzählung bringt 1680 Joh. Ulr. Pregitzer, Professor zu Tübingen, in seiner „Relation" an Herzog Administrator Friedrich Karl „über einige Documenta monumenta und Wappen des hochfürstlichen Hauses Wirttemberg" usw. unter Berufung auf eine handgeschriebene Hi- 20 storia der Freyherrn zu Hohen Stauffen und Herzogen zu Schwaben, welche in des Walzii (M. J. G. Walz, Pf. in Rudersberg, ein fleissiger Sammler und Verfasser zahlreicher histor. und geneal. Schriften, f c. 1659) Bibliothec gestanden und itzo seinem Tochtermann Cantstettern Vogt zu Herrenberg zugehörig ist" (Staatsarchiv 25 Stuttg. Pregizeriana Nr. 18, S. 35). Diese Vorlage Pregizers ist offenbar das Wollebersche Werk. Über J. Spindler vgl. Klaus in Württ. Vjheftef. Landesgesch. 1902, S. 263. 2. Aufzeichnung über die Übertragung der Gebeine der in der Pfarrkirche begrabenen Hohenstaufen in die Klosterkirche 1140 1 ). 30 — — — nee illud sane sub silentio transeundum esse puta- mus, quod gloriosus supradictus rex Cünradus simul cum Friderico duce Suevorum aliisque quam plurimis prineipibus ossa patris sui ') Biete Zeitangabe aus Spindler (s. 0. S. 1). J)a Herzog Friedrich II. 1147 gestorben ist, kann die Übertragung der Gebeine nicht, wie der Text zu sagen scheint, gleichzeitig mit der Beisetzung König Heinrichs erfolgt sein, der 1160 gestorben ist. — 3 — Friderici aliorumque parentum suorum, que in beate Mavie semper virginis ecclesia Loriche fuerant sepulta, iude transtulit atque in hoc raonasterio una cum filio suo Heinrico rege honorifice sepulture tradidit. Postremo locum istum auctoritatis sue cirograpbo munivit 5 ac deinde non post multos annos in Babenbergensi civitate in Christo vitam finivit corpusque eius inibi sepultum requiescit. Schluss einer Erzählung De fundatione monasterii Lorch et aliis gestis per fundatores im Roten Buch des Kl. Lorch, Handschrift des 15. Jahrh., 8. 98 mit der Angabe, dass dies eine Ab- 10 schrift aus der Pergamentbibel sei die Abt Kraft (urkundlich 1139 bis 1162, angeblich Nachfolger Hariberts f 1124) in Köln für das Kloster um 10 Mark Silber erworben hatte. Der Text ist vielleicht noch vor Krafts Tod entstanden; der Name Krafts ist nur in der Einleitimg des Textes genannt, wo er vielleicht durch fehlerhafte 15 Interpolation eingesetzt ist. 3. König Konrad III. bestätigt die von zwei Hörigen des Stifts Lorch beschlossene Stiftung des Frauenklosters Lochgarten. Lorch 1144. (Chr.) In nomine sancte et individue trinitatis. Cünradus 20 divina favente dementia Romanorum rex secundus. || Religiosorum petitionibus aurem pietatis accomodare et que ad divinum cultum pertinent summo benivolentie studio promovere regie liberalitatis est, cuius |j honor iudicium diligit, unde in eterna vita condignam bone mercedis retributionem et in temporalis regni administratione gloriam 25 nobis accrescere confidimus. || Eapropter omnium tarn futurorum quam presentium noverit industria, qualiter nos quibusdam ad ec- clesiam beate Marie in Lorecha pertinentibus, Constantino videlicet et Giselberto, ecclesiam in patrimonio suo edificare permiserimus ita videlicet ut ibidem ordo informaretur sanctimonialium tantum secan- 30 dura regulam beati Augustini viventium, quod fieri non posse cogno- vimus sine permissione ducis Friderici et filii eius Friderici supra- dicte ecclesie beate Marie in Lorecha advocat/s, ut raturn absque omni contradictione permaneret, per manus utrorumque et quantum ad canonicos eiusdem ecclesie consensu etiam ipsorum stabilitum 35 est. Preterea ne ecclesia beate Marie in Lorecha detrimentum in hac re aliquo modo pateretur, statuimus ut ecclesia in Locarden censualis esset ei ita sane, ut singulis annis in nativitate beate Marie aureum denarium XII denariis Wircebnrgensis monete comparatum 1* — 4 — persolvat. Cetera vero que sunt obedientie et religionis inibi ordi- nande prelato de raonte sancti Lamberti et fratribus eius secundum voluntatem eorum et consilium subiaceant. Decernimus ergo ut nullus successorum nostrorum aut alia quelibet persona magna seu parva huius precepti nostri statutum infringat, sed sorores in ec- 5 clesia Locarden domino regulariter servientes possessiones a prefatis Constantino scilicet et Giselberto sibi collatas seu postmodum ab his qui ad predictam ecclesiam Lorecham pertinent conferendas per- petua stabilitate et sine alicuius contradictionis molestia omni dein- ceps tempore possideant. Ut autem hec pagina firma et inconeussa 10 omni permaneat evo, sigilli nostri impressione eam insigniri iussi- mus, manu quoque propria ut infra videtur corroborantes. Qui pre- sentes aderant testes subnotari fecimus, (juorum nomina hec sunt: Embricho Wirzeburgensis episcopus, Walterus Augustensis episcopus, comes Wolframmus, Craft de Sweineburch, Cünradus de Ense, Wal- 15 terus de Lovenhuse et frater eius Engelhardus, Walterus de Scbippa, Cünradus Pris, Arnoldus de Rodenburch, Heinricus de Wirceburch et Godebaldus et Adelhun. | Signum domini Cunradi Romanorum regis secundi. (Monogramm.) (Siegel.) Ego Arnoldus cancellarius vice Heinrici Mogun- 20 tini archiepiscopi recognovi. j Anno dominice incarnationis MCXL1IIL, indictione VII., reg- nante Cunrado Romanorum rege IL, anno vero regni eius VII. Data est Loreche in Christo feliciter. Amen. Abdruck im Wirt. ÜB. 2,32 n. 320 nach dem Original-Pergament in 25 Öhringen, Dass mit der Marienkirche in Lorch nicht das Kloster, sondern das Stift gemeint sei, beweist mit voller Sicherheit der Ausdruck canonici, der in Beziehung zu ihr gebracht wird; denn die Benediktinermönche konnten nicht mit dieser Benennung bezeichnet werden, 30 die den nach den canones lebenden Weltgeistlichen von dem der regula unterworfenen Klostergeistlichen unterscheidet 1 ). Mit Unrecht sind deshalb a. a. 0. die beiden Stifter von Lochgarten als Angehörige des Klosters Lorch bezeichnet. Es ist aber ebenso unrichtig, wenn C. F. Stalin 2,727 sie Chorherren von Lorch nennt. Hier 35 ist der Ausdruck pertinere massgebend, der sie als Unfreie erkennen lässt. Die Urkunde ist für die Geschichte des Stifts besonders des- >) Vgl. Schiifer a. a. 0. Ä 110 Anm. halb wichtig, Weil sie seinen Fortbestand als selbständige vom Kloster noch unabhängige Stiftung zeigt, auch nachdem die Stiftskirche nicht mehr den Hohenstaiifen als Begräbnisstätte diente. 4. 1189. Beim Tausch von Gütern in Holzhausen und Hoch- 5 dorf zwischen den Klöstern St. Georgen und Adelberg sind Zeugen : de Lörke Heinricus advocatus, Adelbertus decanus, Fridericus etc. Wirt. ÜB. 3,330 n. 509. 5. Giengen 1216. Bei der Vergleichshandlung zwischen Abt Kuno von Ellivangen und Abt Albert von Kaisheim wegen der Zehnten 10 aus Gütern in Aichheim ist Zeuge: Wernherus decanus de Lorche. Wirt. ÜB. 3,51 n. 594. 6. 1239 (September bis Dezember). Zeuge des Kl. Lorch bei Verleihung einer Hube in Fach an Bitter Ulrich von Merkingen: Hainricus scolasticus in Lorche 1 ). 16 Wirt. ÜB. 3,435 n. 932. 7. Gmünd 1251, Januar 10. Der Dekan von Lorch vidimiert auf Bitte des Abts Johann von Adelberg die Urkunde Bischof Sibotos von Augsburg über Inkorporation der Kirche in Steinenberg an Kloster Adelberg 2 ). — 20 Siegler: Der Aussteller. — Datum Gamundie, 1251, feria tertia post epiphaniam domini proxima. Papierkopie des 17. Jahrh. 8. 1262, in die sancti Willebaldi (Juli 7). Zeuge des Abts Ulrich und Konvents von Lorch bei Vergebung eines Guts in Erpfen- 25 hausen: Heinricus custos secularis ecclesie in Lorch. Wirt. ÜB. 6,70 n. 1667. ') Es ist wohl keine Frage, dass dieser scolasticus ein Mitglied des Stifts war. Dagegen ist sicher, dass Hainricus Stadelman de Nuremberga quondam scolasticus in L., der 1498 dem Kloster eine Reliquie schenkt (Rotes Buch S. 90), zur Pfarrkirche in keiner Besiehung stand. Er gehört zur Klosterschule, von der auch sonst um diese Zeit Spuren vorhanden sind. ") 1234 Okt. 20 s. Wirt. ÜB. 3,352 n. 854. — 6 — 9. 1266, in vigilia omnium sanctorum (Oktober 31). Fridericus decanus de Lorch Zeuge den Augsburger Archididkons Hildebrand von Bechberg bei der Einführung des Klosters Lorch in den Besitz der Kirche in Welzheim. Wirt. ÜB. 0,273 n. 1880. 5 10. 1269. Mit Propst Berthold von Adelberg, dem Dekan von Owen und dem Vizepleban Dietrich von Strassdorf sind Gernod und Friedrich vicecanonici in Lorch Schiedsleute in dem Zwist zwischen Kloster Lorch und Wipert dem Schultheissen von Welzheim um Neubruchzehnten in Burcstal. — Unter den Zeugen Fridericus clericus lü de Lorch. — Siegler: Abt Ulrich von Lorch, Propst Berthold von Adelberg und secularis ecclesia in Lorche. Wirt. ÜB. 7,4 n. 2041. Die Siegel sind nicht erhalten. 11. Augsburg 1271, März 15. Abt Ulrich, der Konvent von Lorch und Konrad von Geren- 15 berg „Domherr" der Kirche zu Lorch verabreden, den Zehnten von Äckern und Wiesen bei der Stadt Gmünd in Zukunft gemeinsam einsammeln und alsdann zu gleichen Teilen untereinander teilen zu wollen. — Datum zu Augspurg, 1271, auf den sonntag Letare. — Siegler: Abt Ulrich von Lorch und der Domdekan von Augsburg. 20 Übersetzung des lü. Jahrh., auf demselben Blatte wie die Urkunde von 1339 Juni ,25. — liegest: Wirt. ÜB. 7,132 n. 2199. 12. Schorndorf 1278, Januar 30. Der Verzicht des Edlen Albert von Ebersberg auf Güter in Nibelgau und der Verkauf der Vogtei in Aichstrut, Schadberg, Wighartsreute und bei, den Glasern 25 an Kl. Lorch geschieht presentibus Fridericho decano de Lorch, magistro Hainricho notario nobilis viri Cunradi ducis de Thekke, Cunrado plebano de Bliderhusen etc. Wirt. ÜB. 8,86 n. 2759. 13. 1278, Juni 1. Fridericus decanus de Lorche ist Zeuge beim 30 Verzicht Ottos von Ebersberg auf die Vogtei in Aichstrut, Schadberg und anderen Orten. Wirt. ÜB. 8,113 n. 2795. 14. 1280, Januar 16. Fr. decanus de Lorcb wird mit andern zum Schiedsrichter zwischen den Pfarrern von Münster und Altenburg um einen Weinzehnten bestellt. Wirt. ÜB. 8,20ö n. 2937. a) 1280, April 29. Derselbe hilft diesen Streit entscheiden. Wirt. ÜB. 8,219 n. 2962. Sein Siegel zeigt Maria mit Jesuskind, unten knieenden Beter. 15. Eichstätt 1280, November 5. Mac/ister Heinrich von Oiven Kanoniker in Lorch ist Schiedsrichter im Streit zwischen Konrad dem 10 Boyner und Kloster Lorch um Güter in Pflaumloch. Wirt. ÜB. 8,245 n. 3000. 16. Hirsau 1281, proxima feria quarta post Ambrosii (April 9), ist magister H. canonicus Laurocensis nobilis viri Cünradi ducis de Tecke notarius Zeuge beim Verkauf von Gütern in Feuerbach, ßot- 15 nang und Zuffenhausen durch Kl. Hirsau an Bebenhausen. Wirt. ÜB. 8,266 n. 3037. 17. Welzheim 1284, Januar 22. Albert von Ebersberg überläset dem Propst Berthold und Konvent von Adelberg deeimas in Monenwiler et in Ebenin. ad ecclesiara 20 de Stainiberch pertinentes. — Zeugen: dominus Fridricus decanus de Lorche, dominus Ülhardus plebanus in Wallenzi, dominus Bernoldus de Urbacb, dominus Cunradus miles de Waldenstain, dominus Hain- ricus miles de Wallenzi, dominus Dietlierus miles de Bilstain nee. non Ekkebardus scultetus de Wallenzi. 25 Regest: Wirt. ÜB. 8,432 n. 3307. 18. Heilbronn 1284, feria tertia post Quasimodogeniti (April 18), ist magister Hainricus canonicus ecclesie secularis in Lorche Zeuge, als Diether und Mechthild von Wunnenstein Güter in Jettenbach an Kloster Adelberg schenken. 30 Wirt. ÜB. 8,450 n. 3336. 19. 1286. Fridericus decanus de Lorch Zeuge hei einer Schenkung an Kloster Komburg. Wirt. VB. 9,53 n. 3492. 20. Esslingen 1289, Juni 25. Bitter Wolfram von Bernhausen beurkundet die Entscheidung der Schiedsrichter — worunter Fried- 5 rieh, früher Dekan in Lorch — im Streit der Pfarrer von Münster und Altenburg. Unter den Zeugen: Meister During Kustos der Kirche in Lorch. Wirt. ÜB. 9,288 n. 3870. 21. Lorch 1295, April 5. Im Streit Friedrichs von Böhringen io mit Kloster Adelberg sind Schiedsrichter: Dekan R. von Lorch und Meister During, custos des dortigen Stifts (secularis ecclesie). Unter den Zeugen: dominus Remboldus sacerdos de Lorche, dominus Die- poldus viceplebanus in ßliderhusen. Wirt. ÜB. 10,327 n. 4644. Das Siegel des Dekans (Rudegeri decani) mit 15 der gekrönten Maria und Jesuskind, das Meister Durings (Duringi clerici) mit symbolischer Darstellung: Lilienstengel mit 2 Vögeln, von einer Hand gehalten. 22. Gmünd 1296, in oetava saneti Johannis evangeliste (Januar 3). Rüdigerus decanus in Lorche ist Zeuge bei einer Schenkung von Gütern in Gmünd und Spraitbach an Kloster Lorch. 20 Wirt. ÜB. 10.436 n. 4784. 23. 1296, Dezember 5. Priorin und Konvent von Gmünd nehmen die Schivestern Mechthild und Guta, weiland Konrads des Schoppen Bürgers zu Gmünd Töchter, als Nonnen auf. Deren Pfleger During der Schoppe 25 Chorherr zu Lorch und During sein Bruder geben für ihre Pfründe das Gut ihres Bruders Konrad im Friesbach. — Zeugen. — Siegler: Konrad der Lange von Rechberg, die Stadt Gmünd und Meister During [der Chorherr]. — Geben 1296, an sant Nycholaus abende. Orig. Perg. An dritter Stelle das stark beschädigte Siegel des Chor- 30 herm During, s. W. ÜB. 10,327. — Regest: Wirt. IIB. 10,533. a) 1303, Juli 12. Konrad Sohn des weiland Konrad genannt Shope bestätigt, in etate legittima constitutus, diese von seinen Oheimen und Pflegern During Chorherr in horch und During Bürger in Gmünd aus seinem 5 väterlichen Gut gemachte Schenkung. — Siegler: Die Stadt Gmünd. — Datum in iudicio Gamundiensi, 1303, feria sexta proxima ante festum beate Margarete. Orig. Piry. Siegel abgegangen. 24. Augsburg 1297, August 13. 10 Abt Gebzo und Konvent von horch schenken dem Domkapitel zu Augsburg das Patronatrecht der Pfarrkirche und der Johannis- kapelle in Gmünd (ecclesiam parrochialem in Garnundia cum capella sancti Johannis et omnibus suis pertinentiis, cuius ius patronatus nobis eompetit, vobis pia liberalitate concedimus et donamus et ius 15 in vos transferimus quod nobis competere videbatur. — Siegler: Die Aussteller. Datum et actum Auguste, 1297, idus Augusti. Orig. Perg. mit 2 Siegeln. — Abdruck: Württ. Vierteljahrsh. f. Landesgeschichte 1902, S. 262. 25. Augsburg 1297, August 13. 20 Bischof Wolfhard von Augsburg schenkt die Pfründe der Pfarrkirche in horch, mit der die Versehung von Alfdorf verbunden ist (uuam prebendarum in Lorch eorum provisioni seu colla- honi ab antiquo pertinentium eam videlicet cui ius funerandi seu parrochiale ibidem scilicet in villa Lorch cum capella in Altdorf OK co annexum esse dinoscitur) auf Bitte des Abts Gebso und seines Konvents in horch und mit Zustimmung des Domkapitels und des Kirchrektors Johann Bölan von Alfdorf an den Tisch des Klosters. Abdruck im Wirt. ÜB. 11 nach dem Orig. 26. Gmünd 1305, September 17. 30 Bernold von Urbach und Magister Konrad von Gmünd canonici ecclesie secularis in Lorch entscheiden als Schiedsrichter den Streit zwischen Kloster horch und dem Gmünder Bürger Gernold von Wclzheim über die Kronmühle und Güter in Nibelgau. — Siegler: — 10 - Die Aussteller. — Acta sunt hec in Gamundia, 1305, proxima feria sexta post exaltationem sancte crucis. Orig. Verg. Siegel abgegangen. * 27. Avignon 1317, April. Neun Erzbischöfe und Bischöfe verleihen den Besuchern und 5 Wohltätern der Kreuzkirche und ihrer Tochter der Johanniskirche in Gmünd einen AblctSS, der auch, erworben xoird durch die, die pro salubri statu dicti viri plebani videlicet seu rcctoris ecclesie parrochialis predicte nee non magistri Cunradi canonici in Lorcli und für andere genannte Personen beten. — Datum Avinioni apud 10 sedem apostolicam, mense Aprili, 1317. Orig. Perg. mit Resten von 9 Siegeln. — Vgl. Klaus in Wilrli. Vjh. 1902 S. 259 und Mehring, ebenda 1907 S. 254 Anm. 28. Urbach 1317, April 17. Friedrich von Urbach Chorherr zu horch und Ritter Bernolt 15 sein Bruder, pfleger und vormünde Waltherz und Bernoldez Waltlierz unserz bruderz säligen kynde dez ritterz und anderr ir geswistergide, und och wir diu vor genanten kint gemeinclich und willeclich mit unsem vorgenanten vettern, vollziehen die Stiftung eines Jahrtags für den verstorbenen Walther nach dessen Willen im Kloster Adelberg 20 mit Gütern in Klaffenbach. — Siegler: Bitter Bernolt und Bitter Hans sein Vetter von Urbach, und Konrad von Waidenstein ihr Oheim. — Zeugen: briider Hainrich von Schorndorf liuppriester ze Stainiberch, her Ulrich der Fullrin liuppriester ze Urbach, her Ulrich von Urbach und her Hans der vorgenant sin vetter. — Daz geschach 25 ze Urbach in dem dorf, 1317, an dem nähsten sunnentage vor sant Georien tage. Orig. Perg. mit 3 anhangenden Siegeln. 20. 1321, an dem nähsten mäntage vor sant Georien tage (April 20). Meister Cünrat von Gemunde korherre ze Lorch mit 30 andern Schiedsrichter zwischen Kloster Gotteszeil und den Brüdern Johann und Peter von Binderbach, Bürgern zu Gmünd wegen Baus des Wöhrs unterhalb Binderbach. Orig. Perg. mit 2 Siegeln. — 11 — 30. 1323, Januar. 13. Konrad genannt in dem Steinhuse beurkundet seine Abmachungen mit Meister Konrad von Gmünd Chorherrn zu horch wegen der Leistungen seines Landsessen zu Mutlangen auf einer 5 Hube, von der Meister Konrad eine Gült von 2 Pfund Heller zu beziehen hat. —■ Siegler: Der Aussteller. — Zeugen: Eher, der Väner, Dürink der Schetzzer, Walth. meister Cünratz brüder und Ulrich der Brenzer sin schuler. — 1323, an dem nächsten dunrstage nach dem oberosten tage. 10 Orig, Perg. Mit abhängendem Siegel. 31. 1323, Juni 23. Meister Konrad von Gmünd, Chorherr zu horch, Sifried der alte Tum, Eberwin der Väner, Walther der Taler und Konrad der Müllner, Bürger zu Gmünd, sind Schiedsleute zwischen dem !5 Predigerkloster und den Frauen Adelheit und Hedwig den Sellinun Bürgerinnen zu, Gmünd wegen verschiedener Häuser und Güter daselbst. — Siegler: Die vier ersten Aussteller. — Zeugen: Eber, der Vetzer, Dürink der Schetzer, Sifrid der Burger Taler, Rudolf Gule ßftlie(!), Walther im Steinhuse, Walther ßychpolt, Bürger zu Gmünd. 20 — 1323 an sant Johans anbent ze sünwenden. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 32. horch 1323, feria sexta proxima ante Galli (Okt. 14), sind unter andern magister Cünradus de Gamundia canonicum in Lorch, Ulricus Brenzer Scolaris suus Zeugen bei einer Messstiftung, die 25 Renhardus sacerdos de Geppingen plebanus in Furndoe mit 100 Pfund Heller in der Johanniskapelle des Kl. Lorch macht. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 33. 1324, an dem nahsten dunrstage vor saut Johans tage ze sünwenden (Juni 19). Pfaffe Ulrich der degan ze Lorch, meister 3() Cftnrat von Gemünde korherre ze Lorch Zeugen in der Urkunde Konrads von Waldhausen über Verkauf einer Hube in Waldhausen Weiler an Kloster Lorch. Orig. Perg. Siegel abgegangen. — 12 — 34. Gmünd 1324, Dezember 11. Magister Konrad von Gmünd, Chorherr in horch und Faurndau, schenkt zu seinem Seelgeräte und in reconpensain bonorum multipli- ciura micbi ab eis sepius impensorum dem Abt und Konvent von horch das Vogtrecht über des Klosters heute und Güter in Bettringen, das er von Berthold von Bettringen Edelknecht als Eigentum gekauft 5 und seither besessen hat. Ferner vermacht er dem Kloster einige Bücher: decretum glossatum, decretales glossatas, lecturam sive apparatum domini Innocentii pape quarti, librum institutionura glossatum, librum sextum cum glossa arcbidyaconi et alium sextum cum glossa Johannis Andree, behält sich aber Änderung seines Willens 10 bevor (si non mutavero sed in eadem voluntate perstitero). — Siegler: Der Aussteller. — Testes Eberbardus Vaener, Duringus Schezzer, Waltherus frater ineus, Waltherus Rychpolt, Ulricus Brenzer. — Datum et actum Gamundie, anno domini millesimo trecentesimo vigesimo quarto, tertio idus Decembris. 15 Absehr. im Lagerbuch des Kl. Lorch v. 1578. 33. 1326, Februar 5. Meister Konrad von Gmünd canonicus secularis ecclesie in Lorch stiftet um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen (salutis proprie cumulum cupiens adaugere cum nil sit morte certius 20 et nichil incertius hora mortis) mit Zustimmung seiner Eltern und seiner Erben eine eivige Messe und begabt deshalb einen Altar der Jungfrau Maria in der Pfarrkirche zum hl. Kreuz in Gmünd mit aufgeführten Gütern und Gülten. (Dabei de domo mea sita in foro Gamundiensi iuxta domum Düringi dicti Schetzzer debent dari 25 omni anno in festo beati Martini episcopi triginta solidi Hallensium nomine pensionis tamdiu donec eadam pensio cum aliis censibus sive redditibus equivalentibus pure fuerit liberata). Die Besetzung der Pfründe soll nach seinem und seines Bruders Walther Tode das Domkapitel in Augsburg haben. Sclmltheiss Walther von Binder- 30 bach, Bürgermeister Heinrich genannt Wolf, scabini consules ac universi cives von Gmünd freien die gestifteten Güter von allen Abgaben und Diensten (exactione servitio tallia atque stiura) und hängen ihr Siegel an. — Datum et actum 1326, in die Agathe virginis et martyris. 35 Orig. Perg. An erster Stelle das Stadtsiegel, an zweiter das des Chorherrn Konrad, von roter Wachsauflage auf gelbem Wachs, rund, 34 mm, Maria — 13 thronend mit dem Jesuskind auf dem Schoss, rechts knieend ein Geistlicher, oben ein Stern, unten ein Schild mit aufgerichtetem Einhorn; Umschrift: ■ ■ ■ CONBADI • DE ■ GAM • • • IA ■ GAN • IN • LO • • • a) Augsburg 1327, Juni 16. Derselbe beurkundet dieselbe 5 Stiftung mit Zustimmung des Bischofs Friedrich, des Propsts Kraft, Dekans Hermann und des Domkapitels von Augsburg als Patronen der Pfarrkirche. — Sieuler: Bischof, Domkapitel, Stadt Gmünd und der Aussteller. — Datum Auguste, anno domini millesimo trecentesimo vicesimo septimo, in crastino sancti Viti. 2 Origg. Perg. mit noch je drei Siegeln; das vierte fehlt. 36. 1326, an dem nähsten dunrstag vor sant Johans tage ze sünwenden (Juni 19) sind Zeugen Konrads von Waldhausen beim Verkauf von Gütern in Waldhausen Weiler an Kloster horch u. ct. . pfaff'e Ulrich der degan ze Lorch, meister Cfinnit von Gemunde 15 korherre ze Lorch. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 37. Bischof Friedrich von Augsburg inkorporiert mit Zustimmung des Domkapitels dem Kloster Lorch drei Chorherrnpj runden in horch. 20 Augsburg 1327, Juli 28. In nomine domini. Amen. Ne viri religiosi ex penuria tern- poralium a salutis via et sancte devotionis proposito retrahantur, pium est et || salubre competentibus ipsis auxiliis subveniri, cum spiritualia diu sine temporalibus non subsistant. Quapropter nos 25 h ridericus dei gratia episcopus ]| ecclesie Augustensis considerantes et pie miserationis oculo intuentes quod religiosi viri dominus abbas et conventus monasterii Laureacensis ordinis || sancti Benedicti nostre dyocesis ex defectu et diminutione reddituum suorum unde sustentari debebant et vite necessaria percipere penuriam maximam patiuntur, 80 ob relevationem et remedium huiusmodi ipsorum inopie et defectus convocato ecclesie nostre capitulo ad campane sonitum ut est moris consilio maturo et tractatu sollempni prehabito et diligenti cum ] pso adhibita omni sollempnitate que in talibus requiri debet tarn de consuetudine quam de iure de ipius capituli nostri voto unanimi 3 5 et consensu tres prebendas canonicales quas nunc tenent Engelhardus de Enzberch canonicus ecclesie nostre, . . Comes de Schorndorf rector — 14 — ecclesie in Büren et Berhtoldus Carnifex in Stütgarten ad collationem dicti abbatis spectantes ipsarum prebendarum obventiones et redditus universos prefatis domino abbati et conventui ac eorum monasterio et mense nnimus incorporamus tradimus applicamus presentibus et assignamus congrua quoque sustentatione vicariorum seu ministrprum 5 earundem prebendarum debite reservata, quam taliter volumus mode- rari quod bospitalitatis onus et episcopalia iura seu superioribus aliis debita valeant sustinere, salvo etiam iure personarum, que nunc tenent prebendas easdem, quibus per premissa nullum volumus per hoc preiudicium generari. Volumus etiam et super hoc a predictis . . 10 abbate pariter et conventu Laureacensi promissionem recepimus per sollempnem stipulationem, ut nobis predicto Friderico episcopo de- functis dies anniversarii nostri per confratres eiusdem monasterii cum officio consucto vigiliarum et misse pro defunctis conventualiter et sollempniter perpetuo celebretur et ob hoc volumus statuimus ordi- 15 namus et diffinimus de cousensu predictorum quorum interest ut in eodem anniversario fratribus eiusdem monasterii due libre Hallensium de redditibus seu proventibus predictarum prebendarum pro conso- latione specialiter tarn in cibo quam in potu facienda perpetuo per- solvantur. In quorum omnium evidentiam presentes conscribi fecimus 20 et sigillis tarn nostro quam capituli nostri predicti legittime roborari. Nos Krafto prepositus Hermannus decanus totumque capitulum Augus- tensis ecclesie recognoscimus per presentes quod premissis omnibus nostrum adhibuimus consensum et sigillum capituli nostri ex certa scientia presentibus appendisse. 25 Datum Auguste, anno domini millesimo trecentesimo vicesimo sei)timo, die sancti Pantaleonis. Orig. Perg. Beschädigtes Siegel des Ilomkapitels. 38. Abt Friedrich und Konvent von Lorch schenken dem Domkapitel von Augsburg drei Chorherrnpfründen in Lorch, die der 30 Bischof dem Domkapitel inkorporiert. Augsburg 1327, Juli 28. Sciant cuncti qui sua crediderint interesse, quod nos Fridericus divina permissione abbas totusque conventus monasterii || Laurea- censis ordinis sancti Benedicti dyocesis Augustensis in capitulo 35 monasterii nostri more solito congregati prehabitis || tractatibus et pensatis diligenter necessitatibus et utilitatibus monasterii nostri de 15 consensu pariter et auctoritate reverendi || in Christo patris et domini nostri Friderici venerabilis episcopi ecclesie Augustensis unanimiter nullo penitus discrepante singulis etiam et omnibus sollempnitatibus adhibitis que requiruntur in talibus tarn de consuetudine quam de 5 iure propter grata nee non utilia sepius prestita nobis beneficia honorabilibus viris dominis Kraftoni preposito Hermanno decano totique eapitulo eeclesie Augustensis pro nobis et successoribus nostris pleno nee non perfecto donationis et traditionis iure prebendas seu canonias quas nunc tenent honorabiles viri domini Hainricus de 10 Beringen canonicus Augustensis ecclesie et quam nunc tenet et possidet magister Chunradus de Gamundia et illam .quam nunc optinet et possidet dominus Marquardus prepositus in Stütgarten cum omnibus iuribus et pertinentiis earundem, quarum collatio seu pre- sentatio ad easdem nobis et monasterio nostro speetabat et pertinuit !5 ab antiquo, liberaliter donamus tradimus et assignamus ^ predictis dominis cum plenitudine totius iuris quod nobis competiit in eisdem et idem ius quocumque nomine censeatur eis assignamus pro nobis et successoribus nostris et in eos transferimus penitus et omnino. Volentes con[_________ordi] a >nantes et disponentes quod de pre- 20 dicto iure sie in eos translato disponant et ordinent sicut utilitatibus suis viderint expedire, renuntiantes in premissis et quolibet eorum pro nobis et successoribus nostris beneficio restitutionis in integrum sup- plicationi implorationi cuiuslibet superioris exceptioni doli mali sol- lempnitatis non adhibite nee non omnibus iuris benefieiis et auxiliis 25 que nobis possent in contrarium suffragari, etiam hiis que renun- tiationem quantumeumque exigunt specialem. Nos Fridericus dei gratia episcopus ecclesie Augustensis recognoseimus per presentes quod premissis omnibus sie legittime factis consentimus et auetoritatem plenam presentibus adhibemus volentes ordinantes et diffinientes ipsa 30 seu quodlibet eorum inviolabiliter perpetuo perdurare. Volentes etiam eultum divini nominis augmentare et necessitatibus capituli ecclesie nostre gratiosius subvenire requisiti cum instantia diligentius et pre- eibus seriosis per honorabiles viros predictos dominos nobis in Christo dilectos Kraftonem prepositum Hermannum decanum ac totum capi- 35 tulum ecclesie nostre predietas tres prebendas cum omnibus iuribus et pertinentiis earundem adhibitis omnibus et singulis sollempnitatibus que requiruntur in talibus mense predicti capituli nostri perfecte seu plenius uuimus incorporamus tradimus applicamus et assignamus a) Loch im Pergament. — 16 — tali forma seu modo quod postquam vacaverint de prebendis et canoniis predictis cum omnibus iuribus et pertinentiis earundem dis- ponere valeant et ordinäre sicut eis videbitur expedire, salva tarnen congrua sustentatione vicariorum seu ministrorum earundem preben- darum, quam taliter volumus moderari quod hospitalitatis onus et 5 episcopalia iura seu superioribus debita valeant sustinere, salvo tarnen iure per omnia personarum qui nunc tenent prebendas easdem quibus per premissa nulluni volumus preiudicium generari. In quorum om- nium evidentiam et debitam firmitatem presentes conscribi fecimus et sigillis nostris legittime roborari. lo Datum Auguste, anno domini millesimo trecentesimo vicesimo septimo, die sancti Pantaleonis. Orig. Verg. mit 3 Siegeln. 3i). 1327, Oktober 17 besiegelt Meister Konrad von Gmünd Chorherr zu Lorch mit andern die Stiftung, die Konrad von Welzheim 15 Bürger zu Gmünd mit Gütern in Mutlangen dem Kloster Lorch macht. Orig, Pergament. Siegel abgegangen. 40. 1328, September 21. Sophie von Talheim, Bürgerin zu Gmünd verkauft mit ihrer Tochter Adelheid an den ersamen und weisen Mann Meister Konrad 20 von Gmünd Chorherrn zu Lorch ihren Teil an einem Hof zu Lindach, an einem Lehen zu Durlangen und einem Gut zu . . . a) um 47 Pfund Heller. Zeugen: pfaffe Johannes von Brenz pfarrer zue Gemündt, pfaffe Ulrich der Brenzer, Sifrid der junge Turn, Walther Eberwein richtet', Sifrid der Schönbronner und Johanns der spitalmeister. — 25 1328 an dem nechsten mitwoch vor sanet Mauriten tag. Kopb. des Kl. Gotteszell von 1673, sign. 2, S. 61. 41. 1328, samstag vor Nikiaus (Dezember 3), sind Zeugen> als Konrad von Hohenrechberg dem Spital zu Gmünd den Sachsenhof schenkt: maister Conrat von Gmünd, pfaff Ulrich der Brentzer, 39 Chorherren ze Lorch. Auszug bei Denhinger, Das Spital in Gmünd 1905 S. 208 nr. 30 nach Vidimus von 1512 im Archiv des Spitals in Gmünd. Ulrich der Brentzer ein schaler zu Gmünd 1319 als Zeuge genannt 1. c. S. 207 n. 27. a) -Der Name war dem Abschreiber offenbar unverständlich; er schreibt: zue gebts — buch, d. h. wohl GroHB Thainbuch. — 17 — 42. 1329, an sant Gregorjen tage (März 12). Meister Cftnrat von Gemunde korherre ze Lorch Zeuge Johanns von Bechberg genannt von Bettringen bei Stiftung einer Messe auf der Burg Bettringen. Orig. Perg. mit 4 Siegeln. Gmünd B. 322. •"» 43. 1329, Viti (Juni 15). phaffe Ulrich der degan von Lorch Zeuge in der Urkunde Konrads des Malse von Hausen für IQ. Lorch über eine Hube in Kleindeinbach. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 44. Pfaff Ulrich, Dekan zu Lorch, reversiert sich gegenüber 10 Kloster Lorch wegen eines Leibgedings. 1330, November 29. Ich pfaffe Ulrich degan ze Lorch tun kunt und vergihe offen- lich an disem brief allen den die in ansehent hörnt oder lesent, daz ich umbe min genädigen herren den pfleger des gotzhuses ze Lorch 15 hern Künn von Gundolfingen von dez stuls wegen ze Rome und gemeinlich umbe den convente dez selben clousters j| sant Benedicten ordens han kouft und gewunnen ze eim rehten warn und statten Üpgedingde diu gut und wingarten, diu hie nach an disem brief stant benempt und [| geschriben, umbe zwei und vierzig pfunt Haller 2ü also, daz ich diu selben gut und wingarten sol haben und niessen aun alle irrunge alle die wile ich lebe dez naturlichen lebens, ich si in weltlichem oder in geistlichem leben, und wenne ich stirbe so sint diu selben gut und wingarten dem vor genanten gotzhuse ze Lorch gar und gänzlich ledik aller dinge wider aun irrunge und 0 aun anspräche aller miner . . erben und nachkomen. Diz sint diu gut: ze Grünbach ein wingart der Kayser genant, den ietz . . Lus- bart but, und da selbez . . Crütlins saeligen wingarten, der einen but Cftnrat der Metzler und den andern but Heinrich der Kerrer, und ze Stutgarten ein wingart der genant ist Gotergesse, den ietz ' ° but Huk der süter der blinde, Clecke genant. Ez ist och also gerette und gedinget, daz nach minem tode die vor genanten wingarten durch ininer sele willen und aller miner vordem sol vallen an die oblarye und niena anders. Daz daz also war und statte belibe, dar umbe gib ich disen brief besigelt mit minem eygenn . insigel und mit der ersamen herren . . dez probstz ze Madelberg und mit meister Cftnratz von Gemunde probstz ze Furndowe insigeln ze einer euwigen geziukmisse der vor geschribenn dinge. Württ. Geschiclltsquellen XII. 2 — 18 — Do daz geschach, do warn von gotes gebürt driuzehen hundert ;ar und dar nach in dem drissigosten jar, an sant Andrez aubent. Orig. Perg. Siegel abgegangen. a) horch 1336, März 17. Derselbe vermacht diese Weinberge mit Zustimmung des Abts von horch dem dortigen Konvent in ob- 5 lariam und stiftet damit eine Jahrzeit für sich und seine Vorfahren pulsatis canpanis accensis luminibus. Zugleich bestimmt er, dass der Tag Erhardi episcopi besonders feierlich (cum duodecim lectionibus et pleno officio) begangen werden soll. — Siegler: Abt Ludwig von horch und der Aussteller. — Datum in Lorch, 1336, dominica prima 10 in quadragesima. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 45. Elchingen, 1331, in die beäti Mathie apostoli (Februar 24). Beim Verkauf der elchingi sehen Güter in horch an das Kloster horch sind Zeugen: magister Cünradus de Gamundia prepositus 15 ecclesie Furndowensis, Ulricus decanus in Lorch, Cünradus Argenhas sacerdos ibidem, . . plebanus in ürbach. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 46. 1331, an dem palme tag (März 24), ist mit dem Propst von Adelberg pfaffe Ulrich der degan ze Lorch Siegler, als Rüdiger 20 von heineck eine Wiese im Habspach an Kloster horch verkauft. Orig. Perg. Siegel abgegangen. Dieselben besiegeln auch eine zweite Ausfertigung über diesen Verkauf 1331 an sant Andrez tak (Nov. 30). Orig. Perg. Siegel abgegangen. 47. 1332, April 11. Die Urkunde über Schenkung eines 25 Weinbergs an dem Steingern durch hutolt von Schnaitberg und seine Mutter Adelheid an Kloster Lorch ist besiegelt vom Aussteller und mit der ersamen herren des brobst von Adelberg und phaf Ülriches des degans von Lorch insigeln. Orig. Perg. Siegel altgegangen. Die Urkunde ist zwar schon im 16. Jahrh. 30 zu den Dokumenten über Lorchischen Besitz in Münster gelegt und mit einem entsprechenden Vermerk versehen worden. Allein die Besiegelung durch den • Pfarrer von Lorch dürfte dem widersprechen. Aus andern Urkunden oder Lagerbüchern konnte nichts über den hier genannten Weinberg erhoben iverden. s — 19 — 48. Avignon 1332, Dezember 17. Die Bischöfe Petrus von Monte Marano, Johann von Toralba, Vincentius von Mariana (Maranen.j, Raphael von Nebbio, Bonifazius ■ von Krbava (Corbavien.), Angelus von Accia (Acien.), Bonifatius 5 Sulcitani 1 ), Vitalis von Ajaccio (Adiacen.), Johannes Serbiensis, Thomas Iterauiensis, Natumbenus von Avellino (Avilan.) und Sahnann von Worms verleihen allen wahrhaft bussfertigen und beichtenden Besuchern der Pfarrkirche in horch (ecclesia parrochialis beate Marie virginis in Lorche), die dort an den Marienfesten oder an natalis 10 domini circumcisionis epiphanie parasceues pasce ascensionis pente- costes corporis Christi in[ventionis] et exaltationis sancte crucis, nativitatis et decollationis bcati Johannis Baptiste beatorum Petri et Pauli apostolorum et omniuni aliorum apostolorum et evangelistarum, sanctorumque Stephani Laurentii Nicholai Martini Ciementis Galli 15 sanctarumque Marie Magdalene Katerine Margarete et Lucie virginum, in commemoratione omnium sanctorum et animarum in dedicatione eiusdem et per octavas omnium festivitatum predictarum octavas habentium, in singulisque dominicis diebus ihre Andacht verrichten, Messen, Matutin, Vesper oder andere Gottesdienste hören, Excauien 20 oder Begräbnissen beiwohnen, zum Bau, Lichtern oder Schmuck Beiträge geben, in Testamenten oder anders Gold, Silber, Bücher, Kelche, Gewänder stiften, jeder je einen Ablass von 40 Tagen, unter Voraussetzung der Zustimmung des Diözesanbischofs. — Siegler: Die Aussteller. ~ Datum Avinione, XVI. kalendas Januarii, 1332, pontificatus 25 domini Johannis pape XXII. anno decimo septimo. Kotes Buch S. 27. 49. 1333. Hildebrand von Herteneck resignirt dem kloster Weh sein canonicat und pfründe zu Lorch. Eintrag im Bep. Lorch S. 496. Die Urkunde ist nicht mehr vorhanden 3u 30. 1335, sant Marks tach (April 25). Der Lehensrevers Friedrichs des Kelners von Walthusenwiler für Kloster Lorch ist besiegelt mit mines pfarrers insigel tegan Ülriches von Lorch. Oria. Perg. Siegel abgegangen. ') In der Bischofsreihe von Suleis bei Eubel, Hieraxchia cutli. medii aevi J > 493 hat dieser Bischof keinen Fiats. — 20 — 51. 1336, an dem neusten samsdag vor sant Vites dag (Juni 8). Maister Cünrat von Gmunde probst ze Furendawe gibt der Kusterei zu Faumdau zu einem rechten corlehen einen Acker uf Lengcnank. Orig. l J er<>. Ritter Konrad von Rechberg genannt von Rainsberg stiftet in Wäschenbeuren eine Frühmesse. 1347, April 8. Ich Chünrad von Rechberg genant von Ramsberg ritten vergih offenlich an disem brief für mich und alle min erben [| und tun kunt 5 allen den die in ansehent hörent oder lesent, daz ich durch miner und aller miner vordem sei hailes willen mit || der genäd dez heyligen geistes ein ewig frümesse gestiftet und gemachet han in der cappellen ze Burun, diu in die phründ || dez stiftes ze Lorch gehöret, und hän die selben messe gemachet mit urloup und gunst der ersamen geist- 10 liehen herren abt Ludwiges und gemainlich aller herren dez conventes ze Lorch sant Benedicten ordens in Augspurger bystuni, der diu vor genant cappelle ze Bürun aygen ist, mit sölicher beschaidenheit, daz fürbaz immer ewielich ein iedlich pfaff, dem diu selb frümesse ze Bürun verlihen wirt, alleweg in dem nehsten manod dar nach und 15 im diu selb frümesse verlihen ist gen Lorch in daz closter chomen sol und sol da sweren ainen ayd ze den hailigen vor dem . . abt vor dem . . prior dez vor genanten closters und ouch vor dem pfaffen, der danne die phründ ze Bürun von dem gotzhus ze Lorch inne hat und verdienet, daz er der vor genanten cappellen ze Bürun noch 20 dem gotzhus ze Lorch dehain schad sol sin weder mit worten noch mit werken haymlich noch öffentlich, noch dem pfaffen der danne die selben capellen besinget von der vor genanten herren von Lorch wegen ouch dehainen schaden tun sol weder an dem opfer noch mit bihte hören noch mit töuffen noch mit dehainer hand sach un- 25 gefaurlich, diu einen . . pfarrer schädlich müg gesin, danne mit sinem urlöp und willen. Sich sol ouch der selb pfaff, dem diu vor geschoben frümesse verlihen wirt, zühtielich und pfafflich halten mit aller der wise diu priesterlich leben angehöi'et. War aber daz er dez niht entete und überfür, so sol er vor dem techan und vor 30 sinem capitel ze büzz stän und tun waz im daz capitel ertailet. Daz daz alles also war und stete belibe, dar umb gib ich Chünrat von Rechberg der obgenant den vor geschriben herren dem . . abt und dem . . convente gemainlich dez egenanten closters ze Lorch disen brief versigelten mit minem aygenme insigel mit dez ersamen 35 geistlichen herren probst Rüdolfes von Madelberg insigel und ouch mit Hansen von Rechberg genant von Bätringen mincs vettern insigel diu si von miner bet wegen zu ainer wären geziugnüsse an disen brief gehenket hant, der geben ist an dem nehsten suntag nach — 23 — dem ostertak, do man zalt von Christes gepürt driuzehen hundert jar und in dem siben und vierzigostem jar. Orig. l'erg. Siegel abgegangen. 57. Schorndorf 1347, Dezember 7. 5 König Karl IV. verspricht aus besonderer Gnade dem Abt und Konvent von horch, dass diejenigen, denen er seine ersten Bitten gebe, dadurch nicht Anspruch auf eine der Pfründen bekommen sollen, die dem Kloster horch oder dem Domkapitel zu Augsburg auf ihrem Tisch geeignet sind. - Scbornndorff 1347, an dem nehsten 10 freitag nach sant Nycolaus tag, in dem andern jar unserr reiche. Das Siegel das an roten and gelben Seidenfäden hing, ist abgegangen. Auf dem Umschlag rechts: per dominum regem eaneell. Hemr. 58. 1348, an sant Margareten tage (Juli 15), wird in einer Urkunde Johanns von Rechberghausen Engelhart von Rechperg lr > probest ze Fürndowe dessen Sohn genannt. Orig. Perg. Siegel abgegangen. Derselbe wird in Bestätigung eines neuen Statuts für Stift Faurndau durch Bischof Heinrich von Konstanz von lob 1 Juli 16 (Reg. epise. Constant. 5670) genannt: quondam Engelhardi de Reüberg Olim prepositi. Das Statut ist erhalten und datiert von 1345 Juli lo. 20 59. 1348, Oktober 15. Pfaff CUnrat Argenhazze tegan ze Lorche kauft von Bruder Johann von Ellwangen, Prior, und dem Konvent des Predigerklosters in Gmünd zwei Häuser in Gmünd, das eine früher Rembolt des Talers seligen, das andere des Vögingers, und verschreibt dem Kloster 25 einen Zins von 4 Pfund Heller daraus. — Geben 1348, an sant Gallen abent. Orig. Per,,. Siegel abgegangen. Die Gegenurkunde des Predigerklosters vom 31. Okt. (Allerheiligenabend) 1348, s. bei Klaus in Württ. Vierieljahrsh. f. Lnndesgesch. 1902 S. 264. 3u 60. Der päpstliche Auditor verbietet die Ausführung des vom Mainzer Richter zugunsten Engelhards von Rechberg gefällten Urteils. Avignou 1349, Januar 28. Avignon 1ö41J, Januar ao. . In nomine domini. Amen. Pridem Raymundus de Biterns «omini pape Cursor ex parte sanetissimi in Christo patns et domini 5 nostri domini Clementis divina Providentia pape VI. nobis Bernardo d — 24 — de Caulasone legum doctori archidiacono Elnensi domini pape capel- lano || et ipsius sacri palatii causarum auditori quandam commis- sionis eedulam presentavit tenoris et continentie subsequentis: Dignetur s. v. causam et causas appellationis seu appellationum et negotii prineipalis que vertuntur seu verti sperantur inter venera- 5 biles dominos . . prepositum || . . decanum canonicos et capituluni ecclesie Augustensis ex una parte et Engelhardum de Reiherg Con- stantiensis diocesis et omnes alios et singulos qui sua crediderint interesse coniunctim vel divisim super quadam prebenda ecclesie in Lorcb nee non ecclesie || in Gamundia Augustensis diocesis et eorutn 10 occasione ex alia alicui de auditoribus vestri sacri palatii causarum audientie committere audiendas deeidendas et fine debito terminandas cum emergentibus dependentibus et connexis. In fine vero ipsius commissionis cedule scripta erant de alterius manus littera a superiori littera penitus dissimili videlicet hec verba: 15 Audiat magister Bernardus de Caulasone et iustitiam faciat. Nos itaque virtute commissionis huiusmodi nobis facte ad in- stantiam magistri Johannis Pünikam de Weldiu clerici Augustensis diocesis procuraloris et procuratorio nomine ipsorum dominorum prepositi decani canonicorum et capituli ecclesie Augustensis coram 20 nobis in iudicio comparentis, prout de sua procuratione fuit coram nobis etiam in iudicio facta fides, eundem Engelhardum de Reiherg et omnes alios et singulos qui sua crederent interesse coniunctim vel divisim et procuratores eorum si qui cssent in Romana curia pro eisdem primo seeundo et tertio peremptorie ac quarto peremptorie 25 et ex habundanti ad malitiam convincendam in audientia publica litterarum ipsius domini pape citari mandavimus et feeimus ad certos terminos successive cum dierum competentibus intervallis ad proce- dendum in causa seu causis huiusmodi prout existeret rationis usw. Im Verlauf des Verfahrens übergibt der Anwalt Magister :',o Johann sein libellum seu petitionem summariam: Coram vobis venerabili viro domino Bernardo de Caulasone domini nostri pape capellano eiusque sacri palatii causarum ac cause et partium infrascriptarum auditore pro]>onit proem-ator venerabilium virorum dominorum . . prepositi . . decani et capituli ecclesie Augus- 35 tensis contra Engelhardum de Reychberg asserentem se clericum Constantiensis diocesis et quamlibet personam pro eo legitime inter- venientem et dicit quod a X, XX, XXX, XL, L et LX annis et citra et ultra et a tempore et per tempus cuius contrarii seu prineipii memoria hominum non existit in diocesi Augustensi fuerunt esse 40 consueverunt et sunt due ecclesie inter se distantes videlicet in Gamundia et ecclesia in Loirch, et in eadem ecclesia Loyrch fuit esse eonsuevit et est una prebenda et ipsa ecclesia in Gamundia a tempore et per tempus supradictum et citra et ante fuit et est de 6 iure et pertinentiis ipsius prebende in Loirob et ut talis per lllos qui dictam prebendam obtinuerunt pro tempore possessa et babita pacifice et quiete et bodie possidetur et habetur, quodque ipsa prebenda in Loireb cum iuribus et pertinentiis suis universis a XXXX annis et citra et ante fuit et est de iuribus et pertinentiis capituli 1" ecclesie Augustensis et per ipsorum capitulum ab annis proxime dictis et per ipsos annos et ante ipsa prebenda ecclesie in Loncli et dieta ecclesia in Gamundia tamquam de iure et pertinentiis ipsius prebende in Loricb existens habita et possessa pacifice et quiete salvis impedimentis infrascriptis. Item proponit et dicit quod dominus 15 Dytmarus rector parrochialis in Degenveit Constantiensrs diocesis asserens se super presentationis a > de ipso Engelhardo de prebenda ecclesie in Loricb predicte ut pretenditur facte»> et ipsius Engelhardi admissione et investitura de ipsa prebenda in personam ipsius Engelhardi tunc iuxta ipsorum Dytmari et Engelhardi assertionem faci- 20 enda per reverendum in Christo patrem et dominum dominum Ger- lacum archiepiscopum Maguntinum iudicem delegatum deputatum partes iudicis assumens et ut iudex in pretenso commisso negotio procedens omnes et singulos qui sua credebant interesse per suas patentes litteras ad procedendum in buiusmodi negotio ad certum 25 terminum fecit evocari et quod post evocationem huiusmodi et m ipso termino pro parte dicti capituli certe sufficientes legitime ratio- nabiles et admissibiles cause et exceptiones coram ipso Dytmaro proposite fuerunt in iudicio et iudicialiter et quod eis exceptionibus et rationibus sie datis idem Dytmarus indebite et iniuste easdem 30 repulit perperam et inique et hiis non contentus per suam sententiam (üffinitivam si sie dici meretur pronuntiavit et decrevit presentationem eandem et ipsum Engelhardum ad ipsam prebendam et iura ipsius universa fuisse et esse admittendos et admitti debere et ipsos ad- misit et ipsum Engelhardum de ipsa prebenda investivit et in pos- 35 Sessionen, posuit de facto et indebite prout in ipsa sententia sie plus minusve aliter dicitur contineri, a quibus quidem exceptionurn et rationum repulsione sententia diffinitiva si sie dici meretur admissione investitura et missionc in possessionem supradictis pro parte B) .SV,.' — 2G — ipsorum prepositi decani et capituli etiam infra decem dies ac bene et legitime fuit et est ad sedem apostolicam appellatum. Petit igitur dictus procurator per vos dominum auditorem et vestram diffinitivam sententiam pronuntiari declarari atque decerni per dictum Dytmarum male et perperam exceptiones repulsas et processus et sententiam 5 eosdem fuisse et esse nullos vel saltem iniustos et iniquos et eos quatenus de facto processerunt cassari et annullari et ante omnia investituram et missionem in possessionem dicte probende supradictas et omnia alia et singula post sententiam eandem nee non post et contra appellationem predietam per ipsum Dytmarum contra ipsos 10 prepositum decanum et capitulum et pro ipso Engelhardo et occasione predicte prebende attemptata atque facta et singula alia premissorum occasione secuta cassari et revocari et in statum pristinum poni et reduci et ipsos prepositum decanum et capitulum in eo statu quo erant ante investituram et missionem supradictas restitui poni et reduci 15 etiam vestrum officium humiliter implorando et alias in de et super predictis iustitic fieri cornplementum. Predicta autem et quodlibet predictorum petit etiam divisim et omni via forma et modo quibus melius et efficacius potest cum expensis dampnis et interesse salvo iure addendi corrigendi etc. et protestatur ante omnia quod super 20 seeunda parte huiusmodi libelli seu petitionis videlicet in quantum attemptata supradieta concernit dnmtaxat ad presens procedere intendit et non super alia parte libelli donec attemptata eadem realiter et effectua- liter fuerint revocata et ipsa revocatio effectum debitum sortita, et hanc protestationem in qualibet sui comparitione repetit et habere 25 vult pro repetita et si que verbo aut facto contra hanc protestationem faceret, ea pro non dictis et non factis habere vult et ea ex nunc tollit et revocat. Beim nächsten Termin erfolgt die Eidesleistung durch Magister Johann, während die Gegenpartei wieder nicht vertreten ist, darauf'AQ eine Eeihe weiterer Termine, zuletzt das Urteil. . . . volentes inter dietas partes equalitatem servare dictis par- tibns et earum cuilibet si et in quantum possumus et de iure debemus inhibemus expresse ne alterutra dietarum partium contra alteram lite et causa huiusmodi in Romana curia coram nobis vel alio audi- 35 tore nobis forsan subrogando sie pendentibus in alterutrius partium predietarum et iurisdictionis nostre vel ipsius preiudicium per se vel alium seu alios quiequam innovet vel attemptet. Predicentes eisdem ac omnibus aliis et singulis quorum interest expresse quod si secus fecerint id totum curabimus in statum pristinum reducere et mediante 40 — 27 -- iustitia revocare. In quoruro omnium testimonium presentem nostram inhibitionem per Martutium Stabilis de Fractis notarium publicum infrascriptum nostrum et huiusmodi cause scribam publicavi manda- vimus et nostri sigilli appensione rauniri. 6 Datum et actum Avinione in palatio apostolieo, ubi iura red- duntur, sub anno a nativitate domini millesimo trecentesimo quadra- gesimo nono, indictione secunda, die Mercurii vicesima octava mensis Januarii, pontificatus supradicti domini Clementis divina Providentia pape VI. anno septimo, presentibus discretis viris magistris Petro de 10 Traiecto, Jobanne Luque de Vermentone et Johanne Ussom de Glayre clericis Gaietane Autisiodorensis et Kemensis diocesium notarns publicis testibus ad premissa vocatis specialiter et rogatis. Orig Bai Pen,, mit Unterschrift und Signet des Notars Martutms Stabilis de Fractis olericus Gaietane diocesis, der die Urkunde geschrieben hat. An 15 grüner Schnur hängt das Siegel des Bernardus de Caulasone. 61. 1349, Oktober 16. Pfaff Konrad Argenhas Pfarrer zu Alfdorf (Altorf) gibt dem Abt Ludwig und Konvent von horch eine Verschreibung wegen Wiederkaufs einer Gült von 10 Pfund Heller zu Alfdorf (daz ich 20 diu zehen phunt Haller geltes mit den guten dar uf si bewiset sint und ze Altorf gelegen, die ich umb min gnedig berren abt Ludwig und den convente ze Lorch umb hundert phunt guter Haller reht und redlich gekouft haun an ein frümesse ze Altorf, durch reht lieb und friuntschaft, di ich zu den vor genanten taerren und ouch 25 zu dem gotzhus ze Lorch haun, gelobe mit disem gegenwertigen brief für mich und für alle nachkomende pfleger der vor geschriebenn frümesse ze Altorf, minen e genanten berren und dem gotzhus ze Lorch diu vor geschribenne zehen phunt Haller geltes mit den guten dar uf si bewisent sint wider ze koufen geben ouch umb hundert 8 l> phunt guter und gäber Haller, welches jares si den selben widerruf tun wellen oder mügen, und der selbe widerkouf sol bescheben alleweg ze unserr frouwen tag der Jüngern, daz ist als siu geborn wart, viertzehen tag vor oder viertzehen tag nach und ze chainer andern zit dez jares). - Zeugen und war ansagen bropst Burkhart 35 von Madelberg, Ulrich tegan ze Lorch, Hans von Horwe, Chünrat Härinch von Altorf, . . der Buller sin brüder. — Siegler: Der Aussteuer, Propst Burkhard von Adelberg, Dekan Virich von Lorch und Hans von Horb. - Geben 1349, an sant Gallen tag. Orig. Perg. Siegel abgegangen. — 28 — 62. 1350, Februar 12. Konfirmation der Frühmess Pfründe zu Alfdorf durch den Bischof von Augspurg feria VI. ante Valen- tini 1350. Eintrag im Jlep. Kl. horch S. 497. Die Urkunde ist nicht mehr vorhanden. ' 5 63. 1350, Dezember 24. Die Mainzer Richter verwerfen die Appellation Engelhards von Rechberg und Johanns genannt Baldolf von Nördlingen gegen das Augsburger Gericht (cum pro parte honestorum virorum Engil- hardi de Rechberg tamquam canonici prebendati in ecclesia colle- io giata Loreben Augustensis diocesis, cui canonie et prebende ecclesia parrochialis in Gamundia eiusdem diocesis foret annexa, nee non pro parte Jobannis dicti Baldolff de Nordelingen tamquam curati predicte ecclesie parrochialis in Gamundia coram nobis fuit propo- situm, quod ipse Engilhardus canonicatum et prebendam predictos 15 nee non eandem parrochialem ecclesiam in Gamundia eis annexam ut pretangitur atque ipse Johannes Baldolff eiusdem parrochialis ecclesie in Gamundia ineurationem forent canonice consecuti in ipsorumque possessionem indueti et ne desuper turbarentur a venera- bilibus dominis . . iudieibus curie Augustensis pretacte ut fuerant 20 suspicati ad sanetam sedem Maguntinam prehabitam legittime appella- rint, et quia per eosdem . . iudices ut suspicabatur deinde suis mandatis et processibus suspensionis exeommunicationis cessationis divinorum et interdicti sententias et penas alias continentibus, quorum processuum et mandatorum copias licet sepius et diligenter requisiti 25 iidem . . iudices ab eis consequi non potuerint vel haberi, fuerit denuo pro parte eorundem Engilhardi et Johannis sentientium se in- debite ex hoc gravatos ad eandem sanetam sedem Maguntinam legittime appellatum) und legen ihnen die Kosten des Verfahrens auf. — Lecta et lata est hec nostra diffinitiva sententia anno domini 30 millesimo trecentesimo quinquagesimo, nono kalendas mensis Januarii. Orig. Ital. Perg. mit anhangendem Siegel des geistl. Gerichts in Mainz. 64. 1351, Januar 31. Die Mainzer Richter beurkunden dilectis in Christo . . decano et Conrado dicto Argenhas canonico ecclesie in Lorche, Johanni 35 rectori ecclesie in Bäutringen nee non- dicto Zinggen cappellano ecclesie parrochialis in Gamundia Augustensis diocesis und allen — 29 — Pfirrgeistlichen und Klerikern dieser Diözese, dass durch ihr Urteil die Appellation Engelhards von Rechberg gerentis se pro rectore ecclesie parrochialis in Gamündia und des Johann Baldalffi gerentis se pro vicario perpetuo seu incurato eiusdem ecclesie gegen das geist- 5 liehe Gericht in Augsburg abgewiesen und die Appellanten zur Zahlung der Kosten des Verfahrens und des domkapitlischen Anwalts Johann von Marburg (Margburg) im Betrag von 100 fl., halb vor nächsten Ostern, halb auf Johannis Baptiste zu entrichten, verurteilt worden und dass bei Nichteinhaltung dieser Termine die beiden Appellanten 10 der Exkommunikation verfallen seien. Sie gebieten Verkündigung dieser Sentenz, Mahnung zur Zahlung und gegebenenfalls Verkündigung der Exkommunikation in allen Kirchen der Diözese. Reddite litteras sigillatas in Signum executionis earundem. Datum anno domini millesimo CCC quinquagesimo primo, 15 II. kalendas mensis Februarii. Orig. llal. Perg. Siegel abgegangen. Auf der Bückseite Spuren eines aufgedrückten spitzovalen Siegels. 6.5. 1352, Januar 13. Propst Johann und Konvent von Adelberg verkaufen mit Bat 2( > und gutem Willen Heinrichs des Kirchherrn von Lichtenstein, der von unsern genedigen herren graf Eberhard und graf Ulrich von Wirtenberg wegen unsers closters phleger und gewaltiger schafner ist, dem Abt Ludwig und Konvent von Lorch für die Kapelle zu Schadberg zivei Lehen in Ohünewiler und eins in Rauenswiler um 25 15 i/i Pf un d 1 Schilling guter alter Heller. — Siegler: Die Aussteller und Heinrich von Lichtenstein. — Geben an dem ahtoden tak nach dem obersten tag, 1352. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 66. Urteil in der Appellation des Domkapitels von Augsburg 80 «n den päpstlichen Stuhl gegen Engelhard von Bechberg. Avignon 1352, Februar 8. In nomine domini. Amen. Dudum sanetissimus in Christo Pater ac dominus noster dominus Clemens divina Providentia papa VI. causam et causas appellationis seu appellationum et negotii princi- 83 Paus que vertebantur seu verti sperabantur inter venerabiles viros dominos . . prepositum . . decanum canonicos et capitulum ecclesie Augustensis ex parte una et Engilhardum de Rehbergh || pro cle- - 30 — rico Constantiensis diocesis se gerentem et omnes alios et singulos qui sua crediderint interesse coniunctim vel divisim super quadam prebenda ecclesie in Lorch nee non ecclesia parrochiali in Gamundia Augustensis diocesis eidem prebende annexa et earum occasione ex altera venerabili et circumspecto viro domino Bernardo de Caula- 5 sone legum doctore || archidiacono Elnensi prefati domini pape capellano et ipsius sacri palatii causarura auditori commisit audien- das deeidendas et fine debito terminandas usw. Es folgt nun zunächst eine Wiederholung des in der Urkunde von 1349 Januar 28 dargestellten Prosessgangs, ohne wörtliche Wiedergabe des Appel- 10 lationslibells. Tarnen dictus dominus noster papa ad dictorum decani et capituli seu procuratoris eorundem instantiam eidem domino pape asserentium quod, quamquam fruetus redditus et proventus prebende dicte ecclesie in Lorch et parrochialis ecclesie in Gamundia predicte 15 Augustensis diocesis ante longa tempora fuissent et essent de iuribus et pertinentiis ipsius capituli ipsumque capitulum fuisset in possessione paeifica prebende et ecclesie predietarum ac fruetuum reddituum et proventuum eorundem, tarnen Engilhardus predictus in easdem pre- bendam et ecclesiam ac fruetuum et reddituum predictorum posses- 20 sionem se per laicalem potentiam intrudi ac contra ipsum capitulum super dictis prebenda et ecclesia ac fructibus per quendam asserentem se rectorem in Degenveit Constantiensis diocesis procedi vexari et molestari procuraverit et fecerit et hiis non contentus magnificos et potentes dominos de Wirtzenbergh comites et nonnullos alios nobiles 25 et potentes ac locorum seu villarum communitates illarum partium contra ipsum capitulum Augustense et eorum iura et possessiones animos inflammaverit et ipsos contra eosdem capitulum excitaverit et eisdem capitulo occasione predictorum nonnulla gravamina molestias et vexationes inferri procuraverit, et quod pro parte ipsorum capituli 30 ex certis causis a dicto rectore fuisset et esset ad sedem apostolicam appellatum et ipsi appellationi delatum ac terminus ad prosequendum eandem prefixus et tandem huiusmodi appellationis causa dicto domino auditori commissa et coram eo ad plures actus in contumacia dicti Engelhardi processum existeret, causam appellationis predicte 35 nee non negotii principalis que inter ipsos capitulum ex una parte et dictum Engelhardum super dictis prebenda et ecclesia in Gamundia ac earum fructibus redditibus et proventibus ac earum et cuius- libet eorundem occasione ex alia vertebatur seu verti sperabatur, cum dicti prepositus decanus et capitulum prout ex parte eorundem 40 — ol — dicebatur eandem appellationem propter fautores*' dicti Engilhardi potentiam et malum illarum partium statnm dicto Engilhardo legitime intimare et iustitiam ibidem consequi non possent et ne propterea ins eorum dimitteretur indefensum, prefato domino Bernardo auditori 5 commisit audiendam decidendam et fine debito terminandam cum emergentibus dependentibus et connexis et cum potestate citandi predictum Engilhardum ac omnes et singulos qui sua super predictis prebenda ecclesia fructibus redditibus et proventibus orederent interesse coniunctim et divisim quando et quotiens fuerit opus extra curiam lf J et ad partes non obstante quod dicta causa non esset ad Komanam curiam devoluta. Als Anwälte Engelhards von Rechberg erscheinen nacheinander: magister Johannes dictus Mulliger, magister Ayllermus dictus Moyses und Johannes Balduf, als Anwälte des Domkapitels magister Henricus !5 de Fiyczlaria, magister Johannes Bumeken (Puniken), magister Wolframus dictus Dure. magister Thidericus dictus Last, als Richter nach Bernardus de Caulasone qui se tunc de Romana curia ab- sentaverat: Petrus de Braco decretorum doctor canonicus Bituncensis capellanus pape et ipsius sacri palatii causarum auditor, zuletzt 20 nach dessen Abgang von Rom Symon de Sudbiria legum doctor canonicus Lincolniensis capellanus pape et causarum auditor. Magister Johann Bumeken übergibt folgendes libellum: Coram vobis venerabili viro domino Petro de Braco decretorum doctore domini pape capellano ipsiusque sacri palatii causarum et 25 cause ac partibus infrascriptis auditore specialiter deputato proponit procurator procuratorio nomine venerabilium virorum dominorum prepositi decani et capituli ecclesie Augustensis contra Engelhardum de Rechbergh qui se dicit clericum Constantiensis seu Augustensis diocesium et omnes alios et singulos etc.") divisim qui sua credidennt 30 interesse et personam quamlibet pro eis vel eorum altero legitime intervenientem et dicit, quod licet prebenda ecclesie parrochialis ville Lorch Augustensis diocesis cui annexa est ecclesia parrochialis in Gamundia eiusdem Augustensis diocesis et ipsa parrochialis ecclesia m Gamundia pertinuerint et pertineant spectaverint atque spectant^> 85 ad mensam ius seu proprietatem dictorum prepositi decani et capituli et ad ipsos ipsique prepositus decanus et capitulum fuerint et essent in possessione pacifica vel quasi eiusdem prebende et predicte ecclesie parrochialis sibi annexe ac earum iurium et pertinentiarum ac a) So in der Vorlat/e. — 32 — percipiendi fructus redditus et proventus ipsarum, et licet etiam discretus vir dominus Dundymarus^ rector ut predicitur ecclesie in Degenveit Constantiensis diocesis nullam iurisdictionem vel potes- tatem ordinariam vel delegatam vel aliam quamcumque unquam habuerit vel habeat in eosdera prepositum decanum et capitulum vel 5 prebendam seu ecclesiam sibi annexam predictas, tarnen asserens prefatum Engelhardum presentatum fuisse ad dictam prebendam et ecclesiam per dominum Karolum regem Romanorum domino Gerlaco arcbiepiscopo Maguntino seque dclegatum ab ipso pro tribunali ut dicebat sedens et requisitus legitime pro parte dictorum prepositi decani 10 et capituli, ut sue pretense delegationis seu potestatis si quam baberet copiam faceret vel ostenderet parti dictorum prepositi decani et capituli, ipse ex abrupto et nullo iuris ordine observato procedens copiam facere et exhibere expresse denegavit indebite et minus iuste et quod peius iniustius ac iniquius fuit et est eundem Engilhardum 15 quantum in eo fuit et de facto in continenti eodem die nulla dis- tinctione inquisitione seu cognitione cause prehabita instituit seu verius intrusit in prebendam et ecclesiam antedictas ipsumque in possessionem seu tenutam ipsarum induxit iniuste indebite et de facto prepositum decanum et capitulum predictos illicite spoliando, 20 ipseque Engelhardus predicta rata grata habuit et accepta in prebendam et ecclesiam predictas illicite se intrudens et intrudere per- mittens et conscntiens possessionem seu verius detentionem seu dictarum prebende et ecclesie tenutam occupavit etiam illicite et de facto et eosdem prepositum decanum et capitulum spoliavit et spolia- 25 tionem prefatam pro ipso et ipsius nomine factam ratam habuit et acceptam et alias processit et processus indebitos contra iustitiam perperam et de facto prefatus dominus Ditmarus fecit in gravamen . . prepositi decani et capituli predictorum, licet etiam eidem nee etiam prefato Engelhardo ius aliquod competierit nee competat in predictis 30 prebenda et ecclesia nee alias talia faciendi, unde pro parte eorun- dem prepositi decani et capituli fuit et est ad sedem apostolicam in scriptis infra tempus debitum et alias legitime appellatum et apostoli petiti sepius et instanter etc. a) eidem appellationi delatum per dictum dominum Ditmarum ac causa huiusmodi appellationis et 35 negotii principalis vobis auetoritate sedis apostolice commissa. Quare petit predictus procurator procuratorio nomine antedicto per vos dominum auditorem et vestram sententiam decerni pronuntiari et a) So.' — 33 — declarari predictos processus denegationem institutionem inductionem et alia per eundem Ditmarum factos factas et facta fuisse et esse nullos nullas et nulla atque nullum debuisse et debere sortiri effectum et si qui si que seu si qua sunt quod non credit saltim iniquos in- 5 debitos et iniustos iniquas indebitas et iniustas iniqua indebita et iniusta ipsosque revocandos rescindendos et tollendos revocandas rescindendas et tollendas revocanda rescindenda et tollenda atque revocari rescindi et tolli remedio appellationis predicte dictasque prebendam cum prefata annexa sibi ecclesia spectavisse et perünuisse 10 ac spectare et pertinere ad mensam ius et proprietatem dictorum prepositi decani et capituli et ad ipsos ipsisque ipsas prebendam et ecclesiam adiudicari nee non eosdem prepositum decanum et capitu- lum restituendos fuisse et esse et restitui ad possessionem et tenutanu dietarum prebendc et ecclesie dictumque Engelhardum amovendum 15 fuisse et esse et amoveri ac ipsum non fuisse nee esse nee esse debuisse vel debere restitui in prebenda et ecclesia predictis nee sibi aliquod ius competiisse vel competere in eisdem nee ad eas eique super prebenda et ecclesia predictis perpetuum silentium imponendnm fuisse et esse et irnponi, nee non etiam ex parte dictorum prepositi 20 decani et capituli fuisse et esse bene et legitime appellatum ac per eundem dominum Ditmarum male perperam et inique processum et dictum etiam Engelhardum condempnari in fructibus pereeptis ex diclis prebenda et ecclesia et etiam qui pereipi poterunt cum ex- pensis factis et protestatio de faciendis et alias in de et super pre- 25 dictis sibi fieri quod est iustum et ministrari iustitie complementum vestrum etiam qnantum expedit et sibi utile existit officium implo- rando. Et predieta omnia et singula proponit et petit etiam divisim et alias omni via causa iure modo et forma quibus melius et aptius potest et valet salvo iure addendi minuendi declarandi etc. 30 Es folgt wieder eine lange Reihe von Terminen, bei denen der Vertreter des Beklagten nie erscheint. Die D iffinitivsentenz wird am Tag der Ausstellung der Urkunde in Gegenwart beider Anwälte verkündigt: . . . per hanc nostram diffinitivam sententiam pronuntiamus °5 decernimus et declaramus dictos . . prepositum . . decanum et . . capitulum restituendos esse et restitui debere ad possessionem et tenutam dietarum prebende et ecclesie eosque qnantum de iure pos- sunius restituimus ad possessionem earundem dictumque Engelhardum amovendum esse decernimus et quantum de iure possumus amovemus a 40 possessione earum et pro parte . . prepositi . . decani . . et capituli WUrtt. Gcscliichtsquellen XII. 3 — 34 — bene fuissc appellatum et per dictum Ditmarum male fuisse pro- cessum predictum Engelbardum in persona sui procuratoris et ipsum procuratorem suum in personam sui in fructibus perceptis a tempore dicte spoliationis ac etiam in expensis in bac causa legitime factis quarum taxationem nobis imposterum reservamus condempnantes. 5 In quorum omnium et singulorum testimonium et certitudinem plenio- rem presentes nostras litteras seu presens publicum instrumentum nostram diffinitivam sententiam continens scribi et per Henricum notarium publicum scribamque nostrum infra scriptum subscribi et publicari mandavimus nostrique sigilli fecimus appensione muniri. 10 Lecta lata et in scriptis pronuntiata fuit supradicta diftinitiva sententia per nos Symonem auditorem prefatum Avinione in palatio apostolico causarum supradicto mane hora causarum ad iura red- dendum loco nostro solito pro tribunali sedente, sub anno a nativitate domini millesimo tricentesimo quinquagesimo secundo, indictione 15 quinta, die Mercurii octava mensis Februarii, pontificatus dicti domini Clementis pape sexti anno decimo, presentibus discretis viris magistris Petro Petri Johannis de Icro de TYaiecto, Wilbelmo de Nenton. et Egidio de Cockeriaumot. Gaietane, Lichefcldensis et Cameracensis diocesium clericis notariis publicis scribisque nostiis 20 una cum pluribus aliis fide dignis testibus ad premissa vocatis spe- cialiter et rogatis. Orig. Itcü. Perg. Unterschrift und Signet des Henricus Tye clericus Bremensis notarius publicus, der die Urkunde geschrieben hat. An grüner Seidenschnur das Siegel des Simon de Sudbiria. 25 67. Avignon 1354, Juni 1. Papst Innocenz VI. beauftragt die Pröpste von Heiligkreuz und St. Georg ausserhalb der Mauern Augsburgs und den Sakristan der Kirche in Avignon auf Bitte des Domstifts Augsburg (petitio dilectorum filiorum . . prepositi . . decani et capituli ecclesie Augu- 30 stensis nobis exhibita continebat, quod licet prebenda ecclesie de Lorch Augustensis diocesis cui prehende ecclesia parrocbialis in Gamundia dicte diocesis canonice est annexa cum omnibus iuribus et pertinentiis ipsius prebende ad mensam ius seu proprietatem dic- torum prepositi decani et capituli pertineret dictique prepositus de- 30 canus et capitulum a tempore quo ad eos pertinuit fuissent et essent in pacifica possessione vel quasi dictarum prebende et ecclesie an- nexe ac percipiendi fructus redditus et proventus ipsarum, tarnen 35 Diddumarus re'etor parrochialis ecclesie in Degenvelt Constantiensis diocesis asserens Engelhardum de Recberg qui se dicit clericum dicte Constantiensis diocesis ad dictas prebendam et ecclesiam ipsi prebende annexam per carissimum in Christo filium nostrurn Carolum 5 regem Romanorum illustrem venerabili fratri nostro Gerlaco archi- episcopo Maguntino presentatum fuisse auctoritate sibi ab eodem arcliiepiscopo ut dicebat in liac parte commissa eundem Engelhardum dictis preposito decano et capitulo renitentibus et invitis in prebenda et ecclesia sibi annexa predictis instituit de facto imv.) unter Var- W Stellung des ganzen Prozessgangs der Appellation an den päpstlichen Stuhl mit der Exekution des von dem Auditor Simon de Sudbiria gefällten Urteils gegen Engelhard von Bechberg (diffinitivam senten- tiam dicti Symonis auditoris sicut provide lata est ratam habentes et gratam discretioni vestre per apostolica scripta mandamus, qua- 15 tinus vos vel duo aut unus vestrurn per vos vel alium seu ahos seu- tentiam ipsam executioni debite demandantes prefatos prepositum decanum et capitulum vel procuratorem ipsorum eorum nomine ad corporalem possessionem dietarum prebende et ecclesie sibi annexe iurium et pertinentiarum ipsarum amoto exinde dicto Engelhardo 20 auctoritate nostra restituatis et reintegretis ac restitutos et reinte- gratos etiam donec questio proprietatis terminata fuerit defendatis facientes eis de dietarum prebende et ecclesie sibi annexe fructibus redditibus proventibus iuribus et obventionibus universis integre re- sponderi et de fructibus pereeptis predictis iuxta predicti instrumenti 25 condempnationis tenorem plenam et debitam satisfactionem impendi contradictores per censuram ecclesiasticam appellatione postposita compescendo). Datum Avinione, kalendas Junii, pontificatus nostri anno primo. Orig. Mal. Perg. An Hanfschnur die Bleibulle. Rechts auf dem Um- 30 se«a 9 : ßta. , darunter R. Martini-; links unter demselben: Bartholomeus, darüber der Kostenvermerk mit folgenden übereinandergestellten Zeichen XX\ III. A »f der Rückseite oben in der Mitte: Pantaleou do Basilea. Weiter rechts nacheinander: Ad bullam., mundat., mundand. (Im Text einige grössere Rasuren). 68. Augsburg 1354, Oktober 24. 35 Propst Arnold von Heiligkreuz extra muros Augustenses als Exekutor des von dem päpstlichem Auditor Symon de Sudbiria gefällten Urteils gegen Engelhard von Bechberg gebietet auf Grund des ihm durch den Syndikus und Anwalt des Domkapitels Magister Konrad genannt Portner mit der Ausfertigung des Urteils über- — 36 — brachten Exekutionsmandats ') dem Abt von horch, ferner . . decano et singnlis canonicis et personis ecclesie in Lorch dignitates perso- natus adiuinistrationes seu officia quecumque in eadem ecclesia haben- tibus vel non habentibus quocunque nomine censeantur, ac . . plebano ecclesie in Gamundia locnmque ipsius tenenti und anderen, dem 5 Domkapitel, das er dem Urteil gemäss in Besitz der Pfründe in horch und der damit verbundenen Pfarrkirche in Gmünd wiedereinsetzt, oder seinem Vertreter über alle Früchte, Einkünfte, Hechte und Gefälle, die zu der Pfründe resp. Kirche gehören, innerhalb 6 Tagen Rechenschaft abzulegen und sie ihnen zugänglich zu machen, 10 unter Androhung der Exkommunikation gegen Widerstrebende. Denen, die Einsicht in die päpstlichen Urkunden wünschen, steht es frei, sie in Augsburg einzusehen, quia prefate littere apostolice non possunt propter diversa pericula nee in Gamundia nee etiam in Lorch tute exbiberi; doch wird das Domkapitel oder sein Aniva.lt auf 16 Wunsch gegen Ersatz der Kosten Abschriften liefern. — Siegler: Der Aussteller. — Acta sunt hec in ambitu monasterii nostri pre- dicti anno domini millesimo CCCL quarto, proxima feria sexta ante Symonis et Jude, indictione oetava, presentibus discretis viris dominis Hainrico dicto Tot, Chünrado dicto Hörnlin canonicis regularibus et 20 sacerdotibus monasterii nostri predicti et Hainrico dicto Stöff'ler clerieo Augustensi testibus ad premissa vocatis specialiter et rogatis. Orig. Perg. Unterschrift und Signet des Johannes de Oberhusen clericus Augustensis dyooesis publ. imperiali auetoritate notarine, Schreibers der Urkunde. 69. 1356, Dezember 4. 25 Konrad Gernolt von Welzheim Schidtheiss zu horch verkauft dem Heiligen zu Schadberg (den haylgen der cappellen ze Schadburg bi Walntzin gelegen und . . iren pflegern) seinen Hof der geheyssen ist Unstrüth 2 ) um 6 U Heller mit Vorbehalt des Wiederkaufs in den nächsten sechs Jahren. Gewährschaftsbürgen: Walther der Vogt 30 von Welzheim, Schwestersohn des Ausstellers, und Heinrich Chrebolt von da. — Siegler: Abt Ludwig von horch und Pfaff Konrad ') Siehe die vorherg. Urkunde. 2 ) Die Besiegelung durch den Pfarrer von Lorch scheint zu beweisen, dass ursprünglich diese Kapelle zur Pfarrei Lorch gehörte. Später ist davon jedoch keine Spur mehr zu finden, vielmehr immer ohne jede Klausel der Pfarrer von Welzheim dafür zuständig. — 37 -- Argenhass Dekan zu horch. — Geben an dem nähsten suntag nach sant Andres tag, 1356. Orig, Perg. Nur noch das beschädigte Abtssiegel. Die Lage des Hofs, dessen Name später verschwindet, bezeichnet ein 5 Lehenrevers des Hans Heller über des lieben herren sant Ulrichs gütlin zu Lutolzwiler gelegen, das man nempt Unnstruth------wie dann das Peter von Kapff min schweher sälig umb Clausen Schulungen erkouft, 1492 samstag nach fronlich- namstag (Juni 23). Die ebenda genannte Mühle, Hansen Schullings segmülin, heisst 1538, 1533, 153S segmülin zu Ainstrut. Jm Lagerbuch des Kl. Lorch 10 von 1576 steht: Ainstrut, so sonst der Btirckhof genannt würd; dagegen Leutlins- Weiler, genannt Hellershof. 70. 1359, aftermentag nach sant Walpurg tag (Mai 7). Pfaff Cünrat der Argenhazze tegan ze Lorohe Siegler Konrads des Kuglers Kirchherrn zu Iggingen bei Überlassung des Gross- 15 zehnten seiner Pfarrei an Kloster Gotteszeil. Orig. Perg. An sechster Stelle das spitzovale Siegel, darauf Maria (Brustbild), in der Linken den Lilienstengel haltend, su ihrer Hechten stehend das Jesuskind, das in der Hechten ein Körbchen hält; Umschrift.- f . S • CHVON • DBCANI • IN • LOECH • - 1362 an dem nähsten don- 20 derstage nach dem obersten tag ze wyhennahten {Jan. 13) verkauft pfaff Cünrat Argenhass genant, techan und pfarrer ze Gemünde einen Hof in Eckards- weihr, den vorher Konrad Gernold sei. von Lorch gehabt hat, um IS B Heller an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg und siegelt selbst. Orig. p er g. Siegel abgegangen. 25 30 71. 1363, in crastino sancti Andree (Dez. 1.) macht Ülricus dictus Brentzer sacerdos canonicus ecclesie in Furndowe sein Testament und bestellt Johann genannt Baldolf Dekan in Rumlingen Augustensis dyocesis zu seinem Vollstrecker. Orig. Perg. Siegel abg. 72. 1398, an dunrstag vor sant Michels tag (September 26), Regeln die erbern wisen priester Pfaff Hans Benwart, Dekan, und P fcff Heinrich Wik zu Lorch den Verkauf eines Hauses mit Garten u f dem Sand vor dem steg über an Kloster Lorch. Orig. Perg. Siegel abgegangen. — 38 — 73. 1399, am mitwochen vor unser frowentag liehtmess (Januar 29), siegeln die erbern prister pfaif Hans Renwart dechan und pfaff Hainricli Wik ze Lorch den Spruch des Schultheissen und der 12 Richter daselbst wegen des Struss von Göppingen. Oriff. Perg. Siegel abgegangen. 74. UM, Juli 24. Bitter Jörg von Wöllwart stiftet mit zivei Hüben in Fachsen- feld eine Jahrzeit für sich und seine Frau Anna von Schechingen, für seine Kinder, seinen Vater und Mutter auf den nechsten gütem- tag nach sant Martins tag mit einer Vigilie, Seelmesse und ewigem 10 Licht vor dem Mauritiusaltar im Kloster Lorch und bestimmt, class an der Feier im Kloster auch die vier Priester im Dorf teilnehmen sollen (und wenn oder uff weihen tag sie die vigili und selmess haben wollen im jar, so sollen sie die vier priester usz dem dorf ze Lorch auch dar zu haissen und bitten ob sie die gehaben mügen. 15 Ob sie aber der nit gehaben möchten so sollen sie anderswa her zwen oder dry priester niemen und söllent ieglichem besunder geben zwen Schilling Haller ain ze der vigili und [ain] ze der selmess. Und wenn das wer oder welches jars das geschäch, das sie die selben begangnusz nit also hielten oder täten oder das Hecht nit 20 branten stetz als vor geschriben stat, so sullen die obgenantcn hüben mit ir nutzung und zügehörd vallen an das capitel ze Lorch im dorf und die selben vier priester im dorf sollen denn das vor genant selgerett glicher wis im dorf järlich halten und der egenanten personell gedenken in aller wys als vor geschriben stat, doch als verr 25 das sie ouch vier prister anderswaher usz irem capitel zu in niemen, das ie nit minner dann acht priester l>y der jarzyt sien. Wer aber das die priester im dorf das auch nit järlich hielten mit der vigili selmess und das Hecht nit brante, so sol es wider fallen in das clostcr, die söllent das denn aber halten als vor geschriben stat ungeverlich 30 und als dick das järlichs nit gehalten wirt baider im closter und im dorf, ob das in das dorf geviel da got vor sie, als dick sol ain endrung und ial geschenhen an all geverd). — Siegler: Der Aussteller und seine Söhne Jörg von Wöllwart gesessen zu Ilohenstatt und Jörg von Wöllwart gesessen zu Lauterburg. — Geben an sant 35 Jacobs aubent des haiigen zwölfbotten, 1406. Botes Buch S. 128ff. IM r- vier — 39 — 75. 1408, März 17. Adelheid Konrad Wicken sei. von Feiben (Velben) Witwe verkauft an den Priester Ulrich Koch für die Bruderschaft in horch ein Gut zu Tonolzbronn (ze urtät eweklich verkouft - - dem erbern 5 priester her Ulrichen Koch zu Loren an der brfiderschaft stat da seihend, alz er die brfiderschaft järlich uszrichten sol, sin leptag und allen sinen nachkoinen und notbrüdern unser gut gelegen ze Tünoltzbrunn daz der Weber letzt buwet und järlich gilt zwai malter habern zwai herbsthünr und ain vasnahthün und stät zfi der weg- 10 lösin mit allen sinen rehten nützen gewonhaiten gelegenhalten und zögehörden, uszgenommen ains pfund Hällere, daz der brfiderschaft und pfaffhait järlichs ze Gmünd dar usz gat) um 23 Rhein, fi. Für die fünf Jahre, in denen die Gült des Hofs noch der Kathrt Bülin zu Gmünd zusteht, verpflichtet sich die Verkäuferin, der Brude' 15 Schaft denselben Betrau selbst zu liefern und verpfändet dafür vi Tagwerk Wiesen zu Rupertshafen (unser vier tagwerk wisen die gegelegen sind anenander ze Rüprechtzhofen und stossent an des Flössen wisen und sind vor unverkümert). — Siegler: Der fromme oeste Hans Burger zu Zell gesessen, die erbarn weisen Konrad Wich 20 Kirchherr zu Rot zu den Zeiten Kammerer, und Hans Wich, bald unser fründ. - Geben an samstag nach sant Gregorien tag, 1408. Orig. Pi'i-fj. Siegel abgegangen. a) 1471, Juli 22. Michel Fischer Pfarrer zu horch, belehnt Glas Huber zu Tonolz- 25 bronn mit dem Gut in Tonolzbronn (das gut zu Tfinensprunn gelegen das mir und allen mynen nachkommen zfi versprechen stet in myn pfründ gehörig ist) als Erblehen mit der alten Gült. Der Todfall ist auf 3 fi. Rheinisch und das Bestandgeld auf ebensoviel festgesetzt und soll nicht höher gesteigert werden, — angesehen miner 30 pfründ nutz, da mit es gebessert und erbwen werde mir und minen nachkommen unser gült dester förderlicher geraicht, da mit ain yeglicher pfarrer siner pfründ halb dester basz belibe und narung habe. - Siegler: Der Aussteller. — Geben uf sanet Maria Magda- lenentag, 1471. 35 Orig. Verg. Im Siegel sirei gekreuzte, oben verdickte Stube (undeutlich). b) 1474, November 21. Derselbe belehnt denselben in (gleicher Weise mit Bewilligung des Abts Nicolaus von horch und unter Aufzählung der einzelnen Grundstücke, die zu dem Gut gehören. - Siegler: Abt Nicolaus von — 40 — horch und der Aussteller. — Geben 1474, am möntag nächst nach sant Othmars tag. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 76. Vergleich zwischen den Pfarrkindern und dem Frühmesser von Alfdorf, dass dieser Kommunikation, Taufe und Ölung ver- r> sieht, wenn der Pfarrer von horch zu kommen verhindert ist. Alfdorf 1420, März 9. Zu witzen von der miszhellung und zwaiung wegen, die gewesen seind zwischen herr Hansen dem friiemeszer zu Alchdorf uff ein und den armen leuthen zu Alchdorf und auch den andern armen io leuthen von den weilern, die in das selb kirchspei gehörend, uff die andern seiten als von cummunicierens taufens und ölens wegen, da ist nemblich beredt, doch in mynne und freundschaft, von der egenanten armen leuth wegen dasz die destev minder versumpt werden, wann sie iren pfarrer zu Lorch etwan von not wegen nit erlangen ir» mögen und im zu ver ist, also dasz der vor genant herr Hanns der friiemeszer fürbasz den armen leuthen zu Alchdorf und in den weilern, die in das selb kürchspel gehörend, mit allen christenliclien Sachen es sey mit berichten taufen ölen willig sein soll, wöllich des begerend und notturftig weren und iren pfarrher zu Lorch nit er- 20 langen möchten, doch ungevarlich, ob der vor genant früemesser nit daheim werc, dasz er dann redt ab sey. Und dar umb sollen die armen leuth im auch umb sein arbait widerumb zu lieb und freundschaft werden als dan ir ehr und stat ist ungevarlich. Und in der selben weisze sollent auch sein die armen leuthe, die da gehörend in 25 herr Hannsen Binders pfrond zu Lorch, doch dasz das alles zugang und beschehe mit wissen willen und gunst ains pfarrherrs zu Lorch, dem die vor genant pfarrkürch zu Alchdorf zugehört uszzurichten. Auch sollen die armen leuth zu Alchdorf dem vor genanten irein früemesser fürbasz zway haupt vichs oder mer ungevarlich laszen 30 gehn under irem gemeinen vihe ohne seinen schaden. By discr thädung seind gewesen die ersammen herrn herr Volckhart von Schlichingen kürchherr zu Schorndorf, herr Clausz Klopplin techant zu Yck- ingen, herr Hanns Binder techant zu Lorch, herr Seyfried Rott caplon zu Gmünd und herr Ulrich Stehlin pfarrer von Yckingen, die auch der 35 egenanten sach also thädingere gewesen seind. Un wir ietzt genanten herrn bekennen dasz wir der egenanten sach also thädingere gewesen seind. Und zu urkhund so hat herr Hanns Binder vor genant dechant zu Lorch sein insigel getruckt von unser aller wegen zu end diser gesebrift. 41 Actum zu Alchdorf, sabbato ante dominicam Oculi mei, anno etc. vierhunder zwanzig. Abschrift im Lagerbuch der Frühmesse su Alfdorf von 1574, Bl. 10. 77. Schiedsgerichtlicher Spruch über die Versehung der Ulrichs- 5 kapelle (in Hundsholz) und ihrer Untertanen durch den Kustos von Adelberg. 1420, Juni 2. Es ist ze wissend von der stöss und missbellunge wegen, so die ersamen gaistlicben vätter und herren mit namen bei- Wilbelm || 10 ze disen ziten abbt des clösters zu Lorch sant Benedicten ordens in Augspurger bistüm gelegen uff ain, und herr Berhtold probst des jj clösters zu Adelberg Premonstrat ordens und in Costenzer bistüm Seiegen uff die andern siten gen enander gehabt haben von der v ersehunge || wegen sant Ulrichs capell und der undertonen die dar 15 in gehörent, du da gelegen ist in der vor genanten von Adelberg hof vor dem clöster, du och ain fili ist und pfarret in die pfarr- kirchen gen Lorcli und och in Augspurger bistüm gehöret, der selben Sache gäntzlicb und gar die vor genanten partien ainmüteclich gangen Ind für kommen sind hinder disz nach geschriben ersamen und 2ü fürsichtigen herren mit namen maister Hans von Bötper der hailigen göttlichen gescrift maister, Hainrich Tegen von Stükgarten der hai- l'gen rehte leerern und her Cläsen Walker von Altenstaig alle dry cörherren des stiftez zu Sindelfingen in der wise als für früntliche zerleger und schider in dirre gegenwärtigen und obgeschriebenn 25 sach zu der minne und früntlichkait an all gevärde. Der selben sach och wir die ietz genanten cörherren durch flyssig und ernstlich bete der egenanten ersamen vätter und herren und partyen uns also Underwunden und angenommen haben ze entschaidend nach der minne und früntlichkait als och vor geschriben stet. Und nachdem du Und wir mit ilysz und ernst die obgenanten partyen baid sampt und le güch besunder verhört und examinieret und ir baider erzelung an- gesenhen haben, so haben wir die obgenanten partyen in vor ge- Schribener wyse minlich und früntlich entschaiden und veraint in a ller mässe als hernach geschriben stet. Ze dem allerersten so sol 35 ain ieglicher custer des clösters zu Adelberg die vor geschriben e^pell mit den undertonen die dar in gehörent fürohin als bis her ungevärlich versenhen durch sich selb oder durch ainen andern dem er das empfelhen mag als denn zitlich und billich ist, ob er daz — 42 — nit selb getün möht, und die selben verschling sol er oder der der in denne verwesen sölt ungevärlich tun mit urlob aines ieglichen bischoffez zu Augspurg, wan du capell in daz selbe bistüm höret als vor gesehriben stet, doch daz du selbe versehunge also be- schenhen sol von niinne und fn'intlichkait wegen und nit von strenge- 5 kait des rehten, und sol och du versehunge der capell und under- tönen also beschenhen und bestön bis uff aines ieglichen abbtez dez vor genanten clösters zu Lorch widerrufen, wan och daz selbe widerrufen allain ston sol an aiuem ieglichen abbt zu Lorch und nit an dem probst zu Adelberg noch an kainem sinem nachkommen. Und 10 öch um widerlegunge der arbait von der versehung wegen der ob- genanten capell und der underton, sit desmals und ain ieglieher ar- baiter wirdig ist sinez lönez, so sol ainem ieglichen custer zu Adelberg über die gewonlichen rent oder nutze die im da von werdent alli'i jär järlich werden zwai pfunt guter genamer Heller und aht 15 hünr, der sol im der ain pfarrer zu Lorch geben daz ain pfunt Heller und die vier hunr und der ander pfarrer zu Lorch daz überig. Und des ze ainem offem urkünd so haben wir obgenante corherren ieglieher besunder sin aigen insigel offenlich gehinkt an disen brief. Und wir die eegenanten uff baide partyen mit namen 20 Wilhelm abbt zu Lorch und Berhtold probst zu Adelberg bekennen für uns und unser nachkommen, daz wir dirre Sache uff baid syten gangen und kommen sin in aller mässe als obgeschriben stet hinder die obgenanten ersamen und fursihtigen maister und corherren, der selben entsehaidung und verainunge in allen puncten als gesehriben 25 stet süllen und wellen ouch wir ungevärlich also nächgön und da by beliben an all gevärde. Und des öch ze urkund so hat unser ieglieher besunder sin insigel öch offenlich gehankt zu der vor genanten corherren insigeln an disen brief, der geben ist uff den ahtenden tag nach dem hailigen pfingstag, in dem jär do man zalt 30 von Cristz gebürt vierzehen hundert und zwainzig jär. Das erste und vierte Siegel sind abgegangen. Das zweite ist das Heinrich Degens (eine Pflugschar?), beim dritten (Osterlamm) ist die Legende unleserlich. Das fünfte ist das des Propsts von Arielberg. 78. Propst Albert von Aclelberg hütet um Gaben zur Ans- 35 stattung der neuen Kapelle in Oberberken. 1423, Oktober 26. Universis Christi fidelibus sexus utriusque euiuseunque Status eminentie vel condicionis fuerint Albertus permissione divina humilis 43 - prepositus monasterii Adelberg || ordinis Premonstratensis Conslan- tiensis dioccsis salutem in Christo vera salute devotionemqne ad pro- movendum divinum et pium opus subnotatum. Quomam ut alt apostolusll^. 1 ) Licet itaque quidara vicus eampestris seu quedam 5 parva villula ruralis Obern Berckach nominata, cuius omms mns- dictio temporalis fruetus redditus et proventus cum iure advoeatico ad nos nostrumque monasteriura dinoseuntur pertinere, Situs et Sita Sit prope dictum nostrum monasterium Adelberg in diocesi tarnen Augustensi, que ibidem in vicino cum diocesi Constantiensi predicta 10 confinat, a tanto tempore et per tantum tempus de cuius imtio memoria hominum non existit non habuerit aliquam eeclesmm neque eapellam salva ecclesia parrochiali ville Lorch dicte Augustensis dioccsis per nnam leucam vel quasi a villula Berckach predic a distante, infra cuius etiam ecclesie par.oehialis limites ipsa villula 15 Berckach dinoseitur esse sita. Quia tarnen infra spatmm tredec.m annorum proxime preteritorum primo dum incole emsdem villule Berckach certo loco foderent invente sunt quasi miraculose strueture iuehoationis et fundamentorum unius capelle veter.s atque chori et pavimentum pro uno altäri, que tarnen prius per quemvis hominum 20 hodic viventium nullatenus vise sunt nee super fundum terrc quo- n.odolibet apparnerunt, que potius videbantur fore reliquie veter.s cappelle et reiiquiarum eius ex vetustate consumpte quam capelle üe novo fundande. Et quia ipsis fundamentis per terram obrutis per homines in eadem villula degentes detectis et mundatis atque tecto 25 novo ibidem ex hominum devotione construeto tarn ante quam tunc et interim post quemadmodum ex plurium lidcdignarum personarum etiam devotarum utriusque sexus relatione pereepimus nonnulli plurimi homines illac veriientes et ibidem dei et sauetorum in suis tribula- tionibus necessitatibus et infirmitatibus invocantes auxihum exauditi 30 sunt et in talibus ac ab eis miraculose liberati pariter et adiuti, pro nunc vero quemadmodum eunetis illac advenientibus manifeste claret cappella satis sollempnis et sumptuosa per adiutorium et nivamen dei ac multorum Christi fidelium ibidem est construeta, que quidem cappella nee missa perpetda nee calice libris neque aliis ornament.s 35 necessaris ac oportunis quomodolibet est provisa. Et quia predicta omnia et singula nee valent neque debent sine Christi fidelium ad- iutorio comparari, eapropter Universitäten! vestram deprecamur et hortamur in domino, quatenus in remissionem vestrorum peccaminura Tt^ Armga ik dem Formular päpstlicher AllassMefe entnommen. — 44 — de bonis a deo vobis collatis elemosinas ad omnia predicta per- ficienda et eorum necessaria grataque caritatis subsidia devotius erogetis huiusmodique cappellam et nuntios veros ad eandem huius- modi subsidia petentes recommendatos habeatis et effectualiter pro- moveatis, ut per hec et alia bona que divina inspirante gratia fece- 5 ritis ad eterna possitis gaudia pervenire vestraque negotia tanto salubriora etiara in hoc seculo per omnia dirigantur. Datum feria tertia ante Symonis et Jude, anno domini quadrin- gentesimo vicesimo tertio, sub sigillo nostre prepositure presentibus appenso. 10 Orig. Perg. Siegel abgegangen. 79. 1425, Januar 18. Paul von Riliderbach Bürger zu Gmünd verkauft mit Zustimmung seiner Schwiegersöhne Klaus Ungelter Bürgers in Reutlingen, Ulrich Sulmaister Bürgers in Hall und Hans von Degeufeld an die 15 Messpfründe in der Kapelle in Gebemveiler (an ain ewig messe ze Göbenwiler in unser lieben frowen kirehen, als daz der Aichberger pfleger ze Göbenwiler dahin gewidmet und mit dem hailigen almusen zübracbt und gesamnet hat) sein Halbteil eines Hofs zu Walhen- wiler, der ihm jährlich 2 % und 5 Schilling Heller und 2 Hühner 20 gegolten hat. — Siegler: Der Aussteller, seine drei Schwiegersöhne und seine zu Bürgen bestellten beiden Schwäger Salamon Zisselmüller und Erhard Raiser, Bürger zu Gmünd. — Geben 1425, an dem nechsten dornstag nach sant Anthonigen tag. Orig. Perg. mit noch 5 Siegeln. og a) 1425, Juli 6. Hanns von Lichtenstein Sweningers sei. Sohn verkauft derselben Kapelle (an ain ewig messe ze Gebemviler in unser lieben frowen kirehen, die der Aichberger mit dem haiigen alinüsen zubracht gesamnet und gewidmet hat und och des von an- fang ain Stifter und pfleger ist) den andern halben Hof in Walhen- 30 wiler mit gleicher Gült. — Siegler: Der Aussteller und seine Bürgen Hanns Straisser und Heinrich Hug, Bürger zu Gmünd. — Geben 1425, an dem nechsten frytag vor sant Ulrichs tag. Orig. Perg. mit noch 2 Siegeln. 80. 1434, an dem nächsten dunderstag nach sant Peters und 35 sant Pauls tag der hailigen zwelfbotten (Juli 1) siegelt herr Hanns — 45 Pinder zu den Zeiten techant zu Lorch eine Kaufverschreibung des des Cuntz Rapp, Aubelin Rappen säligen snn und seiner Frau Anna gegen Prior und Konvent von Lorch. (Mg. Perg. Siegel abgegangen. 5 81. Pfaff Konrad Heyden, Pfarrer zu Lorch, stellt der Gemeinde Lorch einen Revers aus wegen seines teilweise auf Gemeindegrund erbauten Pfarrhauses. 1445, April 27. Ich pfaff Conrad Heyden zu der zeyt pfarrer in dem dorffe 10 zu Lorch thun kunt allermeniglich mit disem || offenn briff, als vor zeyten meiner pfründe hawsz hinder dem kirchhove zu Lorch und mein schüre daby || gebauwen wurden sind, also hat es sich mit eynem gemeinen und redelichem undergange erfunden || das das selbe meiner pfründe hawsz eins deils, als das gegen der gassen hin usz 15 vertzeichent, und die obgenante schüre ganz uff der gemeynde des dorfs zu Lorch stend und dar uff gebauwen wurden sind. Nu haben die armen lute da selbst in gemeynschaft angerüfet meinen gnedigen Heben herren hern Volckharten abbt des gotzhawsz zu Lorch als iren rechten herren, das er yne helfen wolt, das yne ire gemeinde 20 von mir geoffend würde und meiner pfründe hawsz schüren und garten so vil des uff der gemeynde stund und ire were, gevolget «nd abgetan würde, wann sie des notdorftig weren da usz und yne z« wandeln, dar zu so wer er der der yne des auch billichen helfen solt und wer yn schuldig ire gemeynde und ehaft helfen zu be- 25 halten. Hat aber doch der selb myn gnediger herre das alles abgeslagen und hat angesehen mein und meiner guten fründe fleiszig und demütige bett und so vil mit den armen lüten zu Lorch geredt, dasz sie solche clage zu disen zeyten haben abgelaszen und solche hawsz und schüren sten und unverrückt laszen sollen. Doch so haben der 30 selbe myn herre und auch sein armen lüte zu Lorch yne hir ran ausgedingt und behalten alle und igliche ire rechte an den vor genanten stucken, mit namen an mynem hawsz schüren und garten so vil des uff der gemeynde stet und ire ist, und mögen auch der obgenant myn herre oder sein nachkommen und auch die armen 35 lüte im dorf zu Lorch alle samentlich oder sunderlich über kurze oder über lanck und wen si wollent mir oder eynem meynem nach- komenden pfarrer diser meyner pfründe disz alles wol absagen und wiederruffen und der gemeinde ire rechte an den vor gcschnebenn — 46 — stucken vordem und nemen an alle hindernüsz mein und menigk- lichs auch on alle geverde. Und des zu guter Urkunde und gezüg- nüsze so han ich phaff Conrat vor genant erbetten die erbern und geistlichen herren hern Hannsen Bindern dechant zu der zeyt zu Lorch und hern Hansen Sagern pfarrer zu Urbach, das sie ire in- 5 Siegel von meiner fleiszigen bett wegen gehangen haben»an disen briff, doch ynen selbs on schaden, des wir die ietzt genanten be- siegler uns also erkennen. Und ich phaff Conrat vor genant ver- schribe und verbinde mich in ob geschribener masz mich der vor genanten insiegele zu disen zeyten zu gebruchen wan ich eigens 10 insiegels nit enhau. Geben uff dinstag vor Phillipi und Jacobii anno domini millesimo CCCCXLV. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 82. Die Ileiligenpfleger der Pfarrkirche in Lorch beurkunden die Jahrzeitstiftung des Heinz Linsenmayer von Brück. 15 Ohne Ortsangabe. 1447, Juni 6. Ich Hanns Spiegel und ich Hans Sclimid bayde zu den zeyten pflcgcr unser frowen pfarrkirchen zu Lorch im dorfe bekennen-----, als der beschaiden Hainz Linsenmayer von Brugg durch gots willen und gott und Marie der hümmelküngin und allem bymelschem here 20 zu lobe und zu ere und siner und siner husfrawen und ir bayder vattern und müttern und ir aller vordem und nachkommen selun und auch allen gleubigen seien zu trost und zu haue gegeben hat an das vor genant gotzhuse die wisun genant die Heckerin under- halb Lorich an Hansen Guderlins und der Mulwise die der Grevin 25 von Lorch leben ist gelegen, um ain ewigen jartage als das der brieffe den er dem vor genanten gotzhus und uns und unsern nachkommen von des gotzhuse wegen dar umb und dar über gegeben hat beseyt, das wir dem egenanten Hainzen Lynsenmayer versprochen und verhaissen haben-----, das wir und alle unser nach- 30 kommen sein und seiner husfrawen und ir bayder vattern und müttern und aller ir vordem und nachkommen jartage hegen und begangen werden schaffen und bestellen süllen und wellen aller jar- lich und ains yeden jars besunder uff den nechsten frytag vor dem bailigen pfingstag oder in den nächsten acht tagen da vor oder dar 35 nach ungeverlich und allwegen zu Lorch in der vor genanten pfarrkirchen mit ainer gesungen vigilien und ainer gesungen und gesprochen seimessen und ouch bestellen den jartag verkündet werden — 41 am sonntag vor dem jartag an der offen canzel mit gedächtnusz der vor genanten selun.' Und von dem jartag sullen und wollen wir und unser nachkommen den vier priestern im dorfe, die by der vigilien sind, yegklichem zu presenz geben ain Schilling Heller und 5 ir yeglichem, der mesz hat, öch ain Schilling Heller. Und ob ir ainer nit zügägen were zur vigilg oder nit mesz hette oder amen andern an sin statt nit stalte, sollen die zwen Schilling Heller im von der vigilg und von der mesz gebärende unser frawen beliben. Wir sullen auch geben dem mesner acht Heller von der jarzyt zu 10 lutea und ir usz ze warten und dem pferrer der die selmesz singet uff den altar ain masz wins und sullen brennen zur vigilg und den messen vier kerzen als da gewonhait ist. Und wann sie ire tag Desliessen und von tode äbgend, so Süllen wir ir yegkhchs begeng- nusz sibenden und drissigosten begen in aller masz mit v.g.l.en Rimessen und allen andern Sachen als denjartage one alle abslege der presenz und was zu dem jartag besehenen soll. Und dar ntt haben wir uns selb und unser nachkommen und dem vor genanten gotzhuse die pene uffgesetzet, ob wir dhains jars den jartag verlassen oder ir begrübnisze sibenden und drissigosten nit begiengen 20 in massen und weise als vor stat, das danne des selben mals der nutze, der dem vor genanten gotzhuse usz der vor genanten wisun gat, dem vor genanten Hainzen Lynsenmayr oder sinen liebsten erben ob er enwere haimgan und werden sol one alle unser und unser nachkommen und mengklich von des vor genanten gotzbus wegen 25 b-rung hindernusz und inträge in all wege. Und ob dhain sture oder Schätzung uff das gotzhuse oder die lüte zu Lorch gelegt ^vürde, es beschehe von unsere herrschaft oder yemand audro, sol an dem jartage dhain irrung bringen, dann das er sol järlich und eweglich begangen werden, wie vor stat und by der obgeschnbenn 30 Pene. Des zu warem Urkunde so haben wir gebetten und erbetten die erbern weisen Barthlomeen Truchmayern und Hansen Eschach burger zu Gemünde, das sie ire aigne insigele in selb one schaden zu ainer waren gezügnusse dirr sache offenlich an disen briete gehangen band, 85 der geben ist an aftermöntag vor sant Margarethen der halben junkfrawen tage nach geburte Cristi unseres herren vierzehen hundert und dar nach in dem siben und vierzigosten jaren. Abschrift Br. Augustins, Folioheft Bl. 20 mit der Bemerkung: disen br ief habent die fründ in irem gewalt und nit das closter. — 48 — 83. Schreiben des Schenken Konrad des Jüngern von Limburg an die Domfropstei Augsburg wegen der Kapelle in Gebenweiler. Gaildorf, 1450, März 14. Mein freundtlich dienst zuvor erwirdigen lieben herrn. Als von 5 der capellen wegen zue Gebenweiller, die dann gehört geen Lorch in die pfarr, so von euch zue leben geet, sollich capelle dann ietz- und ettliche zeit in irrung gelögen ist und noch also, dasz der abbt zue Lorch die capellen durch die seinen bescbliessen lest und heil- ligenpfleger dar iber gesötzt bat ander dann die zue Gebenvveiler 10 sitzen, da durch dann der genanten capellen sere abgeet an dem almuesen, wann so fiembde leuth durch ir andacht oder verhaissung dar komen mit iren opfer, so mögen sy nicht in die kirchen komen, do durch dann die capelle abgenomen bat und teglichen abnimbt mit der walfarth und andern sachen. Nu dann ich und meine liebe 15 brueder die vogtei haben zue Gebenvveiler, so maint der guet abbt von Lorch, dass wür mit im heilligenpfleger sötzen und bestöllen sölten, da wider ich und meine liebe brueder uns gesetzt a) haben, des auch nit thun wölten, wann ich in mainung bin, dass er nicht mit der capellen ze thun solle haben, umb dass euch die leben- 20 schaft und mir die vogtei zuesteet. Auf solliches hett sich der abt der scbüsl und gewaldts unterfangen, dar umb die capelle ir suechung und nutzung beraubt würdt. Hier umb bitt ich euch freint- lichen, ir wollet daran sein und bestöllen, dass der genanten capellen anders zugesehen und basz versorget werde, da durch sie nicht zue 25 sollichem schweren an ir walfahrth und opfer abnemen kome. üaz will ich allvveg umb euch verdienen. Geben zue Ge[i]lndorf, am sambstag nach Oculi mei, anno 1450. Conratt herr zue Limpurg erbschenckh etc. der Junger, Kopie 16. Jahrli. auf Papier, bei Augsburgischen Akten. SO a) 1407, Januar 7. Die Pfleger der Kapelle in Gebenweiler, Konrad Herzog und Sifried Wolfauher, und die ganze Gemeinde allda zeigen dem Kardinal Peter Bischof von Augsburg oder seinem Generalvikar an, dass sie in der von langer Zeit gestifteten Kapelle in Gebenweiler (pluribus retroactis annis in villa Gebcnwilere dieta 3& non longe a parrocbiali ecclesia Wältzc prefate Augustensis diocesis sita ob devotionem Christi fidelium ac frequentem concuisum ibidem de largitionibus et elemosinis eorundem construetam) mit Erlaubnis a) Vorlage: umbgest;tzt. 49 - des Abts Nikolaus und des Konvents von Lorch und des Reichserbschenken Albert von Limpurg als Patronen (ad quos ius patro- natus pertinere dinoscitur iuxta tenorein literarum conventionis Ulrici generosi comitis de Wartenberg una cum suis consulibus desuper 5 confeete) zu Ehren Gottes, der Jungfrau Maria, des hl. Veit und aller Heiligen eine Kaplanei mit genannten Gütern begabt haben, sine tamen preiudicio parrocbialis ecclesie in Wältzen. — Siegler: Abt und Konvent von Lorch, Schenk Albert und für die Heiligen- Pfleger validus vir Heinrich Fftlbin. - - Datum 1467, quarta fena 10 proxima post epipbaniam domini. Orig. Perg. mit noch drei Siegeln. b) Augsburg 1467, Januar 17. Kardinal Bischof Peter von Augsburg bestätigt vorstehende Stiftung. - Datum et actum Auguste, 1467, XVI. kalendas Februarii. 15 Orig. Perg. Transfix an der vorhergehenden Urkunde. 84. Jodokus Ützlin Pfarrer zu Lorch gelobt dem Domkapitel zu Augsburg Gehorsam und verspricht pünktliche Versehung seines Amts. 1451, Mai 13. 2( » Ich Jodocus Ützlin priester Costenzer bistumbs bekenn offen- üch mit dem briefe als mir die erwirdigen gaistlicben mein gnädig Heb herren thümbprobst teeband und gemains capitel des thümbs z « Augspurg ir pfründe und pfarr zu unser lieben frawen zu Lorch ^ Augspurger bistumb gelegen durch gottes willen in wechseis weyse 25 genädiglich gelihen bond, hon ich in bey meinen trewen gelobt versprochen und verhaissen - - bey dem ersten, das ich in irem capitel u nd nachkomen hinfür getrew geborsam undertänig und gewer sein sol und will iren sebaden ze wenden und frommen ze fürdera, als fe «' ich mag getrewlich und one gevärde. Ich soll und will auch 30 die benanten ir pfarr zu Lorch und die pfarrlüte, so dann dorein gehörend und der seien sorge mir der benanten meiner pfründ halb zustät, lebend und tod getrewlich mit den hailigen sacramenten und andern Sachen, so sich dann gepüret, fürsehen aber nach meinem besten vermügen one gevärde, und sol mich auch der gewonbehen 85 Järlichen pfründe frücht rent und nutzung als dann mein nächster v °rfar ungevärlich eingenomen haut, benügen lassen und mt weyter n( >ch fürbasser dar über greyfen vordem noch sprechen mit reent Württ. Oesohichtsquollen XII. - 50 — gaistlichem noch weltlichem durch dhain not noch sach in dhain weys. Auch sol und vvil ich der benanten meiner pfründe und pfarre dhain irer recht noch gut loblich gewonhait oder alt herkomen nit entziehen noch abprechen laussen noch söllichs, als ferr ich vermag, nyemand gestatten ze tbünd, sunder das alles fördern und in lob- 5 lichem wesen halten und hanthaben. Ob aber der gemeldten pfründe und pfarr ichts bey meiner vorfordern zeyten entzogen oder abgesprochen war, dem sol ich getrewlich nachfragen und als dar inn vlisze und ernst thun damit das widerpracht werde. Ob ich aber das durch mich selbs ze thund nit vermochte oder mir ze schwär 10 würde, so sol ich das an die benanten mein herren pringen, damit sy söllichs erinnert werden und was sy dann furo dar in mit mir schaffent, dem nachkomen alles getrewlich und one gevärde. Ich sol auch nämlich die benanten pfründ und pfarr zu Lorch personlich besitzen und obgeschribner weyse verwesen und sol weder durch 15 mich selbs noch durch nyemand andern von dhainem concilio noch von dem hailigen stül ze Rom noch von dhainem legaten noch gc- mainlich von yemand andern, in welchem stat wirden oder wesen der ist, dhain absentsbrieve noch genade erlangen, dar durch ich dann sSllieh persönlich residents uf der benanten pfründ und pfarr 20 vermeyden abgeschlagen und der vertragen werden möchte und auch söllichs, ob das durch yemand erlangt würde nit gepruchen in dhain weys. Auch sol ich die benanten pfründe zu Lorch durchschlechts oder in wechseis weyse nit uf noch yemand übergeben mügen on der benanten meiner herrn und irs capitels gunst wissen und willen. 26 War auch sach, das die benanten mein herren oder ir nachkomen die zeyte und ich dann die gemelten pfründ zu Lorch innhan mit mir zwayig würden oder ich herwiderumb mit in oder mit yemand anderm, der in dann zu versprechen stund, war umb das war oder wie sich das fügte, nichts usgenomen, des alles sol und will ich 30 allweg, wie oft es zu sollichem kompt, bey dem capitel oder wem sy das bevelhend beleiben also wie mich das oder ir der merertail nach verhörung der Sachen entschaidet, des sol ich mich benügen lassen on alles verwägern uszüg und widersprechen in all weyse. Und das alles also wie obgeschriben stät gemainlich und auch yet- 35 liehen besunder waur und stät zft halten und dem trewlich und un- geverlich nach ze komen, han ich ainen gelerten ayde zu got und den hailigen uf disen briefe gesworn. Des alles zu waurem ur- chünde so gib ich den benanten meinen herrn irem capitel und nachkomen den briefe hesigelten mit des frommen vesten Stephan 40 — 51 — von Schwangaw zu der Hohenschwangaw insigel, das er durch mein vlissig gepette zu gezewknus obgeschribner sach hier an gehenkt hat, doch im und sein erben on schaden, der geben ist uf sant Servatius tag nach Cristi unsers lieben herren gepürt 5 vierzehen hundert und dar nach in dem ain und fünfzigistem jaren. Orig. Perg. Siegel abgeschnitten. Gleichlautende V er Schreibung stellen aus a) 1454, Dezember 14. Johannes Hopff priester Augspurger bistumbs. — Siegler: der fromme veste Cünrat Oschaimer. Der 10 bett umb das sigel sind gezftigen die erbern Steffan Summerman burger zu Augspurg und Berchtold Haym. — Geben uff donrstag vor sant Thomas des heiligen zwelfbotten tag, 1454. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. b) 14G8, Februar 15. Johanns Plaicher pfarrer zu Lorch mit 15 dem Zusatz: Ich sol und wil auch die benantcn pfarr und vicari, nu die in bapstlichem monat ledig worden ist, ob die von yemand, wer der wer, über kurz oder lang ansprachig oder die benanten mein gliedig herrn oder ir nachkomen dar umb fürzenemen sich under- steen und ersuchen wurd, das ich die selben pfarr auch die benanten 20 mein gnedig herrn ir capitel und nachkomen und solch Sachen uff mein selbs kost vor allen und yeglichen richtern zu Rom und andern enden, so in den Sachen ietz geben sein oder furo werden, allweg so oft das not sein wirdet uf mein selbs kost vertretten uszrichten und usztragen und die benanten mein gnedig herren ir capitel und & nachkomen deshalb ganz ane schaden halten in allweg. — Siegler: der ersame und iveise Jörg Ott Stadtoogt zu Augsburg. — Umb bett des insigels sint gezügen die erbern Hans Kicklinger und Othmar Kicklinger beid bruder und burger zu Augspurg. Geben uff montag nach sant Vallentins tag, 1468. 3 " Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. c) 1492, März 2. Andreas Nauwer von Geyslingcn gepriester für die durch Tod Hans Plaichers erledigte Pfründe. — Siegler: der ersame und weisse Hans Bropst, Burggraf zu Augsburg. Zeugen der Siegelbitte: Die ersamen Jacob Suppaw von Gundclfingen und 35 Johannes Bisswonger, Kleriker von Ansbach. — Geben uff donnrstag nach dem sonntag Keminiscere in der vasten, 1492. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel: 4* — 52 — d) 1493, April 15. Johanns "Wingkelmesz gepriester für die Pfründe des Jos lltzlin. — Siegler : Der ersame weise Wernher Witzler Burggraf zu Augsburg. Zeugen der Bitte um Besiegdung: Die ersamen Paul Balduff von Wasserburg und Thoma Behem von Augsburg. — Geben uff montag nach dem achtenden des hailigen 5 ostertags, 1493. Orig. Ferg. mit anhangendem Siegel. e) 1501, August 27. Thomas Kollin von Gmünd gepriester für die durch fry übergeben des ersamen herrn Hannsen Alvvigk ledig gewordene Pfründe. — Siegler: Wernlier Witzler Burggraf 10 zu Augsburg. Zeugen der Bitte um Besiegelung: die ersam herrn Hanns Schwan und Mang Wechsler bayd vicarier des thnmbs zu Augspurg. — Geben am freytag nach sant Bartolomeus des hayligen z weif boten tag, 1501. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. 15 f) 1505, September 10. Sebastianus Dietcl um die Pfründe so etwan maister Thomas Kollin und nach ime her Peter Gagk, der mir die übergeben, inngehebt. — Siegler wie an d. Zeugen der Bitte um das Siegel: die ersamen her Peter Gagkh caplan zu Gmünd und Stephan Bair clericus zu Augspurg. — Geben am aftermontag 20 nach des hailigen creuz tag exaltationis, 1505. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. g) 1508, April 13. Johannes ßernegker gepriester für die Pfründe, die durch frey übergeben maister Georgen Peissers ledig worden. — Siegler wie an d. Zeugen der Bitte um Besiegelung: die 25 beschaiden Stephanus Bayr clericus zu Augspurg und Jacob Kayser zu Oberhawsen. — Geben am donrstag nach dem sontag Judica in der vasten, 1508. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. 83. 1452, Juli 4. 30 Dompropst Heinrich Truchsess, Domdekan Gottfried Harscher und das Domkapitel zu Augsburg beurkunden den Vergleich ihrer Streitigkeiten mit dem Kloster Lorch, den Meister Heinrich Lawr und Ernst von Weiden als Beauftragte des Kardinalbischofs zu Augsburg, Meister Hans von Dinkelsbühl und Wilhelm von Wöllwart a5 53 als Beauftragte des Grafen von Wirtemberg mit den Zusätzen des Domkapitels: Albrecht von Rechberg, und des Klosters: Graf Ulrich von Oettingen, am Sonntag Quasimodogeniti 1452 (April 16) zwischen ihnen gemacht haben. Von erst als von des undergangs wegen den 5 die gesworen undergenger des dorfs zu Lorch getan haben umb den kirchhof und des mavkstain gesatzt hand, haben baid partey sich verwilligct ainhelliglichen, was die vier mit den genanten zusätzen von des selben undergangs wegen cntschaiden und machen, dabey sol es beleiben enger oder weytter dann es die obgenanten under- 10 genger gemacht hetten, doch also das die selben markstain die von den obgerürten undergengern gesatzt sint unverruckt bleibem Also haben die obgenanten vier und die zusatze den selben undergang enger bezaichnet zwüschen der kirchhofmuren und den obgenanten mavkstainen mit besondern zaichen, dabey es hinfur alwegen be- !5 leiben sol. Item von des andern undergangs wegen, den die gc- schwornen getan haben durch des Baidungs garten und domit sy auch abgangen haben ain tayl des Hainzen Schuchmachers haus das zu der pfarr des cappitels gehöret, der selbig undergang sol ab sein, sonder die heuser und zünn sullen besten als vor, dann 20 der pug der bey des Baidungs haus ist an dem zäun, der sol abgetan und hineingeruckt werden, als das mein her graf Ulrich ver- zaichnet hat. Zu dem andern als von Gebenweylers wegen, das das cappitel zu Augspurg maint, das die selben von Gebenweyler mit pfärrlicher gerechtikait geboren in ir pfarr zu Lorch, die sy zu 25 leichen haben, mit namen die her Hans Baidung von in yetz zu lechen hat, angesechen das ain pfarrer zu Walntz der sy versechen hat bisher mit der seisorge, von iren wegen alle jar ainem pfarrer zu Weh geraichet hat zechen Schilling Heller und sechs sumerhüner und zu zeyten als kirchweihe da ist das der pfarrer zu Walntze 30 das opfer mit ainem pfarrer zu Lorch getailt hat so er da gegenwertig gewesen ist, und aber der appt zu Lorch und sein convente mainen das Gebenweyler mit pfärrlicher gerechtigkait geboren solle in die pfarr gen Walntz, haben die obgenanten schiedlüte mit baider partey wissen sy entschaiden, das Gebenweyler mit pfarlicher ge- 3 5 i-echtigkait in die vor gemelten pfarr zu Lorch gehöret. Es sol auch der pfarrer zu Walntz die von Gebenweyler und die andern die er vorher fursechen hat aber furo ausz mit der seisorge furchen als vor her und sol auch der selb pfarrer zu Walntz dem Pfarrer zu Lorch geben die obgenanten zechen Schilling Heller und 40 die sec h s sumerhüner jarlichen. Es ist auch betädingt ob am mesz — 54 — in künftigen zeyten zu Gebcnwcyler gestiftet wurde, da sei ain appt zu Lorch kain irrunge an tun und auch vergünnen die zu verleichen wem das gepuren wirt. Es sol auch kain pfarr zu Gebenweylcr gemacht werden on willen und wissen ains appts zu Lorch. Zum dritten mal als von der vier schuler pfrunde wegen da das cappitel 5 maint das sy der selben pfrunde zwü ze verleichen haben oder das der selben vier pfrunde nützung beleiben sol zu dienst den vier pfarrern, und aber der appt maint das der selben pfrunde nutzung im und seinem convente gehören solt und auch die lenger inngehabt habe dann yemant erdenken möcht, haben die obgenanten schidleute sy 10 auch darumb entschaiden mit ir baider wissen, das das cappitel zu Augspurg den obgenanten appt zu Lorch und seinen convente an den vier schuler pfrunden und ir nutzung irenthalb ungeengt und ungehindert lassen sullen on geverde. —• Siegler: Die Aussteller. — Geben uff sant Ulrichs des hailigen byschofs tag (Juli 4) 1452. 15 Orig. Perg. Siegel abgegangen. a) 1452, Juli 4. Abt Volkhart und Konvent von Lorch beurkunden diese Abmachung gleichlautend. — Siegler: die Aussteller. — Geben uff Udalrici episcopi, 1452. Orig. Perg. 3 Siegel 20 86. Kardmal und Bischof Peter von Augsburg entscheidet den Streit zwischen dem Abt von Lorch und den Brüdern Ulrich und Ernfried von Schechingen einerseits und dem Pfarrer Johann Baidung von Lorch andererseits. Dillingen 1454, Oktober 17. 25 Wir Peter von götlichcr erbermde der heiligen Römischen kirchen cardinal und bischove zu Augspurg bekennen offenlich an dem brief, als wir uff yetz datum des briefs mit sambt un||sern raten zu recht gesessen sein, do der wirdig unser andechtiger lieber getrewer Volkhart abbt zu Lorch, auch Ulrich, Ernfrid beid von 30 Schechingen yglicher in sunders mit clag für uns brächten und || in recht legten einen unsern versigelten richtungbrieve') zwüschen ir eins und Johansen Baidungs pfarrers zu Lorch des andern teils und teten dar uff reden: wie wol der brief innhielt, das der || Baidung sein pfarr in einer guten zeit verwechseln und wo das nit geschehe er 35 der furo entsetzt sein solt, so sei er doch der richtung am anfang mit solicher Verwechslung nit nachkommen, dar umb sie meinten er *) Nicht erhalten. — 55 — die pfarr entsetzt sein durch uns erkannt werden solte. Er hette auch sölich gelobt versigelt richtung in ander weg manigvelt.clic1. an in .erbrochen mit werten under äugen und gegen andern auch mit dem das er uns vil irs unglimpfes zft einem gutlichen tage dar 5 zu sie für uns kernen und er usblibe geschriben haben in einem sandtbrief, .den sie dotzcmal, auch yetz in recht, verhört haben, er habe dem hochgebornen unserm lieben herren und gevattern herren Ulrichen graven zu Wirtemberg etc. als irem rechten natürlichen herren, seinem hofmeister und raten in einem sandtbrief den sie hie 10 in recht Hessen verlesen über unser richtung und unverschulter ach vil schwerer grober wort ir ere und glimpf ho <* bcriire f J^J • zugeschriben, dar inn sie, wo in der selb unser .herr mt so gie£g gewesen were und besser getrawen zu in gehabt hette dnreh den selben iren herren an leib und gut zu schaden mochten komen sein, 15 an dem allem in doch wider die richtung ungütheh besehenen were dar umb sie in sunders hohen vvandel nach irer eren notdurf vo dem Baidung auch in mit seinem leib und sust m s ra e ze nemen begerten. Da wider aber der Baidung mangerlei urhielt da mit e. sieh, das im des not getan er auch das nit unb.lieh getan hette, 20 zu helfen meint. Nach vil rede und Widerrede beiderseit hie z setzen nit notdürftig sie doch beider seit alle und yglicher in suuo.es uns die sachen von hand gaben und nemlich der ob genant abb für sich und sein gotzhuse und Heinrich von Westernach conventua zu Lorch für sich und den convent sa selbst, Ulrich und Ernined von 25 Schechingen für sich und Georgen von Schechingen der nit zegagen was uns mit handgebenden trewen an eids stat gelobt, des gleich der .Baictung uns auch gelobt und dar zu einen gelerten eid uff der heiligen geSchrift schwur, was und wie wir und unser rate sie beiderseit in der gütlicheit entscheiden und dar umb zwüschen ir ussprechen, üas 30 sie alle und ir yglicher in sunders dem getrewlich nachkomen und da wider nit ton wollen. Also und uff das nach verhorung und gnug- samer nnderweisung alles fürgetragen handeis und sunder nach dem wir und die nachgemelten unser rate lnter vinden und versteen was Johans Baidung die obgenanten sein Widersacher alle und yg icüen 35 insunders nach unser vil gemclten richtung an im gehandelt haben ir glimpf oder ere antreffende mit Worten und geschritten beschultet das er inen dar an unrecht und ungütlich getan sich das auch n funden hat noch finden möcht, so haben wir sie beiderseit dar inn in der gütlicheit entscheiden und ^gesprochen entscheiden sie me *0 mit und sprechen zwüschen ir usz also, das Johans Baldung sein — 56 — pfarr zu Lorch innerhalb zwcycn jaren den riehst künftigen verwechseln sol und solten wir die pfarr yetz besetzen und der Baidung furo selb kein gescheft da haben weder umb schuld noch sust, sunder was er solchs geschefts da hat mit dem abbt dem convent oder den iren, auch andern da selbst, sollen wir durch den so wir 5 da hin setzen oder einen andern selb usrichten. Er sol, auch sust den abbt auch convent und all die iren da selbst furo unangelangt und unbekömert lassen und sollen dar uff die Sachen und was sich zwüschen ir aller auch aller der iren und menglichs auff beider seit dar zu gewant oder darunder verducht über ale bis uff disen hw- 10 tigen tag mit geschriften Worten und werken verlaufen hat nichtzit usgenommen ganz und aller ding gericht und geschlicht und sie gut frund heissen und sein. Und wo der Baidung das wie obbegriffen ist gegen ir einem oder mer uberfüre und des mit zweyen oder mer fromen unverleumpten mannen gepürlich überweist wurde, das er 15 alsdann ein ubersagter man heissen und da für gehalten werden sol, alles getrülich und ungevaiiich. Dez zu urkund haben wir yglichem teile einen sölichen spruchbrief geben mit unserm anhangenden insigel versigelt uns und unserm gotzhuse ön schaden. Und sint die nächbenanten unser rate mit uns ob disen dingen gewesen und 20 händ mit sambt uns disen sprach getan nemlich der erwirdig her Martin bischof zu Adrimitan unser suffragani, meister Lienhart Gesscl tumber zu Augspurg unser vicari und official, meister Heinrich Lur pfarrer zu Dillingen und meister Franz Rewter all drei licentiaten, Georg von Schawmberg pfleger zu Stauffa unser bruder, Georg von 25 Knoringen pfleger zu Gundelh'ngen, Mang zu Hohen Reichen des heiligen römischen richs erbmarschalk, all drei ritter, Hans von Ahelfingen vogt zu Elwangen, Wolfgang von Hoppingen unser vogt zu Dillingen, Conz Schott und Georg von Brandenstein. Geben zu Dillingen, an donrstag nach sant Gallen tag, anno 30 domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo quarto. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 87. Der Generalvikar von Augsburg entscheidet, dass der Pfarrer von Oberurbach verpflichtet sei, die zur Pfarrei Lorch gehörigen Einwohner von Unterurbach gegen bestimmte Einkünfte 35 pfarrlich, zu versehen. 1455, Oktober 21. Reverendissimi in Christo patris et domini domini Petri mise- ratione divina tituli saneti Vitalis sacrosanete Romane ecclesie pres- — 57 — bitevi eardinalis et episcopi Augir|lstensis vicarius in Bpiritüalibus generalis universis et singulis ad quos presentes nostre littere per- venerint salutem in domino et subscriptoriun notitiam indubitatam. Uni||versitati vestre notum facimus quod orta miper coram nobis 5iudicio presidentibus intev vcnerabilem patrem dominum abbatem monasterii in Lorch ordinis sancti Benedictijj Augustensis diocesis et discretum virum Michaelem Viischer plebanum in Lorch ex una et venerabilem patrem dominum abbatem in Elchingen ordinis et diocesis predictorum et plebanum in Awrbach superiori partibus ex 10 altera de et super inofficiatione ecclesie filialis in Awrbach infenori dicte Augustensis diocesis et illius occasione materia questionis et causa huiusmodi legitime et iudicialiter introdueta utraque pars in causa huiusmodi simpliciter et summarie procedendo pro deduetione iuris sui obtulit articulos quorum tenores seeuntur et sunt tales et 15 primo tenor articulorum actorum talis est: Coram vobis venerabilibus viris dominis iudieibus curie Augustensis honorabilis vir dominus Michael Füscher plebanus in Lorch pro domino abbate se et certis plebanis probare intendit et vult ni- frascripta. Item in primis dicit, quod inter ceteras parrochias 20 huius diocesis est quedam parrochialis ecclesia Urbach a vulgo com- muniter appellata. Itetn quod in Ulis partibus est quoddam opidum Underaurbach una cum certis curiis situatum speetans ad abbatem et monasterium in Lorch perpetuo titulo. Item ponit quod a tanto tempore de cuius initi/ seu contraria memoria non extat hominum 25 predictus plebanus in Urbach providit homines utriusque sexus ornnibus sacramentis in prefato opido Underaurbach et certis curiis prefatis sine contradictione. Item ratione huiusmodi provisionis plebanus pro tempore existens in Urbach reeepit certas oblationes et aüa iura parrochialia a dictis opidanis in Underaurbach et certis 30 curiis circumiacentibus. Item ponit quod dicti plebesani in Underaurbach tenent omnem communitatem cum villa Urbach in construetione ecclesie eimiterii et aliorum ornamentorum pro servitio dei et eultus divim fiendam. Item ponit quod dicti plebesani in Underaurbach habent a tanto tempore de cuius contrark' in memoria hominum non existit eorum sepul- 35 turnm in ecclesia parrochiali Urbach sine contradictione et impedimento euiuseunque. Item ponit quod dictus plebanus peragit depositioncs septimum tricesimum et anniversarium in prefatis locis et levat oblationes obventiones et emolimenta pro tempore cedentia sine contradictione et impedimento euiuseunque. Item dicit quod de omnibus *0 et singulis premissis fuit et est vera credulitas communis hominum - 58 — asscrtio et volgi opinio et publica vox et fama. Quare petit dictus Michael quatenus paternitas vestra decernere velit etc. Item dicit quod de usu more et consuetudine legitime introductis et rationabi- liter ac a tanto tempore de cuius contraria memoria hominum non cxistit plebani in Urbach pro tempore existentes sine contradictione 5 huiusmodi consuetudinem antiquam servarunt populum-in Under- aurbach providentes et eidem ministrantes sacramenta ecclesiastica, quod et plebanus pro nunc existens fideliter imitabatur huiusmodi consuetudinem. Item ponit quod dictum opidum Underaurbach distat a finibus parrochialis ecclesie in Lorch in tanto loci spatio, quod 10 dicti parrocbiani aliquando propter inundationem aquarum et ali- orum eventnum commode non possunt adire veram eorum parrochiam et sie domini ordinarii hueusque consenserunt et hodie consentiunt nc populus in divinis sacramentis negligatur. Preterea ponit quod dicti plebani in Lorch quatuor oblationes maiorum festivitatum condivi- 15 dere solent cum plebano in Urbach. Kursus dicit, quod omnes oblationes obvenientes a dictis parrochianis in Underaurbach et curiis prefatis plebanus in Urbach qualitercunque provenientes ratione depositionis septimi tricesimi anniversarii sine contradictione cuius- eunque imbursavit ac hodie imbursat, quod verum est. Item de 20 omnibus et singulis est publica vox et fama ac taliter induetum et continuatum quod sine rationabili causa non debet dirumpi sjd pie tollerari. Quare petit dictus dominus Michael dictum plebanum compelli etc. Tenor vero articulorum defendentium talis est: 25 Ad informationem paternitatis vestre dominus abbas in Elchingen et plebanus in Oberurbach dieunt, quod villa Unteraurbach de qua est questio ad presens tanquam filia sit sita infra limites parrochie Lorch et extra limites ecclesie Oberurbach pertineatque ad parrochiam Lorch et conventum ibidem. Item dominus de Lorch et sui plebani in eadem villa 30 pereipiunt omnes deeimas tarn personales quam prediales niaiores et minores ab hominibus et incolis ville predicte. Item oblationes quatuor festivitatum et remedia mortuorum. Item ad confessionem eos- dem incolas admittunt confessionales ab eisdem reeipientes. Item Processus quoseunque contra ipsos incolas ville predicte missos exequuntur 35 plebani in Lorch puta citationes ammonitiones, sitque absque eo quod plebanus in Urbach unquam aliquem talem processum executus sit contra eosdem. Item dicit quod solum de gratia et iamiliaritate eos aliquando providerit de anno ad annum rogatus ad id faciendum per dominum de Wirtemberg, abbatem in Lorch et plebanos ibidem nee 40 — 59 — non per submissas personas eorundem. Item quod aliquando intuitu precum huiusmodi id fecit, aliquando recusavit facere. Item dicit quod sit preter id etc. quod in provisione per plebanum in Ur- bach facta intervenerit aliqua auctoritas ordinarii aut superioris aut 5 aliquam habuerit commissionem. Consimiliter dicit, quod sit preter id quod dominus abbas in Elchingen ad hoc expresse dederit con- sensum aut voluntatem quando ymo nee hodie consentiat sed con- tradicat. Item in Signum veritatis premissorum dieunt quod eadem villa quoad domos et personas per partes sit divisa iuxta nunierum 10 plcbanorum in Lorch ita quod quilibet plebanorum certum numerum personarum et domorum sub se habet et ad ipsum modo premisso speetant ac quilibet pereipit iura parrochialia uti premittitur. Quare petit dominus abbas in Elchingen et plebanus in Urbach plebem ville prefate providendam esse ac provideri per dominum de Lorch *5 ac plebanos suos etc. ipsosque reos exemptos pronuntiari ab huiusmodi onere eandem providendi ecclesiasticis sacramentis, quemad- modum actores ipsi pretendunt, ac alias iustitie complementum ex- hiberi. Partibus itaque supradictis ad probandum dictos articulos hinc 20 inde admissis certis etiam testibus coram certo nostro ad hoc spe- cialiter deputato commissario per partes hinc inde produetis in forma iuris reeeptis et examinatis ipsorumque dictis nobis remissis et partibus publicatis et servato per nos et inter dietas partes in causa huiusmodi processu simplici et summario tandem post faetam in 25 huiusmodi causa conclusionem procuratoribus partium in nostra pre- sentia constitutis et sententiam diffinitivam per nos ferri postulantibus nos per ea que vidimus et audivimus sententiam diffinitivam in scriptis tulimus et promulgavimus in hunc modum: Cristi nomine invocato pro tribunali sedentes et solum deum 30 pre oculis habentes de iurisperitorum consilio et assensu per hanc nostram sententiam diffinitivam quam dei nomine in his scriptis ferimus decernimus et declaramus plebanum in Urbach superiori sicut hactenus consuetum fuit ad administrandum sacramenta eccle- siastica parrochianis parrochie Lorch in Urbach inferiori ac curiis 35 K«tzenbrun et Plyderwis circumiacentibus nee non ad dimittendum eosdem parrochianos ibidem sepeliri quemadmodum usque ad presens sepulti sunt obligatum fuisse et esse ac ad id teneri, plebanos quoque in Lorch in recompensam laboris dicto plebano in Urbach superiori ad dimittendum obventiones ac oblationes obvenientes in admini- 40 stratione sacramentorum baptismatis unetionis extreme seeundarum- — 60 — que ac sequcntiuni confessionum excepta prima confcssione tempore quadragesimali nee non in exequiis septimis tricesimis et anniver- sariis mortuorum ac medietatem oblationum quatuor festivitatutn prin- cipalium ac omnium et singularum voluntariarum oblationum a dictis parrochianis inibi offerendarum quemadmodum dimiserunt obnoxios 5 esse atque ad id teneri, oppositiones quoque molestationes ac im- pedimenta per dictum plebanum in Urbach superiori plebanis in Lorch predictorum occasione faetas ac illatas faetaque et illata fuissc et esse iniquas et iniustas iniquaque et iuiusta ac de facto presumptas et presumpta super bis dicto plebano perpetuum silentium imponendum 10 fore et imponimus, expensarum quoque condempnationem ex causis animum nostrum moventibus emittentes. * In cuius rei testimonium sigillum dicti domini nostri Augustensis quo in nostro vicariatus utimur officio presentibus est appensum. Lecta lata data et in scriptis promulgata est hec presens nostra diffinitiva sententia anno 15 domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo quinto, XII. kalen- das Novembris. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 88. 1456, Juni 21. Sechs Schiedsrichter entscheiden in der Gütlicltkeit die Streit' 20 punkte zwischen Abt Volkart von Schechingen zu Lorch und Heinrich von licchberg von Hohenrechberg, dabei einen wegen des Frühmesserhauses zu Alfdorf und einen wegen der Heiligenrechnung. Item von der frümesse husz wegen das man nach dem kriege von der frümesse gut gebuwen hat, da sol es zu disem mal by bliben, 25 doch das man rechnung thun sol und was die frümesze an den vergangen zinsen uberigs behielt oder hett, das sol man mit kuntschaft auch anlegen und der frümesse mener gült dar umb kaufen dass sie an ire jerlich gult gebessert werde.--------Item die heiligen- pfleger sollen alle jar der heiligen zinse und was sie sunst innemen 30 und ausgeben ein rechnung thun vor Heinrichs von Rechberg und des Vetzers amptluten zu Alchdorf und das sol man einem abbt zu Lorch vor hin zu wiszen thun, der sol dann auch dar zu senden geistlich oder weltlich und auch in gegenwertigkeit eins pfarrers oders frümessers das es redelichen und ungeverlich zugange. Wo 35 aber die rechnung lenger verzogen würde dan ye von ainem jar zn dem andern, so mag ein abbt zu Lorch tage setzen in Alchdorf und die rechnung laszen verhören und thün, da wieder sich nymantz setzen sol in dheinen weg on alle geverde. — Siegler: Hug und 61 Ulrich von Rechberg und Ulrich von Schechingen für sich und die anderen Schiedleute. — Geschehen uff rnentag nach sant Vits tag, 1456. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 89. Stuttgart 1456, Juli 9. 5 Graf Ulrich von Wirtemberg beurkundet den auf einem gütlichen Tag zu Stuttgart abgeschlossenen Vergleich zwischen Abt Volkhart von horch und seinem Kloster einerseits und den Brüdern Friedlich, Konrad dem Altern und Konrad dem Jüngern Erbschenken von Limpurg andererseits über den Schäfer auf dem Hof zu Wick- 10 hartsruty und über die Heiligenpflege zu Gebenweiler (Es sollen auch die vor genanten partheyen oder die iren von iren wegen daz heiligen- pfleger ampt zu Gebenvveiler mit heiligenpflegern von Gebenweiler alwegen gemeynlich besetzen und die rechnungen jerlich von inen gemeynlich ein nemen und sunder als ettlich jerlich gulten zu Geben- *5 Weiler der capell da selbs zustend vorhanden seind, da mit in künftig zeit ein caplony gestift möcht werden, were nun das mit solchen oder andern gulten ein caplony an dem end wurd erhaben das sol geschehen unschedlich der pfarre dar in die gehört an pfer- üchen rechten und sollen das gotzhaus zu Lorch und die schenken 20 zu Lympurg die zu ewigen zeiten auch gemeinlich zu leyhen han doch andern an ir gerechtigkeit unvergriffen, und sol die zum eisten mal das vor genant gotzhaus zu Lorch lihen und dar nach wann die ledig wurdet die schenken zu Lympurg und dann furo aushin alwegen wann ein teyl die leicht so sol die der ander teil dar nach *> leihen wann die ledig wurdet alles on geverde). — Siegler: Der Aussteller. ■ —■ Gegeben zu Stutgarten, an fritag nach sant Ulrichs des heiigen bischofs tag, 1456. Kopie des 15. Jahrh. auf Papier. 90. Augsburg 1464, Mai 7. Bischof Jodokus von Adramytteum in pontificalibus suffraganeus et vicarius generalis des Kardinals Bischofs Peter von Augsburg alias in pontificalibus existens weiht die Kapelle in Haitis (capellam in Mötis Augnstensis diozesis sub honore et vocabulo saneti Leonhardi et beatissime virginis Marie), setzt die jährliche Feier der Weihe d auf den Sonntag Vocem ioeunditatis fest und verleiht allen, die die Kapelle an bestimmten Fasttagen (in nativitatis circumeisionis epi- — 62 — phanie parasceues resurrectionis ascensionis et corporis domini nostri Jesu Christi ac penthecostes nee non nativitatis annunciationis puri- ficationis et assumptionis beate virginis, nativitatis beati Johannis Baptiste ac apostolorum omninm et ipsius dedicationis et patronorum capelle festivitatibus) besuchen und zu ihrer Erhaltung beisteuern, 5 einen Ablass von 40 Tagen. — Siegler: Der Aussteller. — Datum Auguste, 1464, nonas Maii. Botes Buch S. 116. Dazu hat der Schreiber, Bruder Augustin, noch die Bemerkung gemacht (S. 117): Notum sit Omnibus quod presens capella in Mötis pleno iure spectat et pertinet ad ecclesiam parrochialeni in Lorch tanquam filia, 10 que etiam parrochialis ecelesia in villa Lorch incorporata existit monasterio sanete Marie Virginia in Lorch ordinis saneti Benodicti Augustensis diocesis. Tarnen propter distantiam de licentia et consuetudine antiqua subditi in Mötis ad audien- dum divina vadunt ad capellam in Weschenbüren que etiam filialis est ad Lorcli et providentur ibidem sacramentis ecclcsiasticis et primissarius in Weschenbüren 15 de licentia et voluntate plebani in Lorch hanc capellam in Mötis inoffleiare (lebet consuetudine antiqua et reeipere consuetum salarium pro suo labore. 91. Die Heiligenpfleger zu Lorch beurkunden die Jahrtagsstiftung der Cäcilia Humel von Wittislingen, wohnhaft zu Lorch, für sich und den verstorbenen Pfarrer von Lorch Herrn Hans Hopf. 20 1468, März 30. Ich Wilhalm Pfister und ich Hanns Kürblin wägner baid der zeite hailigenpfleger unser lieben frowen pfarrkirchen in dem dorf zu Lorch und seszhaft | da selbs vergechen offenlich für uns und alle unser nachkommen mit dem brief und tuen kunt allermenglich, 25 wann das ist, das diu wolbescbai||den frow Cecilia Hümlin von Wittislingen der zeite wonhaft in dem benempten dorf zu Lorch luterlich durch gotz und ouch durch des ersamen || herrn Hannsen Hopfens wyland pfarrer daselbs irs herrn und frfinds seins vatters und müter und aller ir kind vordem und nachkommen ouch durch ir 30 irs vatters und müter und ouch aller irer kind vordem und nachkommen seien ewigs trosts und hails willen unser lieben frowen pfarrkirchen zu Lorch vor genant recht und redlich geordnet ver- schriben und vermachet bat ainen guten rinischen guldin järliclis und ewigs zinsz und geltz uf den hailigen obrostentag ze wyhen- 35 nachten ald in acht tagen den nächsten da vor oder dar nach un- gevärlich järlich zu bezalen, der mit zwainzig guldin rinischer ab- zelösen stät, ab und usser irem hus hofraitin und garten das zu Lorch neben dem kirchoff gelegen ist und ouch usser den wisen — 63 — und ackern dar zu gehörig an ainen ewigen jartag, den wir und unser nachkommen der egenanten Cecilien Hümlin und den andern vor genanten personen und seien allen aller järlich und ouch yedes jars aHain und besunder uf den nächsten tag nach sant Hylarien 5 tag mit den vier pfarrern zu Lorch in der benempten pfarrkirchen da selbs haben und begän süllen mit vigili seimessen kerzen anzünden und rauchen als man denne ander erber jarzeiten da be- gaut nngevarlich, und sunder süllen wir ir aller all süntag an der canzel gedenken laussen, so man ander seien an der canzel gedenkt, 10 ouch ungevarlich, und von dem obgeschriben guldin zinsz süllen wir und unser nachkommen den vier pfarrern zu Lorch uff iren obgeschriben jarzeitlichen tag so sy vigili und selmesz haben richten und geben yeglichem pfarrer in sunder dry Schilling Haller, dem mesner zechen pfenning und das übrig was an 15 dem guldin vorbestät mügen wir und unser nachkommen an unser frowen buwe der egeschriben pfarrkirchen wenden und bruchen alles nach inhalt des versigelten gemächtbriefs dar über begriffen etc. Also gereden und versprechen wir vor genanten hailigen- pfleger für uns und alle unser nachkommen, das wir den obgeschriben 20 jartag den vor benempten personen und seien aller järlich in ewig zeit uff den vor berürten tag mit den vier pfarrern zu Lorch in der egeschriben pfarrkirchen haben und began und si der obgemelten summ entrichten und bezalen süllen genzlich one allen iren schaden. Wir süllen ouch der obgenanten personen und seien all sunntag an 25 der canzel gedenken laussen so man ander seien da selbs gedenkt ungeverlich. Wa wir oder unser nachkommen des nit täten ald welhes jars über kürz oder über lang überfaren würd, so sol all- wegen des selben jars das also überfaren und der jartag und ge- dächtnüsz nit begangen würd als oft das beschäch der obgeschriben 30 guldin zins zu pen und büsz werden und gefallen den erwirdigen und gaistlichen unsern genädigen herrn abbte pryor und convente gemainlich des gotzhus zu Lorch one unser und unser nachkommen und allermenglichs von unsern und der benempten pfarrkirchen wegen irrung Widerrede und ansprauch. Und des alles zu wärem und offem 35 Urkunde so haben wir obgenanten Wilhalm Pfister und Hans Kürblin Wagner hailigen pfleger vleissig gebeten die ersamen herrn Michel Vischer herrn Hannsen Blaicher herrn Josen Utzlin und herrn Petern Aichman all vier pfarrer der vor benempten pfarrkirchen zu Lorch, mit der gunst und willen wir sölichs wie vor geschriben ist getan 4 0 haben, das die ire aigne insigel zu wärer gezügknüsz dirr sach und — 64 — doch in und iren nachkommen one schaden offenlich gehenkt hand an den brief, dar under wir uns für uns und unser nachkommen verbinden wan wir aigner insigel nicht haben. Wir ietz genanten pfaff Michel Vischer pfaff Hanns Blaicher pfaff Josz Utzlin und pfaff Peter Aichman bekennen ouch mit dem brief, das die vor genanten 5 hailigenpfleger solichs so vor geschriben stät mit unserm gunst und guten willen getan hand und des zu Urkunde so haben wir unsere aigne insigel offenlich gehenkt an den brief, der geben ist uff mitt- wochen in der vasten nach dem sunntag als man in der hailigen kirchen singet Letarc etc. nach Cristi unser« lieben herren geburt 10 tusent vier hundert acht und sechtzigisten jären. Orig. Perg. Vier Bundsiegel. Das erste hat im Schild zwei gekreuzte Ruder (Vischer), das zweite, ein Ringsiegel, ein grosses B ohne Schild, das dritte wieder im Schild eine Krautpflanze mit Kopf und zwei Blättern (Utzlin), das vierte eine ausgerissene Eiche mit drei Micheln (Aiclmiaun). 1 ;) 02. Der Generalvikar des Bischofs von Augsburg entscheidet den Streit stoischen Kloster horch und dem Pfarrer von Plüder- hausen ivegen der pfarrlichen Verseilung der zur Pfarrei horch gehörigen Einwohner von Plüderhausen. Augsburg 1470, Mai 4. 20 Johannes Gossolt in decretis licentiatus canonicus et archi- diaconus ecclesie Augustensis reverendique in Christo patris et domini domini Johannis dei et j| apostolice sedis gratia episcopi Augustensis vica- rius in spiritualibus generalis notuzn faeimus universis quod orta coram nobis inter venerabilem patrem et religiosos fratres dominum abbatem 25 || monasterii in Lorch ordinis saneti Benedicti actores ex una et venerabilem virum magistrum Paulurn Schwarzwagner decretorum doctorem plebanum ecclesie parrochialis in || Pliderhausen reum par- tibus ex altera de et super administratione sacramentorum villanis seu parrochianis ecclesie parrochialis in Lorch in et sub limitibus 30 dicte ecclesie in Pliderhausen degentibus et residentibus et illius occasione materia questionis causaque huiusmodi coram nobis iudicia- liter introdueta ac libello articulato per honorabilem virum Bernardum Kaufman presbiterum procuratorem predictorum abbatis et conventus in Lorch prout de sue procurationis mandato in actis cause legitimis 35 dinoscitur constare documentis facto et in scripfis produeto et exi- bito atque per eum dicto et petito prout in eodem continetur et habetur cuius tenor sequitur et est talis: — 65 — Coram vobis venerabili patre reverendi in Christo patris et domini domini Johaiinis episcopi Augustensis in spiritualibus vicario tamquam iudice ovdinario presentis negotii procurator honorabilium dominorum ahbatis in monte Lorch et sui couventus procuratorio 5 nomine articulos infrascriptos dat facit et exhibet non per modum sollempnis libelli sed qualistalis suramarie petitionis ex una contra et adversus quendam plebanum assertum in Plüderhausen Augustensis diocesis partibus ex altera et quamcunque aliam personam pro eo in iudicio legittime intervenientem, quibus petit per eundetn ple- 10 banum vel procuratorem suum legittimum medio suo iuramento per verbum ,credit vel non credit' responderi et ipsum per vos dominum iudicem ad respondendum singnlariter singulis cogi et conpelli ad negatorum probationem se offerens citra tarnen onus superflue pro- bationis. W In primis ponit et probare intendit quod est quedam 15 eura parrochialis in ecclesia collegiata in Lorch de collatione honorabilium patris abbatis et sui conventus dominorum in Lorch existens quam nunc regit et habet quidam sacerdos Michahel Fischer. t 2 ) Deinde })onit quod est quedam alia ecclesia parrochialis Plyderhausen Augustensis diocesis distans ab ecclesia parrochiali Lorch quasi per spatium 2ü miliaris, que existit de collatione honorabilium dominorum abbatis et conventus in Elchingen, quam pro nunc regit reus. M Item quod infra limites loci Plyderhausen sunt et degunt quam plures villani pertinentes ad curam parrochialem in Lorch pretactam iure sive titnlo prescriptionis legitime spectam al . M Deinde quod dicti villani 25 seu plebisani in finibns Plyderhausen degentes de cura pastorali tarnen Lorch existentes tenent et servant omnem communitatem cum aliis villanis et inquilinis in Plyderhausen ad cultum divinum spec- tantem ut in structuris ecclesie cimiterii et aliorum ornamentorum pro servitio dei et augmentatione cultns divini ibidem et est verum. öO [s] -------quod dicti villani seu plebisani in finibus Plyderhausen degentes existentes tarnen de cura parrochiali Lorch a tanto tempore ultra mcmorinm hominum habent et habuerunt certas sepulturas in cimi- teiio parrochialis ecclesie in Plyderhausen sine impedimento cuius- quam et est verum. M — — quod pretacti villani in finibus Plyder- ° 5 hausen morantes de cura pastorali in Lorch existentes sepe et pluries propter inundantiant aquarum ac aliorum inoppinatorum eventuum et propter distantiam loci non possunt adire ecclesiam parrochialem propriam Lorch sine discriminibus vite. [7 J — — [quod] sacrosacra- a) So! Wtirtt. Gc; cliiclitsquollen XIT. — 66 - tissimum sacramentum eukaristie et alia sacramenta sepe et multo- tiens propter huiusmodi eventus et discrimina non possent deferri ad infirmos de parrochia Lorcli ad fines Plyderhausen nee infantes de finibus Plyderhausen ad Lorch sine periculis. [8] — — quod moris fuit et de usu et consuetudine etiam legitime introdueta sine 5 contradictione ac proliibitione euiuseunque a tanto tempore de cuius contrario sive initio in memoria hominum non existit, quod singuli plebani predecessores in Plyderhausen sie nsque ad presens sine contradictione villanos in finibus Plyderhausen degentes de cura parrochiali Lorch existentes quoquo tempore ad divina admiserunt 10 ac ipsis sacramenta et sacramentalia alio non obstante impedimento ministraverunt, et est verum. M — —■ quod ratione huius ad divina admissionis et sacramentorum ministrationis prefatorum plebastinorum predecessores plebani rectores in Plyderhausen reeeperunt certas ob- lationes in depositionibus septimis tricesimis et anniversariis sine 15 contradictione euiuseunque et est verum. 1 10 1 -------quod plebanus in Lorch sub cuius cura pretacti in finibus Plyderhausen degentes existunt solitus est condividere certas oblationes maiorum festivitatum plebano in Plyderhausen de eisdem eventas sine contradictione euiuseunque, in finein ut facilius possit sufferre pi-edicta et quoniam qui sentit commodum 20 debet sentire et onus, ut est de iure. [11] — — quod talis consue- suetudo scilicet sacramentorum ministratio et ad divina admissio fuit et est bodie in aliis villis et prediis circumcirca iacentibus. [ 12 1 — — quod pretaeta consuetudo fuit et est hodie de consensu collatorum et generosi viri domini terre. f 13 ' — — quod contra hanc laudabilem 25 consuetudinem dictus plebanus in Plyderlmsen venit nee servare intendit (]iio spiritu duetus nescitur volendo de dictis subditis quibus ipse et sui predecessores iure servitutis huiusmodi semper fuerunt astricti se exonerare. Et hec vera sunt de quibus scientia certa vox et fama existit, quare petit predictus procurator et eo nomine, quatenus 30 vos domine iudex constito quantum suflicit de predictis et pre- missis pronuntietis-------predictum plebanum-------fore compellen- dum etc. Et deinde in certo termino pro parte rei facto et in scriptis contra articulos huiusmodi excepto ac lite in causa huiusmodi rite 35 ac legitime contestata atque calumpuie iuramento tacite ommisso nee non dicto libello in vim articulorum et positionum reprodueto ipsis- que ad probandum per nos admissis ac certis testibus coram nostro commissario produetis iuratis aeeeptis admissis et super articulis huiusmodi diligenter examinatis ipsorum dictis et depositionibus in 40 — 67 — scriptis vedactis nobis remissis et publicatis ac contra testes et de- positiones ipsorum verbo pro parte adversa excepto et in causa huiusmodi ad singulos actus iudiciales necessarios rite processo, tan- dem prefato Bernardo procuratore actorum et provido viro magistro 5 Priderieo Eoner causarum eurie Augustensis et predicti magistri Pauli partis principalis procuratore prout de sue procurationis man- dato similiter in actis cause huiusmodi legitimis dinoscitur constare documentis coram nobis iudicialiter constitutis et in causa huiusmodi ulterioribus probationibus propositionibus allegationibus hinc- 10 inde renuntiantibus et in eadem causa quantum in eis fuit con- cbulentibus et per nos renuntiari et concludi petentibus nos tunc i'emintiationem et conclusionem liuiusmodi admittentes in causa pre- dicta cum procuratoribus prelibatis conclusimus et habuimus pro concluso et nicbilominus die dato presentium pretactis procura- 15 toribus partium principalium predictarum coram nobis constitutis et sententiam diffinitivam per nos in causa liuiusmodi petiverunt a > et quilibet ipsorum pro se et contra partem sibi adversam fieri et pro- mulgari petivit atque postulavit a) . Nos itaque vicarius sepedictus visis per nos premitus b) et diligenter iuspectis omnibus et singulis 20 actis actitatis litteris scripturis et munimentis ac partium iuribus i'ationibus et probationibus in causa huiusmodi coram nobis factis et habitis ipsisque cum debitis diligentia et maturitate recensitis com- municato nobis desuper iurisperitorum consilio quibus de liuiusmodi cause meritis relationem fecimus plenain et fidelem, previa quoque 25 deliberatione matura ad nostram in liuiusmodi causa proferendam sententiam diffinitivam procedendani duximus et processimus eamque per ea quo vidimus et cognovimus in scriptis tulimus et promul- gavimus liuiusmodi sub tenore: Visis diligenter debitaque maturitate pensatis actis cause pre- ^° sentis invenimus intentionem actorum sufficienter fundatam. Idcirco Christi nomine invocato pro tribunali sedentes et solum deum pre oculis babentes de iurisperitorum consilio et assensu per haue nostram diffinitivam sententiam quam ferimus pronuntiamus decernimus et declaramus, vilanis seu parroebianis ecclesie parrochialis in Lorch in et ?§ sub limitibus ecclesie parrochialis Plyderhausen degentibus seu residen- tibus competiisse et competere ius audiendi divina in dieta ecclesia Plyderhausen ac reeipiendi ibidem ecclesiastica sacramenta, obsequia quoque alia fuisse et esse debita predictis villanis eorumque succes- a) Sic' 1)) JAes primitus =: prius. — 68 — soribus parrochie Lorcb in Plyderhausen pro tempore degentibus atque deberi in futurum a plebano in Plyderhausen eiusque in dicta ecclesia Plyderhausen successoribus compellentes reum ad admitten- dum eosdem villanos ad audiendum divina in ecclesia Plyderhausen et administrandum ipsis sacramenta et ad prestandum obsequia quem- 5 admodum hactenus consuetudine introductum existit, oppositiones quoque molestationes vexationes recusationes denegationes et impedi- menta dictis villanis per reum prestitas et prestita fuisse et esse illicitas iniustas et iniquas illicita iniusta et iniqua ac de facto presumptas et presumpta sibique minime licuisse neqne licere ipsi reo desuper per- 10 petuum silentium imponentes, salvis tarnen eidem reo ac successoribus suis obventionibus et emolimentis que a dictis villanis propter huius- modi Servitutes et obsequia persolvi consueverunt, expensarum con- dempuationem ex causis animum nostrum rationabiliter moventibus obmittentes bis scriptis. 15 In quorum omnium et singulorum fulem et testimonium pre- missorum presentes nostras litteras exinde fieri et per notarium publicum scribamque nostrum infrascriptum subscribi et publicari mandavimus sigillique dicti dornini episcopi Augustensis quo in nostro utimur officio iussimus et feeimus appensione communiri. 20 Lecta lata et in scriptis promulgata est hec nostra sententia diffini- tiva Auguste in loco consistoriali solito mane liora causarum con- sueta nobis inibi ad iura reddendum et causas audiendum pro tri- bunali sedentibus, sub anno a nativitate domini millesimo quadrin- gentesimo septuagesimo, indictione tertia, pontificatus sanetissimi in 25 Christo patris et domini nostri domini Pauli divina Providentia pape seeundi anno sexto, die vero veneris quarta mensis Maii, presentibus ibidem venerabili et providis viris magistris Francisco Keutter in decretis licentiato canonico ecclesie Augustensis, Jodoco Pflanzenman et Bernardo Wagner procuratoribus causarum curie Augustensis iuratis 30 testibus ad premissa vocatis pariter et rogatis. Notariatsinstrument des Notars und curie Augustensis scriba iuratus Jakob Winkelhofer mit dessen Signet und Siegel des bischöflichen Vikars. — Zu dam Anteil Lorchs gehörte in erster Linie der Hof des Klosters in Plüder- hausen. Im Jahr 1455 tvurde durch Württemberg zwischen den Klöstern 35 lilchingen und Lorch ein Vergleich über die Zehntrechte bewirkt, wonach Lorch allen Zehnten auf seinem Hof in Plüderhausen und auf den darein gehörigen Neubriichen einnehmen, aller andere Zehnte zu Plüderhausen und Urbach dem Kloster Elchingen gehören sollte. Dieser Vertrag 'wurde 1465 auf eine Klage Elchingens erneuert und bekräftigt. 40 — 69 — .9,5. Bischof Philipp von Porto, päpstlicher Pönitentiar, zeigt dem Bischof von Augsburg an, dass er den Pfarrkindern von Lorch den Gebrauch von Butter und den Genuss von Milchspeisen während der Fasten erlaubt habe. 5 Rom 1474, April IS. Venerabili in Christo patri . . dci gratia episcopo Augustensi vel eius vicario in spiritualibus Philippus miseratione divina epis- eopus Portuensis salutem et sinceram in domino caritatem. Ex parte ornnium et singulorum subditorum utriusque sexus hominum parro- 10 cbialis ecclesie beate Marie virginis in Lorch villegii vestre diocesis nobis oblata petitio continebat, quod cum ipsi qui regionem frigi- dam inhabirant ubi oleum olivarum minime crescit ac oleum huius- modi aliunde absque magna incomoditate haberi non possit ipsique exponentes pro maiori parte sint laboratores pauperes ciborumque lu quadragesimalium penuriam habentes, qui oleum huiusmodi emere öequeunt et licet aliqui ex eis sint tarn habundantes et divites quod oleum huiusmodi emere possint, tarnen proprer non usum pluribus ex e is in nauseam convertitur adeo quod illo uti aborrent, unde volentes J Psi exponentes eorum uecessitatibus subvenire et vestigia plurimorum 0 qui in dicta vestra diocesi habitant quibus ex speciali lieentia sedis apostolice ut temporibus quadragesimalibus ac aliis diebus ieiuna- bbus butiro ac aliis lacticiniis uti possint indultum existit sequi e xponentes prefati et presertim laboratores penuriam ciborum qua- dragesimalium habentes quibus absque sedis apostolice dispensatione 0 a pluribus retroactis temporibus et annis effluxis usque in hodiernum diem continuando huiusmodi lacticiniis usi sunt et fruuntur suppli- Cai 'i fecerunt humiliter eis et eorum posteris ac successoribus dicte Parrochie subiectis dumtaxat super hiis per eandem sedem de opor- tano remedio misericorditer provideri. Nos igitur attendentes quod uecessitas non est sub lege et quod alias est illicitum necessitas ipsa ^citum facit auctoritate domini pape cuius penitentiarie curam gcrimus et de eius speciali niandato super hoc vive vocis oraculo nobis facto eu'cumspectioni vestre committimus quatenus veris existentibus pre- ttnssis super quibus vestram conscientiam oneramus ipsos exponentes et eorum quemlibet ab excessibus huiusmodi absolvatis et iniuneta | n Qe eorum cuilibet pro modo eulpe penitentia salutari demum cum ] P8is exponentibus et eorum posteris ac successoribus dicte parrochie subiectis dumtaxat quod diebus quadragesimalibus ac aliis diebus leiunalibus videlicet sani de butiro tantum pauperes vero debiles et llrn rmi ciborum quadragesimalium penuriam habentes de lacticiniis — 70 — dempto caseo uti possint et valeant dispensetis auctoritate et rnan- dato predictis misericorditer cum eisdem prout secundum deum ani- niarum eorum saluti videritis expedire. Datum Rome apud sanctum Petrum, sub sigillo officii primarie, idus.Aprilis, pontificatus domini Sixti pape IUI. anno tertio. 5 Abschrift des Bruders Augustin im Folioheft Bl. 11 und imBoten Such S. 2-1. a) Augsburg 1474, August 29. Der Generalvikar des Bischofs Johann von Augsburg Johannes Gossolt in decretis licentiatus cano- nieus et archidiaconus ecclesie Augustensis erteilt aus besonderem Auftrag den Pfarrern von horch die Ermächtigung zur Ausfüh- 10 rung dieses Privilegs. — Siegler: Der Aussteller. — Datum Auguste, 1474, VI. kalendas Septembris. Abschrift ebenda Bl. 11*, hezw. Bl. 36. 9d. Bischof Ulrich von Adramytteum weiht die Pfarrkirche in horch und ihre Altäre. 1& 1474, Dezember 6. Universis et singulis Christi fidelibus presentia iuspecturis pateat evidenter quod anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo septuagesimo quarto, die sexta Decembris ipso die sancti Nicolai, pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini 20 Sixti divina Providentia pape quarti anno vero eius quarto, ac [tempore] Serenissimi et invictissimi domini domini Friderici divina favente dementia Romanorum imperatoris sempcr augusti nos frater Udalricus dei et apostolice sedis gratia episcopus Adrimitanus ordinis fratrum minorum reverendique in Christo patris et domini domini Johannis 25 de Werdenberg episcopi Augustensis in pontificalibus snffraganeus et vicarius generalis cooperante nobis Spiritus sancti septiformis gratia consecravimus hanc ecclesiam cum choro et altaria sequentia anno die mense quibus supra. Item altare in medio ecclesie ante chorum consecratum est in 30 honore beatissime virginis Marie genitricis dei et sancte Ursule cum sodalibus et sancte Katherine virginis et martiris. Item altare infra custoriam sive sacristiam dextri lateris consecratum est in honore sancti Viti cum sociis Ciriaci sociorumque eius et sancti Wendelini confessoris. 3& Item descendendo de choro ad latus sinistrum altare primum consecratum est in honore sancti Sebastiani martiris et sancte Barbare virginis et Elizabeth vidue. - 71 — Item altare in angulo eiusdem lateris consecratum est in lionore sanctorum apostolorum Petri et Pauli et sancti Urbani pape. Item ultimum altare in eodem latere consecratum est in honore sancti Nicolai episcopi et confessoris sancti Wolfgangi episcopi et 5 sancte Otilie virginis. Item a) altare ad dextram manum de choro descendendo consecratum est a Johanne episcopo Adrimitano suffraganeo reverendi patris et domini domini Friderici episcopi Augustensis, tempore Alexandri pape sexti et Maximilian! regis Romanorum in lionore sancti Johannis 10 Baptiste et omnium apostolorum et sancte Margarethe virginis et martiris. Item altare summum in choro consecratum est ab Heinrico episcopo Adrimitano tempore Julii pape. Item dominica proxima post festum asccnsionis debet celebrari dedicatio huius ecclesic annualiter ut ab antiquo tempore. 15 Rotes Buch S. 94. a) Ueiligkreuzkapelle im Beinhaus. Item dedicatio in capella seu sacello sancte cruois super eimiterio ubi ossa mortuorum congregantur in villa Lorch semper est dominica proxima post festum exaltationis sancte crucis celebranda. 20 Summum altare consecratum est in honore omnium sanctorum in honore sancti Martini episcopi et sancti Udalrici episcopi. Item in- fimum altare consecratum est in honore sancte crucis in honore sancti Oswaldi regis et martiris, item in honore decem milium martirum. Rotes Buch S. 119. 25 95. 1478, April 1. Bischof Ulrich von Adratnytteum (Adrimitanus) in pontificalibus suffraganeus et vicarius generalis des Bischofs Johann von Augsburg weiht die Kapelle in Kienharz (ecclesiam in honore sancte Bar- bare virginis et martiris consecravimus et altare eius in honore ^° Barbare virginis sancte Marie virginis sancti Jacobi maioris apostoli Benedicti Francisci et Bernhardim confessorum. Cuius capelle dedicatio erit semper dominica proxima ante festum ascensionis. In altari sunt reliquie recondite sancti Laurentii martiris sancti Thome episcopi et martiris Symonis et Jude apostolorum et aliorum sanc- 35 torum). — Hec capella de novo constructa 1476 filialis est ad par- rochiam in Lorch. Acta sub domino Jodoco abbate. Rotes Buch S. 47. a) Von hier an Nachtrag von derselben Hund. Bischof Johann 1481 — 93, s. Eubel, Hierarchia <•<«//. 8, im. — Die Weihe des Hochaltars 1507, Juni 5, s. u. — 72 — 96. Kloster horch 1480, August 10. Bruder Ulrich vom Minoritenorden, Bischof von Adramgtteum Suffragan und Generalvikar des Bischofs Johann von Augsburg weiht in der Kapelle Schadberg zivei Altäre: unum in honore dei omnipotentis beate Marie virg'inis Udalrici Cunradi episcoporum Afrc 5 martiris et omnium sanetorum, aliud altare in honore Laurentii Albani Valentini martirum Anthonii confessoris Petronelle virginis et omnium angelornm, setzt den Jahrtag der Weihe der Kapelle auf Sonntag nach Galli fest und verleiht edlen wahrhaft Bussfertigen und Beichtenden, die die Kapelle in nativitatis circumeisionis epiphanie paras- io ceues resurrectionis ascensionis corporis Christi penthecostes et Omnibus beate Marie festivitatibus, nativitatis beati Johannis Baptiste ac apostolorum omnium et eorum oetavas habentium et in comme- moratione fidelium animarum nee non singulis dominicis diebus per circulum et ipsius dedieationis capelle et patronorum altarium et per 15 eorum oetavas festivitatibus besuchen und zu ihrer Unterhaltung beitragen, einen vierzigtägigen Ablass. — Siegler: Der Aussteller. — Datum in monasterio Lorch 1480, die deeimo mensis Augusti. Orig. Tcrg. liest des Siegels. 97. 1481, März 21. 20 Ulrich Rüchlin zu Lorch und seine Frau Anna verkaufen an Abt Georg und Konvent von Lorch ihr Haus und Hofraite zu Lorch, ■wovon voraus an Herrn Losen Pfründe neun Pfennig Zins gehen, um 40 Rheinische Gulden. — Siegler: Kaspar Hauch von Hoheneck und Melchior von Ilorkheim der Altere. — 1481 an sant rJenedictcn 25 des hayligen apptes tag. Orig. Perg. mit 2 anhangenden Siegeln. 98. Die Seiligenpfleger zu Lorch beurkunden die Jahrzeit- 30 Stiftung des Konrad Kreig genannt Deschental von Kleindeinbach. 1481, September 7. Ich Casper Gräff und Lux Schinder baide dero zyt pfleger der hoehgelopten junkf'rowen Marie und | ander haylgen zu Lorch in der pfarrkirchen bekennent vor mengkliehen für uns und alle ander 35 nochgesätzten || der haylgen pfleger mit und in kraft ditz breifs, daz wir mit veraintem rate und mit gunst willen und wissen unser pfarrer und dechant zu ainem rechten redlichen ymer werenden kouff ver- - 73 — koufft und zu kouffen gegeben habent und eytzo geben wissenlich dem erbern Conraten Kreig genannt Deschental von Claintainbüch allen sinen vordem und nachkomen ouch allen deinen, so usser sinem geschlächt verschaiden syen, ainen ewigen ymer werenden 6 jartage den zu began zu Lorch in der pfarrkyrchen alle jar jerlicben und eydes jars besunder uf sunt Crispinus und Crispianus der zwayer fflarterer tage mit gesunger vigilg mit gesungem selampt mit try gesprochen messen, desz sollen die baylgen pfleger belüchten und dar zu alle sunntag durch daz gantz jare Conrat Kreigs aller siner 10 forder und nachkomen ain eyder pfarrer zu Lorch an der kantzel ii" gedenken und für ire seien ze bitten, und wenn daz also volfurt wurdet, sol alz dan den vier pfarrern eydem try Schilling Heller zu presents von uns und unser nacbgesatzten der haylgen pfleger gegeben werden und dem meszner acht pfenning. Dar umb uns der 15 genannt Conrat Kreig also bar und berait gegeben und bezalt hat zwainzig guter rinischer guldin, die wir von im empfangen und anderswahin in der hnylgen nutz, bewendet. Her um gereden und versprechen wir egenannte haylgen pfleger für uns und alle ander nacbgesatzten pfleger dero haylgen den bestympten erkouften ewigen 20 jartage alle jar jerlicben eydes jars besunder uf den genant tage oder ungefarlich vor oder nach in der selben wochen verschaffen durch unserre pfarrer zu begeen wie obnen da von geschriben stat. Und des zu merer sicherhait damit Conrat Kreig sine vordem und nachkomen des genanten jartags dester gvvisser syen also volstreckt 5 >n ewig zyt werde, wann oder zu welcher zyt über kurz oder lang daz beschehe und der jartage uf zyt und tage wie obnen begriffen 18t nit also ordenlich alle jar begangen und vollendet würde und samselin oder Verachtung geferlich dar an beschehe, so vergünden und verwilgen wir egenante haylgen pfleger für uns und ander 0 gesalzten pfleger der haylgen unserm gnadigen bern von Lorch und ainem convent sich des gemachten und verschafften jartags anze- nemen und den selben ze begeen jerlich wie obnen gelut hat, da V( >n alz dan unserm hern von Lorch und ainem convent alle jar jerlichs und ewiges zinsz gefallen und uff sant Martins tag geben werden 5 a in rinischer guldin von us und ab tryen tagwerk wisen gelegen z u Bliderbusen des ain tagwerk Endris Weber innen hat daz ander tagwerk Hans Schön, das trit tagwerk der jung Scbüchlin, den gefeiten zins wir dar us erköft haben, alles nach lut aines kouf- breifs so wir dar um innen habent von den haylgen pflegern zu 4:0 ßliderhusen, daz wir alles für uns und die nach gesatzten baylgen — 74 — pfleger unserm Lern zu Lorch und dein convent zu underpfand und zu penn ledengklich übergeben und verzihen uns des jerlichen zinsz guldins wie man sich dan aygens durch recht und billichait ver- zyhen sol alz lang und unz diser jartag widerutn mit verwilgung und kuntschaft vvidennn angenomen wirt, wie obnen clerlich uszwiset, 5 alle arglist herinnen vermuten. Und des alles zu warem urkund haben wir obgenante pfleger für uns und unser nachgesatzten pfleger mit flys erbetten den wirdigen unsern gnadigen hern Georgium appte zu Lorch, daz er sin aygen insygel an disen breif hat gehengkt im sinen nachkomen one schaden, der geben ist an unser liehen frowen 10 aubent nativitatis, nach gepurt Christi unsers lieben hern vierzehcn hundert achtzig und ain jare. Siegel des Abts mit dessen Brustbild im Ornat und mit seinem Wappen, einer Bretzel. a) Dieselben beurkunden die Stiftung zweier Jahrtage durch 15 Jörg Huber von Grossdeinbach und Margarete seine Hausfrau, davon der eine in der Woche nach Quasimodogeniti, der andere in der Woche nach Dreikönig begangen und beim ersten dem Pfarrer 2 Schilling, dem Mesner 3 Pfennig, beim zweiten dem Pfarrer 3 Schilling dem Mesner 8 Pfennig gereicht werden sollen. Huber 20 gibt dafür sein Lehen zu Grossdeinbach auf, desz halbtail alzdan vorhin unser lieben frowen zu Lorch ist. — Siegler: Abt Georg von Lorch. — Geben an sant Michels aubent (September 28) 1481. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. b) Dieselben beurkunden die Jahrtagstiftung des Jörg Rieh- 25 mager und seiner Frau Engel von Unterkirneck. Davon soll jeder Pfarrer zu Lorch, der Messe gelesen oder gesungen hat, 9 Pfennig lind der Mesner 2 Pfennig erhalten. Richmager gibt dafür 9 % Heller Wirtemberger Währung. — Siegler und Datum wie oben. Orig. Perg. mit anhangendem Siegel. 30 99. Graf Eberhard der Jüngere von Wirtemberg beurkundet, dass er kein Recht an das Mesneramt in Lorch habe. Stuttgart 1481, November 6. Wir Eberhart grave zfi Wirtemberg und zu Mümpelgart etc. der junger tun kflnt '' allermenglicb. als zu der zyt als der erwirdig 35 — 75 — andächtig unser lieber getrüwer herre Jörg || abbt zu Lorch sant Benedicten Ordens in Augspurger bistumb zu abbt erweit, von || ett- lichen des conventz zu Lorch unserm marstaller Balthaser Schmid uff unser bitt zugesagt warde, im das mesenampt zu Lorch in der 5 pfarrkirch da selbs zu lyhen und aber daselb mesenampt vormals durch abbt Josen seligen eym andern verschriben und gelyhen und deszhalb noch nit ledig ist und der ietz genannt abbt Jörg dar umb mit unserm marstaller ain uberkomen gethon und im umb unser gebett willen zugesagt hat sin leben lang allen jar jerheh nft 10 sant Martins tag siben rinisch guldin zu geben für versehung und niessung des egenanten mesenampts nach lut eins bnefs unserm marstaller dar umb gegeben, also bekennen wir mit d.sem bnef, das der vor genannt abbt und ouch der convent zu Lorch soheh zusagen der lyhung ouch des Überkommens geton band umb unser gebet 15 willen und nit usz keiner gerechtickeit, die wir oder unser erben deszhalb zu dem gotzhus gehapt band oder haben sollen dann wir des dick genannten mesenampts halb das zu verlyhen oder zu ver- dedingen kein gerechtikeit haben on geverd. Und des zu urkund haben wir unser eigen insigel offenlich tun hencken an disen briei, 20 der geben ist zu Stütgarten, uff sant Lienharts tag, nach Christi ge- burt als man zalt tusent vier hundert achtzig und ain jare. Orig. Perg. mit beschädigtem Siegel. 100. 1482 in die saneti Marci (April 25) wird eine Gottesdienstordnung für die von Welzheim aus versehene Kapelle^ in Schad- 25 berg gemacht presentibus domino abbate, Augustino subpriore, patre Caspar custode, fratre Anshelmo cellerario, domino Michaele decano in Lorch, domino Fetro plebano in Lorch, vicario . . de Weltzen et domino Andrea primissario in Altdorf, domino Johanne Kürser primis- sario in Gebenwiler. 30 Botes Bach 8. 49. 101. Jörg von Bechberg von Hohenrechberg erneuert die Stiftung der Frühmesse in Wäschenbeuren und bittet den Bischof von Augsburg um Bestätigung. 1483, März 1. 35 Dem hochwirdigen fürsten und herren herrn Johannsen bisciiot zu Augspurg minem gnedigen herren oder siner gnaden in gaist- — 7G — likait gemainem vicari erbüt ich Jörg von Rechperg von Hohen Rechperg mein undertänig dienst und offembar ewern gnaden und allen den, die disen brief ansehen lesen oder hören lesen, das durch löblicher gedächtnisz min altvordern den edlen und strengen herrn Conrat von Rechperg von Hohenrechperg ritter ain ewig frümcsz, 5 der presentation mir als dem eltesten zu gehört, in der capell zu Weschenbüren Augspurger bystumbs in die pfarr gen Lorch so dem closter da selbs incorporiert ist gehörig uff unser lieben frawen und sant Kathennen altar dem almechtigen gott zii lob und siner auch allen sins geschlechts seien zu trost gestift mit etlichen nach ge- 10 schribenn sin aigen guten und gulten gegabet hat, welche Stiftung mit gunst der würdigen herrn apts und convents zu Lorch und ains pfarrers da selbs zu zyten lebende gescheen und durch säligcr gedächtnisz den hochwirdigen in gott vatter bischof Anshelm ewer gnaden vorfaren confirmiert ist, nach lut der besigelten bestätigung- 15 brief solch Stiftung begrifende. Von welchen brieten disz nü dotation usz nachvolgenden Ursachen mit gunst der nach genanten herrn apts convents und pfarrers zu Lorch ouch des frümessers zö AVeschen- büren bescbriben und ernüwert ist, fürnemlich so in den vor benanten alten Stiftung und confirmationbriefen etlich gülten bescbriben die 20 ains tails abgangen und etlich nü gült an der selben statt erkouft, die nit ingeschriben, auch syder etlich gaistlich Ordnung zu merung göttlichs dienst fürgenomen sind, das alles in nachvolgender wisz furo in künftig zit gehalten werden sol. Des ersten das ain yeg- licher frümesser dem die gemelt mesz gelyhen, der dar uff mit 25 bischoflichem gewalt bestätt wirt, die selben frümesz in aigner person beampten heuslich besitzen die nit verlyhen noch dhain absentz da von nemen und all wochen dry frümesz ungevarlich uff dem benanten altar lesen und dar zu all sonntag und bannen fyrtag dar uff mesz halten soll, in irr dann redlich ursacli on alle geverde, 30 auch an hochzytlichen tagen dem pfarrer oder sinem pfarrgesellen helfen singen und lesen, und besonder solle benannt frümesser und all sin nachkommen all fyrnächt ain vesper singen oder lesen und all sampstagen neeht im kernder zu Weschenbüren uff dem kirchof röchen und betten allen gloubigen seien zu trost und die benanten 35 vesper in der vor gemelten capellen singen oder lesen, zu rechter gewonlicher zyt dar zu leuten lassen, dar umb im die nützung gebessert ist als nach geschriben stat. Und so ain pfarrer zu Lorch sin wonung zu Büren nicht gehalten mag, her umb das die armen leut zu Weschenbüren dest minner an den hailigen sacramenten ver- 40 — 77 — saumpt werden, so ist in der ersten eonfirmation loblieh angesehen und sol furo alhveg also gehalten werden, das ain yeglicher frümesser zu Weschenbüren die undertan da selbs gen Lorch gehörende als sie dann all da hin gehören us erlöbnisz und vergünsten des 5 pfarrers zu Lorch mit den hailigen sacramenten wann und so dick er dar umb ermant würt nach cristenlicher Ordnung getrülich verseilen solle on widerred, dar umb er nichts vordem doch was im fry willig geben würd emphahen mög. Er solle auch der pfarr und dem pfarrer zu Lorch weder an opfer noch an andern pferrlichen x 0 rechten nit schädlich sin, dann was im ain pfarrer usz gutem willen mittailt alles ungevarlich. So sind das die gült und zins zu der obgemelten frümesz gehörende, die ain yeglicher frümeszer one min miner erben und nachkommen und menglichs irrung alhveg rüvvig innhaben innemen und niessen soll, die ouch all fry ledig unver- 15 kümmert aigen und in ewig zyt one stür Schätzung oder ander be- schwerung fry belyben sollen, nämlich des ersten ain gut genant der burghof zu Donsdorf, dar an den halbtail buwet Conrat Hagmüller und Conrat Schimpflin ain viertail des selben güts und der Sur das ander viertail und gebent da von zu gült vierzehen malter a 0 halb dinkel und halb habern Gemünder mesz zvvay pfund Heller «nd siben Schilling fünf herbsthünr und hundert aier. Item zu Hagenbüch von aim gut das Hans Stüchs buwet drissig viertail Gemünder mesz halb dinkel und halb habern ain pfund Heller und dry Schilling Heller und zwai herpsthünr. Item grosz und 25 klain zenhend aller Schätzung fry als natur und aigenschaft der zehend und pfründ Stiftung aischet von den guten zu Ochsen- bühel in Weschenbüren. Item zu Velbach vierdhalben Esslinger aimer wins järlicher gült nach lut der koufbrief dar über sagende, weihe wingült die armen lüt zu Weschenbüren von gesamnetem 30 gelt under inen angelegt der obgenanten frümesz zu uffenthaltung ains frümessers erkouft dar an gegeben haben. Dar zu von der obgemelten vesper wegen hat die gemaind zu Weschenbüren an die vor benanten frümesz geben ain hofstatt am kirchof da selbs gelegen und dar uf ain nü hus gebuwen für ain yeglichen 3 5 frümesser in ewig zyt der selben frümesz fry aygen belibende. Und zu besserung hat ain frümesser furo järlich fünf und drissig Schilling Heller zins und ain vasnacht hennen und zwai herpsthönr usz ainem gutlin zu AVeschenbüren dar uff der frümesser vormals gesessen, eemals im das nüw hus wie oben stat gegeben ist, das selb 40 gütlin furo ain ieder frümesser zu verlyhen hat und git ain guldin — 78 — zu hantlon und ain guldin zu weglösin welber das empliahen wil ainer far lebend oder tod da von so oft es zu vällen kompt. Und der obgemelten frümesz presentation oder lehenschaft zu latin ius patronatus genant ain yeden früuiesser aim bischof zu antwürten uf mich von min altvordern reclitlicli kommen als söllicher Stiftung 5 recht und gewonhait ist und furo beliben soll. , Und wir Georgius apt und ganzer convent zu Lorch sant Benedicten ordens Augspurger bystunibs und ich Michael Vischer dechan und pfarrer zu Lorch und ich Üdalricus Binder frumesser zu Weschenbüren bekennen für uns und unser nachkommen, das die obgemelt ernüwerung der vor 10 gesagten Stiftung und gaistlicher Ordnung vesper röchin und all ander obgemelt Sachen wie diser brief wyset mit unserm guten willen gunst und wissen Zugängen und gescheen sint, vergünsten und bewilligen ouch das alles so oben stat mit rechtem wissen unwiderruflich in kraft disz brief, und haben zu vestem urkünd diser ding 15 wir Georgius apt und der convent zu Lorch und ich obgenanter dechan und pfarrer da selbs unser insigel für uns und unser nachkommen doch unsern rechten unschädlich offenbar tun henken an disen brief. Und so ich obgenanter Üdalricus Binder frumesser aigens insigel nit enhab, so gebrach ich mich her inn mins obgenanten 20 hern dechans insigel, das er für sich und von miner bet wegen offenbar gehenkt hat an disen brief. Uff das alles bitt ich obgenanter Jörg von Becbperg ewer fürstlich gnad disz ernüwerung der obgemelten Stiftung und dotation durch ewern ordenlichen gcwalt gnediglich zu bestatten um gottes ere und miner undertänigen dienst 25 willen. Des zu warem urkünd so han ich min aigen insigel zu der •obgenanten miner herren von Lorch insigel offenbar gehenkt an disen brief, der geben ist uff den ersten tag des monats Merzen anno domini tusent vierhundert im drü und achtzigisten jare. Abschrift (Übersetzung?) des Lorcher Priors Augustin auf Pergament, 'fi Auf dem. Buchen: den besigeften brief habent die von Eecliperg zu Staufeneck oder zu Fafkeustain wonent. 102. 1484, März 54. Ulrich Reuhlin zu Lorch verkauft dem Kloster Lorch seine Erhgerechtigkeit an einem Gut. zu Lorch, das an die Augsburgische 35 Pfründe gehört (min erhgerechtigkeit an dem erb und pfründgflt ain bfisz und hofraitin zu Lorch im dorf zwischen dem Dürren und dem Wagner gelegen das ain pfründgflt ist in der hern von Augs- — 79 - purg pfrund die herr Josz diserwile innhat zinszbar und gilt daryn aehzehen Heller und ain hennen jerlich uff Martini und ist leben und so oft es ledig würt so sol man das selb gut von hern Josen Und sinen nachkommen mit ainer masz wins und nit hoher empfahen, 5 welher das besitzen und wien dar uff min gnediger herr von Lorch setzen wil in ewig zyt, wie dan solcher pfründ und erbgüter recht und alt herkomen zu Lorch ist). — 1484, mitwoch vor mitvasto. Orig. Perg. Anhangend beschädigtes Siegel des Tiitters Sigmund von Freyberg, Vogts zu Schorndorf. 10 103. Von der Kapelle in Kapf. Um 1485. Nota in capella filiali ad Lorch que in Capff est construeta, patrona est beata Maria sanetus Jacobus sanetus Wendalinus saneta Katherina et saneta Barbara et dedicatio eiusdem capelle peragitur semper dominica post Üdalrici episcopi et est construeta per discretum !B virum Petrum de Capff, J ) quod anime sue profieiat. Amen. Et pvimissarius in Alchdorf semel in quatuordeeim diebus per circnlum anni ex consuetudine divina celebrat in ea, pro quo labore sibi dantur 2 x /ä libre Hallensiuni ex consuetudine. Eotes Buch S. 105. 20 104. 1485, August 14. Bruder Ulrich ordinis fratrum Minorum Bischof von Adramyt- teum in pontiiiealibus suffraganeus et vicarius generalis des Bischofs Johann von Augsburg weiht den Chor und drei Altäre in der Kirche in Alfdorf einen in honore beatissime virginis Marie genitricis dei, *> Steffani prothomartiris et saneti Johannis apostoli et ewangeliste, den zweiten in honore saneti Petri apostoli, in honore sanete Katherine virginis et sanete Barbare virginis, den dritten in honore saneti Viti Wartiris, Bernhardi abbatis et confessoris et saneti Wendalini con- fessoris. ö Notum sit omnibus quod dedicatio huius ecclesie semper erit proxima dominica ante festum saneti Laurentii martiris. Hec capella ') Die Stiftung erfolgte motu in den achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts. Peter v. Kapf scheint 1483, wo er in Urkunden genannt ist, schon ein älterer Mann. — 80 — in Alchdorf pleno iure spectat ad ecclesiam parrochialem in Lorch incorporatam monasterio. Rotes Buch 8. 166'. Dabei die Bemerkung: de quarto altari in capella Alfdorf et de capella in cimiterio constructa et eius altari et consecratione eorum (juere alibi: diese Urkunden fehlen. 105. 1486, April 8. Durch Albrecht von Rechberg von Hohenrechberg lütter und Ludwig Harrer Bürgermeister von Gmünd wird der Streit zwischen Abt Jörg von Lorch und den armen Leuten Heinrichs von Rechberg von Hohenrechberg und Eberhard Vetzers zu Alfdorf wegen des 10 dortigen Mesneramts entschieden: Die Gemeinde in Alfdorf soll den Mesner wählen, der Abt als Lehensherr der Kirche ihm das Amt leihen und zu Weglöse erhalten 5 Schilling, zu Handlohn 14 Schilling Heller. Hält sich der Mesner nicht nach Gefallen der Gemeinde oder wird er strafbar, so mag sie ihn absetzen und dem Abt einen 15 anderen schicken; inzwischen bleiben die Schlüssel in der Hand des Verwesers des Pfarrers sowie der Amtleute. — Siegler: Die Schiedsrichter. — Beschechen auf sampstag vor Mis'ericordia 1486. Orig. Berg, mit zwei Siegeln. 106. Rom 1480, April 16. 20 Sechs Kardinäle (Oiiverius Sabinensis et Julianus Ostiensis episcopi, Johannes tituli sancte Braxedis, Hieronymus tituli sancti Chrysogoni, Paulus tituli sancti Sixti et Johannes Jacobi tituli sancti Stephan! in Celiomonte presbiteri--------cardinales) verleihen allen wahrhaft Bussfertigen und Beichtenden, die die Ulrichskapelle in 25 Schadberg an Christfest, Ostern, Pfingsten, am Fest des hl. Ulrich und der Kirchweihe a primis vesperis usque ad secundas vespuras inclusive jedes Jahr besuchen und zu ihrer Erhaltung und für ihre Bedürfnisse (libris calicibus luminaribus et aliis ornamentis ecclesia- sticis) Handreichung tun, jeder für jeden dieser Tage einen Ablass 30 von 100 Tagen, presentibus perpetuis futuris teinporibus duraturis. — Siegler: Die Aussteller. — Datum Borne in dominus nostrarum solitarum residentiarum, 148(5, die sexta decima mensis Äpiilis, pontificatus domini Innocentii pape octavi anno secundo. Orig. Ital.Perg. Siegel abgegangen. Auf dem Umschlag: A. Ziremberger, 35 auf dem Bücken: Jo. Guillei'iniiii. — 81 — 107. 1486, Juli 3. Abt Paul und Konvent von Elchingen beurkunden, dass ihr Streit mit Abt Georg und Konvent von horch wegen der Neubruchzehnten an St. Elisabethen Berg an der Berns durch Schiedsrichter 5 (herrn Haynrichen abbte zu Blawbeyrn, herrn Albrechten Gronbach pfarrer zu Schorndorf und zu Altenstatt, herrn Martin Nüttel baid der rechten doctor, herrn Micheln Vischer dechant und pfarrer zu Loren, herrn Niclas Hürnusz pfarrer zu Rot und Sigmund Hessen vorstmaister zu .Schorndorf) gütlich verglichen worden ist: also das 10 mi furohin wir obgenanten Pauls abbt und der convent und alle unser nachkomen die zehenden von und usser den nübruchen an dem vermelten sant Elsbethen perg so ytzo sind und kunftiglich furgenomen werden von dem Thiertobel au bis gen Plyderhusen einnemen und empfahen sollen und mögen, so sollen die obgenanten 15 her Georg abbte und couvente zu Lorch oder an irer stat ir pfarrer so ye in zeyten Walthusen zu versehen hat oder hau wirdet die zehenden von und usser den nubrueben so ob und an dem vermelten sant Elsbethen perg bis an die Remsz gemacht und furgenomen werden, einnemen und empfahen--------und sol das obgenant Thier- 20 tobel zwuschen den obgemelten enden mit sampt den stainen so allda gesetzt werden das undermark sein. Auf andere Zehnten an St. Elisabethen Berg bezieht sich die Abmachung nicht. — Siegler: Die Aussteller. — 1486 mentag nach sant Peters und sant Pauls der hailigen zwelfpotten tag (Juli 3). Orig. Perg. Mit zwei stark beschädigten Siegeln. 108. 1487, dornstag nach dem sontag Letare zu halbervasten (März 29). Johannes Blaicher zu Lorch und Böhmenkirch Pfarrer ist Schied- und Tädingsmann zwischen dem Predigerkloster und Peter Jäger einem Bürger zu Gmünd wegen eines Gartens daselbst. 80 Kopb. des Predigerkl. Gmünd aus dem IG. Jahrh. Bl. 148«. 109. Rom 1487, April 4. Acht Kardinäle (Rogerius Portuensis, Marcus Penestrinus et Johannes Albanensis episcopi, Georgias tituli sanetorum Petri et Marcellini et Dominicus tituli sanete Clementie presbiteri, Franciscus 3 5 Simcli Eustachii, Astamus Maria saneti Viti et Baptista sanete Marie w tmt. Geschiehtsquelleu XU. — 82 — in Dompinca diaconi miseratione divina sancte Romane ecclesie car- dinales) verleihen auf Bitte des Priors von Kloster horch allen wahrhaft bussfertigen und beichtenden Besuchern der St. Ulrichskapelle in Schadberg, die alljährlich am Freitag nach. Himmelfahrt, Montag nach Pfingsten, Maria Himmelfahrt und Empfängnis und 5 am Tag der Weihe der Kapelle a primis vesperis usque ad secundas vesperas kommen und zum.. Bau, Erhaltung und anderen Bedürfnissen derselben Handreichung tun, jeder für jeden dieser Tage einen Ablass von 100 Tagen. — Siegler: Die Aussteller. — Datum Rome in domibus nostiarum solitarum residentiarum, 1487, die quarta mensis 10 Aprilis, pontificatus domini Innocentii pape octavi anno tertio. Oriff. Ital. Perg. Siegel abgegangen. Auf dem Umschlag: A.' Zirera- pergor. Auf dem Hucken undeutlich: Jokes. Reny s. (?). a) Augsburg 1489, April 29. Bischof Friedrich von Augsburg bestätigt diesen Ablass und 15 und fügt selbst für alle Besucher (causa devotionis peregririationis vel orationis) und Wohltäter der Kapelle einen vierzigtägigen Ablass hinzu. — Siegler: Der Aussteller. — Datum Auguste, 1489, tertio kalendas Maii. Orig. Perg. Siegel abgegangen. 20 110. Reliquien der Pfarrkirche in horch 1488. Ad perpetuam rei memoriam. Sciant cuncti Christi fideles, quod anno domini MCCCCLXXX octavo temporibus Innocentii pape octavi et Friderici imperatoris III. renovate sunt scedule reliquiarum in villa Lorch presentibus Johanne Hebenstrit plebano in Lovch, 25 Augustino custode et Wendelino fratribus monasterii sancte Marie in monte Lorch et sunt hee: De crine seu crinibns beate Marie virginis. Item lapis de sepulcr.o domini nostri Jesu Christi. Sanctorum apostolorum Petri et Pauli et sancti Ciriaci. Sancti Bartholomei apostoli. S. Jacobi 30 apostoli. S. Stephani prothomartiris. SS. Martirum Fabiani et Se- bastiani. SS. decem milium martirum. S. Georgii martiris. S. Valen- tini martiris. S. Leonhardi confessoria. S. Marie Magdalene. S. Kathe- rine virginis et martiris. S. Barbare virg. et märt. S. Margarethe virg. et mart. S. Dorothee virg. et mart. S. Agathe virg. et mart. 35 S. Otilie virg. S. Kiinigundis regine. Undecim milium virginum alique reliquie. — 83 — Item in. tymba vulgariter in der guldin schyben, que est in villa Lorch, continentur hee reliquie: De crinibus beate Marie virginis. De vestibus beate Marie virginis. De casugula sancti Petri apostoli. De dalmatica s. Stephani. Dens unus s. Viti martiris. ö SS. Cosrae et Damiani. De corpore s. Ciriaci martiris. S. Nicodemi martiris. Item membrum s. Cecilie virginis et martiris. Item iterum s. Cecilie virginis et martiris. Item adhuc plures reliquie continentur in villa Lorch cum prescriptis reliquiis, quorum nomina ignorantiir. 10 Rotes Buch 8. 39ff- Die goldene Scheibe der Pfarrkirche ist zu unterscheiden von der des Klosters, die eine Stiftung der K. Irene war. Vgl. OA.- Seschr. Wehheim S. 189. 111. Abt, Prior und Konvent von Lorch, die ein zur capit- Uschen Pfründe zins- und lehenbares Haus in Lorch gekauft haben, 15 geben dem Pfarrer Jodohus Ützlin eine Sicherstellung für seine Beeide. 1488, Dezember 8. Wir Georius von gottes verhengnisz apt des closters Lorch sant tienedicten ordens und wir der prior und j| convent gmainlich da selbs bekennen offenbar mit disem brief für uns und unser nach- 20 komen vor aller || menglichen, als wir von Ulrich Reuhlin erkoft haben sein erbgut ain hofrait und hüsz dar uff zu Lorch im dorff || zwischen dem Dirren und dem Wegner gelegen, das ain pfiündgüt Und an des wirdigen capitels zu Augspurg pfründ zu Lorch, die herr Josz diser wile innhat, zinsber und lehen ist und ierlich an 0 «ie benante pfründ achzehen Heller vorzins gilt und ain nennen und das selb hus kain acker noch wisen hat, syen wir in willen das selb gut zu bessern, und etlich wisen oder äcker dar zu verfügen v on unsers gotzhüsz aigentüm, in mainung des wyter zu genieszen, doch der obgenanten pfründ und herr Josen, auch sinen nachkommen ^ an irem zins und lehenschaft on schaden, also das sie alweg von dem vor genanten husz und hofrait den vorzins und Vorgang haben sollen der achzehen Heller und der nennen halb alweg uff Martini jerlich zu empfahen nach vorzins und herrengult reclit. Und als °ft das vorgemelt gut ledig würt, so solle allweg der, den wir uff 8 5 das gemelt gut setzen werden, solch erbgüt von herr Josen und sinen nachkommen mit ainer masz wins bestan, wie dann von alter herkommen und solcher erbgüter zu Lorch gewonhait und recht ist. Dem selben solle dann alweg herr Josz und sin nachkommen das gemelt husz und hofraitin lyhen und kaim andern wie vor stat. — 84 — Aber die wisen oder äcker oder was wir dar zu verfügen werden, die sollen in solcher lehnschaft nit enpfaugen werden, alles unge- varlich. Und desz zu warem urkünd so haben wir unser apty secrct und unsers convents insigel offenbar tun henken an disen brief, der geben ist uff conceptionis Marie, anno domini tusent vier hundert im 5 acht und achtzigisten jar. Orig. Perg. mit dem kleinen Abtei- und dem Konventsiegel. 112. Rom 1488, Dezember 23. Papst Innocenz VIII. beauftragt den Bischof von EHchstätt auf Bitten des Domkapitels von Augsburg mit Wiederaufnahme und 10 Entscheidung des Streits zwischen diesem und dem Kloster horch einerseits und dem Kloster Adelberg andererseits super incolis et inhabitatoribus in Hundsholtz Ober et Under Kerkhnin a) -------- qui capituli et monasterii in Lorch predictornm subditi existunt eorumque ordinatione, nachdem ein Vergleich (iniquum arbitrium seil laudum)') 1& vom Domkapitel nicht angenommen worden ist. — Datum Eome apud sanctum Petrum, 1488, decimo kalendas Januarii, pontificatus nostri anno quinto. Orig. Perg. mit Bleibulle an Hanfschnur. 113. Abt Georg von Lorch schreibt an das Domkapitel zu 20 Augsburg wegen des im Prozess um die Versehung von Hundsholz ergangenen päpstlichen Mandats. Lorch 1489, April 25. Venerabiles egregiique viri. Keverentie ac caritatis effectum. In causa Adelberg rescriptum || uti percipio pro. parte vestra ex parte 25 provisionis subditorum impetratum extitit, cuius j| copiam audivi, et si videatur vobis bonum placeret mihi valde quod executioni deman- daretur || ad statim usque quo aliud rescriptum super proprietate capelle impetratur, quia clamor magnus est et defertur quottidie ad me quod scribere non volo pro presenti, quomodo capella etiam sit 30 obtenta etc. Et si citatio presentaretur domino abbati super bulla vestra tunc subditi vestri et mei animosiores redderentur et quie- tiores. Dominus etiam terre cum ego in bulla non sum contentus non posset nee vos nee me impedire cum dietis amicabilibus, quando a) So! v ) Nach dem folgenden Schreiben scheint dieser Vergleich durch würt- tembergische Bäte zustande gekommen zu sein. — 85 — tunc bulla alia veniret de urbe, cum lis incepta foret super bulla vestra, tunc nulluni posset intervenire impedimentum et citäretur abbas in faciem in Eystett ex parte vestri et niea super capella cum esset ibidem in alia causa super provisione vel mitteretur propria ö citatio quam exequi curarem. Sed de vestra citatione super provisione non habeo me intromittere, ne accusaret nie dominus in Adelberg coram domiuo, quod facerem aliquid contra compromissum. Mitto etiam vobis copiam antiqui rescripti ubi clara fuit narratio facta domino apostolico tarn super provisione quam super capella in finem, ut 10 si procuratores vestri in urbe ad plenum informati non sint quod saltem adlnic informentur, et quod narratio fiat quomodo capella saneti Udal- '"ici in curia monasterii Adelberg filialis sit ad ecclesiam parrochialem 1 Q Lorch Augustensis diocesis, que quidem ecclesia partim venerabili eapitulo Augustensi et partim monasterio Lorch incorporata existat, 15 quam quidem capellam dominus abbas in Adelberg et suus conventus tarn a dieta ecclesia parrocliiali niatrice in Lorch cuius filia sit quam etiam a diocesi Augustensi separare moliantur et de facto usurpent, precludentes tarn nobis quam subditis nostris circa dietam capellam residentibus et Augustensis diocesis aditum ad dietam capellam, ^° oecupando etiam fabricam seu bona dicte capelle etc. in forma ut Sc itis meliori et quod hec informatio si opus sit ad statim dirigatur lr i urbem. Item examinetis bullam vestram an non obsit quod fatale appellationis dudum transiit et quia bulla narrat contradictionem vide- licet quod pro parte vestra ad statim sit contradictum, utrum non 0 8l t necesse habere in bulla specin'catum fatale primum vobis con- cessum. Que omnia reverentiis vestris committo offerens me ad c «iicta caritatis obsequia. Datum Lorch, in die Marci evangeliste, anno domini etc. LXXXVIIII. Georgius abbas monasterii in Lorch. Ortg. Perg. mit briefschliessendem Siegel und Adresse: Venerabilibus ac e gregüs viris dominis decano et capitulo ecelesio Augustensis dominis sibi digne colendis. 114. Lorch 1489. Oktober 30. AM Georg, Prior und Konvent von Lorch ernennen vier Be- v °timächtigte (venerabiles ac egregios viros dominos Cristoferum Mendel vicarium reverendissimi domini episcopi Eystetensis, Philippum " e Waldenvelsi doctorem, Wilhelmum de Rechperg iuniorem canonicos 15 — 86 — Aügustenses et Eystetenses nee uon dominum doctorem Mathiam Künden canonicum Eystetensem) zu ihrer Vertretung vor dem Bischof Wilhelm von Eichstätt als vom Papst beauftragten Richter in dem Streit um den Besitz der St. Ulrichskapelle bei Adelberg (de et super capella saneti Üdalrici prope-------monasterium Adelberg sita et 5 eius possessione ac proprietate, que filialis ad ecclesiam parrochialem in Lorch et Augustensis diocesis existit). — Siegler: Die Aussteller. — Acta sunt hec in monasterio nostro Lorch in loco capitulari, 1489, die penultima mensis Octobris, indictione septima. Orig. Perrj. Siegel abgegangen. i™ a) Lorch 1490, Jan. 4. Dieselben erteilen gleiche Vollmacht ihrem Prior Klemens Aurifabri und dem Notar Johann Baldung von Gmünd. — Siegler: Die Aussteller. — Datum et actum in monasterio nostro, 1490, quarta die mensis Januarii, indictione oetava. Orig. Papier von der Hand des Notars J. Baldung mit 2 aufgedrückten Siegeln. 11». Gütliche Vereinbarung zwischen Domkapitel zu Augsburg und Abt und Konvent von Lorch einerseits und Abt und Konvent von Adelberg andererseits wegen der Versehung von Hundsholz 20 und Ober- und Unterberl.-en. Augsburg 1490, Januar 14. Universis et singulis presentes litteras inspecturis innotescat, quod orta questionis materia inter nos Udalricum de Kechberg de- canum et capitulum ecclesie Augustensis et Georgium abbatein ac || 2& conventum monasterii in Lorch ordinis saneti Benedicti dicte Augustensis diocesis ex una et ßercbtoldum abbatem ac conventum monasterii Adelberg ordinis Premonstratensis Constantiensis diocesis |] ex altera partibus de et super proprietate ac possessione capelle saneti üdalrici in curia prefati monasterii Adelberg sitc volentcs litium 30 declinare anfraetus expcnsarumqne evitare incommoda [| talem inter nos de unanimi omninm nostrum quorum interest consensu feeimus amieabilem transactionem compositionem ac unionem modo et forma sequentibus, presentibus et cooperantibus generosi domini domini Eberhardi comitis de Wirtemberg et Montis Peligarti etc. senioris 3& eonsiliariis per eius dominationem ad hoc deputatis, videlicet vene- rabilibU8 ac egregiis viris domino Ludewico Vergenhans utriusque iuris doctore cancellario dicti domini comitis ac preposito in Stu- garten, domino Petro Hophart ecclesie Montis Peligardi decano ac domino Bernhardo Schöferlin doctoribus. In primisque nos abbas in Adelbcrg ac conventus ibidem novam capellam cum cimiterio in f> dioeesi Augustensi in lionore beate Marie virginis et sanctornm Udal- rici et Conradi in refusionem antique capelle prefate edificare de- beamus in biennio a dato presentium sine dampno et preiudicio uostrorum decani et capituli Augustensis et abbatis et conventus in Lovcb, que quidem capella inantea debeat esse tilialis ad ecclesiam 10 matvicem in Lorcb, ita tarnen 'oprietate ac possessione capelle sancti Udalrici, que olim extra — 90 — existebat nunc vero intra septa monasterii Adelberg existit situata dicte Augustensis dioeesis, nee non provisione populi villarum Hunz- Bolz Ober et Uuder Berckach et earum oceasione plnres in et extra iudicium habite fnerint discordie lites cause et controversie quas ipsi ut laboribus et expensis parcerent penitus suffocare et extingueve 5- volentes intcr se hinc inde super discordiis litibus causis et diffe- rentiis de unanimi eorum consensu et voluntatc amicabiliter concor- daverint transactionem compositionem et unionem fecerint iuxtatenorem presentium annexarum litteraruui nobis exhibitarum, et ut concordie transactioni compositioni buiusmodi pro ipsarum subsistentia firmiori 1» decretum interponere et illas auetoritate nostra ordinaria confirmare dignaremur nobis bumiliter fuit supplicatum. Unde nos Heinrieus de Liecbtenaw vicarius supradictus ad ea que pacem effieiunt et litium anifractus amputant favorabiliter intendentes supplicationibns buiusmodi favorabiliter inclinati prefatas concordiam transactionem 1 & et compositionem sub modificationc infra scripta ratas et gratas babentes illas auetoritate nostra ordinaria duximus approbandas et confirmandas ac approbamus et eonfinnamus atque decretum nostrum inteiponimusrobur firmum otfirmitatem canonicam decenientes babituras ac volentes eas per partes predietas et eorum successores perpetuis futuris 2l> temporibus inviolabiliter observari. Nolumus tarnen pvo.utn.on possumus iuribus episcopalibus prefati domini nostri episcopi Augustensis et suc- cessorum suoium per presentes in aliquo derogare quin ymmo iura buiusmodi in omnibus et per oinnia volumus eis illesa permanere statuentes quod dicti dominus abbas et conventus in Adelberg par- 25 rochianos villarum Hunsholz Ober et Under Berkacb amodo ad instar vicariorum perpetuorum dictorum doininorum capituli ecclesie Augustensis et abbatis et conventus in Lorch rectorum ecclesie ibidem providere debeant iuxta mentem litterarum presentibus annexarum iuribus tarnen episcopalibus in premissis ut prefertur semper salvis. 3° In quorum omnium et singulorum fidem et testiinonium premissorum presentes litteras exinde fieri sigillique prefati domini nostri episcopi Augustensis quo in nostro utimur officio iussimus et feeimus appen- sione communiri. Datum Auguste, anno domini millesimo quadringentesimo nona- & gesimo, XV. kalendas Februarii. Or'uj. Perrj. Transfix an der vorhergehenden Urkunde. b) Zur Entstehungsgeschichte dieses Vertrags ist ein Aktenstück von Interesse, das die Bedingungen der beiden Parteien eiü- — 91 — hält und in manchen Punkten Angaben bietet, die im Vertrag nicht aufgenommen sind. I. Sequitur medium quod domini de Adelberg hie existentes ac- ceptare volunt. 5 Item quod prelatus in Adelberg populum in Hunsholz Ober et Under Berkhain ad curam assumeret et provideret inantea de con- sensu domini Augustensis et quod fundaret [propriis expensis] a) no- vam capellam in [fundum] b) diocesi Augustensi in bonore beate Virginia Marie et saneti Udalrici 0 ' in refusionem antique capelle in 10 curia Adelberg site sie quod antiqua eapella inantea maueret in ipsius prelati in Adelberg potestate, reservato tarnen iure episcoporum Augustensis et Constantiensis ad dietam capellam, et quod prelatus provisionem et saeramentorum administrationem faceret in nova eapella et non in antiqua, eo quod ingressum rusticorum et mulierum 15 mdicat sibi et monasterio perniciosum esse. Item quod plebani in Lorch non haberent se ammodo intro- mitteve de cura populi prefati sicuti etiam ab antiquo nihil intro* miserunt nisi quod tempore quadragesimali confessionem primam audierunt. : 20 Item quod maiores deeime speetarent sicuti ab antiquo ad venerabile capitulum Augustense et ad dominos de Lorch, siiniliter ; id plebanum dictum Hebenstrit et edituum in Lorch de villa Berkach. Item quod prelato in Adelberg fieret additio in XX libris Perpetui census de eapella in Berkach cuius capelle f'abrica spectat 25 ad dominos de Lorch dumtaxat, que quidem eapella habet XXX 'ibras perpetui census, et quod domini de Lorch propter bonam pacem consentirent in illam additionem, sie tarnen quod prelatus in Adelberg per ebdomadam unam vel duas missas in eadem eapella Berkach celebrari faceret in refusionem illius additionis. °0 Item subditi dicte capelle etc. speetarent ad curam domini in Adel b erg. Item prelatus in Adelberg levaret omnes oblationes. Item quod prelatus in Adelberg levaret minores deeimas a subditis dietarum villarum, que exiles sunt, salvis maioribus deeimis ^ 5 pro dominis de capitulo Augustensi et in Lorch etc. a) Die Worte in [ J sind in der Vorlage gestrichen. Hierher gehört die Randbemerkung von (inderer Hand: sine preiudicio et damno dominoruui du capitulo et Lorch. 1)) In der Vortage gestrichen. c) Am Sande von anderer Sand: et saneti Conradi. — 92 — Item quod prelatus in Adelbcrg levaret mortuaria et omnes oblationes isto tarnen admisso quod tempore vite plebanorum moder- noruni in Lorch mortuaria et minores decime similiter oblationes medie quatuor festivitatum cederent plebanis in Lorch, sed eis dc- cedentibns a) totum cederet prelato in Adelberg propter curam suppor- 5 tandam. Item quod subditi diclarum villarum non baberent sepulturam tempore pestis in cimiterio antique capelle sed alias ex devotione alio tempore possent ibidem cligere sepulturam, et causa devotionis capellam visitare antiquam, sed divinorum celebratio in nova capella 10 inantea fieri deberet. Item plebani moderni in Lorch, quamdiu in humanis existunt, deberent dare prelato in Adelberg duas libras Hallensium et octo pullos iuxta antiquum laudum. Illam viam domini de Adelberg amplecli volunt ut prefertur. b) 15 II. [ltem c) ad primum articuluni petunt addi, d) quod antiqua capella maneat filialis ad Lorch salvoque iure dominorum capituli Augustensis et dominorum de Lorch]. Et quod subditis omnino non precludatur aditus ad dietam capellam antiquam, e) sed provisionem in nova 20 capella admittimus. Item quod nova capella per prelatum in Adelberg construenda sit filialis ad Lorch una cum fabrica in perpetuum. f) Item quod novalia que deineeps fierent et formarentur, cederent dominis de capitulo Augustensi et Lorcb. 25 Item quod minores decime, similiter mortuaria et oblationes quatuor festivitatum medio cederent plebanis in Lorcb sicut de iure antiquo in Signum quod tarn capella nova quam subditi pertinerent ad Lorch et ad diocesim Augustensem. Item quia custos in Adelberg in antiqua provisionem quam 8) 30 fecerat populo non levavit oblationes in capella Berkach, sed omnes a) Ebenso: vel cedentibus. 1)) Nach diesem ist als weiterer Punkt von der zweiten Hund nachgetragen: Vacamus bene- fieiis iu Lorch. Minores decime et mortuaria sneetant ad Adelberg. c) Im folgenden dieselbe Hand wie vorher. Die Zusätze und Randbemerkungen von dritter Hand. Was in f j steht ist gestrichen. d) Am Hand: domini de capitulo. e) Zusatz: dolo et fraude seclusis, f) Am Hand: admittimus. g) Sic! — 93 — alias oblationes, quod saltem oblationes in dicta capella Berkach manerent plebano in Lorch dicto Hebenstrit et suis successoribus. Item pvocuratoribus in Lorch videtur satis grave si XX libre de capella eorum in Berkach cedere debeant prelato in Adelberg, 5 sed de mente ipsorum foret, quod tantum decem libre de l'abrica capelle in Berkach et quinque vcl VII libre reciperentur de fabrica antique capelle sancti Udalrici, que habet XVII libras perpetui census, Oti cancellarius l ) heri publice asseruit. Item quod census peccunie et pecora ac alia bona que ad 10 fabricam antique capelle pertinent pro medietate assignentur nove capelle ut luminaria coram sacramento et alia ornamenta exinde comparari et conservari possint, cum liuiusmodi bona antique capelle proveniant de elemosinis subditorum, qui ibidem ultra hominum memoriam provisi sunt, quia alias nova capella nicbil haberet. 15 Item quod venerabile capitulum Augustense et domini de Lorcb habeant fabricam nove capelle procuratoresque instituere et desti- tuere, qui rationem facere debeant coram ipsis. Item quod prelatus in Adelberg si presens concordia ad ef- fcctum deducetur, ad statim reassumat populum in curam suam et 20 eos in antiqua capella sancti Udalrici providere debeat quousque novam capellam erigat et non provideat eos in capella Berkach que distat a monasterio Adelberg quasi per medium miliare, quia subditi de Hunsliolz nolunt illuc ire. Nam si inciperet eos providere in Berkacb, ])osset structura nove capelle ad longum diiierri 25 et sie populus esset in errore uti prius, quia maior multitudo populi est in Huntzholz circa Adelberg, qui non visitant capellam in Berkach nee visitare volunt. Gleichzeitige Aufzeichnung auf Papier. 30 116. Augsburg 1490, Januar 18. Heinricus de Liechtenaw utriusque iuris doctor canonicus reve- r endique in Christo patris et domini domini Friderici dei et apostolice sedis gratia episcopi Augustensis in spiritualibus vicarius generalis e >~laubt dem Abt Berthold und Konvent von Adelberg Konstanzer -Diözese in Hundshols eine Kapelle zu bauen (ad laudem et honorem ;i 0 'nnipotentis dei gloriose virginis Marie genitricis eius et sanetorum l ) Vergenhans. ,?. 0. S. S6. — 94 — Udalrici et Conradi confessorum prope vel circa villam Iluntzholtz Augustensis diocesis unam capellam una cum oimiterio construere et engere). — Siegle)-: Der Aussteller. — Datum Auguste, 1490, XV. kalendas Februarii. Oriff. Perg. mit anhangendem Siegel. 117. Der Generalvihtr von Augsburg entscheidet auf die Klage des Abts Georg und des Konvents von Lorch, dass der Kaplan von Gebenweiler zur Residenz verpflichtet sei. Augsburg 1491, Januar 26. Vicarius rcverendi in Christo patris et domini domini Friderici 10 dei et apostolice sedis gratia episcopi Augustensis in spiritualibus generalis recognosciinus et notum facimus |[ universis et singulis pre- sentium inspectoribus, quod dum pridem quoddam monitorium penale pro parte venerabilium et religiosorum virorum dominorum Georgii abbatis et conven|jtus monasterii in Lorch ordinis sancti ßenedicti 15 Augustensis diocesis contra Georgium Egkhart capellanum in Geben- wiler ') eiusdem diocesis pro facienda in eadem capellania seu || beneficio residentia personali, quod si per hoc se gravatum sentiret quodam ter- mino ad hoc statuto teneretur ad dicendum et causas si quas haberet ratio- nabiles alegandum cur ad id non teneretur, in forma solita et consueta 20 decreverimus et emanari fecerimus, in quo convenit in iudicio coram nobis prefatus Georgius Egkliart reus et in presentia venerabilis et egregii in decretis licentiati magistri Johannis a Lantsee curie Augustensis causarum et prefatorum dominorum abbatis et conventus monasterii in Lorch sindici et procuratoris de cuius procurationis 25 mandato in actis cause huiusmodi legitimis constat documentis quas- dam causas cur ad residentiam personalem non teneretur facto realiter et in scriptis obtulit inter cetera eft'ectualiter deducendo, quod ipse ad presentationem factam per generosum et nobilem dominum Albertum in Limperg tanquam patronum beneficii sui predicti per 30 loci ordinarium fuerit investitus et institutus ac vigore presentationis et institutionis huiusmodi possessionem eiusdem beneficii adeptus. Quod quidem beneficium ad providendum cuidam honcsto presbitero ') 1508 ist Inhaber der Pfründe Konr. Hurlibaus, genannt in einem Vergleich wegen Besteuerung der Güter der Kapelle in Vordersteinenberg, Hundsberg, Wahlenheim und Unterrot. Lagerbuch des Klosters Lorch von 1576 Bl. 393ff. — 95 — locaverit de consensu et scientia patroni BÜpi'adicti et aliorum quorum interest. Preterea ipse se offerat ad voluntatem patroni sui et quorum interest de et super personali resideritia in beneficio suo facienda salva tarnen promissione facta per [ipsum] prius ipsi presbitero loca- 1 5 tario, petendo idcirco inter cetera ipsum de presenti ad personalem residentiam minime coinpelli. Ex adverso vero magister Johannes a Lantsee sindicus sive procurator predictus nomine quo supra pro- curatorio termino quodam ad hoc sibi per nos statuto quosdam arti- culos exceptivos in vim libelli sive summarie petitionis in presentia 10 spectabilis et egregii in decretis licentiati nragistri Johannis Bayr curie Augustensis causarum et prefati rei procuratoris de cuius pro- curationis mandato in actis cause huiusinodi similiter constat terminum replicandi sibi prefigi petentis et obtinentis facto realiter et in scriptis produxit in hunc modum: 15 Protestatur sindicus seu procurator et eo nomine sindicatus seu procuratorio venerabilium atque religiosorum dominorum abbatis et conventus monasterii in Lorch ordinis sancti Benedicti Augustensis diocesis, quod si que sint aut contineantur in quibusdam pretensis articulis pro parte donvini Georgii capellani in Gebenweyler coram 20 vobis venerabili patre domino vicario Augustensi oblatis et exhibitis que pro se faciunt facere possunt aut videntur quod ea ut sie non impugnat se[d] pro se reeipit aeeeptat et admittit. Extunc animo et intentione excipiendi dicit quod huiusmodi pretensi articuli sunt confusi obscuri falsi contrarii impertinentes impossibiles de iure non 25 concludentes neque adversam partem aliqnatenus relevantes. Spe- cialins excipiendo dicit sindicus quo supra nomine quod licet ad- versarius per quoddam mandatum peuale a vestra paternitate emanatum sub pena privationis beneficii ad residendum personaliter in eodem beneficio infra certum tempus inibi expressum vel ad ^0 dicendum causas rationabiles si quas habeat quare id facere non teneatur requisitus fuerit ])rout ex tenore mandati et eius executione apparebit et quamvis idem adversarius nonnullos articulos pretensos produxerit ad finem et effectum excusandi suam absentiam offerendo etiam se ad residentiam faciendarn personalem, veritas tarnen existit 35 preter id et absque eo quod ipse adversarius aliquas legitimas de- duxerit et allegaverit causas quare in memorato beneficio residere non teneatur. Per contenta namque in pretensis articulis ipse adversarius minime excusatur neque etiam satisfacere curavit adversarius oblegioni sue de residentia personali facienda, quoniam ipse a 40 tempore oblationis sue hactenus in beneficio personaliter residere — -Uli — minime curavit. Quare predictus dominus Georgias tamquam teme- rarins contraventor vestri mandati penam eiusdem incidit ad quam debebit ex pretactis causis incidisse declarari. Ostendendo quoque iustam ymmo necessariam dominorum abbatis et conventus predic- torum impulsionem ac ipsorum interesse sindicus quo supra nomine & offert ac exhibet positiones et articulos infra scriptos petens ad- versam partem ad respondendum singulariter singulis medio buo iuramento compelli offerendo se ad negatorum probationem necessariam dumtaxat citra tarnen onus superflue probationis de quo pro- tcstatur expresse: 1° In primis itaque ponit atque dieit, quod infra limites diocesis Augustensis situatur et constituitur ecclesia parrochialis in Weltzen ut sie communiter vocata. Item dicil quod eadem ecclesia cum fructibus redditibus decirais et proventibus fuit et est incorporata predicto monasterio Lorcb. Item dicit quod prope villam Weltzen 15 situatur villula Gebenweiler appellata. Item ponit atque dicit, quod quamvis villula predieta Gebenweiler spectet ad parrochiam Lorcb propter tarnen distantiam magni miliaris predicte villule ad Lorcb plebanus in Weltzen curam incolarum eiusdem villule Gebenweiler gerit de consuetudine prescripta audiuntque divina in ecclesia Weltzen 20 et sacramentis ecclesiasticis in eadem providentur. Item dicit quod mentionata ecclesia Weltzen populosa multas quasi viginti villulas vnlgariter weiler sub se habens. a) Insuper-----quod in dicte ecclesie Weltzen favorem et subsidium in divino eultu ut plebanus ibidem anirnarum curam levius exercere possit et in divino officio admini- 25 stratorem [habeat, fundatum est quoddam beneficium ecclesiasticum in ecclesia beate Marie in villula Gebenweiler antedieta, ita tarnen et tnliter quod capellanus pro temporibus vite sue in villa Weltzen ibidem personalem faciat residentiam ipsique capelle prefate in divinorum celebratione prout tenetur de iure deserviat, prout in 30 litteris dotationis et confirmationis liee et alia latius continentur. Item dieit similiter in mentionatis litteris fundationis et confirnui- tionis contineri quod ipse capellanus pro tempore existens non debeat se de alio beneficio sine consensu collatoris intromittere. Item dicit in eisdem fundatione et confirmatione similiter adiectum esse, 35 quod idem capellanus notabilibus festis quibus etiam laici interesse tenentur plebano ecclesie parrochialis Weltzen in divinis ofiiciis amminiculari missas tenendo cantando legendo fidelem assistentiam faciendo ac bis in ebdomada divina in prefata capella celebrare et ;i; So.' — 97 — unam missam in ecclesia Weltzen in altari aliquo vacante ac sacra- menta parrochianis in nativitate ministrare debeat et teneatur. Item dicit quod adversarius sepius amice requisitus fuerit ad faciendum residentiam personalem, id tarnen facere recusavit ymmo ad requi- 5 sitionem penalem virtute vestri mandati apud acta producti factam residentiam facere non curavit. Item dicit quod fuit et est preter id et absque eo quod adversarius habuit licentiam absentie a domino abbate in Lorch nee a procuratoribus sanetorum in Gebenweiler et communitate eiusdem ville fundatoribus sed verum est quod contra 10 totius communitatis in Gebenweiler et Weltzen et preter consensum dominorum de Lorcb absens est. Item dicit quod dictus dominus abbas in Lorch et generosus dominus Albertus hereditario iure sacri Romani imperü pincerna alternatis vieibus vacationum temporibus clericum ad huiusmodi beneficium investiendum loci ordinario pre- lr > sentare habent. Deinde dicit quod est preter id et absque eo quod adversarius providerit capellaniam per sc vel per alium ydoneum clericum iuxta litterarum dotationis et confirmationis continentiarn prout partim superius claruit et ex sequentibus apparebit. Premissa ostendendo dicit sindicus quo supra nomine quod a septem vel octo 20 annig hoc est a primeva ipsius beneficii institutione seu confirmatione adversarius non resedit sed fecit per aliquot tempora beneficium pretactum per plebanum quondam in Kurnperg Herbipolensis dio- cesis provideri. Item dicit quod predictus plebanus aliquando in octo vel quatuordeeim diebus vix semel celebravit in capella Geben- !) Weiler et in Weltzen nichil fecit nee facere potuit ex eo quod per spatium quasi magni miliaris distat Kurnperg a Weltzen, eo etiam attento quia per se habuit regere populum suum in Kurnperg. Item dicit quod hiis non obstantibus adversarius nichilominus levavit proventus et redditus dicti beneficii usque hodie. Item dicit quod °0 predictus adversarius deinde commisit dietam capellam providendam plebano in Frickenhofcn Augustensis diocesis qui habuit magnum miliare a Frickenhofen usque ad Gebenweyler nee satisfacere potuit fundationi huius beneficii tum propter distantiam tum quia provisioni s ue ecclesie alligatus fuit. Item dicit quod predictus dominus Georgius 5 l'ostea locavit mentionatam capellaniam domino Udalrico Manschreck de Schorndorf qui ad parvum tempus resedit in Weltzen provisionein debitam minime faciendo et clam de noetc recessit. Item dicit quod postea prenominatus dominus Georgius constituit quendam sacerdotem de Geyslingen qui similiter insalutato hospite recessit. Item dicit *° quod predicti sacerdotes taliter qualiter se de provisione pretacti Württ. Gescliichtsquellen XU. 7 — 98 — beneficii ingesserunt absque commissiono ordinarii loci. Item quod propter nonobservantiam contentorum in mentionatis litteris funda- tionis et confirmationis incole seu subditi villarum Wcltzen et Gebon- weiler pluriraum querulati sunt domino abbati in Lorch et eins auxi- linm implorarunt, unde coguntur propterea etiam in laudem dei domini 5 abbas et conventus contra adversarinm causam prosequi. Item dicit quod de premissis est publica vox atque fama. Quare petit pro- nuntiari decerni atque declarari predictum dominum Georgium adversarinm ex pretactis causis penam in speeificato mandato contentam ineidisse ipsumque fuisse et esse privandum atque privari. In eventum 10 et casum in quos pena huiusmodi locum non haberet, quod non ereditur neqne speratur, extunc petit pronuntiari atque decerni pre- nominatum adversarium ad residentiam personalem faciendam aliaque onera beneficii supportanda seeundum et iuxta continentiam et tenorem litterarum fundationis et confirmationis predietarum fuisse et esse 15 obligatum ipsumque ad ea explenda iuris remediis fuisse et esse compellendum atque compclli oppositionem quoque molestationem et impedimenta fuisse et esse iniquas iniustas temerarias iniqua iniusta temeraria de facto presumptas et presumpta eaque sibi minimc lieuisse aut licere ac eidem perpetuum silentium imponendum atque 20 imponi. Hec petit coniunetim et divisim omnibus melioribus modis via iure ordine quibus melius et efficacius valent ac valere possunt vestrum officium humiliter implorando ac iustitie complcmentum mini- strando una cum expensis litis de fiendis protestando salvo iure ad- dendi etc. et protestatur alias ut est iuris atque moris etc. 25 In quo quidem termino per supradictum magistrum Johannen) Bayr procuratorem coram nobis iudicialiter comparentem contra articulos exceptivos predictos generaliter verbo dumtaxat replicato, deinde lite per dictos procuratores binc inde contestata nee non matcriis supradictis per eos verbo repetitis et in vim positionum et 30 articulorum respective reproduetis ac contra altcrutrius huiusmodi positiones et articulos per ipsos excepto et eidem singulariter singulis respective responso, nos tunc positiones et articulos huiusmodi ad ipsorum procuratorum liinc inde instantiam ad probandum adinisimus nonnullis testibus fidedignis coram certo ex nostris ad hoc deputato 35 commissario pro parte prefatorum dominorum abbatis et conventus in Lorch produetis reeeptis admissis et iuratis ipsorum depositionibus in scriptis redactis nobis transmissis et iudicialiter exhibitis nee non quodam transsumpto litterarum fundationis et confirmationis snpra- dicti beneficii in Gebenvveiler similiter produeto et contra producta 40 — 99 — huiusmodi ex adverso generaliter excepto nos huiusmodi in causa servatis rite servandis usque ad sententiam inclusive processimus, quam demum visis primitus per nos et diligenter inspectis omnibus et singulis actis actitatis litteris scriptum iuribus et muuimeutis in 5 huiusmodi causa habitis et productis ipsisque cum diligentia et matnritate debite recensitis de iuris peritorum consilio et assensu quibus de huiusmodi cause meritis fecimus relationem plenariam et fidelem in supradictorum procuratorum presentia tulimus et promul- gavimus talismodi sub tenore: 10 In nomine amen. a) Visis actis diligenter de iurisperitorum consilio et assensu bac nostra diffinitiva sententia decernimus pro- nuntiamus et declaramus ipsum reum compellendum prout compel- Hmus ad personalem residentiam in villa Weltzen ut beneficio in Gebenweilcr deserviat et onera ipsius beneficii subeat quamdiu bene- 15 ficiatur in eo iuxta tenorem litterarum fundationis et confirmationis de quibus in actis, ipsum etiam reum in expeusis presentia litis coram nobis factis condemnamus quarura taxam nobis reservamus hiis scriptis. Lecta lata et in scriptis promulgata est bec sententia diffini- 20 tiva Auguste loco consistoriali solito nobis inibi mane hora primarum et audientie causarum consueta ad iura reddendum et causas audien- üum pro tribunali sedentibus, sub anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo nonagesimo primo, septimo kalendas Februarii, sub sigillo prefati domini nostri episcopi Augustensis quo nos utimur in ^ officio in fidern premissorum presentibus appenso. Johannes Fischer notarius subscripsit. Orig, Perg, mit Siegelrest. 118. horch 1493, April 9. Vor einem Notar stellt der Pfarrer Jodokus IJtzlin von Lorch im Pfarrhaus daselbst (anno 1493, die nona mensis Aprilis — — in villa Lorch — — in domo parrochiali domini Andree Navver plebani ibidem in stuba maiori) eine Vollmacht auf drei Prokuratoren (magistrum Johaunem a Lantsee, magistrum Jobannem Baier et magistrum Silvestrum Scblicber in decretis licentiatos causa- 8 5 rumque curie Augustensis procuratores) aus, vermöge deren sie vor dem Domkapitel in seinem Namen den Verzicht auf seine Pfründe aussprechen sollen (predictam perpetuam vicariam ecclesie parrocbialis beate Marie in Lorch cum omnibus et singulis iuribus reditibus cen- a) So/ — 100 - sibus proventibus ac pertinentiis suis in manibus collatorum videlicct venerabilium dominorum decani et capituli ecclesie kathedralis Augu- stensis seu cuiuscunqne ad boc potestatcm liabentis simpliciter resig- n&ndum et dimittendwm usw.). Acta sunt hec anno indictione" pontificatu die mense hora et 5 loco quibus supra presentibns ibidem honorabilibns viris domino Andrea Nawer, domino Nicoiao Hurnusz, domino Petro Aicliman j)lcbanis in Lorcb clericis Augustensis dioccsis et Leonardo Widman Cursore testibus fidedignis ad premissa in testimonium evidens vocatis et rogatis. 10 Notariatsinstrument mit Signet und Unterschrift des Notars Joh. Baidang von Gmünd, der die Urkunde geschrieben hat. a) Gmünd 1508, April 1. Dieselbe Vollmacht stellt Georg Bysser artium magister vicarius perpetuus ecclesie parrocliialis in Lorcb auf Johann Jordan, 15 Domherrn zu Augsburg, Magister Silvester Schlicher und, Magister Eberhard Engelmaier in decretis licentiatos causarumque curie Augustensis procuratorcs ans. Hinzugefügt ist der Auftrag um ein Jahrgeld für den Verzichtenden zu bitten (supplicandum qnod micbi constituenti ad sustentationem vite et infirmitatis mce senissinie que- 20 dam licita reservetur pensio de fructibus rcdditibus et proventibus memorate perpctue vicarie divine pietatis intnitu). — Zeugen: magister Petrus Stürm capellanus hospitalis in Gmünd et dominus Sebastianus Dietel vicarius perpetuus ecclesie parrocliialis in Lorcb. — Actum in opido Gmünd, 1508, prima die mensis Aprilis. 26 Orig. Perg. Unterschrift und Siegel des Notars Joh. Baidung. 119. 1493, Oktober.') Bischof Johann von Adramytteum Suffragctn des Bischofs Friedrich von Augsburg weiht die Kapelle in Hundsholz (ecelesiam filialem ad Lorch in villa Hunszholtz prope monastcrium Adelbcrg 30 in honore saneti Udalrici episcopi etc. cum eimiterio et altaribus a venerabili domino Bercbtoldo abbate in Adelberg construetam). Botes Buch S. 102. ') Die abgekürzte Notiz verweist auf die in der Vorlage vorhergehende Urkunde über Weihe eines Allars in der Klosterkirche am 4. Oktober 1493, und sagt, dass die Weihe in Hundshole einige Tage später stattgefunden halte. - 101 — 120. 1497, am aftermcntag nach sant Erasimus des hailigen bischofs tag (Juni 6), ist Nikolaus Hurnuss Pfarrer zu Lorch mit Konrad Ragen Keller und Verweser des Vogtamts Göppingen als einem Gemeinmann von selten des Herzogs Eberhard von Wiirttem- 5 oerg und dem Pfarrer Andreas Krumpbain von Leiuzell Schiedsrichter zwischen Kloster Lorch und Rudolf von Westerstetten zum Altenberg in Streitigkeiten wegen Untermark, Viehtrieb, Vischcnzen '<• a. an der Lein bei Täferrot. Orig. Pera. mit 'ä Siegeln; das zweite das des Pfarrers Humuss un- lU kenntlich beschädigt. 121. U97, Juli 5. Bischof Johann von Adramytteum, in pontificalibus suffraganeus et vicarius generalis des Bischofs Friedrich von Augsburg weiht die Kapelle in Grossdeinbach (eapellain in Grossenthünbüch et altare in 15 ea in lionore beatissime Marie virginis saneti Bernhardi abbatis et sanete Katherinc virginis et martiris et in co continentur reliquie saneti Ciriaci martiris et aliorum. Dcdicatio eins debet annuatim celebrari dominica proxima post festum apostolorum Pctri et Pauli) und verleiht denen, die sie a priniis vesperis usque ad seeundas an 2 U den Tagen der Jungfrau Maria und der Heiligen Bernhard und Katharina sowie am Jahrtag der Weilte besuchen, einen Ablass von 40 Tagen. — Aeta sunt hec sub reverendo in Christo patre domino Georio abbate in Lorch, Nicoiao Hurnusz, Andrea Nawer plebanis in Lorch. Nam prefata capella tilialis est ad parochiam ecclesie in 25 villa Lorch. Item in die cappellcn ist geben von Lorch dem clöster in ainer büchsen oder sehyben ain gewicht agnus dei. Item ain hertzlin durchstochen mit dem speer Christi zu Nürenberg. Item ain Veroniken bildin und ain figurlin Grcgorii des bapstz mit den wafen a ° Christi anno domini 1499. Rotes Buch &'. 74. 122. 1409, Okiober 11. Bischof Johann von Adramytteum in pontificalibus suffraganeus et vicarius generalis des Bischofs Friedrich von Augsburg weiht die 35 Kapelle in Birenbach in honore beate et gloriose semperque virginis watris dei Marie. — 102 — Summum altarc in honore sancti Bartholomei apostoli sancti Laurentii martiris sancti Wendalini confessoris. Altäre aliud in honore sancte Marie virginis sancte Katharine virginis sancte Barbare virginis. Altare tertium in honore sancti Viti sancti Sebastiani sancti Wolfgangi confessoris. 5 Dedicatio liuius capelle celebratur annualiter dominica proxima post Viti et hec capella est filialis ad parrochiam, Lorch et ad pre- bendam Nicolai Hurnusz sicut etiam capella filialis in Weschenbüren pertinet ab antiquo et in eternum. Botes Buch S. 159. 1° 123. 1500, März 21. Durch Jakob Schönleben Amtmann zu Alfdorf als Tädings- mann mit Paul Gödelin Schultheiss zu Lorch und Ulrich Wurm von Reitprechts als zugegebenen Spruchleuten ivird der Streit zwischen den Hintersassen des Klosters und denen des Pfarrers Andreas lö Naiver von Lorch in llangendeinbach entschieden und verglichen in der Weise, dass die Bauertl der Reihe nach und in bestimmter Reihenfolge, jeder zwei Tage lang, das Recht haben sollen, das Wasser, so von den güssen oder wilden wassern die staig und vom Wolfgarten usz den gemainen veldern herabkompt, auf ihre Wiesen zu 20 leiten. Ist die Reihe um, so soll wieder vornen angefangen werden. Und ob überflüssig güssen oder wilde wasser kunftiglichen kernen, so sollend die gemainen gepurschaft zu Hangenthainbüch dem, so derselben zyt das wasser zustund, nit tringcn noch nöten allain das wasser uff im zu behalten, sonder wann und so oft er in semlicher 25 not sie erforderet und bitt, alsdann sollend sie geraainlich alle ir graben und Wässerung uff thün und dhainer dem andern schaden widerfaren lassen, es sey in gassen oder an welchen enden es wöll. Item der weg halb ist- gemacht, das die Schuntter baid und besitzer irer guter nun furo hin wie vor zu und von den ackern so 30 hinder herr Endrissen pfriind gilt under der halden ligende zum tüngen und zu den fruchten oben durch der pfründ garten und sunst nit macht haben zu farn und wan sie sollicher für, allain wagen oder karren und nit mit pflügen, nottürftig sind, so mügent sie vornen und hinden die lucken wagenweiti uff thün und im rechten tungent 35 oder dar vor zu rechter zyt wol tüngen und ir körn und habern dar über füren und zu yeder zyt die lucken wol vermachen, damit — 103 - dem gut nit verrer schad widerfare. Und ob gras zu den selben zyten da selbs im garten erwüchse oder stünde das sollend sie wagenweite selbs abnieen oder dem besitzer des gütz sagen das er mewe und im das zu sinem nutz ligen lassen. Doch sollend sie 5 und ir nachkommen ouch dem Waldenmaier und sinen nachkommen uff dem gut die gassen und weg usz und in sinen hof ze brauchen helfen wesenlichen behalten. Ob sie aber erbis linszen hirsch krut flachs oder ander garteugeret uff disen ackern pawten, mit dem und mit iren pflügen zu ainer yeden eret sollend sie kain wandel 10 noch für über das obgenant gut an dem end zu dhainer zyt haben, sonder ander weg dar zu und da von suchen und brauchen. Durch Jörg Schunters Garten vorn im Weiler geht kein Weg, die Nachbarn haben den gemeinen Weg hinter dem Haus die gemeine Gasse hinauf zu gebrauchen. Übertreter dieser von der Bauerschaft mit 15 handgebender Treue angenommenen Ordnung haben ihrem Grundherrn eine Scheibe Salz oder einen Gulden dafür als Strafe zu geben. — Geben am samstag nach dem sontag Reminiscere anno 1500. Absehr. des Br. Augustin im Untergang- und Vcrtragsbucli des Klosters 20 Lorch Ul. 35. produxit presentem libellum in presentia magistri Simonis Grimm procuratoris rci asserti obtinentis 10 copiam et terminum excipiendi ad leriam sextam post Galli.----------- IX. kalendas Novembris comparentibus sponte procuratoribus partium magister Simon excepit generaliter verbo, b) statuto termino interloquendi feria quarta post Martini. Orig. Pap. "Eine weitere Bemerkung, die wohl nicht Inhaltsangabe des 15 Eegistrators, sondern Notiz des Gerichts ist: Item alle seine hintersilsz der guter habent nie anders gewiszt noch erhört, dann das nieinen über sy ze pieteu lutb dann ain besitzer der pfrÖnd. 12S. 1505. Item anniversarium domini Nicolai Ilurrnus plebani in Lorch pareutum amicorum et beneiactorum peragitur cum 20 vigiliis et 4 missis semper aliquo competenti die immediate post dominicam Letare et distribuunt procuratores uni presbitero B sol., edituo unum sol. et cantanti pro clioro unum solidum. Actum 1505. Ahschr. des dir. Augustin ex missali in villa Lorch ubi sparsim i'ucnint scripta anniversaria, Quartheß Bl. 110. 25 129. 1506, März 31. Units Seltzer zu Kleindeinbach bestätigt mit all seinen Brüdern und Schwestern die Stiftung ihrer Kitern Endris Seytzer und Magdalene seiner Hausfrau, die Unser Lieben Frauen Pfarrkirchen in Lorch eine Wiese genannt der Rautenbach in Grossdeinbach ge- ;jo schenkt haben zu einer Jahrzeit für sich und ihre Vorfahren auf Montag oder Dienstag nach Lätare mit gesungner vigily und selc ampt mit andern gesproebenn messen zu began. — Siegler: Abt Georg von Lorch. — 1506, dinstag nach dem sontag Judica. Orig. Berg, mit anhangendem Siegel. a) Am Sand: orravi, nou constat do maudato. b) Vorlage: vo. — 109 — ISO. Vor einem öffentlichen Notar bekennt der Kleriker Ulrich Bmvr für seine Ansprüche auf eine Pfarrstelle in horch durch das Kloster auf eine andere Pfründe verwiesen zu sein. 1500, Juni 10. 5 In nomine domini. Amen. Anno a nativitate einsdem mille- simo quingcntesimo sexto, || indictione nona, die vero Mercurii decima Mensis Junii, pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini |j Julii divina Providentia pape secundi anno tertio in roei notarü publici testiumque infrascriptorum ad hoc specialiter || 10 vocatorum et rogatorum presentia personaliter constitutus honorabilis vir Udalricns Bawr clericus Augustensis diocesis principalis exponens s e ratione ecclesie parrochialis in Lorch quam venerabilis vir magister Thomas Kellin presbiter possidet a) per medium cgregiarum perso- Harum esse concordatum et compositum ita et taliter inter cetera, 15 quod ipse debeat iuri suo sibi super dicta ecclcsia [competenti] ad nianus domini nostri pape ordinarii loci aut alterius cuiuscunque ad id potestatcm habentis renunctiare nee non prefato magistro Thome Kellin citationem auetoritate sedis apostolice contra eum emanatam ac supplicationem sibi exponenti de dicta ecclesia quam impetravit ^° signatam traderc et assignare, et quia venerabilis pater dominus 'ihbas monasterii in Lorch ordinis saneti Bcnedicti dicte Augustensis diocesis et ipsius conventus quodeumque beneficium de collatione seu presentatione eorundem existens proxime vacaturum curatum vel non CUratum quod non litigiosum sed de libera eorum dispositione existat 5 prefato exponenti conferre seu ctindem ad illud presentare promiserunt tenore litteraruni suarum. Preterea ipse Udalricns debeat et teneatur quatuordeeim florenos Renenses quos serie dicte concordie per- cepit realiter et cum effectu restituere pro prosecutione cause si et m quantum prefatus magister Thomas Kcllin a quocumque alio super 0 dicta ecclesia conveniretur et si pretextu iurium ipsins Udalrici se defendere non posset et causam perderet ([uod extunc littere obli- gatorie prefatorum domini abbatis et conventus sint casse ipsique ad aliquod beneficium sibi Udalrico conferendum nullatenus tenerentur seu essent astricti. Unde dietns Udalricns michi notario publico in- 5 frascripto tanquam publice et autentice persone sollenniter stipulanti et reeipienti vice et nomine omnium et singulorum quorum interest — solenniter loco prestiti inramenti promisit se omnia et singula prenarrata inviolabiliter observaturum — — —. Super quibus Omnibus et singulis prel'atus Udalricns sibi a me notario publico infra- a) Von magister bis possidot luisin: — 110 - scripto unum vel plura publicum seu publica petiit fieri instrumentum et instrumenta. Acta fuerunt bec in ambitu ccclesie Augustensis sub anno in- dictione die mense et pontificatu quibus supra, presentibus ibidem discretis viris Narcisso Lindemair de Aichach et Cristoffero Maurer 5 de Fuessen clericis prefate Augustensis diocesis testibus ad premissa vocatis specialiter atque rogatis. Oritj. Perg. Notariatsinstrument des Notars Wolfgang Obermair de Aichach mit dessen Signet, ohne Siegel. Auf der Rückseite gleichzeitig: Instrumentum publicum cautc obscrvandum pro monasterio Lorch contra Udalricum 1" Bawr. 131. 150H, November 4. Eberhard Brecht, Kleriker Konstanzer Diözese, verzichtet vor der Kurie auf die Pfarrkirche in Lorch Augsburger Diözese zugunsten des Nikolaus Humhausen Klerikers derselben Diözese, der 15 nach Supplikation von 1501, Oktober 6 (pridie non. oct. anno X. Alexandri) zugunsten des Eberhard auf eine Jahrespension von 20 rhein. Goldgulden aus den Einkünften der genannten Pfarrkirche verzichtet. Württ. Geschichtsquellen 2, 2, 557 n. 272 nach Lihri resignat. et consens. 20 1500—1507, 207 im Vatikan. Archiv. 132. Vor einem öffentlichen Notar verpflichtet sich der zum perpetuus vicarius an der Pfarrkirche in Lorch und für ihr Filial Alfdorf angenommene Magister Ulrich Stäblin auf bestimmte Vorschriften. 25 Gmünd 1507, Februar 11. In nomine domini. Amen. Anno a nativitate eiusdem mille- simo quingentesimo septimo indictione deeima pontificatus sanetissimi in Christo patris et domini || nostri domini Jiilii divina Providentia pape seeundi anno quarto die vero undeeima mensis Fcbruarii hora 30 vesperarum vel quasi in opido Gmünd Augustensis diocesis || et ibidem in choro ccclesie parrochialis sanete crucis in mei notarii ])ul)lici testiumque infra scriptorum ad hoc specialiter vocatorum et rogatorum presentia personaliter || constitutus venerabilis vir magister Üdalricus Stäblin presbiter Augustensis diocesis matura fretus deli- 35 beratione non vi vel metu compulsus nee aliqua sinistra machinatione — 111 — circumvcntus sed sponte et liberc se ad infrascriptos articulos ibidem sibi palam publicatos ac perlectos fideliter per ipsum observandos erga reverendum patrem ac dominum dominum Georgium abbatem nionasterii in Lorch et conventum ibidem astrinxit et obligavit ae 5 se obligatum esse voluit realiter et cum eft'ectu occasione perpetuc vicarie ecclesie parrochialis in Lorch ad collationem seu potius pre- sentationem dictorum dominorum abbatis et conventus pertinentem. Tenor vero dictorum articulorum sequitür et est talis: In primis itaque quod dictus magister Udalricus prenominatam 10 perpetüam vicariam et dietam ecclesiam parrochialem cum omnibus suis filialibus et annexis ac populis subiectis in propria persona regere providere et in villa Lorch residere velit nee diu ac sepius a dieta ecelesia se absentare debeat quovis modo sine speciali Hccntia dictorum dominorum prelati et conventus nullamque inno- 15 Vationem exeogitare sed iuxta antiquam laudabilem consuetudinem nactenus observatam more boni pastoris regere velit prout tenetur et coram altissimo creatore possit reddere rationem. Et si eontingat dictum magistrum Üdalricum aliquo legitimo impedimento puta in- firmitate detineri seu impediri quominus dietam perpetüam vicariam 20 seu fdialem cius in Alclidorf providere posset qnod extune socium divinorum honestum qui curam pro ipso regere possit animarum ad- uiissumquc a reverendissimo Augustensi episcopo secum tenere debeat, qui vices eins celebrando predicando et sacramenta ecclesiastica mini- strando adimplerc teneatur. Item quod dictus magister Udalricus 25 memoratam ecclesiam parrochialem seu potius in ea perpetüam vica- t'iam sine consensu dictorum prelati et conventus non velit possit ttec debeat resignare nee permutare seu alteri locare aut arrendare quovis titulo seu colore nee ctiam in manus summi pontificis eius iegati aut eius vcl eorum vieegerentis resignare aut desuper litteras ^ impetrare possit. Item quod ins dicte porpetue vicarie cum omnibus qisius redditibus ac proventibus pertinentiis ac bonis eiusdem illesum conservarc et manutenere nee quiequam de iuribus redditibus proventibus ac bonis huiusmodi alicnarc remittcre vendere seu distrahere ymo potius alienata pro suo posse recuperare velit et debeat auxilio • ir > patronorum et iuris remedio. Item quod dictos dominos prelatum et conventum eorumque successores, quibus dieta perpetua vicaria in- c °rporata extitit, pro maiori competentia inquietare seu vexare non debeat nec se de novalibus maximc vincarum circa Walthusen in- h'omitterc velit, a ' sed statuta sinodalia servnndo illesa possit coram aj Der Satz nec—velit ist am Jiantlc nachgetragen. - 112 — domino ordinario loci super competentia iuris declarationem suscipere et ulterius non progredi nee per viam appellationis seu quovis alio modo. Item quod fidelitatem servet et tenere debeat predictis dominis abbati et conventui et eorum successoribus utilitatem et profectum eorum et monasterii pro posse promovendo et damnum ipsorum im- 5 pediendo seu amovendo dolo et fraude in omnibus semotis. Perlectis itaque palam prescriptis articulis memoratns magister udalricus Stäblin fide data loco prestiti iuramenti in manus mei notarii publici infrascripti sollenniter stipulantis et reeipientis vice et nomine dictorum dominorum abbatis et conventus ac omnium et 10 singulorum quorum interest seu intererit, promisit sc prescriptos omnes et singulos articulos iuxta eorundem tenorem fideliter observaturum et quod in contrarium nihil facere vel agere velit per se vel alium seu alios quoseunque directe seu indircete et specialiter (piod non possit nee velit sine violatione fidei relaxationem dispensationem seu 15 absolutionem super premissis impetrare a saneta sede apostolica seu* legatis eiusdem aut quibuseunque aliis. Ymo renuntiavit per exj)ressum prefatus magister Udalricus Stäblin omnibus impetratis seu impetrandis indultis seu privilegiis qnibus dicti articuli seu ipsorum aliquis in generali seu speciali immutari aut violari possit sub fide et promissione 20 predictis. Super quibus omnibus et singulis premissis memoratus magister Udalricus Stäblin me notarium publicum infrascriptum qna- tenus desuper dictis dominis prelato et conventui uuum vel plura publicum seu publica conficerem instrumentum seu instrumenta publice requisivit. Acta sunt hec anno indictione pontificatu die mense liora et 25 loco quibus supra, presentibus ibidem bonorabilibus viris domino Petro Gack et domino Leonardo Lyrer capellanis in Gmünd pres- biteris Augustensis diocesis testibus fide dignis ad premissa in testi- monium evidens vocatis et requisitis. Orig. Perg. Jiigenhilnd. Niederschrift des Notars- Johannes Baldimg de 30 Gamundia mit dessen Eignet. Auf dem Mücken: instrumentum magistri ÜJrici Steblin ex parte benefieü sibi collati. Istud beneficium ut dicitur communibus annis liabet de deeimis frumentorum in Walthusen et in Schlechbach LXXXX modios. Item in Waltlnisen de deeimis feni XX fader. Item de altario in ob- lationibus confessionalibus et minoribus deeimis in Walthusen sive de morientibus 35 vel stola XL Iibras, scilicet in Alfdorf. Nisi probet contrarium. a) In gleicher Weise verpflichtet sich Benedikt Stayner bei seiner Annahme zum Vikar für horch und das Filial Bcuren. horch 1521, Dezember 3. Orig. Perg., wörtlich gleich dem Vorhergehenden, mit Ausnahme der 40 Namen, geschrieben und unterzeichnet von dem Notar IJieronimus Porer von — 113 — Bopfingen artium magister presfciter Augustensis diocesis, mit dessen Signet. ■Auf dem Rücken: instrumentum oMigationis doiuini Benedict] Stayner custodia in Lorch. 133. Die Gemeinde Waldhausen reversiert sich gegenüber dem 5 Kloster Lorch für die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle. 1507, Mai 5. Wir dis nach geschriben Jos Schön und Lienhart Güder als diser zeyt gemain hainburgen und mit inen die ganze gemaind ge- mainlich des weylers || zu Walthuscn an der Remsz gelegen be- 10 kennen offcnlich und thüen künt allermenglichem mit disem brief, nachdem wir mit hilf || gottes des almechtigen und frumer leut hand- raichung zu lob und ere der hymelküngin jungfrow Marie und aller gottes hailigen || haben gebüwen ain capell im benanten weyler zu Walthusen, das dann mit allen pfärrlichen rechten on alles mittel 15 gehörig ist in die pfarr zu Lorch dem gotzhus incorporiert die yetz- malz maister Ulrich Steblin innhat, das uns die erwürdigen und ersamen herren herr Jörg abt und der convent des benanten gotz- husz Lorch vergönt und bewilligt haben sollich capell und altär dar inn weyhen zu lassen in nach geschribner gestalt, das wir obge- 2u nanten von Walthusen für uns und unser nachkomen dem bestimbten unserm herren dem abbt und convent und allen iren nachkomen von wegen obgemelter irer pfarr zu Lorch geredt und versprochen haben und gereden und versprechen in craft ditz briefs, das sollich für- nemen des bus und weyhung der capell dem gotzhusz und der pfarr 25 zu Lorch, auch ainem yeden besitzer der selben pfarr an allen iren pfärrlichen rechten, es sey an grossem oder clainem zehenden opfer und anderm wie das namen hat, onabbrüchig und unschädlich sein soll in all weg. Und ob das gotzhusz Lorch oder unser pfarrer ainicher zeyt wurden angefochten von meszlesens predigens oder 30 anderer beschwerd wegen diser capellen halb von wem das geschech, das sollen wir on irn schaden ablaynen und vertretten, das ouch all- Wegen die hailigenpfieger in beywesen des gotzhusz Lorch anwälten gewölt und rechnung in irm beysein beschech und auch ain Schlüssel zu des hailigen trog gegeben und on ir wissen und willen ouch des 35 pfarrers und unser weltlichen oberkait khainerlay Stiftung aller nienglich sach die capell antretfent gehandelt oder fürgenomen werden soll ungevarlich. Und des zu warem urkhund haben wir dem gotzhus Lorch disen brief geben, der durch unser fleyssig und ernstlichen bitt wegen mit der erbern und vesten Jörgen Gaisbergers Württ. Geschicbtsquellen XII. 8 - 114 — vogts und Roman Hessen vorstmaisters zu Schorndorf angehengten einsigeln versigelt doch inen und irn erbern on schaden. Geben an mitwoch nach dem sonntag Cantate nach der geburt Christi gczalt funfzehenhundert und siben jare. Orig. Perg. mit zwei Siegeln. v 134. horch 1507, Juni 5. Bischof Heinrich l ) von Adrann/ttcum vicarius in pontificalibus et suffraganeus generalis des Bischofs Heinrich von Augsburg weiht den Hochaltar [in der Pfarrkirche] in horch (suinmum altare vidc- licet in choro in honore beatissime semper virginis Marie et sanetoram 10 Valentini martiris triam regum videlicct Caspar Melchior Balthassar et Antlionii confessorum Margaretbc et Dorothee virginum et martirum) und verleiht allen, die dabei zugegen ivaren oder künftig am Jahrtag der Weihe und den Festen der Patrone des Altars ihn besuchen, einen Ablass von 40 Tagen für Tod- und von 80 Tagen für läss- V-> liehe Sünden. Continet hoc altare reliquias saneti Valentini martiris sanetarum virginum et martirum Margarethe et Dorothee et reliquias quo fuerunt in altari antiquo invente et reposite. Acta sunt hec--------in villa Lorch diocesis Augustensis et sub defensionc ducatus Wirtembergensis et monasterii Laureacensis. 20 Rotes Buch S. 93. 135. 1507, Juni 9. Bischof Heinrich von Adramytteum (Adrimitanus), vicarius in pontificalibus et suffraganeus generalis des Bischofs Heinrich von Augsburg weiht alias in pontificalibus existens die Kirchein Wald- 25 hausen, die zur Pfarrkirche in horch gehört, mit drei Altären: primnm altare in sinistro latere in honore sanetorum Georgii martiris Martini pontificis et sanetarum Anne matris Marie Katherine et Agnetis virginum et martirum, seeundum altare videlicet in choro et summum in lionore beate Marie virginis summe patrone et sanc- 30 torum Jeronimi et Udalrici confessorum et sanetarum Marie Magda- lene et Barbare virginis et martiris, tertium altare in dextro latere in honore sanetorum Cristofferi martiris Antlionii et Wcndalini con- ') Heinrich Negelin (Nägelen) von Ulm, früher Stadtpfarrer in Gmünd, Bischof seit 1506. Vgl. über ihn BiüzA. Schwab. 20, 1902, S. 83 (nicht ganz zutreffend) und Eubel, Hicrarchia cathol. medii aevi 2, 1901, S. 90 n. — 115 — fessorum. Die Feier der Kirchweihe setzt er auf den Sonntag vor "t. Veit fest und verleiht allen Bussfertigen und Beichtenden, die "n den Marientagen, am Tag der Kirchweihe, an den Tagen der Patrone der Kirche und ihrer Altäre die Kirche besuchen, zu ihrer 6 Erhaltung und zu Vermehrung der ornamenta und anderer zum Gottesdienst gehöriger Dinge beitragen oder causa devotionis orationis Seu peregrinationis herzukommen oder Messen und Ämter hören oder sacramenta eukaristie et unctioiiis cum ad infirmos portantur secuti fuerint, einen Ablass von 40 Tagen für Tod- und von einem Jahr Iß für lässliche Sünden. — Siegler: Der Aussteller. — 1507, Juni 9. Orig. Perg. Siegelrest. a) Item es ist zu wissen zu künftigen zyten, das in der schyben der capellkirchen zu Waltbusen undcr Lorch gelegen und gehörig in die pfarr zu Lorch im dorf sind diso nach geschriben stück und 15 sol man die cm und das osculum pacis damit geben: Item ain agnus dei von Rom gebracht durch Daniel den Wintterberger im Jubeljahr 1500. Item ain spiegelin von Ach von unser lieben frowen. Item und ain silberin zaichen auch von Ach gebracht. Item ain pirmentin hertzlin, das ist gewesen an dem sper unsers herren 20 Jesu Christi, das man zaigt zft Nürenberg in der statt; wer das küsset, der hat da von sundern ablass. Item ain figurlin Gre- gorii, welcher mensch vor ainer sollicher figur spricht knüvven fünff Pater noster und fünff ave Maria, der hatt auch grossen ablasz. Item ain figurlin sant Annen bildung. Und ain bildlin von sant Niclasen * und ain alltes crucifixlin. Item ain zaichen von dem Hailigenberg in Bayer gelegen mit dry hostien die man da selbst eret und zaigt. item sant Elizabeth bildlin auch vom Hailigenberg in Bayer gebracht. Item ain alte Veronica uff ain thüch gemalet. Item Petrus Cardinalis tituli s. Vitalis und bischoff zu Augsburg hatt geben XII 0 tag ablasz allen cristglöubigen menschen, die osculum pacis enpha- hent in der mesz. Fr. Augustinus in Lorch scripsit et vera sunt et etiam in Walthusen re- peritur. Rotes Buch S. 117. 136. 1507, Juni 6 und 7. 5 Bischof Heinrich von Adramytteum vicarius in pontificalius et suffraganeus generalis des Bischofs Heinrich von Augsburg weiht die Kirche in Wäschenbeuren und ihre Altäre (ecclesiam in Beurun in 8* — 116 — honore sancti Johannis apostoli et evangeliste patroni summi et altare summum videlicet in choro in honore eiusdem et sanetorum Ddalrici confessoris Ursule sociarumque eins virginum et martirum. Dedi- cationem vero huius ecclesie dominica proxima post festum sancti Johannis Baptistc instituimus cfelebrandam. Qua die dedicationis 5 eins vere penitentibus quadraginta dies criminalium et unum integrum annnm venialium peccatorum misericorditer in domino relaxamus. Et septima die eiusdem mensis Junii consecravimus tria altaria in eadem eeclesia, primum in sinistro latere in honore sanetorum Georgii martiris Lconhnrdi confessoria Katherinc et Margarethe virginum et 1*' martirum, seeundum in corpore et medio ecclesie in honore beate et intemerate semper virginis Marie Anne matris eiusdem Sebastian! Cristoferi et Theodori martirum, tertium altare in dextro latere in honore sanetorum Ypoliti et sociorum cius martirum Bernhardi et Wendalini confossorum Barbare virginis et martiris). *° Hec capella ampliata restaurata et consecrata etc. filialis ad ecelesiam parrochialem in Lorcb ab antiquo et pleno iure subieeta nionasterio sancti Benedicti in Lorch et abbati eiusdem monasterii. liotes Buch S. 91. 137. Jörg Zeltender von Pfahlbronn beurkundet, dass sein 20 Lehen von der capitlischen Pfarre/ Lorch ein Fallgut und kein Erbgut sein, aber seinem Sohn geliehen werden soll. 1507, Oktober. Ich Jörg Zehender zu Pfalbrunn bekenn offenbar mit dem brief vor aller menglich, als ich ain gut || zu Pfalbrunn von miner 2. r > gnedigen herren capitels zu Augspurg pfarrer zu Lorch etlich jar inn- gehebt || und vermaint han es sy ain erbgüt, daz aber der pfarrer zu Lorch maister Jörg Bysser in sinem register||nitfürain erbgüt erfonden sondern daz für ain fallig gut gebalten hat, also hat der obgenanten miner gnedigen herren capitels zu Augspurg procurafor her Peter Gack 30 zwischen dem vor genanten pfarrer zu Lorch und mir mit unser baidev willen betädingt, daz ich daz vor benant gut zu Pfalbrunn fürbas für ain füllig gut halten aller erbgerechtikeit dar an verzyhen soll, sider ich weder brief noch gewisse kuntschaft dar über hab. Solche erbgerechtikeit vcrzych ich mich hie mit für mich und all min erben 35 in craft disz briefs. Wyter ist her inn beredt, daz der obgenant pfarrer oder sin nachkommen ob er in mitler zit abgieng ainen minen son in zwain jarn den neclisten daz obgemelt gut um zwainzig gülden für hantlon und weglösin lyhen soll nnd syder der vor gc- — 117 — "aut pfarrer maister .Jörg Bysser in swerer krankheü begriffen, so *8t betädingt, daz icli im in siner armfit und krankheit dryzehen gülden an den vor benanteu zwainzig gülden bar geben soll, die !ch im dann bar bezalt hab, und so min son daz gut in sin band 0 beston vvürt, soll er siben gülden für bantlon und weglösin geben. Dagegen solle der vor genant her Peter Gack als tädingsman von den obgenanten minen gnedigen berren von Augspurg ain consens brief her über erlangen also, ob maister Jörg Bysser mit tod abgieng, daz dann ain ander pfarrer nach im die siben guldin von mim sön 10 wie vor lut sin bantlon und weglösin neme und in nit wyter anzieh, dar nach solle daz vor genant gut allweg für ain fällig gut gehalten und hingelihen werden wie solcher guter recht und gwon- beit ist. Und des alles zu warem urkünd so hon ich obgenanter Jörg Zehender erbetten den ersamen und wysen Caspar Döber burger- lri '"aistcr zu Gmünd und Johannem Baidung offen notari daz sie ir aigen iusigel zu gezugnis in selb und iren erben on schaden offenbar gctruckt haben in dissen brief, der geben ist uff mitwoch nechst nach sant Gallen tag, anno domini tusent fünf hundert und siben jar. "" Orig. Papier von der Hand des Notars Baidung mit 3 aufgedrückten Siegeln. Hechts davon: iiotarius subscripsit. a) 1518, Mai 6. Dekan Marquard vom Stain und Kapitel den Domstifts Augsburg beurkunden mit wissen und willen des wolgelertcn maister ™ Hansen Berneckers unser« pfarrers zu Lorch, dass sie das Gütlein in Pfahlbronn, das zu dessen Pfründe gehört, in ein Erbgut verwandelt haben (nachdem die zway gutlin zu Pfalbronn gelegen mit aller zu- geliord, wie die Bartholome Zechender etliche jar inngehapt hat, "äs ain in gemelte unser pfarr zu Lorch und das ander in burger- * maister und rat zu Gmünd reichen allmusen gehörig und leibfcllig 8'ueter gewest mit mad ecker und holtz der massen mit ainander vermischet und under ainander ungesindert gelegen, auch ob menschen gedechtnus also ungetailt und sambtlich verlihen worden Ind bei einander allweg in ainer band gewest sein, das diser zeit "° lr i niemands wissen stecn mag wcllichc mad ecker und holtz in das °der in das ander gehörig sey, das wir demnach mit veraintem willen "■ -------von der bestimpten baider gutlin besundern nutz wegen künftig lr rung mue und costen zu verhueten das selbig unser pfarr zu Lorch 8'Utlin zu dem andern der von Gmünd reichen aluiusen gutlin zu- — 118 — gethon und das unser zu erbgut gemacht in der gestalt, das die furohin in ewig zeit bei ainander ungcsundert und ungetailt beleiben auch allweg also mitainander verlassen geliben und gebaut werden sollen). Sie belehnen damit den Bartholome Zehender und verpflichten ihn das Lehen in Dorf und Feld bewlich und wesenlich 5 zu halten, auch dem Pfarrer als Lehensmann und Hintersass sich zu halten (gedachtem pfarrer gehorsam a) dienstlich botmessig getrew und gewer sein, sein frommen furdern und schaden wenden, auch alles das thiin, so ain lehenmann und hintersess a > seiner herrschaft zu thun verbunden und schuldig ist), besonders jährlich, zu gewöhn- ll lieher Gültzeit 18 Schilling Heller Wirtemberger Währung und 18 Käse oder 9 Schilling, vier Herbsthühner und drei Fassnachthennen, vier böhmische Groschen für Dienste, ein Fuder oder Klafter Brennholz zum Haus und den kleinen Zehnten im Etter^ nach Gewohnheit zu geben. Er soll auch berechtigt sein, das Ijehen zu ver- 1 J kaufen oder abzutreten, doch unertrent und sambtlicb und nur mit Bewilligung des Pfarrers. Für Wegläse oder Abfahrt sind 8 rheinische Gulden, für Handlohn und Auffahrt ebensoviel zu bezahlen. Werden die Bedingungen, die der Lehensmann geloben muss, von ihm nicht gehalten, so fällt das Lehen dem Pfarrer heim, der es einem 2" andern verleihen kann. — Siegler: Die Aussteller. — Geben auf den sechsten tag des monats May, 1518. Orig. Perg. mit beschädigtem Siegel. Zu dieser Urkunde gehört ein Entwurf, den Meister Jlans Bernecker nach Augsburg geschickt hat. Er schreibt selbst dazu auf der Rückseite des Entwurfs: Lieber pcdcll, gib des « 9 capitels schriber die copy, das er ain brief dar nach mach, dann es ligt schaden daran, soll ich die von Gmünd den lassen machen, oder ich mfisz meinen herru darum schrihen. Am Schluss seines Entwurfs bemerkt er: desglichen habend die von Gmünd dem buren ain brief geben, vermainend es sy nit not kain ander zu geben. Aus dem Entwurf, der wohl bei der Ausfertigung zu Mal gesogen » wurde, da er bei Augsburger Urkunden liegt, ergeben sieh verschiedene, weitere Einzelheiten, die im Original nicht aufgenommen sind. Das Gmünder Lehen, das seit 100 Jahren mit dem andern vereinigt ist, ist zu einem handrosz geliehen. Die von Gmünd haben es in ein Erbgut verwandelt unter Vorbehalt ihrer Gülten und Zinse. Eür Beifuhr des Brennholzes sol im geben ain pfarrer ain suppen und ain trunk ongevarlich. Weglöse und Bestandgeld setzt der Pfarrer mit 10 ß. ein. Diesem soll der Bauer geloben solich gut oder lohen bulich und wesenlich halten zu dorf und zu feld sinen nutz zu furdern und a) Dazu am Hand: Nota, vermog der alteu vertrag gebort disz gut unter den stal» und in das gericht gein Lorch. Erhalten ist von diesem Vertrag nur ein undatierter Entwurf an* der Zeit des Abts Sebastian von Lorch. Vgl. auch den Vertrau von 1515, unten Nr. 145. b) Am Hand: Nota der kloin zebend im etter uszor allen alten garten überall zu Pfui* !>ron gehört diser pfrond zu vermog der eruoworung. — 119 — schaden zu wenden als sinem lehenherrn etc. Aber den stab über daz lohen soll fnrohin haben ain prelat zu Lorch nach lut aines Vertrags, als das ain prelat sol haben den gerichtszwang zu disem pfrend gut, zu sturen in kaiser- liehen kriegen wie ain andern hinder im und vor im ongevarlioh, oueb den geriehtszwang mit frevell und nit wyter beschweren in dhainerlay weg weder mi t ackergen fronen oder andern diensten Idain und grosz, es sy dann sin guter will und bytt fruntlieh und nachbarlich ete. l.'iS. 1508, uff die fasznacht (März 7), ist her Ulrich Dilman Kaplan zu Wäschenbeuren Zeuge der öffentlichen Verlesung des 1(J erneuerten Zinsbuchs von Wäschenbeuren. Orig. in der Registratur des Kameralamts Loreli. 139. 1511, April 7. Abt Sebastian von Lorch und Ludwig von ZiUlenhard Statthalter der Dechanei und, Domkapitels zu Augsburg verabreden ihren ,u Zwist, antreffend ettlich rachhennen so wir abt Sebastian vermainen ze neinen aus den lieusern die in unserm dorf zu Lorch auf her Sebastian Dietcls pfarrers daselbs guter standen, dargegen wir techant und capittel vor gemelt von wegen bestimpter pfarr als cast- v ögt vermainen die armen leut und inhaber der selben heuser sollich "° bennen zu geben nit schuldig sein sollen, auf Sonntag Jubilate in Lorch durch Schiedleute austragen zu lassen. — Siegler: Die Aussteller. — Geben an mentag nach dem sontag Judica in dervasteu 1511. Orig. Pap. mit einem aufgedruckten Siegel, das zweite ist abgegangen. 140. 1511, an sant Jörgen tag des balligen ritters und niar- "° terers (April 23). Der Bestandbrief des Joss Thudichum von Lorch und seiner Frau Barbara um die Seemühle bei Lorch ist besiegelt "mit des wolgelerten und gaistlichen herrn maister Hansen Bernecker «echant und pfarrer zu Lorch insigel. Orig, Pap. mit aufgedrücktem Papiersiegel, das einen Büren über eine ■&99Q schreitend darstellt- Geschrieben ist die Urkunde von Bruder Augustin. 141. Lorch 1511, Mai 12. Der Streit zwischen Kloster Lorch und dem Domkapitel tu Augsburg wegen etlicher Rauchhennen in Lorch wird durch Schied- — 120 — laute: von minera herrn von Lorch gesetzt die wirdigen hochgelerten und vesten doctor Lienhart Kurrer kirchherr zfi Schorndorf und Thoina Hesz vorstmaister daselbs, deszglych von herr Peter Gagken der herrn vom stif't proctirator zu Gmünd als irem volmechtigen auwalt und herrn Sebastian [üietel] pfarrer gesetzt die wirdigen 5 liochgelerten doctor Jörgen Maierhöfer kirchherr zu Gmünd und maister Wilhalm Schvvytzlinger pfarrer zu Lynzell folgendermassen verglichen: nemlich so sollen die besitzer der hüscr so uff herr Sebastians pfründ guter stend ain yeder minem herrn von Lorch jars ain rauchhenna geben, nach dem sin gnad alle oberkait dar 10 über hat, wie über andere guter im dorf zu Lorch, uszgenommen vier alter hüser die von alter kain henna geben hond, nemlich Ütz Oswalds hus mit dem bad, des alten Göckelins 1ms, Alexander Binders und Ütz Hammas hus die bedörfen furo aber kain rauchhenna geben. Und sol min herr von Lorch durch sin amptlüt verschaffen, 16 das dem pfarrer von den gemelten besitzern siner pfründ guter nichtz dest mynder sin zinshenna und ander sin gerechtikait verfolgt und geraicht werd. Zürn andern vva sich erfinden würde, das vormals ain hofstatt uff der gemelten pfründ guter geweszt das ain hus da gestanden wer und ainer von Lorch wider daruff buwen wölte, das 20 sol min herr von Lorch oder sin nachkommen nit weren, doch das der selbig ouch ain rauchhenna geb wie ander. Wa aber vor kain hus gestanden were, da hin hat keiner macht zu buwen dann mit erlouben ains abts. — Siegler: Dr. Jörg Maierhöfer zu Gmünd und Dr. Lienhart Kurer Kirchherr zu Schorndorf. — Actum zu Lorch 2"> uff möntag nach Jubilatc 1511. Zwei Orig. Per//, mit je swei Siegeln. 142. 1512, August 25. Bischof Heinrich von Adramytteum Generalvikar in ponti- (icalibus des Bischofs Heinrich von Augsburg weiht die Ktrpelle in 30 Leineck in honore beate Marie virginis et saneti Nycolai confessoris und einen Altar in honore sanete Anne matris Marie, Johannis Evangeliste, Sebastiani et Fabiani martirum, quatuordeeim auxilia- torum, Wendalini et Syacrii confessorum. Rotes Buch 8. 1. Dazu macht Br. Augustin die Anmerkung: Dediciitio 35 huius capelle in dominica Jubilate annualiter debet celebrari. Dominus Seba- stianus ablas in Lorcü construxit eam. — 121 14H. 1512, uff sampstag nach sant Kathrina der hailigen junckfrowen tag (November 27), siegelt der ersam und wolgelert tnaister Thoman Kollin pfarrer zu Lorch die Zinsverschreibung des Hans Buchlin Schultheissen zu Weiler [bei Schorndorf] gegen Abt 5 Sebastian von Lorch. Orig. Papier mit aufgedrücktem Siegel. 144. 1513, uff mittwochen nach sant Mangen des hailigen abtsz tag (Sept. 7), sieget neben Schultheis* und Richtern von Lorch der ehrsame wohlgelehrte und geistliche Herr Meister Thomas Kollin 10 Pfarrer zu Lorch einen Kaufbrief um Haus und Scheuer m Lorch. Orig.Perg. mit anhangendem Siegel, das im geteilten Schild oben zwei, unten einen, sechsslrahlige Sterne, auf dem Helm zwei mit dem SchMbtld be- legte Flügel zeigt. 145. 1515, Mai 30. 15 Meister Wilhalm Schwytzlinger Pfarrer zu Gmünd, Thoma Warbäck Bürgermeister, Johann Fünfer und Meister Hans Siglm Schulmeister daselbst entscheiden gütlich den Streit zwischen Kloster Lorch und Domkapitel Augsburg wegen einiger Güter, die zu den Icapitlischen Pfarrpfründen in Lorch gehören. Das Gut in PJahl- 20 bronn, das Barthlome Zeltender hat, ') steht unter des Klosters Stab und Gerichtszwang und ist ihm mit Reisen und Schätzung verpflichtet wie andere Güter daselbst. 2 ) Die Güter des Kaspar Schmalzmayer und Hans Schelhamer in Pfahlbronn gehören dem Domkapitel unmittelbar und stehen unter weltlicher Gerichtsbarkeit des Klosters; 25 wenn die Gefälle davon nicht eingehen, hat der lorchische Amtmann «uf Ansuchen des kapitlischen zu ihrer Beitreibung behilflich zu sein. Von Diensten, Reisen, Steuern und Schätzung für Kloster Lorch sind sie frei. Die Gitter des Thomaclaus, Burenlenhart und Seytzenhans zu Kleindeinbach und das Gut des Vit Bihelmayer von au 1 fangendeinbach gehören der Pfründe des Meister Hans von Nen- ') Vgl. olien Nr. 137. -) Nach einem nicht angenommenen Entwurf dieses Vertrags war über dieses Gut schon früher stoischen Abt Sebastian von Lorch und Domdekan Wolfgang von Zillenhart durch Dr. Dietegen von Westerstetten, Dr. Gregorms Neythart, Dr. Veit Meiler und Dr. Hart. Widmann, Bäte Herzog Ulrichs von Wirtemierg, in gleicher Weise ein Vertrag gemacht tvordeu. Schon damals hatte die betr. Pfründe Meister Hans von Neningen inne. — 122 — Ingen; es soll mit ihnen wie mit denen zu Pfuhlbronn gehalten werden. Item die irrung und vordrang her Sebastians den hof Klotzen und die selbige guter alda betreffende haben wir mer gemelten spruch- leut erkennt, das alle di ticker, so gebauwen werden, usz welchen der genanten pfreund, so yetzo herr Sebastian innhat, die zebenden 5 von alther zügehörig, mit sampt den wiesen und garten sollen für und für besytzern der selbe pfreund als ander zehenden vervolgen und werden, dar zu die weil ain abbt und convent zu Lorch die nberigen felder helzer und anders zu ainer wayd oder in ire aigne nutz gepawen verlyhen oder brauchten, so sollen sie jarlich und 10 ains ieglichen jar in sonderhait ainem pfarrer diser pfreund ainen guldin geben und also anheben von dato disz briefs über ain jar ncchst erschienende. Ob aber sach were, das genanter abbt oder convent dises nit verlyhen oder in iren nutz brauchten, sollen sie nit verpflichtet sein ainicberlay gelt darvon zu geben dann allain 15 den geburenden zehenden verfolgen lassen. Item ob es sach würde, das wider besytzer uf disen gutem über kurz oder lang wonen würden, so sol ain abbt und convent aber nit verpflicht sin ychtzig zu geben, sonder sollen sich die selbigen inwoner mit irem pfarrer vertragen nach Ordnung und masz wie ander sein underthonen. — 20 Siegler: Die Spruchmänner. — Besehenen mittwuchen nach sant Urbans tag, 1515. Griff. Ferff. mit zwei Steffeln. 146. Abt, Sebastian von Lorch verdingt dem Meister Michel Amssler Steinmetz und Bürger zu Welzheim den Bau einer Kirche 25 in Schadberg. 1517, November 14. Zu wyssen, dasz myn gnädiger herr Sebastianus apt zu Lorch hat dem erbern und beschaiden maister Micheln Amszlern stain- metzen und burgern zu Welczen verliehen und verdingt ain 30 kyrehen und kor zu sanet Ulrich zu Schatpurg in aim solchen verding, wie hernach volgt: zum ersten sol der kor im grund hon 5 schnell, zum andern sol der kor hon an der leng 30 schlich holl und 20 schlich an der zwerch holl. Item er sol auch 30 schlich hoch ob der erd gyn ongefarlieh. Die muren dicke ob dem schreg 35 symszen sol 3 schlich dick syn mit zwayen blatten und ainer hol- kelen. Item 5 gehauwen pfyler mit gehauwner tachung ussen am kor, die sollen haben an der dicke 2}j% schuch, an der lengin — 123 — 3 7',! schlich oh dem schrög symszen. Item 4 gehauwner fenstcr yedes mit aim pfosten mit aim gehauwnen taehsymszen und holkelen. Er sol den kor wölben mit 16 oder 17 schloszstainen nach der besten form und der fronbog sol 14 schlich in der wytin be- 5 halten und von gehauwenn stücken. Item ain gehauwen alter 1 schuch lang 4 '/a schlich brait mit 3 gehauwenn staffeln erhept. Item 2 gehauwen thüren, aine in den thurn und aine gegen mittem tag mit holkelen und ainer wellen yede 3 schuch wyt. Item er sol den kor mit bachenstain pflestern. Item er sol machen nebem kor 10 vesperis — 100 100 [2]00 ( „ 100) completis — 40 40 80 Summa, omnium dierum per oetavam 6000 dies, singuiis enim diebus habentur mille dies. eelebrantibus [per oetavam] — 100 100 200 nihil negligentibus 100 Summa 1200 dies. 100 Summa per se 100 dies. Summa omnium dierum per totam oetavam undeeim milia et centum dies. — 139 — vatuv sub consuetudine. Habet in choro ambas vesperas. De mane officium solum et vulgo die hagel feiir.*) Petri et Pauli apostolorum (Juni 29). Habet ambas vesperas. In primis thuviiicatur coram venerabili sacramento et 5 altari eorum ubi patroni sunt, videlieet in altari secundo angulari descendendo de choro sinistri lateris. De mane habetur officium cum sermone. Visitatio beate Marie Virginia (Juli 2). Habet ambas vesperas. In primis vesperis tburificatur coram venerabili sacramento 1(1 et supremo et medio altaribus ubi patrona est. De mane vero per- solvuntur höre canonice per plebanos in ecclesia simul orando cum pulsatur ad matutinas circa quartam horam. Officium habetur cum sermone. Udalrioi episcopi Augustensis (Juli 4). Est festum 15 sub precepto, habet in choro ambas vesperas. [In ecclesia par- rochiali finitis primis vesperis, in monte 2 ) post Benedicamus itur cum processione cantando responsionem de sancto Ulrico ad sacellum sancte crucis super cimiterio, ubi ossa mortuorum comportantur, ubi sanctus Üdalricus est pratronus in supremo altari, ibique cantatur 20 Magnificat cum collecta et Benedicamus sine benedictione. Posthac itur cum processione ad ecclesiam parrocliialem cantando Salve regina ibique populns benedicitur. De mane vero ebdomadarius subordinabit unum celebrantem in altari sancti Udalrici circa horam sextam, quo finito ebdomadarius cantabit ultimum officium in ecclesia parrocbiali 25 absque sermone. Potest circuire vel non.] ,,l) In octava sancti Udalrici (Juli 11) fit commemoratio sancti Benedicti in monasterio. Ideo tres ascendunt ad celebrandum, qnartus celebrat in villa pro populo hora competenti. Deiude simul ascenden[te]s habent prandium more consueto in monasterio propter 30 sancti Benedicti commemorationem. Margarethe virginis (Juli 13). Habet dumtaxat in choro piimas vesperas, quia est patrona in supremo altari, ubi sub Magnificat tburificatur coram venerabili sacramento et eius altari. De mane officium. 35 Marie Magdalena (Juli 22). Festum est sub precepto. Habet in choro ambas vesperas et quia non est patrona in ecclesia, a) Die in f ] eingeschlossene Stelle ist in der Handschrift gestrichen; dazu die liandnote von derselben Hand: non est patronus, d. lt. des Altars in der Kreuzkapelle. ') Vgl. H. Fischer in Württ. Vierteljahrshefte 1910, 8. 381 und Grote- fend, Zeitrechnung 1, 79. -) Kloster Lorch. — 140 — de mane habetur circuitus et officium in supremo altari cum sermone. Nota! Tempore messis ebdomadarius per suum tempus, quo providet ecclesiam, sürgat singulis diebus feriatis ad quartana horam, horisque completis in continenti celebret et ad nonam horam habet prandium in monasterio iuxta consuetudinem hactenus ad longum 5 introductam. Jacob i apostoli et Cristofori (Juli 25) habet in choro ambas vesperas. In primis thurificatur coram vcnerabili sacramento et eins altari, vidclicet in primo altari descendendo de choro ad latus dextrum. De mane officium cum sermone. 1° Anne matris Marie (Juli 26). Ad placitum plebanorum. Panthauonis martiris (Juli 28), unus de quatuordecim adiutoribus. Ad placitum plebanorum celebrandum. Vincula sancti Petri (Aug. 1). Ad placitum plebanorum. Poteris celebrare in eius altari. w Oswaldi regis (Aug. 5). Item sanctus Osvvaldus est patronus in parva ecclesia super cimiterio, ubi ossa mortuorum congregantur, in infimo altari. Habet primae vesperas et thurificatur coram eius altari. De mane habetur officium. Nota! Dedicatio in sacello sancti Laurentii 1 ) semper 20 habetur dominica proxima ante festum Laurentii. Deserocantanturprime vespere in ecclesia parrochiali secundum indicem Augustensem. Quibus finitis habentur vespere de dedicatione in capella sancti Laurentii et ibi thurificatur sub Magnificat. De mane circa quintam ebdomadarius per so vel per alium celebret vel officium cantet in 25 ecclesia sancti Laurentii. Posthac provideatur ecclesia parroehialis quemadmodum in aliis diebus dominicis. Affre martiris (Aug. 7). Est festum sub precepto. Habet in choro ambas vesperas. De mane fit circuitus cum officio. Poteris predicare vel non. 3" Ciriaci et aliorum martirum (Aug. 8). Habet in choro solum primas vesperas et thurificatur in eius altari ubi est patronus, videlicet in altari infra custoriam descendendo de choro dexteri lateris. De mane officium. Laurentii martiris (Aug. 10). In vigilia sancti Laurentii 35 habentur solenniter prime vespere in ecclesia parrochiali [sub quibus thurificatur coram venerabili sacramento et supremo altari dumtaxat]. a) Posthac habentur vespere in ecclesia sancti'Laurentii ubi patronus a) In der Vorlage gestrichen. ') Im Dorfe. — 141 — est et thurificatur coram eius altari snb Magnifieat. [De mane vero ebdomadarius per aüum vel per se habebit vel cantabit missam hora quinta vel paulo post, qua finita circiter horam VII.] a) ebdomadarius habebit officium solenne cum sermone sicut in aliis magnis festig. 5 Hylarie vidue (Aug. 12). Dies eius servatur sub consue- tudine. Habet in ecclesia ambas vesperas. De mane officium. Assumptio beate Marie virginis (Auf/. 15). Est unum de quatuor festis. Habet in choro ambas vesperas. In primis thuii- ficatur coram venerabili sacramento et singulis altaribus et aliis 10 plebanis. De mane persolvuntur höre canonice per plebanos simul orando in ecclesia cum pulsatnr ad matutinas infra quartam et Item Haselbach. Item Heldis. Item Brach. Item Walthusen, vadunt ad Lorch. Brück. so Item Madelberger Brech 8 ) 1 Ti t> >i r- \ vadunt ad Weltzen. Item Braitenfurst Item Manholtz z. a) Vorlage verschrieben: Bernstctter. ') Johs. Be.rne.cker, decanus 1511 — 21. B ) Setiedikt Stainer, 1512—31 Inhaber der zweiten klösterlichen Pfründe, dann Nachfolger Bernecker s auf der Dechanei. 3 ) Diese Angabe kann nicht richtig sein. Adelberger Brech ist schon bei der Kustoreipfrände genannt. Bas vorher aufgeführte Brech bei Pfahlbronn Wird von Wehheim versehen, Adelberger Brech aber von Börtlingen; s. Eej?. summe preb. 1511, unten Kr. 10. — 159 — Item Hundsperg. Item Oberschlechbaeh gat gen Staynenberg in der Wyszlaff. Item Underurbach, manent ibidem. Item Riettelstrüt. 5 [4] Item dominus Sebastianus ') plebanus in Lorch extra villam Loreh habet ad providendum: Item Möttis halben. Item ßadelstetten 2 leben. Item Kenhartz. 10 Item Underschlechbach 6 hüser. Item Underurbach medietatem. Wüstenriet. Item Bliderwysen. Item Katzenbrunnen. 15 Item Klotzhain. Aufzeichnung des Br. Augustin, Quartheft lil. 3 — 5. 5. Anteil zweier Pfarreien am Dorf Lorch. Um 1515. [1] Item in die pfiünd herr Benedicten 2 ) vor zyten herr Peters Aychman B ) gehören dise leben zu Lorch im dorf. 2o Item zu dem ersten der Balthus Schryner oder sin lehen. Item der Binder Martin. Item die Klötzlerin. Item der alt Theringer. Item die Schmaltzmennin oder der Riür. 25 Item die Bayerin oder yetz Adam. Item der Wetzgamer. Item der phister Utz oder Ütz Kerler. Item die Kercherin. Item der Symon Sparysen. 3ü Item der kremer oder sin hüslin. Item der Hanneman Strölin. Item der dirr oder Gilg Strölin. Item der lang Jacob. l ) Sebastian Bietet 1506 ff. -) Benedikt Stainer 1513 ff. a ) Aychmann starb 1504, sein unmittelbarer Nachfolger war Ulrich Steblin gestorben 1511. — 160 — Item der Ütz Zolck oder Oswald. Item des Beren herberg. Item des Steffan betli. Item der Wagenpeter. Item Hans Schilling des alten pfister Clausen husz oder lehen. 5 [2] Item in die pfründ herr Bastion 1 ) gehorent dise hüser oder lehen zu Lorch. . Item des ersten der Kürneck Hans. Item der Bonifacins Muszhart. Item Albr. des Huszftten sun. 10 Item der Vogelhans. Item der Schwytzer. Item der Hofthoni. Item die Stümplerin oder Sparjörg. Item der alt Sparysen. 15 Item der Josz schüchmacber. Item die alt Lerche. Item der Hans Wegner. Item Peter Muszhart. Item der ßer sin voriges lehen. 20 Item der Ütz Hamma. Item die Hiipschann. Item Jörg Wegner. Item der Gegelin by dem gut Cünzen. Item der Husfltz oder sin lehen. 25 Item die alt Böckin oder Peter Kerler. Item der Hanseiman oder sin husz. Aufzeichnung des Br. Augustin, Quartheft El. 1 und 2. 6. Die Kustoreipfr■linde. I. 30 Ihre Filialien vor der Reformation. Ainzechtige mülinen und höf: Die Schweytzcrmiihlin oberhalb Lorch an der strasz so gen Groszenthainbach geet. Item die Sewmülin darunder. 35 Item der Rychenhof bei dem closter Lorch. Item die Götzenmülin. ] ) Sebastian Dietel läOßff. auf der zweiten augsburgischen Pfründe. — 161 — Item die Walckersmülin bei Weitmars. Item der Hollenhof'. Item der Hetzenhof. Die vier weyler ihenet der Lein: Brend. Alda seyen neun behau- 5 sung die zum thail dem eloster Lorch zum thail der statt Gmünd gehörig. Wahlen, den herrn von Lympurg zugehörig, Miittelvveyler und ßuechingern, dem eloster Adelberg, item der hof Deschenthal, dem eloster Lorch zugehörig. Zu Weitmars das ganz weyler. 10 Zu Radelstetten ain hof. Zu Oberkürneck vier höf. Zu Underkürneck das ganz weyler. Zu Rattenbarts das ganz weyler. Zu Maithis vier höf, darauf fünf behausungen. 15 Zu Grossenthainbach seyen zehen lehen in diso pfrönd gehörig. Zu Adelberger Brach zway lehen. Zu Lnngenberg das ganz weyler. Zum Haag die zwen höf (seyen deren nit mehr). Zu Pliderhausen acht behausungen im flecken. Desgleichen 20 die zween höf bey Pliderhausen genannt im Aichenbach. Zu Underurbach zelien behausungen. Zu Haupperspronn alle die heuser so ihenet der kelter und und strasz gägen Müetelspach gelegen, die geben auch diser pfrönd den clainen zehenden. 25 Zu Müetelspach alle behausungen hie iensit des bachs so durch den flecken lauft gägen Haupperspronn gelegen, deren diser zeit drey und dreiszig. Zu Oberschlechtbach zway lehen. Zu Underschlechtbach a) syben behausungen, geben auch diser 30 pfrönd jerlich gartenhüener für deinen zehenden in gärten. Und nachdem die kirch zu Beuren mit iren filialiis, nämlich das weyler Birenbach, der hof und die mülin zu Krettenbach, ain hof und schlosz zu Weschenburg, item die Beutteumühlin und zwen höf zu Lindenbronn der custorei pfrönd zu Lorch auch incorporiert 35 gewesen, ist aber die selbig in verschinem acht und fünfzigisten jar 1 ) mit bewilligung der herrschaft Würtemperg dar von separiert worden. Lagerbuch der Kustoreipfründe in Lorch von 1562 in der Magistratur des Kameralamts Lorc/t. a) Nachträglich korrigiert': Mitlelschlechtbach . ') 1558. Wttrtt. Geecliichtsquellon XII. \i — 162 — II. Kirchenhaber in Filialien der Kustoreipfründe. Grossentheinbach. Zu wissen, das da selbst zu ürossentbain- bach zehen underschidliche lehengueter seyen,--------und so ein oder mehr behawsung darauf gebawen und bevvonth werden, ge- 5 hörn alle inwoner derselben--------in die custoreipfrönd als filial der selben, es gibt auch bemelter pfrönd ain iedes der selben leehen, dar auf ain haws steet und rauch gehalten wirt, jerlichs uf Martini ain symeri habern Gmünder mesz genant kirchenhabern pro licentia dominicis diebus eundi ad ecclesiam in Wetzgen a) und dan zway W herbsthüner für clainzehenden in gärten — — — und so auf aim oder mehr lehen ain behausung abgangen und kain rauch mer uf dein leehen gehalten, hat man den habern auch uit mer geben. Adelberger Brech. Jerlich habern genannt kirchenhabern aui Martini zway symeri zween vierling landmesz (von zwei Höfen). * 8 Zum Hag (Haghof). Von zwei halben Höfen zusammen zwei Simri Welzheimer Mess. ] ) Brend. Jedes ganze Leiten gibt ein Simri Kirchenhaber Gmünder Mess. Es sind sieben ganze Lehen mit neun Bauern, deren drei gmündische, sechs lorchische Hintersassen sind. Zusammen sieben 20 Simri Haber. Büechingern. Vier Lehen, vier Simri Kirchenhaber. Mittelwcyler. Zwei Lehen, zwei Simri Kirchenhaber Gmünder Mess. Wahlen. Zwei Lehen, zwei Simri Kirchenhaber Gmünder Mess. 25 Deschenthal. Ein Lehen oder Hof, ein Simri Kirchenhaber Gmünder Mess. Kamer alamt horch. Lagerbuch der Kustoreipfründe von 1562. III. Reservatgeld. 30 Das closter Adelberg gibt jerlich auf Martini von usser und ab der pfarrpfrönd zu Hunsholz einkommen welche pfarr von alters als ain filial auch in dise pfrönd gehört, aber dar von separirt worden, nämlich ain pfund Heller landswehrung. Kameralaml Lorch. Lagerbuch der Kustoreipfründe von 1662. ^ a) Die lateinischen Worte gestrichen. l ) Liese waren 1562 dem Pfarrer von Welzheim zugewiesen für Vorsehung des Haghofs. — 163 — 7. Die Dechaneipfrilnde. I. Zubehör dun der Dechanevpfründe und Pflichten ihres Inhabers. 1508. 5 Item der bur uff dem Sachsenhof gilt jarlich uff Martini dry gülden für all klnin zehend. Item der hof ist zügehörig diser pfrend mit aller pfäiliche ge- reehtikait, ouch die nuwe herberg dar by. Item die pfrend hat ain filial [Pfalbronn] x ) darin 12 hüser zu l( > versehend mit allen sacramenten, dar umb gebend sy all klain zehend im etter. Doch die prclaten 2 ) habend verwillgt, dasz die buren band die garten abgeton im etter und usserhalb, machend hanfgarteu, dar mit in der zehend werd und diser pfrend ain abbrach. Item die pfrend hat zu Stainbvuck driu liüser zu verwarten 15 mit den sacramenten, ist der bruch, diser pfarrer konipt zu in der ersten vast wuchen und hört die erst bicht, so bezalend sy die minutt und die vier obfer halb, ouch mortuariam, dar nach versieht sy daz jar ain pfarrer von Stainenberg, der nempt depositiones und bab oblationes quatuor. 20 Item zfi Grossen Tainbnch 4 hüser mit aller pfärliche gerech- tikait soll er och verwarten mit den sacramenten. Item zu Klainen Tainbüch 5 hüser. Item zu Hangen Tainbüch ain busz. Item zu Ober Kirneck 3 huser. 25 Stainbruck. Item plebanus huius beneficii tenetur in prima septimana ieiunii vel circa omnes istos laycos cum sua familia visitare et audire primas coiifessiones eorum et seeundas confessioncs ex antiqua consuetudine iaciunt plebano in Stainenberg. 3,1 Item in ecclesia Stainenberg reeipiunt omnia sacramenta et sepulturam ecclesiasticam per totum annum et tenentur sibi omnes oblationes preterquam dimidiam partem quatuor oblationum quam tenentur plebano huius beneficii. Similiter tenentur dare mortuaria plebano huius beneficii quamvis alibi sepelientur, sed alter habebit 35 oblationes depositionum septimi et tricesimi. Item ex illa consuetudine superveniente huius beneficii plebano tempore quadragesime faciet rationem cum illis subditis et pro titulo ') Die Ergänzung ergibt sich aus dem Verzeichnis des Hr. Augustin, S. Iö8. '•') Von Kloster Lorcli. 11* — 164 — tenetur quilibet cornmunicans dare "dimidiam partem qnatuor obla- tionum videlicet duos denarios Wirttenbcrgenses. Item tenentur dare deeimam in pullis in aucis in strephis in raspis in linis et aliis crescentibus in agris. Item deeimam ex ortis circa domos. 5 Zu Klain Tainbüch. Item die lehen gebend all pfarrlich ge- rechtigkait und gehörend in die pfarr mit allen sacramenten zu versehen, ouch mit allen opfern und mit sampt allen iren kifndern ehe]- balten dienstlüten ete. Aus dem Verzeichnis aller Zehnten und Einkünfte dieser Pfründe, an- 10 gelegt von Johann Bernecker 1508. Orig. Pap. Vgl. u. S. 177 Nr. 11, II. IL Filialien der DechaneijpJrunde vor der Reformation. Der Saxenhof oberhalb Lorch an der gemaynen landstrasz, so Gemünd zu gehet, wellicher bof auch gemelter statt Gemünd zu- 15 gehörig. Zu Pfahlbronn der ganze weyler. Zu Steinbruck vier lehen, welliche in die vogtei Schorndorf gerichtbar. Zu Hangen Thainbach der ganze weyler. 20 Zu Klein Thainbach der ganze weiler. Zu Grosz Thainbach sein sechs leben in diese pfarrpfriend gehörig. Zu Oberkürnegg seind drey lehen mit pfarrlichen rechten und dem aigenthumb in dise pfanpfriend gehörig. 25 Lagerbuch der Dechanei von 1738/30, offenbar wörtlich aus der älteren Ausfertigung übernommen. III. Kirchenhaber und Reservatgeld in Filialien der Dechanei. Grossen Thainbuch. Zu wiszen das da Selbsten zu Groszen 30 Thainbuch sechs underschiedliche lehengüeter seien, und so ein oder mehr behausung darauf gepawen und bewohnet werden, gehören alle einwohnere der selben — in disze des hohen thumbstifts capituls zu Augsburg eine pfarrpfrond als filial der selben. Es gipt auch bemelter pfrond ein iedes der selben lehen, dar auf ein 35 haus stehet und rauch gehalten würdt, jerlichs uf Martini ein simeri habern Gemünder mesz, genant kirebenhabern. — 165 — Das eloster Adelbevg gipt icrlichs uf Martini von uszer und ab der pfarrpfrond zu Hundsholz einkkomen, wellicbe pfarr von Alters als ein Mal zum halben tbeil auch in disze pf'rond und zum andern halben theil in des closters Lorch custerei pfrond zu Lorch 5 gehört hat, aber da von separirt worden, nemlich ein pfund Heller genant reservatgelt wurttemperger landswehrung. Das eloster Lorch gipt jerlichs uff Martini von der pfarrpfrond zu Welzheim einkomen von wegen des weilers zu Geben weder nit weit von Welzheim gelegen, wellichs weder von alters als ein filial 10 mit allen pfarrlichen gerechtigkeiten in disze des hohen thumbstifts capituls zu Augspurg eine pfarrpfrond zu Lorch dem flecken gehört hat aber dar von separirt worden, nemlich reservatgeld wurttemperger landswehrung 10 ß 6 hüner. Haischbach der Dechaneipfründe von 1579. 15 . 3 symmeri, 1 henn, 5 höner und den wein. l ) Thomas Köllin erhält 1501 die zweite ausgsburgische Pfründe, die er 1505 mit der Kustorei vertauscht, s. o. S. 52 nr. 84 f. -) Nach einer unleserlich gemachten Bemerkung des Bruders Augustin ■im Folioheft Bl. 9" gehörie diese Gült ursprünglich der alten Bruderschaft in Lorch. 3 ) Ulrich Steblin gestorben 1511, auf der zweiten klösterlichen Pfründe. - 172 — Groszehend zu Lörcb. Item usz aim acker genant der Byttinger hynder der pfrend husz, hat yetzund Jörg Burckliart. Item usz ackern bey Möttis tobel, luvt yetzund Bartly Aiman. Klain zehenden in der ganzen pfarr. 5 Kalb 1 J,, filly 2 J,, yma den zebenden Schilling oder J), scbaf 1 Heller, hün 3 J), ain gartenbün 4 J>, 10 gans 8 J), ferlin, stat in arbitrio dantis et recipientis, secundum quod fuerint porcelli, quidam pro 4 solidis, quidam pro 6 ? ops, das symmeri iuxta consuetudinem loci sicut hie in Lorch pro (i ,<>); a 'ih* remissius, l 5 zwybel 1 synuneri sicut tunc venditur, flachs | potest vendi ad libitum, utilius autem est plebano hanf quod non vendat sed procuret sibi iideles col- werk ] lectores, Setzling 100 für 3 ^ oder wie zu der selbigen zeyt der schlag ist, 20 hanfsamen 1 , . , , ... , > das symmeri nach den louffen. leyn gaiszlin 1 heller, rieben. erbis, 25 leysenn. Offertoria maiora, selkrett 4 Heller, 8 Schilling datur in tota parrochia preter quam hie in Lorch. De singulis istis diligenter inquiras in confes- sione quadragesimali et aliquid comportabis. 30 Heuzehenden. Waldenhensi, Luxa Cliisz, Michel Töber, Veyt Byler, Paul öödelin, Kiirneck Hans gebent den heuzehenden usz iren vvisen. Barthli Schnider, Claus Auri, Utz Meirlin, der zoller Hans Wild geben den heuzehenden usz iren garten. 35 Weickmars. Item ain yegklichs lehen git 14 J, für den klainen zehenden und pferrlich recht, als die 4 opfer, selkrett, et reliqua consueta. Numerus subditorum prineipalium sunt 14 et prefatos 14 J) potest plebanus reeipere vel deeimas minores. 40 — 173 — Walkrnarsmülin. Itera Walkraarsmülin git den klainen zehenden und pferrlich recht ut supra. lladelstetten. 5 Item ain husz zu Radelstetten, hat yetz inn der new Mayer gnant Lynsen Jörg, git den klainen zehenden und 2 garten hüner. Oberkürneck. Item die 4 leben gebent grossen und klainen zehenden, auch ettlich. äcker, die ander buwent, geben auch grossen und klainen 10 zehenden. Me all pfärrlich recht. Dazu 21 J, aus Wiesen. Bittenmülin. Item der müller git den klain zehenden und pferrlich recht. Lindenbronn. 15 Item all klain zehenden usz garten und äcker und pferrlich recht. Beyren. Item git all klain zehenden und pferrlich recht. Weschenburg. 20 Item allen klainen zehenden und pfarrlich recht. Birenbach. Item all klainen zehenden, pfärrlich recht et oblationes altaris. Krettenbach. Item all klainen zehenden und pferrlich recht. 25 Underkürneck. Item all klainen zehenden und pferrlich recht. Auch 4 ß, 4 £ aus Heuzehnten. Rattenharz. Item klainen zehenden und pferrlich recht. Dazu 21 ß Heu- 30 zehnten. Hetzenhof. Item git den klainen zehenden und pferrlich recht. Lörchenberg. 1 ß 6 J) aus Wiesen. 35 Grossthunbüch. Item sie gebent allen klainen zehenden plerrlich recht und ain yeglichs lehen 1 symeri haberns 2 höner pro licentia dominicis diebus ad Wexem, mag ain pfarrer nemen oder nicht. Trifft 10 symmeri haberns, facias colligi avenam immediate post nativitatis 40 Christi. — 174 — Plüderhausen. Gülten: 22 (J, 20 Hühner u. a. Aichenbacli. 8 [i, 9 J), 9 Hühner. Adelberger Brach. 5 Item dant decimas minores, offertoria etc., quilibet subditorum pro licentia eundi ad Bertling dat 1 symmeri haberns. Oberschlechbach. 30 J) Heuzehnt. Underscblechbaob 1° hahet 5 leben et Septem domos, dantur decime minores. Miettenspach habet domos 20, relique ad Urbach. Item sie gebeut allen klainen zehenden, pferrlich recht ut supra. Item man lycht hin den lieuzebenten um 3 11. 1° Item Augustin Keffer und Peter Kurtz die zwen git ain yeg- licher 14 sehill. für den hewzehenden und klainen zehenden et hoc stat in arbitrio utriusque tarn plebani quam subditorum, dissuadeo tarnen recipi pecuniam. Berenbach. 20 Item zu Berenbach, das da lygt by Urbach, git man zehenden usz wisQn järlichs 15 £, 5 1 jz hfln. Hupelsbronn. Item 7 hüser bey der kelteren gebeut klaynen zehenden, werk etc. und pferrlich recht. 25 Hag hat 2 höf. Item maister Peter in der glashütten *) git 4 sehill. 3 Heller hewzehenden und 3 hüner, pferrlich recht, klain zehenden, 1 symmeri haberns. Item Anthoni Weysz git 4 sehill. 3 Heller hewzehenden, 3 hüner, 30 pfärlich recht und klainen zehenden, 1 symeri haberns. Langenberg habet decimas maiores. 1 ß, 18 1 /s J>, 10 Heller Heuzehnten, 14 Hühner. Möttis 35 git den klainen zehenden, pferrlich recht etc. et in dedicatione custos et plebanus in Lorch cum procuratoribus in Möttis comptitant bona patroni. ... --------------- ' / ] ) Walkersbach. Der Ilättmeister gehört zur Familie Greiner. — 175 — Brend, Biechigern, Mittelwylcr, Walen. u> Sie gebent den klainen zehenden, auch von wildkorn, ain yeg- lichs lehen 1 symeri haberns propter licentiam eundi ad ecclesiam in Alfdorf diebus dominicis et facias colligi avenam immediate post 5 festum nativitatis Christi. Urbach. 15 J) für Heuzehnt, 5Va Hühner für kleinen Zehnten, weiter 11 Hühner. Tünsprunn. 10 Nota. Item Lienharts Habers gut zu Tünsprunn git järlioh 4 schoffel habers, 1 hennen und 2 hüner. Hab acht wann es ledig wirt, circa 8 fl. uff und ab. Item der Kärglin von Holtzlmsen tenetur järlichs ain guldin zins. Berkach. 15 Item der Lenhart von Berkach tenetur järlichs zins 4 schoffel haberns, 4 hünr und 1 hennen. Hab acht uff die lausung circa IG fl. uff und ab. Nota. Item ain S Heller uff Martini git der custos zu Adelberg von Berkach, Hunsholtz wegen nach lut aius briefs que habetur in monte. 1 ) 2 0 Beyren. Item in dedicatione templi in Beyren que semper est dominica proxima post festum sancti Johannis Baptiste dantur plebano quinque solidi a procuratoribus ecclesie, ex longissima consuctudine introductum. Item novem solidi dantur plebano in Beyren ad festum sancti 25 Michaelis a procuratoribus ecclesie ex causa illa cum ipse vel suus adiutor singulis dominicis diebus teneatur intimare novem defunctos quorum nomina continentur in libello anniversariorum in principio conscripta. De illo ecclesia certos levat census. Decime maiores illius beueiicii. 30 Lorch vide supra, sunt parve reputationis. Schlechbach. Decime possunt vendi pro 26 vel 28 schoffel et sine pullis. Berkach. Decime possunt vendi 23 aut 26 schoffel cum pullis. Oberkürneck. Decime possunt vendi 18 aut 22 schoffel. 35 Langenberg. Man lycht in hin gewonlich umb das strow, so wirt by den 20 schoffel sine pullis. Auszug nach der Abschrift des Bruders Augustin, Quartheft Hl. 51 — 61. Eine Verglcichung mit dem Lagerbuch der Kustoreipfrunde von 1679 zeigt, :t) Deachental gestrichen. ') Im Kloster Lorch. — 17G — dass dieses Registrum summe probende in der Tat die Kuslorei meint; es stimmt, soiveit der Zeitunterschied es zulässt, völlig mit dem Lagerbuch überein. Übersehen hat Kollin nur den Heuseitnt in Steinenberg aus I3 l /s Tag- werk Wiesen (1579). 11. Die Dechaneipfrunde. 5 I. 1448. Registrum Johannis Bierman') anno domini MCCCCXLVIII. Item dccirna in Lorch grosz nntl klain zwischen Pfalbronner weg und Kloczemer weg bis an den Dobel. Wiesen 3 l /a Tagwerk. 10 Den zehnten scbochen von 20 Wiesen. Zwölf Garben Korn für den Zehnten eines Ackers. 3 % 17 Schilling 9 J) Hellerzinse, 10 Hühner, 4 Simri Korn aus Wiesen n. a. Darunter: Item der pfarrer von Welczen git jerlich 10 ß Heller und 6 hyner von Gebenwyler. Item a) Gewyler, 15 Gmainwyler und Kaiserspacb gehörend diser pfarr zu uff den ertrag wie obstat 10 ß, 6 hiener. Ein Lehen in Pfahlbronn: 18 ß Heller, 18 Käse, 4 Herbsthühner, 3 Fassnachthennen, 4 Grosehen für den Dienst, Kleinzehnten im Euer. Weglöse 8 fl. (später 6 fl. Auf- und Abfahrt). 20 Ein Leiten in Kleindeinbach: 1 U Heller, 100 Eier, 30 Käse, ß Herbsthühner, 5 Schilling für einen Dienst, 1 Fassnachthenne, Gross- und Kleinzehnt. 4 fl. Abfahrt. Ein Lehen ebenda: 30 Schilling Heller, 100 Eier, 30 Käse, 4 Herbsthühner, 2 Fassnachthennen, 7 Schilling für Dienst, Klein- 25 zehnt. 4 fl. Abfahrt. Ein Lehen zu Hang ende hi b ach: 1 S Heller, 100 Eier, 18 Käse, 4 Herbsthühner, 1 Fassnachthenne, 7 Schilling für einen Dienst, Gross- und Kleinzehnt. 4 fl. Abfahrt. Ein Lehen ebenda vom Kloster Lorch, gibt Gross- und Klein- SO zehnt. Und wer uf dem lehen siezt, der bert in dysse pfar mit pfarrlichen sachen. Ein Lehen in Kürneck: 300 Eier, 30 Käse, 12 Hühner, 1 Fassnachthenne, 1 Dienst, Gross- und Kleinzehnt, Abfahrt 5 %. a) Spätere Hand. ') Sonst nicht genannter Inhaber der Dechaneipfründe. -- 177 — Ein Lehen ebenda: 24 Schilling Heller. 200 Eier, 20 Käse, 0 Hühner, 1 Fassnachthenne, 1 Dienst, Gross- und Kleinzehnt, 5 fl. Abfahrt. Ein Lehen ebenda: 100 Eier, 10 Käse, 4 Hühner, 1 Fass- 5 naehthenne, Gross- und Kleinzehnt, 3 £fc Abfahrt. Ein Lehen in Steinbruch: 1 % Heller, 2 Herhsthiihner, 1 Fassnachthenne, Gross- und Kleinzehnt, 3 fl. Abfahrt, 3 J> für den Heu zehnten. Ein Lehm, ebenda'. 18 Schilline/ Heller, 1 Herbsthuhn, 1 Fass- 10 naehthenne, 3 £ für den Heuzehnten, Gross- und Kleinzehnt, 2 fl. Abfahrt. Item zu Kaczenbronn den grossen zehenden. Item zu Pfalbronn den klein zehenden in dem etter. Gross- und Kleinzehnt von 4 Lehen in Grossdeinbach, ebenso 15 von Sachsenhof, dazu 2 S> für den Heuzehnten. Item zu Strasdorf bort das viertayl usz mins berren von Lorch zehenden grosz und klein und vor us als manch Schilling Heller und bfin, als manch malter man dar von git zehenden. Item zu Ober Berkach den grossen zehenden halben. 20 Item zu Klein Tunbuch den kleinen zehenden uf allen leben. Von 2 Lehen in Steinbruch Gross- und Kleinzehnt und je 3 J) für den Heuzehnten. (Eine spätere Berechnung aus dem 16. Jahrhundert lautet: Summa in censibus 24 fl. Summa in fructibus communibus 80 schöffel 25 demptis Saxenhof et Lorch, hiener 44, hennen 13, ayr 900, kacsz 300.) Pergamentlibell Oriy. IL 1508. Nota deeimas maiores et minores et census et proventus bene- 30 ficii anterioris curati in Lorch diligenter inquisitos collectos et con- signatos per Johannem Bernecker artium magistrum illius beneficii curatorem, anno dominice incarnationis etc. oetavo. In Lorch. Item der prelat oder convent gilt usz dem dorfacker 12 garben 35 wan der frucht tregt, beschehen ain Wechsel um ander äcker zugehörig gewesen diser pf'rend. Item grosz und klain zebend usz allen ackern gelegen zwischen Pfalbrunner weg und Klotzenmar weg. Item der prelat hat zu Straszdorf grosz und klain zehend, dar Württ. Gcschichtsquellen XII. 12 — 178 — von gehört diser pfrend der viert tail an frichten, vvan der verkonft wirt zu antwurten ainem pfarrer und als manig malter als vil Schilling Heller und hiener oder 3 ^ für hün. Item die pfrend hat zu Oberberchach den grossen zehenden halben, den andern tail die custorii, und als vil schoffell als vil 5 hiener. Item zu dem Sachsenhof uff dem feld genant Boppeler den grossen zehend und usz dem underen feld gegen dem prelaten ouch usz by 2 juchart by dem Himelricb oder nuwen herberg gelegen. Item zu Kirneck genant Oberkirneck den grossen und klain 10 zehenden wz die driu lehen so dan zügehörend diser pfrend. Item zu Grossen Tainbüch grosz und klain zehend usz ettlich lehen und acker. Item zu Klain Tainbüch grosz und klain zehend gilt Thoma Clausz, gewolich 20 viertel der grosz. 15 Item usz des abbts . . . gehört halb grosser und klain zehend, dan er hat aiu kla .... zu ainem handtrotz zugehörig diser pfrend. Item zu Stafinbruck grosz] und klain zehend uss drin gietlin. Item zu Ka[tzenbronn] ain zehend, ist abgangen. Item disz pfrend hat aigin gieter zu besetzen nemlich zu Pfal- 20 brunn ain ledig lehen, hat inn Michel Zehender, gilt järlich 18 ß Heller und 18 kesz 4 herbsthiener 1 nennen 4 plappert für dienst, gibt abfart 6 fl., all klain zehend, bestat uff gnad, den stab will der abt hon. Item zu Oberkirneck driu lehen. 25 Item zu Klain Tainbüch driu lehen. Item zu Hangentainbüch ain legen. Item zu Stainbruck zwai lehen. Item drei pfrendgietlin zu Lorch. Davon gehen 15 ß, 1 Herbsthuhn, 2 Fassnachthennen. 30 Item die gietlin sind aygin und gebend der pfrend nit mer dann ain masz wius bestendgelt und ain masz wins weglösin. Nota census in Lorch. Dabei: Item der maister Peter in der glaszhitten gilt 4 ß und 2 hüner usz der Kritz wisz. 35 Item der pfarrer von Weizen gilt 10 ß [und 6 hiejner für Gebenwiler. Es folgt Aufzählung von eigenen Wiesen und Äckern in horch (im Ainelspach, im Walckerspach) und solchen die Heuzehnt geben. 40 — 179 — Nota gartenzehend zii Lorch. All underton diser pfrend. Item Luxen Michel by sinem hus gilt heu hanf und obs. Item KingHn Schnider gilt hanf. Item Vischerlin gilt, hanf und obs. 5 Item Ziegeliu gilt hanf und obs. Item Streulin gilt hew hanf und obs. Item Kirblin gilt obs. Item Caspar Gref gilt hanf und obs. Item dry gmain hanfgarten mit dem pi'elaten, hat die pfrend 10 daz halbtail. Item Schwetz Lienlin, Paul Teber, Waldenhenslin. Die vier Lehen der Pfründe in Grossdeinbach samt andern Gülten dort, drei Lehen in Kleindeinbach, ein Lehen zu ELangen- deinbach und drei Gütlein zu Oberkürneck mit ihren Einkünften und 15 Zugchörden werden beschrieben. Der Schluss fehlt, wie überhaupt die ganze Handschrift in der untern Blatthälfte defekt ist. Papierlieft folio, Orig. S. auch oben Nr. 7, I, S. 163f. III. 1538. Einkommen der pfarr maister Peter Sturms [der dechany] so 20 lehen ist vom capitel zu Augspurg. Jerlich Hellerzins uff Martini zue Lorch im dorf . zue Pfalbron . . . zue Klaintninbuech . 25 zue Hangentainbuech zue Oberkirnegk . . zue Stainbrugk . . Presenz item von etlichen jartagen zue presenz 8 %. u u % % 5 3 7 7 4 15 6 h., 8 h., 30 tini 35 Kesz jerlich uff Mai zue Pfalbron . . . . 18, zue Claintainbuecb . . 60, zue Hangentunbuch. . 18, zue Oberkirnegck . . 60. Ayr jerlich zue Claintainbuecb . 200, zue Hangentainbuech . 100, zue Oberkirnegk . . 600. 12* 180 Alt hennen järlich 1, zue Pfalbnin .... 3, zue Clainthainbuech . . 3, zue Hangenthainbacb 1, r> zue Oberkirnegk . . . 3, zue Stainbrugk . . . 2. Junge hennen järlich 5, zue Pfalbrun .... 4, io zue Clainthainbuech . 10, zue Hangenthainbuch 4, _ >, „ me 2 fnr ciain zehenden, zue Oberkirneck . . . 24, zue Stainbruck 3, 15 zue Grossthainbach . . 12 für ciain zehenden ausser den garten. Gelt von hingeliehenen oder verkauften zehenden des 37ten jars zue Stainbruck für grosz und ciain zehenden disz jahrs 4Va fl........ .tut 6 g 6 ß, 20 zue Sachsenhof für den groszen zehenden 9 fl. tut 12 g 12 ß, zue Lorch im dorf für den groszen zehenden uss aim veldlin haist Kaltenmos und Emersbach halden so disz jar haben getragen 5 fl...........tut 7 g —. 25 Frucht von hingeliehenen zehenden: Dinkel (ebenso Haber). zue Oberkirneck . . . 7 1 /a seh. —, zue Hangentainbuech . . — 15 sim., zue Grosstainbuech . . 6 seh. 2 sim., 30 zue Klaintainbach ... — 10 sim., zue Oberberkach ... 9 seh. 4 sim., zue Straesdorf .... 10 seh. — (ist geroun- disch und rechbergich). Item an der frucht muss man nemen 1 seh. rocken für l 1 /» seh. 35 dinkel. Mein herr von Lorch gibt alle jar usz dem dorfacker 8 garben für den zehenden, geben ungefarlich 3 oder 4 sim., ainmal dinkel, das ander mal habergarben. — 181 — Hewzehenden zue Sachsenhof für hew und ciain zehenden 1 '/s A-, tut 2 % 2 ß, zue Lorch im Walkerspach und Amerspach geben den hewzehenden bei 30 tagwerk wisen, mecht ungefarlich ertragen 1 % 10 ß, 6 ist disz jar vom wasser verderbt worden; zue Clainthainbuech klain zehenden usz allen lehen, ertrögt zue gemainen jarn ungefarlich — kanns nit anschlagen, tragt so wenig, zu Pfalbrun wasz im etter ligt, ist den clainen zehenden schuldig, gibt aber nichts, 10 zue Grosstainbuch geben 4 lehen iedes 3 huner für den clain zehenden, seind hie oben bey den huneren geschriben, zu Hangenthainbuch gibt Linhart Paur für sein clain zehenden 2 huner, seindt hie oben verzaichnet, zue Oberkürnegk usz drevv guetlin ertragen ungefarlich — — 15 zue Stainbrugk, Hangenthainbach und Groszthainbach seind etlich clain zehenden laut des registers zue dem grossen verkauft worden. So hat die pfarr an aigen guetern: Item ain tagwerk wisen bei der Rems an zwayen stucken, git jerlich ungefarlich 3 % 11 ß. 2() Item mer ain tagwerk rauer wisen ist ain hewwis, hat nit einodrecht, ligt disz jars wiest, mocht ungefarlich ertragen 2 %, ain behausung und ain schuir bei dem kirchhof neben dem rathaus, daran ain bomgarten, ist ungefarlich 3 viertel, ertregt ungefarlich das gras 2 8! 16 s., das obs kann man nit anschlagen. 25 Beschwerden der pfarr: gibt geen Lorch in das closter jerlich zue steur 3 s. Der gemeldt pfarrer ist nit weiter schuldig gewest die pfarr zue versehen, dann allain die achte wochen ain ganzes jar durchaus, betrifft sich uffs höchst 7 wochen, hat sunst nichts versehen sollen, 30 doch neben dem teglich helfen zue chor singen. Abschrift einer Aufzeichnung von 1538 bei augsburgischen Akten. 12. Die zweite augsburgische Pfründe. 1538. Einkommen der andern pfarr, so vom gestift zue Augspurg gelihen wirt, die herr Bastian l ) inhat. 35 Jerlich heller zins zu Lorch......5 S 81i, —, zue Katzabrun .... — — 5 s., capitul zu Augspurg . . 2 g — 16 s. ') Sebastian Dielet, s. o. S. 160, Anm. 1. — 182 — Item zu presenz von jartagen 8 ££. Jerlich ayer zue Lorch 30. Jarlich alt henna: zue Lorch........ 19, zue Schlechbacb...... 5. 5 Jerlich junge huner: zue Urbach........51. Einkommen der fruchten jerlich uf Martini: rocken das capitul zue Augsburg gibt zue corpus ... 3 seh. 3 sim. Von hingelichenen zehenden : 10 Roggen zue Pfalbrun der Wieland......... — 4 sim., „ „ der Hedelin und Holle Linhart . . 2 scb. —, „ „ Walkers milin........ — 6 sim. Lorch ligt an brach, ist bei 24 jauchert, hat zu 1& kern 17 scheffel und zu habern 12 scheffel . 17 seh. —, Hangenthainbuech............1 seh. 2 sim., zue Schlechbach............10 seh. —. Dinkel von klain zehenden zue Urbach aus etlich garten........1 sim. 3 ymi. 20 Jerlich habern das capitul zue Augspurg gibt von Renharts zue corpus 3 inalter, tuet........6 seh. 6 sim., Nit jerlich habern von hingeliehenen zehenden zue Pfalbrun,.............2 seh. 4 sim., 25 zue Klotzen..............2 seh. 6 sim., Walkers milin............. —-4 sim., zue Lorch ligt an brach, ist bey 24 jauchert, hat zue kern 17 scheffel und zue habern 12 scheffel ertragen.............12 seh. —, 30 zue Hangenthainbach..........1 seh. 2 sim., zue Schlechbach............4 seh. 4 sim. Habern von garten zehenden zue Schlechbach 5 ymi, tuet 1 sim. 1 ymi. Gelt für verkauft fruchtzehenden 85 zue Pliderwisen............ 4 % 8 s., zue Urbach.............. 11 % 18 s. Hevvzehend zue Ytigkofen jerlich.......... I % — —, zue Bernbach.............— 4 s. 6 h., 40 — 183 — zue Schlechbach usser etlichen garten.....— 1 s. 3 b., mer daselbst für heller........— — 7h., zue Urbach usser etlichen gerten......— 2 s. 3 h. Werkzehend 5 zue Uvbach aus 1 garten 6 h., zue Weschenbeuren zue Radelstetten \ sein disz jar bei 6 flaischS; l ) werk worden, zue Methis Der pfarr aigen guter. 10 Ain behausung bey dem kirchof und an Speten Hansen haus. Mer ain schuiren darbei und ain pomgartlin sambt ainem schor- lendlin, ertregt ungevarlich 14 s. Beschwerden: Der genielt pfarrer hat das ganz jar nit mehr dann 20 wochen 15 die pfarr mit predigen und anderm versehen miessen, 2 ) doch neben dem teglichen helfen zue chor singen. Item er gibt jerlicb zue stuir gen Lorch 3 s. Abschrift einer Aufzeichnung von 1538 bei Augsburgischen Akten. 13. Die den augsburgischen Pfarrern ans Jahrtagen erwach- 20 senden Einkünfte. Summa vigili gelt von gestiften jartagen, so der haylig zu Lorch [der deebaney] zu geben schuldig nemblich 5 fl. 38 kr. 1 hlr. Nota. Der andern des thumb capituls zu Augspurg pfarr pfrönd zu Lorch gleich so vil, tuet also beeden pfvienden summarie 11 fl. 25 16 kr. 2 hlr. Abschrift des [16. Jahrh. auf Papier, beglaubigt von Casparus Faigle notarius capituli. Vgl. unten Nr. 11. ') Das Fleischpfund hatte 36, das gemeine Pfund 32 Lot. Vgl. Fischer, Schwiib. Wörttrb. Bd. 2, Sp. 1364. '-) In einer Notiz am Rande des Blatts, die für den Schreiber bestimmt war, wird die Frage: wie oft er die pfai versehen müssen beantwortet: alweg er 3 wochen, b 3, dfecanus] 1, J[eremias] 1. Her Name des zweiten Pfarrers, der liier mit b bezeichnet ist, war Benedikt Steiner, 1521 —35 Jnhaber der Kustorei, dann Pfarrer in W äschenbeuren, aber noch 1539 auch im Genuss der Einkünfte der Kustorei; Jeremias Mayer hatte bis Martini 1538 bezu: Anfang 1539 die zweite Klosterpfarrstelle inne (s. o. S. 136 nr. 151), zu der Alfdorf gehörte; am 12. Mai 1539 zog er nach Alfdorf, um dieses allein zu versehen (Visitationsbericht vom 2. Sept. 1539). — 184 — 14L. Einkommen des Heiligen. Nach dem registrum censuum ecclesie parrochialis sancte Marie virginis in villa Lorch b'esass der Heilige ein Einkommen von 43 U 19 Schilling 2 Heller, 1 Eimer Wein (dabei Hühner, Wachs, Eier, Hennen und Öl zu Geld gerechnet). 5 Bei den Gülten in Lorch werden verzeichnet: Item Josz schüchmacher git 3 schul, usz dem Benzentobel. Item me 2 Schill, usz ainer kamer in der kirchen. Item maister Martin Aichholtz — — ainen Schill, usz ainem stand in der kirchen. 10 Item Michel Bader git 2 schill. usz ainer kamer in der kirchen. Item Appolonia Hans Eberlis wittwe git 2 schill. usz ainer kamer in der kirchen. Item Ziegelerin git 2 schill. usz ainer kamer in der kirchen. Item Margrete Aychmenuin git 2 schill. usz ainer kamer. 15 Quartheft des Br. Augusün, Bl. 100—108, besonders Bl. 104*ff. 13. Die Kapelle zu St. Lorenz und Leonhard in Lorch. De censibus seu redditibus capelle sancti Laurentii in villa Lorch: Summa totalis 7 libre 14 solidi. 20 Item Olasz Lemelin git järlich 14 Schilling zins von 10 guldin houptguts uff Georgii. Sanctus Leonhardus vel sua capella in Lorch nihil habet in reditibus, sed ea dumtaxat que ex accidenti adveniunt. Quartheft des Br. Augusün Bl. 77ff. 25 16. Rechte und Pflichten des Mesners zu Lorch. r ) Hie nach ist beschriben was dem meszner zu Lorch zugehört in sinen Ion und in sin pfründ, die ain herr von Lorch ze lyben hatt. Item wann der mösner in das feld gat mit dem crützlin, so gyt yetlicher was sin eer oder will ist, das kan man nit schriben. 30 Item ze Lorch welcher buwett, der git dem meszner 1 garben, das ain jar 1 wintergarb, des ander ain habergarb, er Im litzel oder vil. ') Vgl. Blätter f. württ. Kirchengesch. 1, 1886, 8, 8: Vienstiastruktion für den Messner in Geislingen, 1468 — 1573. — 185 — Item yetlichs husz git 2 J> dem mesner von der stund glocken *) ze richten. Item meer ain ^ zu opfergelt. Item was uffgelegt wirtt ze aubent uff [dem altar] u > wan jar- 5 zytt sind oder von drissigisten, 2 ) das ist ouch des meszners. Item was zu andern zyten uffgelegt wirt, das gehört unser frowen oder den hailigeu. Item dem meszner wirt etliehs jars 13 [i li. mynder 4 h. von den gestiften jarzyten, das ist in der herren bücher gesehriben. 10 Item ob mer jarzyten gestift würden, wirt im aber was im werden sol. Item wann der meszner aim uszman ain jarzyt lütt ze nacht, so git er dem meszner 1 .$. Sol er aber morgens aber lüten, so git er im 2 ^. 15 Item wann man aim ze Lorch gestorben lütt, so wirt dem meszner [ze Ion 3 ß]. b) Item ain uszman git von toten ze lüten ain symeri korns und 6 J,. [desgleichen auch von jungen so das nachtmal empfangen]. 0 ) 20 Item ain kind von uszlüten git von lüten 7 heller. d) Item der von Lorch kinder legent uff den altar und geben 2 J>. Item wann ain kind begangen wirt, so gefeit dem meszner 1 weck. e) Item von aim alten 2 wecken. 25 Item wann der vier opfer ains ist, so git ietlicher pfarrer dem möszner 1 ^ oder er niem in selbs. Item quotiens questuarii veniunt demptis mediantibus dat qui- libet dem möszner 6 J>. Item die ayer die uff das crütz komm[ent] f > am karfrytag und 30 die Rechter sind ouch des möszners. Item als oft und dick der mesner den a[ . . . ] f) samlet, so hat er 1 s. davon. Wirt es ['? litzel] f) so hat er es auch. Item wann der meszner ains begät die 32 tag, so git man im 3 (ä, ain laib. a) Loch hu Papier. h) Auf Itasur rou späterer Hand. ci Kachlrag von späterer Hand. d; Korrektur: 12 h. Daneben gestrichen von späterer Hund: im dorf 7 h. c) Korrektur: 7 h. f) Abgerissen. ') Die Kirchenuhr. -) Bei dem leisten Sedgottesdienst am 30. Tag nach der Beerdigung. — 186 — Item von ainem kind siben tag - zu begon ain laib. Item wann ain kind in den ersten tauf kompt 1 filtern alle fest wann ainer wochner ist, so lett 1 ) der pfarrer den meszner oucb. Auch wann ainer ain begrebnusz batt, so git er im ouch zu essen. 5 Item den ersten sonntag so git er im oucb zu essen, es sy dann das ainer ain grebnnsz hab, so ysset der meszner mit dem selbigen. [Item es wirt auch dem mesner von alen weilern, heven und milen, so von Lorch verseben, es werd dabin gegraben oder nit, c Ion 2 ) 1 viertel rocken 1 ß.| a) l0 Die folgende Aufzählung der Einkünfte den Mesners in den einzelnen Weilern und, Höfen ergibt 126 Garben, 10 Scheffel und 1 Imi Haber, 143 x /a Laib Brot und 24 J> für Laibe, 4 Imi Musmehl. Dazu kommen Zehntrechte: Zu Klotzhof (Klotzhaim): Item Ludwig Mennlin was er zu Kauln but, der zenhent gehört dem 1& meszner zu Lorch. Item Clasz Lehenmann git ouch den zehenden von Kauln dem meszner, was er da but. Item was der klainen zenhenden ist uff Kauln gebort ouch dem meszner. Nota: die buren nemmenst Kalb und ist gen sant Elsbethenberg alhin. Wald' hausen: Item zu Walthusen sind etlich äcker, die oucb zchend gebeut 20 dem meszner, die sol man suchen. Birenbach: Item zu Byrenbach hat der moszner ain zehenden, den gebent Grosshans, item bischof- lehen. Item Jörg Reder usz etlichen guter, sol man fragen. Item die selben zebent samlent die puren und gebent kost und der moszner zalt das brot und das strow ist der puren. Ober- und Unterberken: 2& Item der mesner bat ouch ain zenhent zu Ober Berkach, but Peter Maler und etlich mee, sol man fragen wie es herkommen ist von des zehend wegen zu Under Berkach. Item umb die ob geschriben gült und zinsz sol der meszner von erst die kirchen und was in der kirchen ist, wol versorgen und 30 die kirchen suber halten, uff und zu schliessen, zu rechten zyten lüten mötin und ander zaichen zu rechten zyten. Die liechter sol der moszner zünden und wol warten und den pfarrern gehorsam sin und inen wol warten, und zu wetter lüten, wenn es sich begert, und mittag und andre zaichen lytten zu rechter zyt. Item der 35 mösner sol haben howen b > und sol machen die sailer zu den a) Spätere Hand. b) Sol ») 1). h. lädt. -) D. h. zu Lohn. — 187 — glocken, und handtüchlin zu den altaren sol der mesner lassen waschen. Geschahen usz ainem alten register durch mich Augustinus prior zu Lorch im closter sant Benedicten 5 ordens. Ein Nachtray aus dem Jahr 1552 Donnerstag nach St. Lorenz (August 11) gibt an, dass zwischen Abt Benedikt und dem Pfarrer Matheus 1 ) auf den beiden augsburgischen Pfründen ein Vergleich gemacht worden ist, wornach von zwei Jauchert Ackers, der unten an 10 den äckhern über Kalb herüber geet und die Wasserfurchen am ackher bisz in die klingen hinab schaidt an kirschenbom, der Mesner und der Pfarrer je eine Garbe beziehen soll, wenn der Acker im Bau ist, auch sollen sie den Zehnten davon gleich teilen. Was aber sunst uf der Kalb gebawt wurt, geliert alles dem meszner und der 15 ander zehend was sunst gebawt geliert in gemclte augspurgische pfarhen bisz an den ob gemelten ackher. Abschrift im Quartheft des Br. Augustin, Bl. 13—27. 17. Jahrtage in der Pfarrkirche in Lorch. 1. Item anniversarium domini Jacobi Spiegel capellani in 20 Weltzen suorum parentum fratrum et sorormn et omnium amicorum suorum peragitur semper aliquo competenti die post dominicam Judica cum vigiliis et quatuor missis iuxta consuetum modum hactenus in- troduetum et dant procuratores uni celebranti 3 ß 7 edituo 1 ß, pau- peribus vero 3 ß. Actum 1506. 25 2. Nota anniversarium dicti Jörgen A ucker de Tainbüeh et uxoris et parentum ipsorum peragitur cum vigilia et missis feria sexta ante Letare et dabunt procuratores uni presbitero 9 denarios et edituo 2 denarios. '6. Item anniversarium domini Nicolai Hurnus usw. 2 ) 30 4. Item anniversarium Jacob Deber von Möttis suarum trium uxorum matrimonialiter sibi copulatarum parentum singulorum fratrum et sororuni omniumque antecessorum et successorum semper peragitur aliquo competenti die post dominicam Letare cum vigiliis et quatuor missis more consueto et dant ecclesie procuratores uni plebano 35 2 ß et edituo 6 £. ') Mathias Otlin, noch bis 2578 Inhaber der augsburgischen Pfründe. -) S. <>. 8. 108 n. 128. — 188 — 5. Item anniv. Enderis Seytzer von Grossen Tainbüch------- peragitur seniper secunda feria proxima post Letare, nisi annuntiatio virginis Marie impediret, tuno haberi debet sequenti die proximo cum vigiliis et quatuor missis et distribuunt procuratorcs uni pres- bitero tres solidos et edituo unum solidum. Actum 1506. 5 6. Item anniv. Jörg Hiuber de Tainbüch peragitur citra octavas pasche et dabunt procuratores ecclesie in Lorch uni presbitero 2 ß und dem mesner 3 J). 7. Item anniv. Wilhelmi Pfisters antiqui sculteti — quinta die post festurn sancti Georii inclusive, similiter et qualibet quarta 10 feria in qualibet angaria unam missam pro omnibus fidelibus de- functis in capella .ubi congregantur ossa defunctorum et dabuntur uni presbitei'o 15 J> et ipsi celebranti in capella 8 J). 8. Item anniv. Johanns Hwber — feria secunda post domini- cam Jubilate cum missa cantando pro defunctis et una legendo et 15 dabitur cantori 8 J) legenti 5 ^. 9—12. Item Michel Mayer, item Jörg Hwber de Wcxhain, item Cläsz Hwber de Pferisbach, item Hans ßiecker de Kürneck. item Lenhart Hüber. 13. Item anniv. Eckhart de Kenharts — feria secunda post 20 dedicationem in Lorch cum vigiliis et missis et dabuntur quinquc solidi Hallensium de uno prato zu Renhartz. 14. Item anniv. Lynsenmayers de Brück erit feria sexta ante festum penthecostes et peragitur cum vigilia et missis et dabunt procuratores ecclesie cuilibet presbitero 2 ß h. et edituo 4 J). 25 15. Item anniv. Johannis Zenhenders de Pfalbrunn et Kathe- rine uxoris sue — in octava sancti Johannis ßaptiste cum vigiliis et missis et una missa cantetur et tres legantur et dabunt procuratores ecclessie uni plebano 3 ß et edituo 8 J) et singulis diebus in ambone scilicet dominicis habere memoriam erga populum. 30 16. Item anniv. domini Ulrici Gundelfingen — citra festum sancti Udalrici cum vigiliis et missis et dant procuratores ecclesie sex solidos Hallensium. 17. Item anniv. Bartholomei Wolfihart de Wickmars et uxoris sue Elizabeth — cum vigiliis et quatuor missis pro defunctis feria 35 tertia post festum sancti Jacobi et dabunt procuratores ecclesie cuilibet presbitero 2 ß et edituo 4 ^ vel 7 J>. Quere. 18. Item anniv. dicti Ruchmaier de Kürneck — circa Afre cum vigiliis et missis — uni presbitero 9 J) de uno prato et edituo 2 J>. 19. Item anniv. dicti Kurtzen de Möttis — feria secunda post iO — 189 — Bartholomei cum vigiliis et missis — uni presbitero 2 ß et plebano ipsius 1 mensuram vini et edltuo 4 J). 20. Item anniv. Johannis Scriptoris — in vigilia nativitatis Marie virginis aut proxima die post nativitatem cum vigiliis et missis 5 — uni presbiter 15 J> et edituo 4 ^. 21. Item anniv. Fielhans von Weschenburg, Anne uxoris — sexta feria post Mathei cum vigiliis et missis — uni presbitero 12 Ji, edituo vero 4 J>. 22. Item anniv. Cfinrat Krieg von Ciain Thainbücli — ipsa 10 die Crispini et Crispiniani martirum cum vigiliis et missis et quod una missa cantetur et tres legantur — uni plebano 3 ß et edituo 8 J,. Singulis diebus dominicis in ambone habere memoriam erga plebanos vel populum. 23. Item anniv. dicti Künlin de Wickmar — feria sexta post 15 festum animarum cum vigiliis et quatuor missis — uni presbitero 2 ß et edituo 3 J). Item procuratores debent sibi et suorum pro- curare unam missam pro animabus habere feria sexta post ascensionem domini tres dies vel quatuor ante vel post. 24. Item anniv. Hansen Schochen de Thainbüch — proxima die 20 ante Martini cum vigiliis et missis et quod una missa cantetur et tres orentur vel legantur — uni plebano 3 ß et edituo 10 J) et singulis diebus dominicis habere memoriam erga populum in ambone. 25. Item anniv. Köntzlin von Brend — secunda feria proxima post Martini cum una missa habenda ex custoria in Lorch 1508. 25 26. Nota. Vit Hack und sine eeliche husfrow selig habent geschafft und geben ain costlich crucifixum unser lieben frowen. Dar um ir und aller ir vordem und nachkommen all sontag gedächt werden sol in der kirchen als andern seien. 27. Nota anniv. Magni balneatoris suarum duarum uxorum 30 filü sui Michael et uxoris sue Eve — in ebdomada proxima post Viti cum vigiliis et quatuor missis, ita quod una cantetur et relique tres legantur et dantur celebranti tres solidi edituo sex denarii, pau- peribus vero panes pro tribus solidis. 1508. 28. Anniv. cuiusdam mulieris advene Felicitatis Kaltenbergeriu 35 de Augusta — altera die Petri et Pauli apostolorum cum vigiliis et quatuor missis et dantur celebranti quatuordecim ^ et edituo 2 J). 1508. Abschrift des Br. Augustin, Quartheft Bl. 110 — 114, am Anfang und Schluss unvollständig. Auf Bl. 114 a die Quellenangabe ex missali in villa Lorch 40 ubi sparsim fuerunt scripta anniversaria. — 190 — Ein Verzeichnis aller Jahrtage in Lorch, von dem -eine notariell beglaubigte Abschrift von c. 1570 vorliegt, ist vollständiger, gibt aber nur die Namen der Stifter und die Beträge an, die den einzelnen augsburgischen Pfarrpfründen daraus zukamen. Es nennt weiter folgende Jahrtage: Cecilia H.ümlin von Wittislingen o (s. o. XJrh. vom, 30. März. 1468, Nr. 91). Herr Joh. Schopf, etwan Pfarrer zu Lorch. Mariin Haynlin von Lutinsweilei: Ulriclt Wieland von Pfahlbronn. Hans Rocher von Maitis. Thoma Klaus von Kleindeinbach. Jörg Zeltender von Pfahlbronn und seine Frau Elisabeth. Jakob Baur von Kleindeinbach. Mathis Schontet- von da. Jörg Pleising von Unterkirneck. Konrad Geckhelin. 1" Herr Andreas Nawer etwan Pfarrer zu Lorch. Ulrich Veit, Schneider von Unterkirneck. Ludwig Mayerhojfer und seine Frau Appolonia. Vischhans von Waldhausen und seine Frau Adelheid. Herr Benedikt Steiner von Wiischenbeuren etwan Pfarrer zu Lorch (s. oben S. 183, Anm. 2). Georg Schonner vom Sachsenhof und Anna seine Frau. Paulin Theuber und 1« seine Frau Brigitta. Kaspar Gref und seine Frau Katherina. Hans Seltzer von, Kleindeinbach und seine Frau Agnes. Konrad Teuber und Frau Katharina. Herren von Wöllwart. Hans Paar von Lorch. Meister Joh. Bernecker etwan Dechant und Pfarrer zu Lorch. Joh. Scheurmeyer von Lorch. Wolfgang Burkitard von Kleindeinbach. Lienhard Bernhard von Waldhausen und "" seine Frau Margaretha. Die Angaben über die einzelnen Beträge, die den Pfarrern davon zufallen, weichen von denen des älteren Verzeichnisses ab, vermutlich teils wegen anderer Verrechnungsweise, teils ivegen anderen Geldwerts. Auch mögen einige neue Stiftungen bis zur Reformation hinzuge,komm,en sein. Die Summe für *" jeden Pfarrer beträgt darnach 5 fl. 3S Kr. 1 Heller. So auch oben S. 183 Nr. 13. Landkapitel unö Bruderschaft. 18. Statuten den Landkapitels Lorch von 1465 bezw. 1473 mit den Abänderungen und Zusätzen von 1520. I. 30 Die ältere Fassung. Statuta capituli in Lorch conscripta sub venerabili viro magistro Johanne Hamerstetter plebano in Gmünd pro tempore decano capituli memorati sub anno domini etc. LXXIII. 1 In nomine dorn ine. Amen. 35 Quoniam ex dicto canonis divine res perfectissime sunt, con- dicio vero humani iuris semper in finem decurrit et nichil est quod — 191 — in eo perfecte stare possit nisi paginarum conscriptione a) perhennetur, cum etiam secundum prophetam psalmo centesimo tricesimo seeundo: Ecce quam bonum et quam iocundum habitare fratres in unum, illud Unum est Caritas que ducit ad ultimum fineni seilicet summam felicitatem, 5 de quo uno dicit evangelista: Porro unum est necessarium seilicet ut omnia fiant propter deum, insuper etiam beatus inquit apostolus Jacobns: Orate pro invicem ut salvemini, quia ntilior est oratio quam Caritas mittit quam illa quam necessitas cogit, — nos igitur decanus 2 camerarius ceterique confiatres capituli decanatus in Lorch 3 caritatem 10 que vinculum est perfectionis inter nos ibvere ac dissensionibus seu iurgiis viam precludere volentes de unanimi consensu omnium quorum interest de anno domini millesimo quadringentesimo sexagesimo quinto infra scripta statuta hactenus in nostro capitulo ab antiquo servata et laudabiliter introdueta decrevimus conclusimus ac promisimus 15 ammodo firmiter servare et tenere tanquam iura et consuetudines capituli nostri memorati.' Primuni statutum. Item primo totum capitulum debet pro kathedratico singulis annis solvere decem libras Hallensium, sigillifero octo libras Hallen- 20 sium, domino vicario decem solidos, archidiacono vero unam libram Hallensium et pedello Augustensi decem solidos iuxta taxam eccle- siarutn capituli infrascriptam: Item ecclesia Gamundiensis dat duas libras Hallensium et Septem solidos. Custoria vero in Lorch dat unam libram et quatuor 25 solidos. Item alii tres plebani in Lorch dabunt quilibet eorum decem et octo solidos. Item Urbach dat duas libras Hallensium et septem solidos. Item Plyderbusen dat unam libram Hallensium et septem solidos. 80 Item Stainiberg dat unam libram et Septem solidos. Item Weltzen dat decem et septem solidos Hallensium. Item Strassdorf dat unam libram Hallensium. Item Weckshein dat 12 solidos. Summa 12 libre 3 denarii in bona moneta computando grossum 35 pro novem denariis et exponendo grossum pro 10 denariis residuent capitulo 2 libre 9 solidi. 5 Secundum statutum. Item quilibet 0 qui investitur tenetur dare capitulo duas libras Hallensium pro introitu, decano vero unam libram piperis et unum :i) Vorlage: conscriptioni. — 192 — par cirothecarum et camerario etiam par cyrotbecarum. Maion ecclesie institutus dabit pedello tres solidos, mediocri vero ecclesie investitus dabit duos solidos Hallensium. Quilibet etiam annalis debet dare quinque solidos Hallensium quando incipit iiiofficiare ecclesiam. Tertium statutum. 5 Item maior parrochianus videlicet in Gmünd et Urbach quilibet dat post obitum quinque libras Hallensium, de quibus cedent decano 8 decem solidi, camerario quinque et pedello tres solidi, mediocres vero ecclesie videlicet quatuor prebende in Lorch Plyder- husen Stainiberg Weltzen Straszdorf quatuor libras, de quibus cedit 10 decano et camerario utra, pedello vero dabunt duos solidos. Sed Wecksliein dabit tres libras et de ipsis cedit decano et camerario utra, pedello duo solidi solvantur. iJ De predicta pecunia et de obla- tionibus tenentur decanus et capitulum peragere depositionem septimum et tricesimum cuiuslibet plebani 10 defuncti et si non cum toto capitulo 1 & tarnen cum aliquibus fratribus propinquis adimplendum est. ll Verum- tamen in depositionibus omnes interesse debent ia nisi quem ratio- nabilis causa impediat, tunc alium presbiterum loco sui mittere potest sub pena promissionis. 1S li Quartum statutum. 20 Item quicunque de fratribus alicui alteri fratrum obligatur in debitis aut aliis, que debita non negat seu quibus contradicere nou valet, illi debent venire ad decanum et ad capitulum et si non totuin capitulum fuerit congregatum tarnen cum aliquibus capitularibus de consensu partium concordari debent. Si autem esset debita deci- 25 marum aut iurium parrochialium de bis capitulum non intromittit se tanquam desuper sententiando sed solum partes concordando et sie concordia maneat. Quin tum statutum. Item ex parte prebende quando corpus prebende ineipiat de- 30 crevimus quod Johannis Hnptiste fenum et Jacobi fmmentum. Sed si quis habet eensus diversis temporibus et quia diversi diversa habertt tempora seu terminos solutionis censuum suarum prebendarum, ideirco quicunque supervixerit rerminum, in quo cedit eensus, babebit talem censum. 35 Sextum statutum. Item quicunque per obitum relinquit beneficium tunc alter suc- cessor suus reeipit seeundum ratam temporis. Sed si alius cum altero permutaret tunc stabit eorum condictio in contractu permuta- tionis quam simul fecerunt. i0 — 193 — Septimum statutum. Item quicunque vivo corpore exit aut intrat debet dare utra a> determinatum est et talis monela tarn post obituin quam introitum dari debet seeundum consuetudinem monete ubi decanus residentiam 5 habet, nisi quis de meliori moneta voluntarie dare vellet. Octavum statutum. Item fratribus de nostra societate defunctis post obitum quilibet capitularis debet legere decem 15 missas 16- 17 totvigilias et tot Placcbo. Nonum statutum. 10 Item capitulares debent omni anno celebrare societatem ls feria secunda post ascensionem inclusive et ibi quilibet celebrare aut unum presbiterum loco sui habere debet si personaliter interesse non potest, et ibidem legere vel cantare vigilias tenctur 1 " et in missa pro defunctis fratribus quilibet offerre debet denarium et oinnes venire 15 tenentur sub pena quinque solidorum, 20 que quidem pena nulli remitti debet. Dicta etiam societas debet celebrari in Lorch 21 aut ubi fratribus placeret. Decimum statutum. Item si aliquis extraneorum presbiterorum aut alter" 2 vellet se 2u facere participem '" debet dare decem solidos pro introitu et tot pro exitu. Item privilegia capituli nostri in Lorch super testamentis ordi- naudis etc. deposita sunt in repositorio fraternitatis capellanorum in Gmünd'- 4 et qui eornndem indiguus fuerit ibi reperiet. Item quod inantea observetur consuetudo antiqua quod vacan- 25 tibus ecclesiis curatis in nostro capitulo capitulum per mensis spatium a die vacationis providere debeat eandem ecclesiam et subditos et de toto corpore ac redditibus eiusdem ecclesie levare tantum iuxta ratam temporis quantum spatium mensis requirit. Item quilibet decanus ex parte camere capituli annalem faciat 30 de receptis et expositis rationem. a5 Item quod decanus ad celebrandum capitulum confratres con- vocare habeat sub pena quinque solidorum quam penam inobedientes irremissibiliter solvere debeant camere capituli memorati. 20 Die Niederschrift der Statuten von 1465 oder 1473 ist gleichzeitig mit 35 dem Verzeichnis der Mitglieder von 1507 (s. w. II) ; sie sieht im Folioheß des Br. Augustin. Eine spätere Hand (oder 2 ?) hat zwsichen die Zeilen und am Rand Zusätze, Korrekturen und Abänderungen beigeschrieben, die nach einem Zusatz zu der Überschrift: renovnta anno 1520, aus diesem Jahre stammen und teils Entwürfe teils Besprechungsergebnisse für die erneuerten Statuten darstellen. a) So! Lies ut aupra. Württ. GeschichtEquolIon XII. 13 — 194 — Diese Zusätze usw. sind im folgenden (III) aufgeführt und durch Zahlen auf die betreffenden Stellen des alten Textes hingewiesen. Die Erneuerung soll nach dem oben mitgeteilten Eintrag des Lorcher Kalendariums ein Werk des 1521 als Nachfolger von Joh. Bernecker zum Dekan erwählten Thomas Köllin sein. (Vgl. die Urkunde von 1521 Okt. 15, o. S. 124). Das stimmt nicht mit der Zeit- 5 angäbe, die unsere Niederschrift der Statuten enthält, da eben 1520 noch Bernecker Dekan ivar. Die Vergleichung der Handschriften spricht für die Glaubhaftigkeit dieser letzleren Zahl. Denn wenn es auch nicht su beweisen ist, dass die Hand, die die Abweic/umgen der neuen Redaktion und in die Totenliste den Namin des Dekans Back (f 1509) eintrug, die Berneckers ist (S. 198, Anm. 1), 1" so muss andererseits doch auffallen, dass die Notiz: Benovata anno 1520 offenbar später von anderer Hand geschrieben ist. Wenn das nicht die Hand Köllins ist, so ist es jedenfalls die eines Mannes, der in der Lage sein konnte, zu wissen, welcher der beiden Dekane die Erneuerung der Statuten und damit die Neuorganisierung des jetzt auch die Kapläne umfassenden Kapitels durchgeführt 15 hatte. An der Urheberschaft Berneckers ist also nicht wohl zu zweifeln. Wenn später Köllin als Urheber galt, so mag das davon herühren, dass er noch die letzte Hand anzulegen und für Durchfuhrung zu sorgen hatte. — Ein vollständiger Text dieser Statuten, luie es scheint mit Einträgen Köllins und späterer Dekane, befand sich früher in der Registratur der Stadtpfarrei Gmünd, aus 20 der ihn B. Klaus noch 1902 benützt hat; vgl. Württ. Vierteljahrshefte f. Landes- gesch. 11, 1902, S. 264, mit Auszug aus den Statuten S. 266f. Seither ist diese Handschrift in Privatbesitz übergangen und war uns nicht zugänglich. — Weitere Literatur über die Landkapitel in Schwaben und einige schon früher gedruckte Statuten sind in Heyds Bibliogr. der württ. Geschichte 1, 1S95, 25 Nr. 2389—2411 aufgeführt. II. Mitglieder des Kapitels im Jahr 1507. Nomina vivorum huius decanatus in Lorch anno 1507. Venerabilis dominus Johannes Back decanus et plebanus in Straszdorf et Weckshein. 30 Egregius doctor dominus Georgius Maierhöfer plebanus in Gmünd. Venerabilis magister et dominus Thomas Köllin plebanus in Lorch. Venerabilis dominus et magister Ulricus Steblin plebanus in Lorch. Venerabilis dominus et magister Georgius N. plebanus in Lorch. Discretus vir dominus Sehastianus N. plebanus in Lorch. 35 Honestus vir ac dominus Philippus plebanus in Weltzen. Venerabilis vir dominus magister Johannes plebanus in Urbach. Honestus vir dominus N. de N. plebanus in Plyderhusen. Religiosus pater ac devotus magister Jodocus ordinis Premon- stratensis plebanus in Stainenberg in der Wiszlaff. 40 Mortui requiescant in pace Amen et nomina eorum scribantur in libro vite. — 195 — III. Abweichungen der revidierten Statuten von 1520. 1 Zusatz: ßenovata anno 1520. ' 2 Zusatz: et. 5 3 Zusatz: tarn plebani quam capellani. 4 Sumus autem in numero confratres capituli Lorch in pre- senti XIX, plebani ut infra etc., capellani vero etc. 6 Die Stelle von Summa bis solidi ist durchgestrichen. ^ Eine ältere Korrektur setzte statt III denarii ein XVII solidi und statt 10 pro novem denariis: pro VIIII I / I[ denariis. Der Redaktion von 1520 und etwas früherer Zeit gehören folgende Sätze an: Summa in bona moneta XII libre XVII solidi et capitulo resi- duentur IUI libre XVII solidi, de quibus datur bedello 1 libra. Item omni anno ad katbedraticum XII libre in mala moneta 15 hoc est minchiscb gelt, facit apud nos V goldgulden XV batzen III £. Pedellus solvit katbedraticum ut immediate supra in bona moneta. Pedellus reeepit 1 libram pro presentatione kathedratici ad Augustam. 20 In residuo est decanus nihil dans: antiquus decanus in prompta peeunia 1 libram V + 2. 6 Zusatz: plebanus. 7 Zusatz: Capellanus vero de novo intrans tenetur dare pro introitu 1 libram (et post mortem II libras gestrichen), decano par 25 cirothecarum et camerario 1 par, bidello vero 1 solidum. 6 Item de corpore beneficii decani senioris cedit capitulo 8 scheffel IUI symeri. 9 Capellanus vero post obitum dat II libras dumtaxat. 10 tarn plebani quam capellani. 30 '' prout dominis decano et camerario expedire videtur et peeunia pro sumptibus se extendere poterit. ia in loco capitulari Lorcb. 13 Zusatz: et unius libre Hallensium. 14 Et ibidem legat vel cantet vigilias, item celebret, offerat 35 quoque 1 denanum et maneat usque in finem. In depositionibus item talis servetur ordo: vijrilie in estate circa boram VII., in hieme vero circa VIII. horam ineipiantur a plebanis in Lorcb presentibus decano et camerario, ceteri cantent vel orent. Item vigiliis finitis camerarius cantet officium pro fratribus defunetis usque ad offertorium, 13* — 196 — depost vertat se in altari anniversarium fratrum defunctorum inti- mando. Legat quoque ex cedula singula fratrum nomina qnetnad- modum hactenus fieri consuetum est. Depost in continenti incipitur officium de sancta virgine per dominum decanum decantandum duo- bus ministrantibus plebano et capellano cum dalmaticis. Quo finito 5 oratur Placebo per dominum camerarium et reliquos confratres. Post horam decimam sumant [prandium] confratres pro labore habito in edibus alicuius plebaui Loricensis et nunquam vel raro (gestrichen rarissime) in tabernis ad tollendum forsan scandala etc. Que quidem in futurum proctirare debent (domini gestrichen) decanus et came- 10 rarius. 18 quinque statt decem. 16 Zusatz: funerales. 17 primam missam pro ipso die depositionis secundam pro septimo tertiam pro tricesimo. 15 18 societatem gestrichen. Dafür: anniversarium fratrum defunctorum sicut consuetum est fieri in depositionibus eorundem. 19 quemadmodum fieri solet in depositionibus fratrum defunctorum. 20 quinque solidorum gestrichen. Dafür: unius libre. 20 21 in loco capitulari Lorch. Die folgenden vier Worte gestrichen. 22 Statt alter: alius. 23 Zusatz: illorum bonorum. 24 capellanorum in Gmünd gestrichen. Dafür: plebanorum in 25 Lorch. 25 et fieri debet eo die quo peragitur anniversarium fratrum etc. 20 Weitere Zusätze und Nachträge: Aliud statutum de electione decani vel camerarii. Item decedente decano aut camerario per mortem vel recedente in vita extra capitulum tunc (immediate alter 30 gestrichen) quam statim alter convocari faciat totum capitulum tarn plebanos quam capellanos. Item totum capitulum hoc est tarn plebani quam capellani eligere debent decanum ex plebanis dumtaxat et camerarium ex capellanis dumtaxat. Et camerarius postea prestabit (iuramentum gestrichen) fidelitatem decano ex parte capituli de 35 imbursandis et exponendis. Decanus vero electus mittitur pro con- firmatione ad Augustam. Item in electione decani a capitulo alter eorum reeipiat ad se duos capitulares unum ex plebanis alium ex capellanis colligentes vota a fratribus eligentibus per iuramentum aliquem idoneum etc. 40 — 197 — Durchgestrichener Entwurf a) : Statutum. Item decano nostri capi- tuli decedente vel resignante quod tunc quoque statim duo plebani seniorcs nostri capituli confratres convocare habeant ceteros plebanos in locum capitulavem ad eligendum alium decanum sub pena 1 ii 5 Quibus sie convocatis in tali modo flat electio, quod deputatis duobus ex ipsis minus eligibilibus cum uno seniore, qui deputati bona fide data dolo et fraude semotis voces singulorum reeipiant et seeundum aliorum votorum partem decanum nominent et indicant eapitulo voeibus etiam singulis reeeptis manentibus sepultis. b) 10 Protol-ollartige Aufzeichnung über die Statutenänderung: Pri- mum statutum. Item de novo intrans capellanus det 1 libram pro introitu et pro exitu (Randbemerkung: et post mortem) II libras, plebanus ut in statutis antiquis. Seeundum : Item de novo intrans capellanus tenetur dare decano 1B par cyrotbecarum et cainerario unum par et bedello 1 solidum, plebani ut in statutis antiquis. Item tertium statutum: depositio euiuslibet capitularis confratris debet fieri in loco capitulari in Lorch, tarn plebani quam capellani et omnes confratres tenentur adesse sub pena unius libre Hallensium, 20 nisi quem rationabilis causa impediat, tunc alium presbiterum loco sui tenetur subordinare ex promissione facta. Quartum. Item vigilie in estate circa septimam horam, in hieme circa oetavam ineipiantur a plebanis in Lorch presentibus decano et camerario, neglientes vero quicunqne orent etc. 25 IV. Verzeichnis verstorbener Mitglieder des Kapitels bis 1521. Memoria defunetorum. Magister Johannes Hammerstetter plebanus in Gmünd. Dominus Jacobus Fluorschitz plebanus in AVegsain. 30 D. Albertus App plebanus in Lorch. D. Johannes Hopff plebanus in Lorch. D. Clemens Walther plebanus in Strassdorff. cl D. Johannes Schmid plebanus in Stainenberg. d) 1). Michael Vischer plebanus et decanus in Lorcli. 35 D. Johannes Hebenstreit plebanus in Lorch. I). Johannes Blaicher plebanus in Lorch. a) Von anderer Hand als die Übrigen Zunutze. b) So! c) Geachlechtaname von anderer Hand nachgetragen. d) An anderer Stetle Johannes Fabri. — 198 — D. doctor Paulus Schwarz (?) a) ') plebanus in Bliderhusen. D. Andreas Krumpbainus capellanus in Alfdorf. Magister Jobannes Herwart plebanus in Urbacb. D. Albertus Castler plebanus in Urbach. D. Johannes Kirser capellanus in Weltzam. 5 D. Bartholomeus Schertenbach plebanus in Weltzam. b) D. Udalricus Binder capellanus in Buren. D. Johannes Vogler plebanus in Plüderhusen. D. Jodocus Yzlin plebanus in Lorch. b) D. Andreas Berühr 0 plebanus in Pliderhausen. 10 D. Johannes Peyler capellanus in Weltzain. D. Jodocus Falb plebanus vigilans in Gmünd. b) D. Petrus Aichmann plebanus in Lorch. D. Luduicus capellanus in Weltzain. ü. Nicolaus Hurnus plebanus in Lorch. li> D. Andreas Nawer plebanus in Lorcli. D. Michael N. plebanus in Bliderhausen. M. Johannes Schenck plebanus in Weltzen. D. Thös N. plebanus in Plüderhusen. ü. Georgius Berrit plebanus in Wexen. 20 D. Johannes Kirser in Gebenwiler. D. Leonhardus Bicklin capellanus in Weltzen. Mgr. Jorig Beisser a, plebanus in Lorch Bawarus 1510. b,c) Magister Ulricus Steblin plebanus in Lorch 1511. Magister Luduicus plebanus in Stainenberg 1514. 25 D. Joh. Back plebanus et decanus in Strasdorf. 2 ) D. Georgius Edelman plebanus in Wexam. Magister Joh. Bernücker plebanus et decanus in Lorch 1521. Folioheft des Br. Augustin.. a) Geschlechtxname von anderer Hand nachgetragen. 1>) Gestrichen. c) Von hier an int jeder neue Name von anderer Hand geschrieben. ') Es ist der 1470 genannte Pf. Paul Schwarswagner gemeint. S. oben S. 04, 27. 2 ) Dieser Name ist von derselben Hand eingetragen, von der die Korrekturen und Zusätze nach der Statutenänderung von 1520 (III) geschrieben sind. Es ist wohl die Hand des Mag. Joh. Bernecker, der Backs Nachfolger als Dekan war. — 199 — 19. Die alte Bruderschaft. De fraternitate in ecclesia parrochiali in villa Lorch. In nomine sancte et individue trinitatis. Amen. Quoniam labi solent tempore que geruntur in tempore nisi scriptis perendiuentur, 5 dignum duximus ut a quibus et qualiter iste conventus fratrum primo institutus fuerit, quatenus presentes in quibus obligati sunt dormien- tibus et posteri in quibus nobis viam universe carnis ingredientibus teneantur recognoscant, scriptis commendare. Primo tarnen fratres karissimi mortuos ante oculos mentis ponamus. Eamus ad sepulchra 10 mortuorum et videamus exempla viventium. Jacent ossa, periit honio et tarnen reservatur causa eius in iudicium, Fucrunt et ipsi nobis similes in vanitate viventes studentes divitiis multiplicantes agros plantantes vineas implentes liorrea sua in apothecis plurimis letantes in habundantia et eece ab oculis eorum sublata sunt omnia. Jacent 15 in sepulcbris in pulverem redacti, derlnxerunt carnes quas multis deliciis nutriverunt, nervi a suis compagibus abcesserunt, sola ossa in exempla viventium remanserunt. Videte ergo fratres quam caduca sit et fragilis huius seculi gloria et potentia temporalis. Ubi enim sunt imperatores ubi reges ubi principes ubi duces ubi comites ubi 20 exercitus eorum in quibus gloviabantur? Quid illorum munitiones ipsis profuerunt? Ubi regine ubi virgines ubi midieres speciosissime ubi plurima ornamenta earum? Ubi aurum vel argentum eorum? Ipsi velud umbra transierunt et tanquam sompnium evanuerunt sicut dicit David: ,periit memoria eorum cum sonitu'. Quia ergo 25 fratres karissimi ipsis similes futuri sumus — nichil enim certius morte et nichil incertius hora mortis unde nos et dominus vigilare monet dicens: ,vigilate quia nescitis horam neque diem', ignotum est enim unicuique nostrum si ad proximum futurum conventum sibi venire coneedatur, — ipsis dormientibus in Christo impendamus quod 30 posteros nostros nobis impendere gaudeamus. Qui enim pro alio orat se ipsum salvat. Ut ergo caritatem vestram ad frequentandum hunc conventum adhortemur, videte quid sonct scriptum que dicit: ,Ecce quam bonum et quam iocundum habitare fratres in unum'. Et licet modico tempore hie cohabitemus corpore dispersi tarnen 35 cohabitemus mente et oratione et in proposito firmiter teneamus ad hunc conventum vita comite remeare. Adtendite enim quid dominus dicat: ,Melius est viam veritatis non agnoscere quam post agnitam retroire', et alibi: ,Nemo tenens aratrum et respiciens retro aptus est regno dei'. Cepistis hie arare nolite igitur fratres karissimi cessare. 40 Qui enim perseveraverit usque in finem, ut veritas ait, hie salvus — 200 — erit. Preterea inde proditoris exordium laudatur sed finis dampna torum culpatur. Cepisse multorum est perseverare vero paucorum. In veteri etiam testamento cauda cum capite iussa est ymmolari, per caput principium per caudam finis operis intelligitur. Scriptum etiam legimus: ,Vovete et reddite'. Vovere est voluntatis sed red- 5 dere necessitatis. Ideoque fratres karissimi quod vovistis reddite et presentem conventum nolite negligere. Ut autem ad propositum post digressioncm factam revertamur, scire debet vestra fraternitas, quod conventum presentem quinque decanie primo instituerunt, decania videlicet in Loriclie decania de Necario decania de Zimmerbach 10 decania de Furundo decania de Gisclingen. Sic autem condixerunt ut in presentem ecclesiam sancte Marie in Loriche tertia feria post octavam penthecostcs convenirent ibique vigiliam pro defunctis fra- tribus cum collecta ,Deus venie largitor' solempniter decantarenr, qua finita missam pro defunctis cum eadern collecta pro eisdem fratribus 15 defunctis celebrarent, deinde prelatus de monte 1 ) missam de sancto spiritu solempnizaret, quilibet autem fratrum sive clericus sive laicus ad utramque missam denarium offcrret et alios sex si presens ad- esset ad usus pauperum erogaret, si autem non adesset octo denarios si in consortio fratrum pcrmanere voluisset transmitteret, quatenus 20 manus pauperum eos in Celestes tliesauros deportarent. Scire etiam debet Caritas vestra quid fratribus defunctis impendere debeamus: quilibet enim sacerdos audita morte confratris sive clerici sive laici infra XXX dies tres missas pro eius requie celebrare tenetur, infra annum triginta, qui autem non fuerit sacerdos sed clericus IUI psal- 25 teria in propria persona legat vel aliquem legere faciat, laicus vero III missas decantari faciat.» 5 Ne autem circa lianc institutionell) neglientes simus in omni missa pro defunctis in omni vigilia in omni Placebo eandem collectam ,Deus venie largitor' interseramus. Si enim aliquid supererogaverimus cum ipse dominus redierit reddet 30 nobis. Quia ergo delectamur fratres audire nomina benefactorum nostiorum eorum qui nobis sua contulerunt beneficia et qui hunc conventum frequentaverunt, nomina in publicum proferamus. In primis igitur Frideriei illustrissimi imperatoris et suorum puerorum mementote, qui fratribus convenientibus necessaria mini- 35 stravit. a) Der Abschnitt von quilibet bin faciat ist von einer späteren Hand unterstrichen und dazu am Hand die Bemerkung gesetzt: Nürao facit. ') Kloster Lorch. — 201 — Mementote etiam generosi Engelhardi et uxoi'is sue et filiorum suorum de Winsperg qui dum viverent singulis annis vinum suum fratribus tvansmiserunt. Mementote etiam fratres dominorum nostrorum de monte Heinrici 5 Wernlieri abbatum et ipsorum fratrum Rftperti Cünonis Marcolfi Burcardi Hainrici Rüdegeri etc. Mementote etiam dominorum nostrorum de choro presenti Hainrici Alberti Renboldi Ülrici decanorum Hainrici advocati Diemari etc. Mementote etiam karissimi confratrum in decauia de Zimmer- 10 bach defunctorum Udalrici de Wyler Hermanni et Sifridi de Hobach Wolframmi etc. Mementote etiam karissimi eorum qui in decania de Necario decesserunt Wicnandi Cünradi et Sifridi sacerdotum de Remese etc. Rem Machtildis de Berge per cuius mantelli donationem pro novem 15 talentis venditi emptionem vinearumjnclioavimus. Bertoldi de Mul- husen etc. Mementote etiam karissimi eorum qui in decania de Furundo decesserunt Ulrici Burcardi prepositorum et eorum fratrum in Adel- berg, Cünonis Bertoldi prepositi de Wiscnstaige, Ortliebi de Stoffen 20 Cünradi de Geppingin et Friderici militis de Stoffen Eginonis militis de Stoffen etc. Mementote etiam karissimi eorum qui in decania de Giselingen decesserunt Cünradi Hortolfi de Giselingen Alberonis de Gingen Rupcrti de Otinbach etc. 25 Ego frater Augustinus conventualis in monte Lorch ordinis saneti Benedieti Augustcnsis diocesis mea propria manu hec rescripsi de antiquo libcllo fratemitatis seu mor- tuario quo antecessores usi fuerunt quasi usque ad annos domini M quadringentesimum octuagesimum vel ultra. 30 Folloheft des Jlr. Augustin. Von verschiedenen späteren Händen, offenbar Pfarrern in Ijorch, ist am Schlues der Abschrift und unten am Hand des Blattes beigeschrieben: Credas firaiter plebanum et custodem in Loroh nihil debere fraternitati antique, nisi forsan 2 floronos, ut in mementote prima folio verso. — Multa dieit et nihil 85 probat. — Ponit etiam relationom sine fundamento et termino — et fraternitatem sine fratribus. — Ausserdem ist am Schluss des Textes folgender Eintrag durch Überstreichen mit Tinte unleserlich zu machen versucht worden: Nota de vinea empta etc. Item zu Eszlingen hat der pfarrer oder die bruderschaft — — by dem Ocgstain gar nach uff zwey morgen an der Neckerhalden, gebeut------ dem 40 pfarrer zu Lorch das viertail. . . . — 202 — 20. Ablass für die Bruderschaft in Lorch. Bom 1465, Mai 22. Alarms tituli sancte Praxedis, Berardus tituli sancte Sabine, Jacobus tituli sancti Crisogoni, Ludovicus tituli sanctorum Petri et Marcellini, Nicolaus tituli sancte Cecilie, Franciscus sancti Eustachi!, 5 Franciscus sancte Marie nove, sacrosancte Romane ecclesie pres- biteri et dyaconi cardinales universis et singulis Christi fidelibus presentes litteras inspecturis salutem in domino sempiternam. Licet is de cuius munere venit ut sibi a fidelibus suis digne et laudabiliter serviatur de habundantia sue pietatis que nierita supplicum excedit 10 et vota bene servientibus sibi multo maiora retribuit quam valeant promereii, nichilominus desiderantes domino reddere populum accep- tabilem et bonorum operum sectatorem fideles ipsos ad complacen- dum eis quasi quibusdam allectivis muneribus indulgentiis videlicet et remissionibus incitamus, ut exinde reddantur gratie divine aptiores. 15 Cupientes igitur ut confraternitas ville Lorch Augustensis diocesis alias ad laudem dei pro divini cultus honore et inibi Christi fidelium animarum salute instituta corigruis frequentetur honoribus tidelesque ipsi eo libentius devotionis causa confluant ad eaudem et ut ad restaurationem conservationem et augmentum eiusdem manus 20 promptius porrigant adiutrices, quo ex hoc ibidem dono celestis gratie uberius conspexerint se refectos, a Christi quoque fidelibus iugiter veneretur, de omnipotentis dei misericordia et beatorum Petri et Pauli apostolorum eins auctoritate confisi omnibus et singulis vere penitentibus et confessis qui in diebus quibus fraternitatem ipsam 25 celebrare contigerit ad eandem devotionis causa confluunt aut ad eiusdem confraternitatis augmentationem et conservationem etiam calicum librorum luminum et aliorum ornamentorum pro divino cultu inibi necessariorum manus porrexerint adiutrices nos cardinales prenominati et quilibet nostrum supplicationibus dilectorum nobis 30 in Christo fratrum et sororum prefate fraternitatis inclinati pro quolibet die celebritalis huiusmodi centum dies indulgentiarum de iniunctis eis penitentiis misericorditer in domino relaxa- mus presentibus perpetuis futuris temporibus duraturis. In quorum omni um et singulorum fidem et testimonium premissorum pre- 35 sentes nostras litteras exinde fieri mandavimus nostrorumque cardinalatuum sigillorum iussimus et fecimus appensione com- muniri. — 203 Datum Rome in domibus nostrarum solitaram residentiarum, anno a nativitate do.nini millesimo quadringentesimo sexagesimo «minto die vero Mercurii vicesima secunda mensis Mail, pontificatus Lctissimi in Christo patris et domini nostri domini Pauli divma 5 Providentia pape seoundi anno primo. liotes Buch S. 22. Orts- und ^Personenregister. Vorbemerkung. Die in Klammern beigesetzten Jahreszahlen geben in den meisten Füllen nur die zufällige Nennung in den mitgeteilten Urkunden, keine genauen Lebens- oder Amtszeiten. A. Aachen, Rheinprovinz, Ach 115,18. U. L. Frau 115,17. Accia auf Korsika, eps. Acien. Angelus 19,4. Acerno in Unteritalien, eps. Petrus 20,25. Ach s. Aachen. Achacius, S. 137,8(5. Adam 6'. Lorch col. Adelberg OA. Schorndorf, Adelberg, Madelberg. Prümonstratenserkloster VII. VIII. IX n. XII. XIV. XXVII. XXVIII. XXIX. XXX. 5,5,19. 7,19, 29. 8,11. 10,20. 29,19. 41,15. 84,12, 25. 85,12. 86,4 f. Nr. 115. 100,30. 157,21. 161,7. 162,31. 165,1. 166, 23,28. 168,20,22. 170,38. — Abt 85,7,15. Johann (1251) 5,17 f. — custos, custer 41,5,35. 43,13. 92,30. 175,18. — frater: Heinrich von Schorndorf Leutpriester in Steinenberg. — Protist 15,35. 18,20,28. 42,10. Albertus (1423) 42,35,38. Berthold (1269) 6,6,11 f. 7,18. Berthold (1420) 41,11. 42,21. Berchtold (1490- 1493) 86,27. 89,36 f. 100,32. Burcar- dus 201,18. Johann (1352) 29,19. Kudolf (1346. 1347) 21,33. 22,36. Ulricus XXXI n. 201,18. — Pfleger und gewaltiger Schaffner: Heinrich der kirchherr von Lichtenstein (1352) 29,20. Adelberg Dorf, (JA. Schorndorf Hundsholz, Huns-, Hunz-, Hunszholz V. XII. XXVII. 84,13. 87,16. 90,2 f.,26. 91,5. 93,23,26. 94,1. 157,22. 175,19. — capella S. Ulrici XXVIII n. 41,14. Nr. 112—110. — nova capella: Marie Udalrici Con- radi XXVIII n. 87,5 ff. Nr. 115. Nr. 116. Nr. 119. - Pfarrpfründe 162,32. 165,2. Adelberger Brech, Gem. Börtlingen OA. Göppingen, Adelberger, Madel- berger Brech, Brach V. IX n. XL XV. 157,15. 158,30,38 ff. 161,16. 162,14. 174,5. Adelheid, Mutter Konrads IL, XXI. Adelhun 4,18. Adelmann, Konrad s. Augsburg, J)om- stift can. Adelstetten, Gem.Pfahlbronn OA.Welz- heim, Adelstetten V. 158,16. Adiacen. eps. s. Ajaccio. Adiutores, SS. ä. Auxiliatores, SS. Adramgtteum in Kleinasien, epi. Adri- mitani, Suffragane von Augsburg .- Heinrich Nogelen, Nägelin, früher Pf. in Gmünd (1506—1512) 71,11. 114,7,23,34 ff. 115,35. 120,29. Jodo- kus (UM) 61,30. Johann (1481— 1493) 71,7,38. Johann (1493-1499) 100,28. 101,12,33. Martin (1454) 205 — 56,22. Ulrich ord. Minor. (1474— 1480) 70,14,23. 71,26. 72,2. 79,21. 154,32 f. 156,8. Aegidius, Egidius, S. 141,19; s. Lorch Kloster. Äucker s. Deinbach col. Afra, ain kingin von Ciper (152,8), S. 140,28. 153,17. 155,12. 156,38. 188, 38; s. Schadberg; llrbach, Ober-. Agatha, S, 21,6. Reliquien 82,35. Agnes, S. 21,5; s. Waldhausen. Ahelfingen s. Alfin gm. Ajaccio auf Korsika, eps. Adiacen. Vitalis 19,5. Aichach, Peter Mor von -; s. Augsburg, Gericht, scriba. Narcissus Linde- mair de -, cler. Augusten, dioc. 110,5. Wolfgang Obermair de -, not. 110,81 Aichberg abg. bei Gebenweiler ? 168,30. 171,5. Aichberger *. Gebenxoeiler. Aicheubachhof, Gem. Plüderhausen OA. Welsheim, Aychenbach, Aichenbach V. VII. 157,34. 161,20. 174,3. Aichheim, Gem. Nellingen, OA. Blau- beuren 5,10. Aichholtz s. Lorch col. Aiclnnanu, Peter s. Lorch can. Aichmennin s. Lorch col. Aichsirut bei Welzhcim, Aichstrut 6, 25,31. 168,18. 171,3. Aiinan s. Lorch col. Ainstrut s. Birkhof. Ainelspach, Flur bei Lorch 178,39. Albano in Mittelitalien, Albanensis eps. .Tohannes s. Rom, Kardinäle. Albanus, S. 153,20. 155,11. Reliquien 156,38; s. Schadberg. Alexander papa, S. s. Schadberg. Alexander VI. papa 71,8. 110,17. Alfdorf OA. Welsheim, Alchdorf, Altdorf, Altorf V. XXII. XXVII. XXIX n. 27,19,21. 40,5,17,29. 41,1. 60,37. 80,10 f. 110,24. 111,20. 112,36. 126,6. 157,18 f.,23 f., 158,15. — Amtleute Heinrichs von Rechberg und des Vetzers 60,31 f. — capella, Pfarrkirche S. Stepliani IX n. XVIII n. 9,21,24. 40,28. Nr. 104. 175,4. Altäre: I. Marie Stefani Johannis ev. 79,24; IL Petri Kathe- rine Barbare 79,26f.; III. Viti Bernhardi Wendalini 79,27f.; IV. 80,3 f. Alfdorf OA. Welsheim, capella in cimiterio 80,4. — Kaplan: Veyt Winzeilin (1527) 126,7. — col. Buller 27,86. Harinch, Cunrat 27,36. — Frühmesse XXVIII n. Nr. 61 u. 62. Nr. 88. — Frühmesser, primissarius 79,16. 149,7. Andreas (1482) 75,28.155,5 f. Hans (1420) 40,5,9,16. — Mesner, Mesneramt Nr. 105. — Pfarrer, rect. eccle., pleb. 147,15. Konrad Argenhasz (1349) XXIX n. 27,17,36. Jeremias Mail, Mayr (1527 ff., 1589 ff.) 126,6. 183,36 f. Johann Bölan (1297) 9,26. Peter Aichmaim (1504) 128,16 f. Sämtlich s. Lorch can. Ailingen, Holten-, abg. Bg., Gem.Höfen OA. Aalen, Ahelfingen. Hans von -, Vogt zu Ellwangen. Algower, Martin s. Ulm civ. Altenberg bayer. AG. Lauingen. Rudolf von Westerstetten zu- 101,6f. Altenburg, abg. bei Cannslatt. Pfarrer 7,2. 8,7. Altenstadt OA. Geislingen, Altenstatt. Pfarrer: AlbrechtGronbach Pf.su Schorndorf 81,5. Altensteig OA. Nagold, Altenstaig. Glas Walker von - s. Sindelfingen can. Altersberg OA. Gaildorf XI. XVI n. AI wich, Alwigk s. Gmünd Bürgermeister, civ.; Lorch can. Ambrosius, S. 21,4. Amerspaeh, Flur bei Lorch 181,3. Amssler, Michel s. Welzheim col. Andreas, S. 145,5. Anna mater Marie, S. 115,24. 140,11; s. Leineck: Scliadberg; Wäschen- beuren; Waldhauseti. 206 Ansbach bayer. AG.Sitz. Johannes Bisswanger cler. von - 51,35. Anthoninus, S. 141,21. Antonius, S. 132,8. 153,16. 155,10; 8. Lorch, Pfarrkirche, altare summum; Schadberg; Waldhausen. App, Albertus s. Lorch can. Argenhas, -hazze, Cunradus s. Alfdorf, Pfarrer; Gmünd Pfarrer; Lorch can. Arnoldus cancellarius 4,20. Asrücken, Bergrücken, der den Hohen- staufen und Pechberg verbindet XV. Auernheim, OA. Neresheim. Kirche XXII n. Augsburg, Augspurg, Augusta, civitas Augustensis, Ogspurg (151,27). 6,14,19. 9,9,16,19. 13,4,8,20. 14,26, 32. 16,11. 21,26,29. 36,13. 49,14. 61,29. 62,7. 64,20. 68,22. 70,7,11. 82,14,18. 86,22. 89,17,23. 90,35. 93,29. 94,3,9. 99,20.104,16,21. 110,3. 118,24. 125,8,13. 142,30. 151,3 f. 195,19. 196,37. — advocatus, Stadtvogt Jörg Ott 51,26. — Bistum VI. IX. Bischöfe 28,2. 43,3. 111,22. 151,6. Anshelm {reg. 1414— 1423) 76,14. Christof (1521. 1522) 124,36. 125,9. Friedrich (1327) 13,5, 7,17,25. 14,12. 15,2,26. Pridericus (1486-1505) 71,8.82,15. 89,21,25. 90,22,33. 91,7,12. 93,31. 94,10. 99,24. 101,13. Heinrich (1341) 21,27. Heinrich (1507—1512) 114, 8,24. 115,36. 120,30. Johannes (1470-1485) XX n. 64,23. 65,2.68,19. 69,2,6. 70,8. (de Werdenberg) 70,25 f. 71,27. 72,3. 75,35. 79,23. 154,33. Peter von Schawmberg, Kardinal tit. S. Vitalis (1452—1467) 48,34. 49.12. 52,34 f. 54,21,26 f. 56,37 f. 60.13. 01,31. 115,28 f. Siboto (1251) 5,18. S. Ulrich 151,26 f. Walter (1144) 4,14. Wolfhard (1297) 9,20. — Burggraf: Hans Bropst 51,33. Wernher Witzler 52,3,10. Augsburg. civ.Behem,Thoma52,4. Kal- tenbergerin, Felicitas 189,34. Kick- linger, Hans, Othmar 51,27 f. — Domstift, Domkapitel XXH. 9,11,26. 12.30. 13,6f.,18,31. 14,22,30. 15,7, 34. 23,8. 24,7,20,35. 25,10. 29,29,36 f. 30,27. 31,27. 34,29,30. 35,37. 48,2. 49,17,22 f. 52,32. 53,2 ff. 54,5,12. 83,23. 84,10,16,20 f. 85,14.32. Nr. 115. 99,36. 100,2. 116,26,30. 117,7,23. 119,14,33. 121,18. 124,29. 128,34. 162,34. 165,11. 179,20. 181,33,38. 182,9,22. — can., Domherrn: Konrad Adelmann (1531) 126,14 f. Engelhardus de Enzbereh (1327) can. in Lorch 13,35 f. Mag. Pranciscus Keutter lic. (1470) 68,28. Hainricus de Beringen (1327) can. in Lorch 15,9 f. Heiuricus de Lichtenaw s. Generalvikare. Hildebrand v. BecJi- berg adiac. (1266) 6,2 f. Johannes Gossolt s. Generalvikare. Job. Jordan (1508) 100,15. Mag. Lienhart Gessel lic. s. Generalvikare. Dr. Philippus de Waldenvelsi (1489) 85,37 f. Wilhelraus de Bochpcrg iun. (1489) 85,38. — dec, Domdekan 6,20. Gottfried Harscher (1452) 52,31. Hermann (1327) 13,0. 14,22. 15,6,34. Ludwig von Züllenhard, Statthalter der Dechanei (1511) 119,13. Marquard vom Stain (1518) 117,23. Udalricus de Eech- berg (1490) 86,24. 89,13,34. Wolfgang von Zillenhard 121,34. — pps., Dompropst: Kraft(1327) 13,6.14,22. 15,6,34. Heinrich Truchsess (1452) 52.31. — pedellus, bidellus 118,25. 191,21. — vicarii: Hans Schwan, Mang Wechsler 52,12. — Generalvikare, Suffraganbischöfe 94,6,10. 95.20. 105,13.125,9. Heinrich von Lichtenaw, can. Dr. iur. 89,20,24. 90,12 f. 93,3. Johannes Gossolt lic. can. et adiac. 64,21. 70,8. Mag. Lienhart Gessel lic, of- flcialis, can. (1454) 56,22 f. — s. Adra- mytteum. — 207 - Augsburg, Gericht, geistl., iudiees ouric 28,9,20. 29,5. 57,1 C. 104,17. — procu- ratores cansarum curie: Berhardus Waguer 68,30. lic. mag. Eberhard Engelmaier 100,17. Fridericuslloner 67,5. .Todocus Pflanzenman 68,29. lic, mag. Johs. Bayr 95,10. 98,20 f. 99.33 f. lic. mag. Jobs, a Lantsee 94,23. 95,6 f. 99,38. lic. mag. Silvester Schlicher, Schleicher 99,34. 100,16. 108,8. — scribe curie, not. Jacob Winkclliofer 68,32 f. Johannes Fischer 99,26. Peter Mor von Aichach 104,22 f. — Kl. Heüigkreue extra muros 35,33. 36,17. pps. 34,27. Arnold 35,34. can. reguläres: Chunradus des. Hornlin, Heinricus des. Tot 36,20. — Kloster St. Georg extra muros. pps. 34.28. Augustinerorden, Kl. s. Gmünd. Augustinus conventualis, custos, prior s. Lorch, Kl. Augustinus, S. 21,4. Aurbach s. Urbach. Auri *. Lorch col. Aurifabri, Klemens 8. Lorch, Kl., prior. AuxerreinFrankreich. Autissiodorensis diocesis 27,11. Auxiliatores, adiutores quatuordeeim, SS. s. Leineck. Avellino in Unteritalien, eps. Avilan. Natuinbenus 19,6. Avignon, Avinio 10,4,10. 19,1,24. 20,22. 21,22. 23,32. 27,5. 29,31. 34,12,26. 35,27. Sacristan der Kirche 34,29. Awrbach s. Urbach. B. Babenbergensis civitas s. Bamberg. Back, Johs. s. Sirassdorf, Pfarrer; Wetzgau, Pfarrer; Lorch, dec. Backnang OA.Stadt. Vogtei 168,17. Bader s. Lorch col. Bärenbach, Gem. Unterurbach OA. Schorndorf, Berbach, Berenbach, Bernbach V. 157,35. 174,20 f. 182,40. Bätringen, Bautringen s. Bettringen. Baierech OA. Schorndorf. Baierecker Hut XV. Bayeriu s. Lorch eol. Bayern, Bayer s. Hailigenberg. Bawa- rus: Jörg Beisser can. in Lorch. Bair, Bayr, Stephanus, Kleriker 52,20, 26. lic. mag. Johannes - s. Augsburg, Gericht, procuratores. Baldolff, Baldalffus, de Nordeliugen s. Gmünd, Pfarrer; Meimlhujen dec. Balduff, Paul s. Wasserburg. Baidung, Hans s. Lorch can.; Johann, not. s. Gmünd civ. BaUmertshofen OA. Nereshiim. Kirche XXHn. ' Balthassar, S. s. Lorch, Pfarrkirche, altare summuin. Bamberg, Babenbergensis civitas 3,5. Barbara S. 145,9. Reliquien 82,34. — s. Alfdorf;,^ Birenbach; Kapf; Lorch, Pfarrkirciie, Altäre; Bien- harz; Wäsclienbeuren; Wald- hausin. Bartholomeus, päpsil. Kanzleibeamter 35,29. Bartholomeus, S. 141,14. 156,15. 189,1. Keliquien 82,30. — s. Birenbach. Basilea (? Basel), Pantaleon de - 35,31. Baur, s. Deinbach, Klein-, col. Bawarus s. Bayern. Bawr, Ulrich, clor. Augusten, dioc. 109,1 f.,ll,26,33f.,39. 110,10f. Bebenhausen, Kl. 7,15. Behem s. Augsburg civ. Beilstein OA. Marbach, Bilstain. Die- therus mil. de - 7,23. Beyren s. Wäsclienbeuren. Benedictus, S. 133,10. 139,27ff.; s. Mienhare; Schadberg. —■ ordo s. Jjorch. Bcnzentobel, Flur bei Lorch 184,7. Ber s. Lorch col. Berbach, Berenbach s. Bärenbach. Berg, Vorort von Stuttgart. Berge. Machtildis de - 201,14. Beringen s. Bohringen. — 208 — Bernegker, Johs. s. Lorch can., dee. Bernhard s. Waldhausen col. Bernhardus, S. 101,20; s. Alfdorf; Dein- bach, Gross-; Plüderhausen ; Rien- harz; Wäschenbeuren. Bernhausen OA. Stuttgart. Ritter Wolfram von - 8,4. Merken, Ober-, Unter-, OA. Schorndorf, Berkach, Ober et Under Berk- ach, Obcrberchach, Ober et Under Berkhain, Kerkhein (81,13.) V. XII. XXVII. 43,5,13,15,17. Nr. 112. Nr. 114—Uli. 91,22. 93,24. 157,201 175,14,19,33. 177,19. 178,4. 180,32. 186.25 f. — Kapelle in Oberberken XXVIII n. Nr. 78. 88,86ff. 91,24,28. 92,31. 93,1,4,6,21,20. — col. Lenhart 175,15. Maler, Peter 186.26 f. Berrit, Gcorgius s. Wetzgau, Pfarrer. Bertiin, Andreas ä. Plüderhausen, Pfarrer. Retirinejen, Ober-, OA. Gmünd, Bät- ringen, Bi'iutringen 12,4. Burg 17,3. Berthold von - Edelknecht 12,5. — Johann von Bechberg gen. von - s. Rechberg. — rect. eccle. Johannes 28,35 f. Benren s. Wäschenbeuren. Beutelsbach OA. Schorndorf XV. Beutenbach, Bach bei Beulenhof XV. Beutenhof, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim XV. Beulenmühle, Gem. Wäsclienbeuren OA. Welzheim, Büttenmülin, Beut- tenmühlin V. 158,1. 161,33. Bicklin, Leonhardus s. Welzheim, Ka- pläne. Biechingeren s. Buchengehren. Biel, Gabriel s. Tübingen. Biernian, Johs. s. Lorch can. Bihelmayer, Vit s. Beinbach, Hangen-, col. Byler s. Lorch col. Bilstain s. Beilstein. Binder, Hans s. Lorcli dec. Udalricus s. Wäschenbeuren, FrUhmesser. Alexander, Martin s. Lorcli col. Birenbach OA. Göppingen, Byrenbach, Bürenbach V. XI. XII n. XXVIII n. 147,9. 157,7. 161,32. 173,21. 186,21. col. Grosshans 186,22. Keder, Jörg 186,23. — capella S. Marie Nr. 122. Altare summum: Bartholomei Laurentii Wendalini 102,1 f. — seeundum: Marie Katharine Barbare 102,3 f. — tertiura: Viti Sebastiani Wolf- gangi 102,4 f. Birkhof, Gem. Kaisersbach OA. Welsheim, Unstrüth, Unnstnith zu Lutolz- wiler gelegen, Ainstrut gen. Bttrk- hof 36,29. 37,6,9,10. 168,19. — Hansen Schullings segmulin, gen. Ainstrut 37,8,9. Bysser, Georg s. Lorch can. Bisswanger s. Anstiacli. Biterris, Raymundus de - dni. pape Cursor 23,33. Bittenmülin s. Beutenmühle. Byttinger, Flur bei Lorch 172,2. Blaicher, Johs. s. Böhmenkirch, Pf.. Ljorch can. Blaubeuren OA.Stadt, Blawbeyrn. Ben.- Kloster. Abt Heinrich 81,5. Roll OA. Göppingen. Chorhtrrnstift XXII. Bliderhausen s. Plüderhausen. Blidervvysen s. Plüderwiesenhof. Biossenstaufen, Junker Jörg Staufer von - 125,34-126,1. Blume, Heinricus presb. 127,29 f. Böckin s. ljorch col. Böhmenkirch OA. Geislingen. Pfarrer: Joh. Blaicher pf. zu Lorch 81,27. BÖhringen, Unter-, OA. Geislingen. Kriedrich von - 8,10. Hainricus de - s. Augsburg can.; Lorch can. Bölan s. Alfdorf, Pfarrer; Lorch can. Börtlingeu OA. Göppingen, Bertling IX. XII. 158,40. 174,7. Bötper s. Boitvar. Bogner, Konrad der 6,24f. 209 — Bopfingen OA. Neresheim. Mag. llic- ronynius Borer de Bopfingen presb. Augusten, dioc. not. 112,41—113,1. Boppeler, Feld beim Sachsenhof 178,7. Borgenhart, alter Name eines Hofs bei Burg Waidenstein VII. Botnang hei Stuttgart 7,14 f. Botwar, Gross-, Klein- OA. Marbach, Biitper. Mag. Hans von - s. Sindelfingen can. Bourges, Frankreich. Petrus de Braco can. Bituricensis decrctor. doctor capellan. pape eausar. auditor 31,18, 23. Braco, Petrus de - s. Bourges. Brach s. Brech; Adelherger Brech. Braitenfürst s. Breitenfirst. Brandenstein, Georg von - 50,29. Brech, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim, Brach V. IX 158,28. Brecht, Eberhard, cler. Constant. dioc. 110,13,17. Breitenfirst bei Welsheim, Braitenfürst V. IX. 158,32. 166,21. 168,37. 169, 3,13. Bremen. Breraensis cler. Henricus Tye not. publ. 34,8,23 f. Brend, Gem. Ffahlbronn OA. Welsheim, Brennd, Brend V. IX n. XXIX. 157.18. 161,4. 162,18. 175,1. col. Kiintzlin 189,23. Brens OA. Heidenheim, Brenz, pfaffe Johannes von - s. Gmünd, Pfarrei: Brenner, Ulrich der - scolar. Conradi de Gamundia, später can. in Lorch 11,7 f. 24. 12,13. 16,24,30,33; s. Faurndau can.; Lorch can. Bropst, Hans s. Augsburg, Burggraf. Brück bei Lorch, Brugg, Brück V. 158,30. — col. Linsen-, Lynsen- inayer, Hainz 46,15,19,29. 47,22. 188,23. Buchengehren, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim, Buechingern, Buchingor, Büechingern, Biechingeren, Biechi- gern V. IX u. XXIX n. 147,12. 157.19. 161,7. 162,22. 175,1. Buchlin, Hans 8. Weiler, Schultheiss. "Württ. GeBchichtsquolleu XII. Büchler, Peter s. Schadberg, Heiligenpfleger. Bülin s. Gmünd civ. Büren s. Wäschenbeuren. Bürenbach s. Birenbach. Bürkhof s. Birkhof. Büttenmülin s. Beutenmühle. Burun s. Wäschenbeuren. Buller s. Alfdorf, col. Bumeken s. Waiden. Burckhard s. Heinbach, Klein-, col. Burckhart s. Lorch col. Burcstal dbg. bei Welsheim 6,10. Burenlenhart s. Beinbach, Klein-, col. Burger, Hans s. Zell. Burger Taler s. Gmünd civ. Burghofle, Gem. Rudersberg OA. Welsheim VII. Burghols, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim, Burgholz IX. 168,24. 170,6. Kärglin s. Holshausen. Kayser, Flur bei Grunbach OA.Schorndorf 17,26. Kaisersbach OA. .Welsheim, Kaisers- puch, Kaiserspach V. VIII. IX. XI. XIII. XIV. XXVUI. 168,20. 170,16. 176,16. Kaiserweg von Beutelshach zur Wascherburg XV. Kaisheim, Kloster. Abt Albert 5,9. Kalb s. Kauln. Calliensis eps. Petrus 20,26 f. Kaltcnbergerin 8. Augsburg civ. Kaltenmos, Feld bei Lorch 180,23. Calw, OA.Stadt. Graf AdalbeH II. von - XXI. Cambrai, Frankreich, dioc. Camera- censis 34,20. Cannstaü bei Stuttgart. Uffkirche s. hl. Maria XVIII u. Landkapitel am Neckar XXXI. 200,10. 201,12. Cantstetter, Vogt zu Herrenberg 2,25. Kapf, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Kapff, Capff V. XIV. 158,19. — capella SS. Marie Jacobi 14 — 210 — Wendalini Katherine Barbare XXVIII n. Nr. 103. 158,19. — Peter von - 37,6. 79,15,83. Capionen. eps. Johannes 20,2:5 f. Kardinäle s. Moni. Karl IV., König 28,5. 82,8. 35,4. Carnifex, Bertoldus, in Stütgarten, can. in Lorch. Caspar, S. s. Lorch, Pfarrk., altare sumtnum. Castler, Albertus s. Urbach, Pfarrer. Katherina, S. 19,15. 21,5. 101,21. 145,1. Reliquien 82,33. 150,31. — s. Alfdorf; Birenbach; Kapf; Dein- bach, Gross-; Lorch, Pfarrkirche, Altäre; Wäschenheuren; Wald- hausen. Katzcnbronn, -brunnen, ahg. bei Oberarbach OA. Welzheim, Kutzen- brun, Katzabrun V. 59,35. 159,14. 1(55,7. 1(5(5,7. 177,12. 178,19. 181,37. Kaufnian, Bernardus presb. (54,34-. 07,4. Caulasone, Bernardus de - «. Flne. Kauln, Kalb, Flur bei Lorch 18(5,15 (f. 187,10,14. Cecilia, S. Reliquien 83,6,7. Keffer s. Miedeisbach col. Keiner s. Waldhausen. Kercherin s. Lorch col. Kerkliain, Ober et IJnder s. Beriten, Ober-, Unter-, Kerler, Merti 124,13. Peter s. Ijorch col. Cernicen. eps. s. Seret. Kerrer s. Granbach. Chrebolt s. Welzheim eol. Chiinewiler s. Conweiler. Kicklinger s. Augsburg civ. Gyjiern, Cipper. saut Afra ain kingin von - 152,8; s. Afra, S. Kirblin, Kürblin s. Lorch col. Kirchenkir nlierg OA. Gaildorf, Kurn- perg VIII. IX. XL XIV. XVI n. 97,20 f. — pleb. 97,22. Kirchheini u. I '., OA.Stadt. Kirch- heimer Forst XV. — Landkapitel K. -Zimmerbach XXXI. Ciriacus, S. 140,31. — Reliquien 82,30. 83,5. 101,17. — s. Lorch, Pfarrk., Altäre. Kirnberg s. Kirchenkirnberg. Kirneck, Ober-, Unter-, bei Lorch, Kürneck XV. 148,22. eol. Riecker, Hans 188,18. — Ober-, Oberknrneck, -Kurnegg V. 157,13.158,7. 161,11. 103,24. 104,24. 173,7. 175,34. 17(5,33—177,5. 178,10, 25. 179,14,20,34,38. 180,(5,14,28. 181,14. — Unter-, Unterkürneck V. XII n. 157,14. 101,12. 173,25. — col.: Veit. Ulrich, Schneider 190,11 f. Pleising, Jörg 190,10. Riehmayer, Ruchmaier 188,38; Jörg, ux. Engel 74,25 ff. Kirser, Jobs. s. Gebenweiler, Frühmesser ; Welzheim, Kapläne, Klaffenbach, Gem. Rudersberg OA. Welzheim VII. 10,21. Claintainböeh s. Deinbach, Klein-. i Claus, Cläsz s. Lorch col. Clecke s. Staltgart. Kleindeinbach s. Beinbach, Klein-. Clemens VI. papa 23.25. 27,8. 29,38. 34,17. Klemens, S. 19,4. Klötzlerin s. Lorch col. Klopplin s. Iggingen dec. Klotzenhof bei Lorch, Klotzhain, bof Klotzen, Klozenhof V. 122,2. 159,15. 105,18.170,9. 177,38. 182,26. 180,14. — col. Lehenmann, Clasz 18(5,10. Mennlin, Ludwig 180,15. Knöringcn, Unter-, bayer. AG. Burgau, Knöringen. Georg von - Pfleger zu Gundelfingen. Koch s. Lorch can. Cockeriaumot. Cameracensis dioc, Egi- dius de - cler. not. publ. 34,19. Kollin, Thomas, von Gmünd s. Lorch can.; Gmünd, Pfarrer. Köntzlin s. Tirend col. Käshof Gem. Plüderhausen OA. Welzheim, Kösingen 108,10. Kollin s. Kollin. Kolomau, S. ,?. Wetzgau. Komburg, Kloster XXII n. 8,2. — 211 Cornea de Schorndorf s. Lorch can., Wäschenbeuren, Pfarrer. Konrad IL, König XXI. - III., König 1,12. 2,13,82. 3,16,19. 4,19,23. Cohradus eps. Constant, S. 158,19. 155,18/ s. Adelberg Dorf: Schadberg. Constantmus 8,27. 4,7. Konstanz, Bistum VI. epi. 91,12. Con- radus, S. s. dort. Heinrich (1361) 28,17. — Rochstift XXII. — Stift St. JohannXX ff. Contzlis Hans s. Deinbach, Hangen-, eol. ■Conweiler, abg. bei Weleheim, Clume- wiler, Cuncnwilcr X n. 29,24. Corbavien. eps. s. Krbava. Cosmas, S. Reliquien 83,5. Krbava in Dalmaiien. eps. Corbavien. Bonifacius 19,4. Oreglingen OA. Mergentheim. Kirche XXII n. Kreis*, Conrat s. Deinbach, Klein-, col. Kretienbach, Dach bei Krettenhof XV. Krettenhof Gem. Wäschenbeuren OA. Weleheim, Crcttenbach, Krettenbaeh V. XL 157,8. 161,32. 173,23. Crescentia, S. 137,30. Krieg s. Deinbach, Klein-, col. Crispinus und Crispinianus, SS. 73,6. 189,10. Cristofferus, Cristoforus, S. 140,7. s. Wäschenbeuren; Waldhausen. Kritzwisz, Flur bei Lorch 178,35. Kronbach-Gauchshauserbach-Rol, Zu- ßuss der Lein XIV. Kronmühle, jetzt Menzlesmühle Gem. Kaisersbach OA. Weleheim Kron- mülin XI. 9,83. 168,31. Krottenbaeh, Dach bei der Nonnenmühle XIII. Criitlin s. Grunbach. Krumbach, Zufluss der Fils XV. Krumpbain. Andreas, s. Alfdorf, Kaplan; Leinzeil, Pfarrer. Künde, Mathias s. Eichstätt, can. Künig'undis, S. Reliquien 82,36. Künlin s. Weitmars col. Künzelsau OA.Stadt, Kirche XXII n. Iviirblin, Hans s. Lorch, Heiligenpfleger. — Klaus s. Lorch col. Kurneck ,s. Kirneck. Kürneck s. Lorch col. Kursor, Johannes s. Gebenweiler, Frühmesser, Kug'ler s. Iggingen rect. eccle. Cuucnwiler s. Conweiler. Cunradus, S. ». Schadberg; Adelberg Dorf. Cünz s. Lorch col. Kurnperg s. KirchenUirnberg. Kurrer, Kurer, Dr, Lienhart s. Schorndorf rect. eccle. Kutzenbrun s. Katzenbronn. Kurtz s. Maitis col.; Miedeisbach col. 1>. T. Täber s. Lorch col. Täferrot OA. Gmünd, Rot 101,8. — Kirche zur hl. Afra XVIII n. Pfarrer, reet. eccle. Kourad Wiek, Kammerer 39,19. Nielas Hiirnusz 81,8. Tale, Gem. Kirchenhirnberg OA. Welz- heim XIV n. Daschontal s. DeschenhoJ. Taler s. Gmünd civ. Talheim, ? abg. Burg bei Vellberg OA. Hall, von - s. Gmünd civ. Damianus, S. Reliquien 83,5. Daniel, Hans s. Plüderhauseu col. Taubenhof, Gem. Pfahlbronn OA. Welz- heim. Hertlinshof, Herdtlinshof IX. 168,13. 169,15. Deber s. Maitis col. Teber s. Lorch col. Decom milia martirum 137,36. 'Tech, abg. Burg bei Kirchheim, Teeke, Thekke. Cunradus dux 6,27. 7,131. — not. ducis Cunradi: mag. Heinrieh von Owen s. Lorch can. Tegon,Hainrich, von Stuttgart, s. Sindelfingen can. Degenfeld OA. Gmünd, Degenveit. Hans 14* 212 — von - 44,15. — rect. eccle. Dyemarus, Dytmarus, Diddumarus, Dundymarue 25,15,19,27,29. 26,4,10. 30,23. 32,2 f., 28.35. 33,2,21. 34,1. 35,1. 128,29. Beinbach, Gross-, Klein-, Hangen-, OA. Welzheim, Thunbuch, Thainbuch, col. Äuckcr, Jörg 187,25. Schoch, Hans 189,19. — Gross-, Grossenthünbüch,-thainbacli, -thcinbach V. IX n. XI n. XV. 16, 22.36. 74,21. 108,30. 147,11. 157,20. 158.11. 160,34. 161,15. 162,2. 163,20. 164,22,30 f. 173,35. 177,14. 178,12. 179.12. 180,16,30. 181,10,15. capella SS. Marie Bernhardi Kathcrine XXVIII n. Nr. 121. — col. Hiuber, Huber, Jörg 188,6. Nr. 98*. ux. Mar- gareta Nr. 98". — Klein-, Claintainbüch, Claintaim- büch, -tünbüch V. 17,7.158,9.163,22. 164,6,21. 176,21 ff. 177,20. 178,14,26. 179,13,24,32,36. 180,4,11,31. 181,6. — col. Baur, Jakob 190,9. Buren- lenhart 121,28. Burkhard, Wolfgang 190,20. Kreig, Krieg, gen. Desehen- tal Nr. 98. 189,9. Thomaclaus 121, 28. 178,14. 190,8. Seytzer, Sitzer, Jobs., Seytzenhans Nr. 129. 108,27. 121,29. 190,16; ux. Agnes 190,17; Endris 108,28. 188,1; ux. Magdalena 108,29. Schonter, Mathia 190,10. — Hangen-, Hangenthainbuch, Hangentonbuch, -tainlmch, Ilagentunbuch V. XV. Nr. 123. 158,10. 163,23. 164,20. 176,27 ff. 178,27. 179,13,25, 33.37. 180,5,12,29. 181,12,15. 182, 17,31. — col. Bihclmayer, Vit 121, 29 f. Contzlis Hans 103,29. Paur, Linbart 181,12. Schunter 102,29; Jörg 103,12. Waldenmaier, Jörg 103,5,28. Terralba auf Sardinien eps. Johann 19,2. Beschenhof, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Däschental, Täschen- tal, Deschental V. IX. 147,13. 157,25. 161,8. 162,26. Deschental s. Heinbach, Klein-, col. Teuber, Eonrad, ux. Katharina, 190,17" Thekke s. Tech. Theodorus 8. s. Wäschenbeuren. Theringer s. Lorch col. Theuber, Paulin, Teber s. Lorch col. TMerbad s. Tierbad. Tliicrtobel, Flur bei Elisabethenberg 81,13,19. Thomaclaus s. Heinbach, Klein-, col. Thomas aeps. mart., S. 146,16. Reliquien 71,33. Thomas apls., S. 145,26. Thudichum s. Lorch col.; Seemühle. Tye, Bremcnsis dioc. s. Bremen. Tierbad bei Welsheim, Thierbad 171,8. Dietel, Sebastian s. Lorch can. Hillingen bai/er. AG.Silz, Dillingen 56,30. — Pfarrer: meister Heinr. Lur lic. 56,23 f. - Vogt: Wolfgang von Hoppingen 56,28. | Dilman, Ulrich, s. Wäschenbeuren Kaplan. Binhelsbühl, bayer. AG.Sitz. Meister Hans von - 52,35. ; Tino, eine, der griech. Inseln. Tinniten. eps. Thomas 20,26. Dirr s. Lorch col. Dobel, Flur bei Lorch 176,9. Dbber, Caspar s. Gmünd Bürgermeister, Töber s. Lorch col. Tonolzbronn, Gem. Muppertshofen OA. Gaildorf, Tfinoltzbrunn, Tßnens- prunn, Tünsprunn 39,4,8,25,37 ff. 175,9 f. — col. Huber, Clas 39,24,37; Lienhart 175,10; Weber 39,8. Honedorf OA. Geislingen, Donsdorf,. burghof, col. Conrat Hagmüller und Conrat Schimpflin 77,17. der Sur 77,19. Dorothea, S. 132,23. Reliquien 82,35. 114,17. — s. Lorch, Pfarrk., altare summura. Tot s. Augsburg, Kl. lieilighreuz can. Brachgau VIn. XVI n. XX n. Traiectum, Gaietane dioc, mag. Petrus de Traiecto cler. not. publ. 27,9 f. 213 — = mag-. Petrus Petri Johannis de .Tcro de Traiecto clor. not. publ. 34,18. Truchmayer s. Gmünd civ. Truchsess, Heinrich s. Augsburg, Domstift pps. Druxe, Flur 127,24. Tübingen, Tiiwingen 104,24. 105,6. Gabriel Biel Tübingensis, Spirensis 187,28,88. — Sektor der Universität Dr. Konrad Viissler 104,27. Prof. s. Pregieer. Tüngental OA. Hall, Kirche XXII n. Dürr s. Lorch col.; Schorndorf, Stadtschreibt: r. Tfniensprunn, Timoltzbrunn s. Tonolebronn. Dure, mag. Wolframus des. - 31,16. Durlangen OA. Gmünd 16,22. Turn s. Gmünd civ. E. Bbenin s. Ebni. Eberhardsweiler bei Weleheim, Eberharteweiler X n. 168,23. 171,1. Eberli s. Lorch col. Ebersberg, Gem. Kaisershach OA. Welz- heim, Ebersperg IX. 166,27. 168,4. 170,15. Ebersberg OA. Backnang, Albert von - VII. 6,24. 7,18. Otto von - 6,81. Eberwein s. Gmünd civ. Ebni Gem. Kaisersbach OA. Weleheim, Ebenin VII. VIII. XIII. 7,19. Eckardsweiler bei Weleheim, Eckartsweiler X n. 37,21. 168,15. 170,28. Eckhart s. Kienharz col. Edelman, Georgias s. Wetzgau, Pfarrer. Edelmannshof Gem. Mudersberg OA. Welsheim VII. Egidius, S. s. Lorch, Kloster. Egkhart, Georgias s. Gebenweiler, Kapläne. Eichstätt, bayer. AG.Sitz. Eystett 6,23. — eps. 84,9. 85,3,37. Wilhelm 86,3. — can. Mathias Künde 86,1 f. Phi- lippus de Waldenvelsi Dr. 85,37 f. Wilhelmus de Eechperg hin. 85,38. — vic. epi. Gristoferus Mendel 85,34 f. Elchingen, bayer. AG. Neu-Ulm, Kloster VI. VII. 18,13,14. 65,21. 68,36,39. 81,2,10. 170,39. — abb. 57,8. 58,26. 59,6,13. Paul 81,2,10. Elisabeth, S. 115,27. 144,30. — s. Elisabethenberg ; Lorch, Pfarrkirche, Altäre. Elisabethenberg bei Waldhausen OA. Welsheim, Elsbethenberg, sant Els- betben perg, mons sanete Elisabeth. VII. Nr. 107. 186,19. — Kapelle VII. XXVIII n. 136,10,38 f. Ellwangen, Kloster. Abt Kuno 5,9. — Bruder Johann von - s. Gmünd Predigerkloster, Prior. — Vogt: Hans von Abelfingen 56,28. Eine, Frankreich, Dejit. Py renies Orientales. Archidiaconus Elnensis Bernardus de Caulasone pape capel- lamis causar. auditor 24,1 ff., 16,32. 27,15. 30,5 f. 31,4,17. Emersbacli, Flur bei Lorch 180,26. Enderbach Gem. Pfahlbronn OA. Welz- heim, Ennderbach V. 158,17. Endsee bair. AG. Rothenburg, Ense, Cunradus de - 4,15. Engelmaier, Eberart curio Augusten, causar. procurator s. Augsburg, Gericht. Ense s. Endsee. Eneberg OA. Maulbronn, Enzbercb. Engelhardus de - s. Augsburg can.; Lorch, can. Erhard™, S. 18,8. Erlenhof Gem. Waldhausen OA. Weleheim, Kiettelstrüt V. 159,4. Erpfenhausen Gem. Gerstetten, OA. Heidenheim 5,24 f. Eschach s. Gmünd civ. Esslingen, OA.Stadt, 8,4.171,20.201,38. — Bettelkloster VIn. — Eimer 77,27. Eugenius papa 138,11 f. Eutighofen, abg. bei Gmünd, Ytigkofen 182,39. 214 F. V. Fabianus, S. 132,7. Reliquien 82,31. — s. Leineck. I<'ac7i, Gem. Obergröningeii OA. Gaildorf 5,13. Fachsenfeid OA. Aalen 38,7. Väner s. Gmünd civ. Vässler, Dr. Konr. s. Tübingen, Rektor. Vaihinghof, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Vaihinghof 168,12. Falb, Jodocus s. Gmünd, Pfarrer. Valentinus, S. 132,27. 153,16. 155,10. Reliquien 82,32. 114,16. — s. Lorch, Pfarrkirche, altare summum; Schadberg. Valhain s. Wahlenheim. Falkenstein, abg. Burg bei dem Hof gl. N. Gem. Dettingen OA. Heidenheim. Herren v. Rechberg zu F. 78,32. s. Rechberg. Faurndau OA. Göppingen, Furndoe, Furendawe, Fürndowe, Furundo. Decania (Landkapitel) XXXI. 200, 11. 201,17. — Stift, eccla. FurndowensisXXI. 23,17. Kusterei 20,2 f. — can. Meister Konrad von Gmünd can. in Lorch 12,2. Ulricus des. Brenzer 37,25 f. — pleb. Eenhardus de Geppingen 11,25. — pps. Meister Cnnrat von Gmünd 17,36.18,15 f. 20,2,15. Engelhard v. Rechberg 23,14 f. Beide s. Lorch can. Veit s. Kirneck, Unter-, col. Veit, St., s. Vitus, S. Feibenhaus, Feiben, Gem. Strassdorf OA. Gmünd, Velben. Adelheid Konrad Wicken sei. von - Wo. 39,2. Fellbach OA. Cannstatt, Velbach 77,27. Vergenhans, Dr. Ludewicus cancellar. s. Stuttgart, Stift, pps. Vermenton, franz. Departement Yonne. Johannes Luque de Vermentone cler. Autisiodoren. dioc. 27,10. Veronica, S. Veroniken bildlin 101,29. 115,28. Vetzer s. Gmünd civ. Feuerbach OA. Stuttgart 7,14. Fielhans s. Wäscherburg. Fiyczlaria (? Fritzlar), mag. Henricus de-31,14 f. Fils, Zufluss des Neckars XII n. XV. XVI n. Vincentius, S. 21,4. Fischer, Johannes not. 99,26. Michael s. Lorch can., dec. Vischerlin s. Lorch col. Vischhans s. Waldhausen col. Vitus, S., St. Veit 102,7. 115,2. 137,30. 189,31. Reliquien 83,4. — 8. Alfdorf; Birenbach; Gebenweiler ; Lorch, Pfarrkirche. Flosse s. Ruperlshofen col. Fluorschitz, Jac. s. Wetzgau, Pfarrer. Vöginger s. Gmünd civ. Vogelhans s. Lorch col. Vogelhof, Gem. Waldhausen OA. Welsheim VII. Voggenberg, Gem. Pfahlbronn OA. Welzheim, Voggenberg V. 158,24. Voggenhof Gem. Althütte OA. Backnang vm. Vogler, Johs. s. Plüderhausen, Pfarrer. Vorderhundsberg, Gem. Pfahlbronn OA. Welzheim, Hundsperg, Vorder- huntsperg V. 159,1. 167,8. 168,33. 169,19. Vordersteinenberg OA. Gaildorf 'V. XIV. 94,35. 158,21. Fractis, Martutius Stabilis de - cler. Gaietane diocesis 27,2,13 f. Franken, Herzogtum XVI n. Franciscus, S. s. Rienharz. Fratzenklingenhof, Fralzenwiesen- hof, im Wald Fratzenacker angelegt, Gem. Kaisersbach OA. Welzheim XIII. Freyberg Gem. Hierbei OA. Biberach. Ritter Sigmund von - Vogt zu Schorndorf. Frickenhofen OA. Gaildorf, Fricken- hofen 97,32. — pleb. 97,31. Fridericus 5,6. Fridericus I. imperator XXX. 200,34. Fridericus III. imperator 70,22. 82,24. Friesbach 8,27. 215 — Fttnffer, Job. s. Gmünd civ. Füscher, Vüscher, Michael s. Lorch can. Füssen, bayer. AG.Sitz, Fuessen. Cri- stofferus Maurer de - cler. Augusten. dioc. 110,5 f. Fnlhin, Heinrich 49,9; s. Urlach, Pfarrer. Furndowe s. Faurndau. Vulcinensis eps. Gratia 20,24. Furendowe, Furndoe, Furundo s. Faurndau. Gabriel Tubingensis s. Tübingen. Gaela in Unteritalien. Gaietana dio- cesis 27,11,14. 34,19. Gagk, Peter s. Gmünd, Pfarrkirche, Kapläne; Lorch can. Gaildorf, OA. Stadt, Geilndorf 48,4,28. Gaisberger, Jörg s. Schorndorf, Vogt. - Ulrich XXXVI n. Gallus, S. 19,14. 142,36.151,29.152,21; s. St. Gallen ; Welzheim. Gnnshof, Gem. Kirchenkimberg OA. Welzheim XIII. Gammerlingen in Hohenzollern XVIIIn. Gamundia s. Gmünd. Ganos in Thracien. Ganen. eps. Bernhard 20,20. Gansklinge beim Gänshof XIII. Gauchsliauser Bach s. Kronbach. Gaustnannsweiler bei Welzheim, Gouch- poltzweiler, Gouchspachsweiler X n. 168,14. Gebenweiler, Gem. Kaisersbach OA. Welzheim, Gebemviler, Gebenweiller, -wilere, Göbenwiler, Gewyler, villula V. IX. Xn. XXVIH. 48,10,36.53,22 ff. 54,1,3. 96,16 ff. 97,32. 98,3. 165,8. 168,21. 169,21. 176,15. 178,37. — capella SS. Marie, Viti, Allerheiligen XXVIII n. 44,16f.,27f. 48,2,6,31,36. 49,5f. 61,15. Nr. 117. 96,27. Ihre Pfleger: Nr. 89. 97,8. Aichberger 44,17,28. Konrad Herzog und Friedr. Wolfauher 48,32. — Kaplanei XXVIII n. 61,16. — Kapläne, Frühmesser: Konrad Hurli- baus 94,34. Georg Egkbart Kr. 117. Johannes Kursor, Kirser, 75,28 f. 155,6. 198,21; s. auch Welzheim Kapläne. Udalricus Manschreck de Schorndorf 97,351 quidani saeds. de Geyslingen 97,39. Gebsattel bayer. AG. Rothenburg o. T. Kirche XXII. Geckhelin, Gegelin s. Lorch col. Geilndorf s. Gaildorf. Geislingen, OA.Stadt, Geyslingen, Gise- lingen. Cunradus, Hortolfus de - XXXI n. 201,23. - Nawcr, Xauwer, Andreas s. Lorch cau. quidam saeds. de - s. Gebemveiler Kapläne. — decania {Landkapitel) XVI n. 200,11. 201,22. Gemeinweiler Gem. Kaisersbach OA. Welzheim, Gemeinweiler, Graain- wyler V. IX. Xn. XXVIII n. 168,22. .169,32, 176,16. Georgius, Georius, S. 135,1. 188,10. Reliquien 82,32. — s. Wiischen- beuren: Waldhausen. Göppingen s. Göppingen. Gernolt von Welzheim s. Gmünd civ.; Lorch col., scult. Gessel, ineister Heinrich s. Augsburg, Domslift, can. Gewyler s. Gebenweiler. Giengen OA. Heidenheim 5,8. Gingen OA. Geislingen, Gingen, Albero de- XXXI n. 201,23. Giselbertus 3,28. 4,7. Giselingen s. Geislingen. Glayre, Johannes Ussoni de - cler. Remensis dioc. 27,10. Glaser, bei den Glasern, dbg. bei Welzheim 6,25. Glasliüttc s. Walkersbach. Glattenzainbach, Bach bei Fichtenberg OA. Gaildorf XIV. Gmainwyler s. Gemeinweiler. Gmünd, OA.Stadl, Gamundia, Gmindt XI. XXII. 5,16,20. 6,17. 8,18,20,28. 9,5,6,29. 10,1. 12,1,14,25. 13,7. 20, 14,16,20. 23,23. 36,14. 100,13,25. 216 Gmünd. 104,20. 110,22,31. 136,1 ff. 161,5. 162,20. 104,15. 180,33. — porta descendenrlo ad villam Lorcli 136,4 f. — Mass, Mess 77,20,23. 162,9,18, 23 ff. 104,37. 100,3,0. - Bürgermeister: AI wich, Jordan 104,10. Döber, Caspar 117,14. Harrer, Ludwig 80,8. Warbäck, Tlioma 121,15 f. Wolf, Heinrich 12,31. — civ. Alwich, Jordan S.Bürgermeister; iis. Walpurg, fli. Hans (s. u. Pfarrkirche, Kaplüne; Lorch canj, Jordan, Wilhelm, fla. Ursula 104,10f.; Walpurg 104,0. — Baidung, Jobann not, 80,12. 100,11. 112,30 f. 117,15, 20. — Bülin, Kathrin 39,13 f. — Köllin, Kollin, Thomas s. ü. Pfarrer, Lorch ean. — Taler, Walther der - 11,13. Sifrid der Burger Taler 11,18. Rembolt 23,23. - von Talheim, Sophie 16,19 ; ihre Tochter Adelheid 16;20. — Truchmayer, Bartholome 47,31. — Turn, Sifrid der alte 11,12 f. Sifrid der junge 10,24. — Eber- wein, Walther 10.24. — Eschach, Hans 47,31. — Viiner, Eberwin, Eberliardus der - 11,6,13. 12.12. — Vetzer 00,32. Eher der- 11,17f. 80,10. — Voginger 23.24. — Fünffer, Joh. 121,10. — von Gmünd, mag. Konrad s. Faurndau can., pps.; Lorch can.; sein Bruder Walther 11.7. 12,13,21). — GuleBülie, Rudolf 11,18 f. — Hug, Heinrich 44,32. — Jäger, Peter 81,20. — Müllner, Konrad der - 11,18 f. — Kaiser, Erhard 44,23. — Rychpolt, Walther 11,19. 12,13. — von Rinderbach, Johann 10,32. Paul 44,13. Peter 10,32. Walther s. Schuttheiss. — Schetzzer, Durink 11,7,18. 12,12,25. — Schönbronner, Sifrid der - 10,25. — Schoppe, Shope, Konrad 8,24,27. 9,2; fll. Konrad 9,2; He. Guta, Mecht- hild s. Gotteszell. During s. Lorch can. During 8,26. 9,4. — Seil, Sellinun, Adelheid, Hedwig die - Gmünd. 11,05. — Site, Augustinus, s. Lorch, Kloster, custos, prior. — in dem Steinhuse, im St., Konrad 11,2. Walther 11,19. — Straisser, Hanns 44,32. — von Wclzheim, Kourad 16,15. Gernold 9,32. Wolf, Heinrich S. Bürgermeister. — Zissel- müller, Salaman 44,22. — Kapelle St. Johannis 9,11 ff. 10,6 f. — Klöster. Augustiner 104,5. — Frauenlilosler s. Gotteszell. — Prediger VIn. 11,15. 23,22,27. 81,28. Prior Johann von Ellwangen 23,22. — Freie Piirsch XIII—XVII. — Landkapitel s. Lorch. — Pfarrkirche, Kreuzkirche 9,11 f. 10,6 f. 12,23. 13,7. 24,10. 25,2,3,12. 28,12,16,18. 30,3,15. 87,31,33,34. 30,7. Reliquien 135,27 ff. — adiutor 150,14. — Altar, Marien- 12,22 f. 13,5. — Bruderschaft und Pfaffheit 39,11 f. Kapläne 190,25. Hans Alwich 104,0 f. Leonardus Lyrer 112,27. Peter Gagk 52,19. 112,27. 116,30. 117,0. 120,3 f. SeyfriedRott 41,34. des. Zingge 28,30 f. — par- rochia = Pfarrhaus 130,3. — Pfarrer 30,5. 192,6. Cunrad Argenhass dec. (1362) 37,21; s. Lorch can. Thomas Köllin Nr. 147. dec. Nr. 148. 128,10 f. s. Lorch can. Engelhard von Rechberg ä. Lorch can. Heinrich Negelin, Nägelen von Ulm, Bischof von Adramytteum. Jodocus Falb pleb. vigilans 198,12. Johannes des. Baldolff, Baldalffus, Balduff, de Nordelingen 28,8,13,17,27. 29,3. 31,14. Johannes von Brenz 16,23. Mag. Johannes Hammerstetter dec. 190,33. 197,28. Dr. Jörg Mayer- höfer 120,6,24. 194,31. Mag. Wil- halm Schwytzlinger 121,15. 124,30. — Beichalmosenstiftung 117,30,39. 118,27,29,32,34. — Schulmeister: Meister Hans Siglin 121,10. — Spital 16,29. Spitalmeister Johanns — 217 16,25. Kaplan Petrus Stürm (1508) 100,28 ; s. Lorch can. Godcbaldus 4,18. Gobenwiler s. Geheim'eiler. Gockelin s. Lorch col. Gödelin, Paul .«. Lorch scult. Göppingen, OA. Stadt, Geppingen XV. Gunradus de - XXXI n. 201,20. Kenhardus seds. de - s. Faurn- dau. — Keller: Konrad Hägen, Verweser den Vogtamis 101,8. — deeauiaXXXI. — plel). Struas 38,4. Göteenmühle hei Lorch, Götzenmülin 160,37. Gossolt, Johannes s. Augsburg, Generalvikare. Gotergesse, Flur hei Stuttgart 17,29. Gotteszeil, FraUenkloster Gmünd, hei Gmünd. Priorin und Konvent 8,28. 10,31. 87,15. — Schwestern: Guta, Mechthild, Tochter Eonrad Schoppes von Gmünd 8,24. Goucbpoltz-, Gouchspaehweiler s. Gausmannsweiler. Graff, Gref, Casper s. Lorch, Beiligenpfleger. Grasgeiiren, Gem. Kaisersbach OA. Wehheim VIII. Gref, Grevin s. Lorch col. Gregorius, S. 21,5. 101,20. 116,21 f. 153,11. Greiner s. Walkersbach. Grimm, mag. Simon proeurator 108,10,13. Gronbach, Albrecht, Pfarrer zu Schorndorf und Altenstadt. Grossenschlechtbach s. Schlechtbach, Unter-. Grosshans s. Birenbach col. Grosskrotsenhurg am Main, preuss. Heg.Bez. Kassel XIX n. Grosskuchen OA. Neresheim. Kirche XXII u. Gross Thainbuch, Grossenthünbüch s. Deinbach, Gross-. Grunhach OA. Schorndorf, Grfmbach 17,2ö. — col. Kerrer, Heinr. der - 17,28. Cr&tlin 17,27. Lushart 17,26. Metzler, Cnnrat 17,28. Gtiderlin s. Lorch col. Güder, Licnliart s. Waldhausen, Heim- bürgen. Guillermini, Jo. 80,30. Gule Bulie s. Gmünd ch T . Gundclfingen, bayer. AG. Lauingen, Gundolfingcn. Ktin von - Pfleger des Klosters Lorch 17,15. — Jacob Suppaw von - 51,34. — Pfleger: Georg von Knbringen 56,26. Gundelflngen, Ulrich 188,31. H. Habspach bei Pfahlbronn 18,21. Häfnersacker, Waldname hei Kaisers- hack XIII. Hägen, Konrad ä. Göppingen, Keller. Sägerhof, Gem. Kaisersbach OA. Welsheim, Hagerhofe VIIIc. n. 168,11. Härinch s. Alfdorf col. Sagenbuch, Gem. Donedorf OA. Geislingen, Hagenbach 77,22. — col. Strichs, Hans 77,22. Hagentunbuch u. a. s. Deinbach, Sangen-. Saghof, Gem. Pfahlbronn OA. Welz- AetM,Hag, Haag, zum Hag V. IX c. n. 147,20. 157,27V 161,18. 162,16,38. 168,2. 170,1.174,26 ff. — col. Weysz, Antboni 174,30. — s. Walkersbach. Sagmühle, Gem. Pfahlbronn OA. Welz- heim, Hagmülin IX. 167,30. 169,35. Hagmaller, Conrat s. Donedorf col. Hailigenberg in Bayer 115,25 ff. Hayni, Berchtold 51,11. llaynlin s. Scllershof col. Hainlinsmülin s. Heinlesmühle. Sali, OA.Stadt. Kirche XXII n. civ. Sulmaister, Ulrich 44,15. llamma, Utz s. Lorch col. Hammerstotter, Mag. Jobs. s. Gmünd, Pfarrkirche, Pfarrer. Hangenthunbuch, -tonbuch s. Leinbach, Saugen-. Hanselman s. Lorch col. Harrer, Ludwig s. Gmünd, Bürgermeister. 218 — Harscher, Gottfried s. Augsburg, Domstift dec. Haselbach, Gem. Alfdorf OA. Welz- heim, Haselbach V. 158,26. Haubersbronn OA. Schorndorf, Hup- pels-, HQppelsbronn, Huppelsbrunn, Haupperspronn, Hupelsbronn, Hu- bertsbron V. VI. 147,25 f. 157,31. 161,22,26. 171,10. 174,23. Kapla- nei VI. Hack, Vit 189,25. Hauck von Hoheneck. Haugg von Wöllstein. Hausen, Pechberg-, OA. Göppingen, Konrad der Malse von - 17,6. Hebenstrit, Jobs. s. Lorch can. Heckerin, Wiese bei Lorch 45,24. Hedelin s. Pfahlbronn col. Heyden, Konrad s. Lorch can. Heilbronn, OA.Stadt, XVIII n. 7,26. Heiligkreuz, Kloster s. Augsburg. Heinlesmühle, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Hainlins-, Hainlis-, Heinlinsinülin IX. XIV. 167,14. 168,1. 170,13. Heinrich IV., Kaiser 2,7. Heinrich, Solin Konrads III., König 2,36. 3,3. Heldis s. Höldis. Hellershof, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Lutolswiler, Leutlins- weiler gen. Hellershof, Luttliswyler, Lutinsweiler IX. Xn. XL 37,6,10 f., 167,10. 168,5 f. 170,10. - col. Hayn- lin, Martin 190,7. Hans Heller 37,5. HerbrecIllingen, OA. Heidenheim. Stift Kloster XXH. Herrenberg, OA.Stadt. Vogt s. Cant- stetter. Herteneck bei Ludwigsburg. Hildebrand von - s. Lorch can. Hertlins-, Herdtlinshof s. Taubenhof. Herwart, Johannes s. Urbach, Pfarrer. Herzog s. Gebenweiler. Hess, Roman, Sigmund, Thoma s. Schorndorf, Forstmeister. Hetzenhof, Gem. Lorch OA. Welzheim, Hetzenhof V. 157,11. 161,3. 173,31. Heubach OA. Gmünd, Hobaeh. Sifri- dus de - XXXI n. 201,10. Hylaria, S. 141,5. Hildrizhausen OA. Herrenberg. Stift XXV n. Himelrich, Flur bei dem Sachsenhof 178,9. Hintersteinenberg, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Hinderstainen- berg V. XIV. 158,22. Hirsau, Kloster 7,12,15. Hiuber s. Deinbach, Gross-, col. Hochdorf OA. Kirchheim 5,4. Hobach s. Heubach. Höfenäckerle, Gem. Kaisersbach OA. Welzheim XIII. Höldis, Gem. Pfahlbronn OA. Welzheim, Heldis V. 158,27. H&rnlin s. Augsburg, Kl. Heiligkreuz, can. Hofthoni s. Lorch col. Hohenberg, abg. Burg bei Spaichingen. Graf Burkhard von - IX n. Hoheneck OA. Ludwigsburg, Hoheneck. KaBpar Hauck von - 72,24. Hohenrechberg s. Pechberg. Hohenreichen, bayer. AG. Wertingen, Hohen Reichen. Mang zu - des heil. röm. reichs erbmarschalk, ritter 56,26. Hohenstadt OA. Aalen. Jörg v. W811- wart gesessen zu - s. Wöllwart. Hohenstaufen, Hohenstauffen, Staufen, Stoffen XI. XV. XXIII. 1,2,15,20,23. 2,4,21,30. 5,3. — Dynasten: Konrad III., König. Friederich (938) 2,7. Fridericus anticus, Friedrich I. Herzog von Schwaben 1,3,6. 3,1,31. Friedrich IL Herzog von Schwaben 2,32. 3,31. Fridericus I imper. Heinrich 2,6 f. Heinrich VI., Kaiser. — Dienstmannen: Bgino mil., Fridericus mil., Ortliebus de - XXXI n. 201,19 ff. Holle s. Pfahlbronn col. Hollenhof bei Lorch, Hollenhof 161,2. Holzhausen OA. Göppingen 5,4. — 219 Holzhausen, Gem. Eschach OA. Gaildorf, Holtzliusen. col. Kärglin 175,13. Hopf, Jobs. s. Lorch can. Hophart, Petrus s. Mümpelgard dec. Hoppeler, Flur bei Lorch 104,19. Hoppingen, bayer. AG. Nördlingen, Hoppiugen. Wolfgang von -, Vogt zu Dillingen. Horb, OA. Stadt. ? Horwe. Hans von - 27,35,38. . Horkheim OA. Heilbronn, Melchior von - der Ältere 72,25. Homberg, Gem. Fichtenberg OA. Gaildorf XIV n. Huber s, Deinbach, Gross-, col.; Ton- olzbronn col. Hubertsbron s. Haubersbronn. Huber, Lenhart 188,19. Hümlin S. Wittislingen. Hüppelsbronn s. Haubersbronn. Hüpscbann s. Lorch col. Hümusz, Niclas s. Lorch can.; Täfer- rot, Pfarrer. Hug s. Gmünd civ. Hummel, Hümlin s. Wittislingen. Hundsberg, Gem. Altersberg OA. Gaildorf 94,36. Hundsholz s. Adelberg Dorf. Hundsperg s. Vorderhundsberg. Huber s. Tonolzbronn col. Hüppelsbronn s. Haubersbronn. Hurlibaus, Konr. s. Gebenweiler, Ka- plane. Hurnusz, Hurnhausen, Nicolaus s. Lorch can. Husutz, Huszüt s. Lorch col. Hutzenbach, Jlach im OA. Schorndorf XV. Hwber, Jobanns 188,14; s.Pfersbach; Wetzgau. I. J. Y. Jacob, der lang s. Lorch col. Jacobus Maior apls. 140,7. 188,36. — Reliquien 82,30. — s. Kapf; Plü- derhausen, Kaplaneien ■ Mienharz. Jäger, Peter s. Gmünd civ. Yckingen s. Iggingen. Jcro. Petrus de - s. Traiectum. Jerouimus, S. Reliquien 156,31. — s. Waldhausen. Jerusalem 156,35. Jettenbach, Gem. Schmidhausen OA» Marbach 7,28. Iggingen OA. Gmünd, Yckingen. Kirche z. hl. Martin XVIII n. rect. eccle. Konrad Kugler 37,13 f. Ulrich Stehlin 40,35. — dec. Clausa Klopplin 40,33. Innocentius VI. papa 34,27. Innocentius VIII. papa 82,11,23. 84,9. Innocentum martirum festum 146,14. Jodocus, S. 145,22. Johannes Baptista, S. 19,12. 21,2. 72,12. 116,5.138,4.152,18.188,27; s. Lorch, Pfarrkirche, Altäre. Johannes Evangelista, S. 21,2. 146,7. — St. Johanns Minne 146,10 ff.,39. — S.Alfdorf; Leinzell; Wäschen- beuren. Johannes matt., S. 138,9. Jordan, Job. s. Augsburg, Domstift, can. Jos, Josz, herr s. Lorch can. Jodocus Ützlin. Jos s. Lorch col. Y 7 politus, S. s. Schadberg; Wäschen- beuren. Irene, Königin 83,11. Iterauiensis eps. Thomas 19,5 f. Ytigkofen s. Eutighofen. Judas apls., S. 143,4. reliquie 71,34. Julius II. papa 71,12. 109,8. 110,29. Yzlin. Jodocus s. Lorch can. Lambrecht, St., bayer. AG. Neustatt, Pfalz. Kloster: prelatus de monte S. Lambert! 4,2. Langenbcrg, Gem. Pfahlbronn OA. Welzheim, Langenberg V. IX. 147, 21. 157,28. 161,17. 167,6. 168,35. 170,20. 174,32. 175,35. — 220 Lantsee, lic. mag-. Johs. a - s. Augsburg, Gericht, procurator. Last, mag. Thidericus des. 31,16. Latt, Lienhart s. Urbach col. Laufenmühle bei Welzheim, Laufen- mülin 167,88. Laureacum, Laureaconse monasterium s. Lorch. Laurentius, S. 19,14, 21,4. 79,31. 140, 21,35. 153,17.155,12. reliquie 71,33. — s. Bireubach; Lorch, Kapellen ; Schadberg. Lauterburg OA. Aalen. Jörg von WiiUwart gesessen zu - s. Wöll- toart. Lautem OA. Gmünd. Marienkirche XVIII n. Lawr, Lur, Meister Heinrich - lic. 52,33. pf. zu Dillingcn 56,23 f. Lazarus, S. Reliquien 156,32. Lehenmann s. Klotzenhof. Lein, Firns XI. XIV. 101,8. 161,4. Leineck, abg. Burg, und Leinecksmühle, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim. Lyncck die mulin und bürg V. 158,25. — Rüdiger von - 18,20 f. 21,34 s. Witwe Kathrine von Westhausen. — capella SS. Marie et Nicolai XXVIII n. Nr. 142. — altare: Anne Johannis Ev. Sebastian] Fabiani Quatuordecim Auxiliatorum Wendalini Syacrii 120. 32 f. Leinmühle, Gem. Durlangen OA. Gmünd XIV. Leimeil OA. Gmünd, Lynzell. Pfarrer: Andreas Krumpbain 101,5. Wilhalm Sohwytzlinger 120,7. Lemelin s. Lorch col. Lengenank, Flurname 20,3. Lenglingen, Gem. Grossdeinbach OA. Wehheim XI. XV. Lenhart s. Berken, Ober-, Unter-, col. Leonhardus, S. 144,9. Reliquien 82,38, — s. Lorch, Kapellen: Malus; Wüschenbeuren. Lerche s. Lorch col. Lerchenberg, Gem. Bartenbach OA. Göppingen, Lörchcnberg 173,33. Leutkirch, OA.Stadt. Kirche XXn. Leutlinsweiier s. Hellershof. Lichfield, England, diocesis Liche- feldensis 34,19. Lichtenaw, Liechtenaw, Heinricus de - can., ,s'. Augsburg, Generalvikar. Lichtenstein, abg. Burg bei Honau OA. Reutlingen. Herren von - VI 11. Hanns von - Swenningers sei. Sohn 44,26. Heinrich der Kirehhorr von -, pfleger und sehaffner des Kl. Adel- horg 29,20 ff.,20. Limpurg, Burgruine bei Hall, Lym- purg, Limperg (94,30). Reichsschenken, Erbschenken 61,20,23. 161,6. 168,2,21,37. Albert 49,2,8. 94,30. 97,12. Konrad der ältere 61,8. Conrat der jüngere 4S,1—29. 61,8. Friedrich 61,8. — Limpurgischer Forst XIII — XVI. Lincoln, England, can. Liueolniensis Symon de Sudhiria leg. doctor capel- lan. pape causarum eurie Romane auditor 31,20 f. 34,12,25. 35,11,13,36. Lindach OA. Gmünd 16,21. Lindemair, Narcissus s. Aichach. Lindenbronn, Gem. Wüschenbeuren OA. Welsheim, Lindenbronn V. 157,10. 161,34. 173,14. Lyneck s. Leineck. Lynsen Jörg s. Radelstelten. Lynscumayer s. Brück. Lynzell s. Leinzell. Lyrer, Leonardas s. Gmünd, Pfarrkirche, Kapläne. Lobenhausen OA. Gerabronn, Loven- huse. Engelhardus, Walterus de - 4,15 f. Locltgarten, hat. Louisgarde, Gem. Nassau OA. Mergentheim, eccla. Locarden, Frauenkloster secundiun regulam bti. Augustini 3,36. 4,6,33. Lörehenberg s. Lerchenberg. Loszlin, Heinz *•. Schadberg, Heiligenpfleger. 221 — Loreh, Stadt, OA. Welzheim, Loriche Lorecha, Lanreacum, Lörke, Loircli, Loyrch, Lorich, Lorch, Lorchen ■villa, dorf, flecken, oppidum. Lauro- censis, Loracensis pagus. /. Das Dorf. V. 1,7. 2,9. 4,24. 8,10. 9,24. 18,4, 10,14. 30,14. 45,16,27,30,35. 62,39. 72,22. 78,37. 79,7. 83,21,37. 84,23. 85,28,34. 96,18. 107,9. 111,12. 112, 38. 114,19. 115,13. 118,40. 119,16, 21,26,31,33. 120,11,20,25. 121,10. 124,34. 125,3,21,23 ff. 126,3,30. 133,38. 135,27. 136,5. 146,22. 147, 8,17,19. 148,21,26. 149,3. 150,211'. 158,5,13,29. 159,5. 159,17—100,28. 160,33. 164,14. 165,19. 171,16 ff. 172,1 ff. 175,30. 176,8 ff. 177,25,33. 178,29,33,39. 179,1,22. 180,2,9,22. 181,3,17 ff.,36. 182,2,4,15,28. 183,17. 184,6,31. 185,15,21. 186,9. 193,16. 196,21. 197,18. — Ortsteil: uf dem sand vor dem steg über 37,33. — advocatus Heinricus (1189) XXXI n. 5,6. 201,8. — amtmann des klosters 125,20. — col. Adam 159,25. Aiehholtz, mai- ster Martin 184,9. Aiehmennin, Margrete 184,15. Aiman, BarÜy 172,4. Auri, Claus 172,34. Bader, Michel 184,11. Bayerin 159,25. Ber 160,2,20. Byler, Veyt 172,32. Binder, Alexander 120,18; Martin 159.21. Böckin 160,26. Burckhart, Jörg 172,3. Keroherin 159,28. Kerler, Peter 160,26; Ütz oder phister Ütz 159,27. Cläsz, Luxa 172,32. Claus, der alte pflster 160,5; s. Kürblin. Klützlerin 159,22. Kttrblin, Kirblin, Claus gen. Pflster- klaus 103,24; s. Beiligenpfleger. Kürneck Hans 160,8. 172,33. Cfinz, der gut 160,24. Täbler, Michel 125.22. Teber, Paul 179,11. Thc- ringer 159,23. Theuber, Paulin, ux. Brigitta 190,15. Thudichum, Josz, ux. Barbara 11.9,25 f. Töber, Michel Lorch. 172,32. Dürr, Dirr 78,37. 83,22. (?) 159,32. Eberli, Appolonia, Hansen Witwe 184,12. Vischerlin 179,4. Vogelhans 160,11. Gegelin, Gücke- lin, Geckhelin 120,13. 160,24; Konrad 190,10. Gref, Caspar 179,1.3 190,16; ux. Katherina 190,16. Gre- vin 45,25. Guderlin, Hans 45,25. Hamma, Ütz 120,14. 160,21. Han- selman 160,27. Hofthoni 160,13. Hüpschann 160,22. Hummel, Hüm- lin, Cecilia von Wittislingen. Hus- fitz 160,25; Albr. des Huszuten sun 160,10. Jacob, der lang 159,33.. Josz schuclimacher 160,16. 184,7. Lemclin, Clasz 184,21. Lerche, die alt 160,17. Luxen Michel 179,2. Magnus halneator, ux. Eva, fil. Michael 189,29f.; s. Bader. Mayer gen. Wust, Balthasar, ux. Katharina 125,28 f.; Marx 125,26. Meirlin, Ütz 172,34. Muszhart, Bonifacius 160,9; Peter 160,18. Oswald, Uz 120,13. 160,1; s. Zolck. Paur, Hans 190,18. Bäclilin, Keuhlin, Kühlin, Ulrich 72,21. 78,34. 83,20 (s. unten Pfarrk., Mesner); ux. Anna 72,21. Biecker, Biegger, Enderlin 103,24; Hans 125,19. Biur 159,24. Scheur- meyer, Joh. 190,19. Schilling, Hans 160,5. Schinaltzmeunin 159,24. Schnider, Barthli 172,34; Kinglin 179,3. Schon, Hans 73,37. Sehryner, Balthus 159,20. Schuchmacher, Hainz 53,17. Schüchlin 73,37. Sehwotz Lienlin 179,11. Schwytzer 160,12. Sparjörg 160,14. Sparysen 160,15; Symon 159,29. Speten Hans 183.10. Steffan 160,3. Strölin, Streulin 179,6; Bartholme 125,19; Katharina 125,29; Gilg 159,32; Hanneniann 125,29. 159,31. Stümp- lerin 160,14. Wagenpeter 160,4. Waldenhensi, Waldenhenslin 172,32. 179.11. Weber, Endris 73,36. Weg- ner, Wagner 78,38. 83,22; Hans 160,18; Jörg 160,23. Wetzgamer 222 Lorcli. 159,26. Wüst s. Mayer. Ziegeleriu, Ziegelin 179,5. 184,14. Zolck, Ütz 160,1; 8. Oswald. — Flur s. Ainolspach; Amerspach; Benzentobel; Byttinger; Kalten- mos; Kanin, Kalb; Kritzwisz; Dobel; Eraersbach ; Heekerin ; Hoppeler; Möttistobcl; Mulwise; Saud; Steingern; Walckersbach. — preco seu eommunis servus opidi 106,6 f. — Schreiber: Weber, Peter 103,23. — Schultlieiss und 12 Jiic/Uer 38,3 f. 121,8. Schult heixs und (rericlit 125,33. 126,28. — Gernolt, Konrad, von Welzbeim 36,26. 37,22. Göde- lin, Paul 102,13. 172,32 f. Pflster, Wilhelm, antiquus scult. 188,9. — Uiileryänijer 53,5. — Zoller: Wild, Hans 172,34f. II. Pfarrkirche ecclesia beate Marie, secularis, collegiata, parrochialis, matrix, in villa Lorch XVHI— XXVIII. 1,7. 2,9. 3,2,27,32,35. 4,8,27,35. 5,2. 6,12. 9,21,22. 13,19. 19,8,9,28. 20,17,28, 30. 22,9. 24,10. 25,2,5,8,11,13,17. 28,11. 30,3,15. 31,32. 34,32. 36,7,35. 41,17. 46,14,18,36. 49,23. 58,10. 62,10 ff.,33. 64,30. 65,15 ff. 66,3 ff. 67,34.69,10. Nr. 94. 72,34 f. 73,5. 80,1. 85,16. 86,7. 87,10,21. 88,31.37. 89,10. 92,18,23,25,29. 100,30. 101, 25. 105,26. 107,32. 108,28 f. 109,12. 110,14ff. 114,26. 116,17. 131,6. 135,28. 147,33 f. 149,8. 184,1-16. 187,18. 188,21. 189,39. 200,12. — adiutor custodis 149,16—150,27. — Altäre, summum: 71,11. Marie Valentini trium regum Caspar Melchior Balthassar Antlionii Margarete Dorothee Ar. 134. 131,16. 132,3 ff., 24,28. 133,15,27. 134,6,22,36. 136, 14,26. 139,10,32. 140,1,37. 141,9,31. 142,24,34. 143,17. 144,5,37, 145,20, 38 f. Lorch. in medio ante chonim: Marie Ursule Katherine 70,30 ff. 132.19. 133,15. 134,6,22,36. 136,26,2!). 137,6. 139,10. 141,9,31. 143,2,17,37. 144,37. 145,3,20,38 f. infra custoriam dexteri lateris: Viti Ciriaci Wendelini 70,331'. 136, 26,30. 137,6,33. 140,33. 141,9. 143, 17. 145,38 f. primum sinistri lateris: Sebastiani Barbare Elizabeth 70,36 ff. 132,7 ff. 136,26. 137,(5. 141,0. 143,17. 144,32. 145,11,38 f. in angulo sinistri lateris: Petri Pauli Urbani 71,1 f. 132,13 ff.,33. 136,26. 137,1,6. 139,5 f. 140,15. 141,9. 143,17. 145,38 f. ultimum sinistri lateris: Nicolai Wolfgangi Otilie 71,3 ff. 136,26. 137,6. 141,9. 143,12,17. 145,15,24f., 38 f. primum dexteri lateris: Johannis Baptiste omuium apostolor. Mar- garethe 71,6 ff. 132,37. 136,26.137,6. 138.6. 140,9. 141,9,16. 142,28. 143 6.1.7. 144,11. 145,7,28,38 f. 146,9. — Bruderschaften: Die alte XXX. 39,2. 149,6—11. 171,301 199,1— 201,40. — St. Sebastian XXXII. 128,14. 202,1—203,6. — canonici, Chorherm, vicecanonici, clerici, plebani, vicarii perpetui, Pfarrer 4,35. 36,2,34. 38,12,14,22,23. 40,6,15,20,27. 42,16,17. 53,28 ff. 58, 15,36. 59,10,38. 60,8. 63,5,11,21. 70,10. 73,10 ff. 74,18,27. 75,18. 76, 38. 77,5,9. 87,21. 88,1,161 91,16. 92,3,4,12,27. 105,37. 141,24. 144,26. 145,31 ff. 146,12,21. 149,7,12. 192,9. 196,26. 197,23. 201,33,40. — Albertus App XXXIII. 197,30. — Andreas Nauwer, Xawer, Nauer von Geys- lingen (1492—1506) XXXII. 51,31. 99,32. 100,7. 101,23. 102,15 f.,31. 104,1,18. Nr. 129. 127,32. 190,11. 198,16. — Bernold von Urbach (1305) 10,15. — Benedikt Stayner 223 — Lorch. (1621—1536) XXXII. Nr. 132». 158,18,86. 188,88. 190,18. — Berch- toldus Carnifex in Stßtgarten (1327) 14,1. — roraes de Schorndorf 13,30; s. Wäacheribeuren. — Conradns Argenhasz (1331—1362) XXVII n. XXIX n. XXXII. 18,16. 28.35. 127, 19f. 128,24: s. auch unter dec; Alfdorf, Pfarrer; Gmünd, Pfarrer. — Konrad von Gerenborg (1271) 6,15. — Mag. Konrad von Gmünd (1305— 1331)) XXVI n. 0,30. 10,9,30. 11,8, 5,7,12,23,30. 12,2,12,18,37. 13.3,4, 8,14. 16,11. 16,14.201,80. 17,lf.,86. 20,8,16; «. auch Fawndau can., pps. — Konrad Heyden (1445) XXXII. 45,5.9.46.3,8. -Thomas Kollin,Kollin (1501-1520) XXX n. XXXII. 52,8, 17. 109,18,17 f.,29. 121,3,9. 128,12. 146,36. 147,36. 150,36. 157,3,36. 171,18 f. 176,8. 194,32; s. auch unten dec. und Gmünd, Pfarrer. — Die- marus 201,8. — Engelhardus de Enzbercli (1327) 13,35 f. — Engelhard von Rechberg (1349—1354) 23,81. 24,7,22,36. 25,17,18,19,32,34. 26,11. 28,7f.,10,27. 29,2,30,37. 30,19, 84,36. 31,1,2,7,12,27. 32,7,15,21,30. 33.14,22,38. 34,2. 35,2,7,12,19,36. — Fridericua cler. (1269) 6,10 f. — Pridericua vicecan. (1269) 6,8. — Friderich von Urbach (1317) 10,15. — Gernod vicecan. (1269) 6,7. — Mag. Georg Pcisser, Bysser, Bawarus (1507,1508) XXXII. 52,24. Nr. 118». 116,28,31. 117,1,8. 194,34. 198,23. - Mag. Hanns Alwigk, Alwich von Gmünd (1501) XXX n. XXXIII. 52,9. Nr. 124; s. auch Gmünd, Pfarrkirche, Kaplänc. — Hans Baldung (1452-1454) XXXII. 53, 16,20,25. 54,23—56,31. — Hans Binder (1420—1445) s. unten dec. — Mag. Hans von Nenningen (zwischen 1510 und 1515) s. Jobs. Bern- egkcr. — Hans Benwart (1398f.) ■s. unten dec. — Heinricus custos Lorch. (1262) 5,25. — Heinricus de Owen not. ducis Oonradi de Teoke (1278— 1284) 6,27. 7,8,13,27. — Heinricus de Beringen can. Augusten. (1327) 15,9 f. — Heinricus scolasti6us(1239) 5,14. — Heinricus Wick (1398—1399) XXXIH. 37,32. 38,3. — Hildebrand von Herteneck (1333) 19,27. — Jeremias Mair, Mayr, Mayer (1524-1539) XXXHI. 125,32. 126,6. 183,35; s. auch Alfdorf, Pfarrer. — Jodocus, Josz Ützlin, Yzlin (1451-1493) XXXHI. 49,16,20. 52,2. 63,87. 64,4,14. 72,23. 79,1,3. Nr. 111. 88,6. 99,29. 198,9. — Mag. Jobs. Bernegker von Nenningen (1508-1521) 52,23.117,25.118,241V. 121,30,37. 164,11; s. auch dec. — Johann Bolan rect. eccle. in Alfdorf (1297) 9,26. — Jons. Bierman (1448) XXXIII. 176,7,36. — Johs. Blaicher, Plaicher (1468-1492) XXXII. 51, 14,32. 63,37. 64,4,13. 81,27. 197,36; s. auch Böhmenkirch, Pfarrer. — Jobs. Hebenstrit, -stryt, -streit, -strey t (1488—1490) XXXII. 82,25. 88,7,16, 33. 91,22. 93,2. 197,35. - Johs. Hopff (1454—1468) XXXII. 51,8. 62,28 f. 197.31. — Johs. Schopf XXXHI. 190,6. — Johs. Wiugkel- mesz (1493) XXXHI. 52,1. — Mar- quardus pps. in Stutgarten (1327) 15,12. 128,16,330'.; s. auch dec. — Matheus (1552) 187,8. — Michael Fischer, Vischer, Fuseher, Vüscher (1455-1486) XXX n. XXXI n. XXXII. 39,24,35,37. 57,7,17. 58,2, 23. 63,86f. 64,4,13. 65,17; 3. auch dec. — Nieolaus HurnuBZ, Hiirnnsz, Hurrnus, Hurnliausen (1439—11505 ?1506) XXXn. XXXII. 100,7. 101, 2,9,23. 102,8. 104,29. 108,19. 110,15 (1506!). 127,27. 187,29. 198,15. — Peter Aiclimann (1468—f 1504) Xn. XXXIII. 63,37. 64,6,15. 75,27. 100,7. 128,6. 155,5. 159,19,36. 198, 13. — Peter Gagk (1505) XXXIII. 224 Lorch. 52,17; s. auch Gmünd, Pfarrkirche, Kapläne. — Peter Stürm (1538) XXXII. 179,19; s. nach, Gmünd, Spital, Kaplan. — Kemboldus scds. (1295) 8,13. — Ulrich Brenzer (1328) 10,30; s. auch Brenzer; Faurndau can. — Ulrich Koch (1408) XXXIH. 39,5. — Ulrich Ktäblin, Steblin (1507—1511) XXXIII. Nr. 132. 113,16,22. 128,27. 159,36. 171,23,32. 194,33. 198,24. - - Sebastian Dietel (1505—1538) XXX n. XXXIII. 52,16. 100,23 f. 119,17. 120,5,9. 122,2,5. 125,23. 126,13,29. 159,5,34. 160,6,38. 181,34,40. 194,35. - Kapellen: Heiligkreuzkajtelle auf dem Beinhaus, capella seu sacellum s. crucis super cimiterio ubi ossa mortuorum congregantur XXVIII n. Nr. 94». 133,28 f. 135,17, 22 f. 142,11,14—25. 143,18,32,39. 144,15. altare sumraum: Martini Udalrici 71,20 f. 139,17 ff.,23. 142,19. 143,20. 144,16. inflnium: crucis Oswaldi decem mil. mart. 71,22f. 138,1. 140,17 ff. 142,5,19. 143,20. — capella S. Laurentii XXVIII n. 140,20ff.,38. 141,1 ff. 184,17—22. - capella S. Leonhardi XXVIII n. 184,23. — celleraria decani Mehtildis 127,25. 128,35. — Kirchhof 44,11. 62,39. 181,22. 183,10. —■ Kustorei s. Pfründen, custos «. can. — decani. /. des Stifts 5,17. — Adel- bertus, Albertus (1189) XXXI n. 5,6. 201,8. — Pridericus (1266—1289) 6,1 f.,26,30. 7,l,5,20f. 8,1,6f. - Hein- ricus 201,7. — ? Marquardus pps. in Stutgarten 128,16,83 ff. s. oben can. — Benboldus 201,8. — B., Budigerus (1295f.) 8,11,15,19. — Ulricus (1324—1349) XXVI n. XXIXn. XXXIn. 11,29. 13,14. 17, 5,9,12. 18,4,16,20,22,28 f.,33. 19,32. 21,33 f. 27,35,37. 127,12,23. 201,8. Lorch. — II. des Landkapitels: Conradus Argenhazze, Argenhasz (1348-1362) XXIXn. XXXII. 23,21. 37,1,13,19; s. oben can. — Thomas Back (1502 —fl509) s. Sirassdorf, Pfarrer; Wetzgau, Pfarrer. — Thomas Kollin (1521—1524) s. Gmünd, Pfarrer und oben can. — Pridericus (1274) s. Urbach, Pfarrer. — Hans Binder, Pinder (1420—1445) XXIX. XXXII. 40,26,34,38. 45,1. 46,4. - — Mag. Jobs. Bernecker (1611— 1521) XXX n. XXXII. 119,27. 124, 31,37. 158,4,35. 177,31. 190,18. 194,4. 198,28; s. oben can. — Hans Benwart (1398 f.) XXXIII. 37,31. 38,2. — Mag. Jobs. Hammerstetter (1465-1473) s. Gmünd, Pfarrer. — Michael Fischer (1481-1486) Xn. XXX n. XXXII. 72,38. 75,26. 78,8. 81,7. 127,35. 155,4. 197,34; 4-. oben can. — Heilige, der 184,1—16. Heiligenpfleger, procuratores ecclesie, Caspar Gräff und Lux Schnider 72,33 ff. 74,15,25. Hans Spiegel und Hans Schmid 45,17. Wilbalm Pfister und Hans Kürblin 62,22. 63,35. — Landkapitel Lorch-6hnünd XVI n. XXIX. 88,27. 106,10,39. 197,25— 198. 200,10. Kammerer 124,35. Statuten 128,13. 190,28—197,24. — Mesneramt, Mesenampt Nr. 99. 184,26-187,17. Mesner, edituus 73,14. 74,19 f.,28. 91,22. 146,13. Biihlin, Ulricus 128,19; s. oben col., Bäclilin. — parrochia I— XU. XVII—XXXIII. 58,28 ff. 59,34. 68,1. 69,2. 71,36. 76,7. 77,3. 79,11. 96,17. 102.7. 116, 14. 168,28. — Pfarrer s. canonici. — Pfarrhäuser 196,8, Kustorei 134, 23 f. 148,14. 149,9. Dechahei Nr. 81. Nr. £6. 99,30 ff. — Pfründen: des Domkapitels zu Augsburg Nr. 84. 53,24ff. Nr. 97. 225 — Lorch. Nr. 102. Nr. 111. JNV. 118. .Nr. 137. Nr. 189. j\V. 141. 2Vr. 145. Dechanei 158,4—12. 163,1—166,14 176,5— ' 181,81. 183,22. 191,26. Zweite kapitlisehe Pfründe 159,5—15. 165,15—16(1,17.' 171,27. 181,32— 188,18. 188,23 f. 191,26. - Des Klosters Lorch Nr. 107. 113,15. Kustorei 147,1-151,8.157,3-160,3. J 60,29—162,35. 165,4. 171,11— 176,4. 189,24. 191,24. 201,33. Zweite klösterliche Pfründe 158,13 — 159,4. 191,26. Schülerpfründen 54,5 ff. — Reliquien Nr. 110. 136,1 ff.,10,34. Goldine Scheibe 83,1,10. — scolasticus s. canonici. — Schülerpfründen s. Pfründen. ZU. Kloster. Kloster, Benediktinerordens, mium. Laureacense, 8. Marie in monte Lorch, Konvent, Abt und Konvent, VII. XX n. XXX. 1,5,7,2711. 5,1,11, 24,29 f. 6,9,15,26. 7,10. 8,20. 9,10, 26,27,32. 10,26,32. 12,4. 13,13,18,27. 14,11,34. 16,16. 17,6,10,16,24. 18,5, 15,21,27,31. 19,28,31. 20,18. 21,35. 22,12,16,19,21,23,34. 23,6,8. 27,18,22, 25,28. 29,23. 37,33. 38,11. 42,8. 45,3. 49,1,8. 53,33. 57,23. 61,19,22. 62,12. 63,32. 64,26,35. 65,4,16. 68, 34 ff. 72,1,18,22. 75,3,13. 78,7,16,27, 34. 81,3,15. 83.13,18. 84,11,14. 85, 14,35. 86,11,14,19,26. 87,9. 88,14,23, 38. 89,3,8,14,35. 90,28. 91,21,25 f., 35. 92,19,25. 93,3,15. 94,7,15,25. 95,17. 96,15. 97,11. 98,37. 101,6,26. 102,15. 104,18. 107,14. 110,10. 113, 17,28,32,38. 114,20. 116,18. 119,32. 121,18,28. 122,8. 128,2. 133,11. 135,5,10,29 ff. 136,2. 139,16,27 ff. 140,5. 141,24. 145,31. 149,8.150,29f. 152,28. 153,33. 154,9. 155,2. 160,36. 161,5,8. 162,20. 165,4,7,19. 167,21. 168,18 f.,23f.,28ff.,38. 170,39. 175, 19. 176,30. 181,26. Wtirtt. OeaohiohtEquellen XII. Lorch. — Kirche, Kapellen usw., Klosterkirche z. hl. Maria, irrtüml. Petras und Paulas XX n. 100,35. Mauritiusaltar 38,11. — Johanniska pelle 11,26. — Egidiushapelle vor dem Klostcrtor 135,4,39. — locus capi- tularis 86,8. — abbas 36,1. 42,9,13. 48,9. 49,8. 53,31. 54,2,4,12,22. 57,6. 58,30,40. 59,14. 60,24,37. 73,30 ff. 74,1. 79,5. 97,8, 12. 98,4. 105,10,18. 106,34. 109,21. 119,2. 120,1,3,15,21. 124,12. 145,32. 146,20. 151,32. 154,12,25. 155,3,22. 164,11,39. 171,18. 177,16,34,39. 180,37. 184,28. 200,16. — Benedikt (1552) 187,7. Kraft (1139-1102) 3,10 ff. Volckhart von Schechingen (1445—1456) 45,18. 54,17,30. 60,21. 61,6 f. Fridricus (1327) 14,29,33. Gebso, Gebzo (1297) 9,10,25. Georg, Jörg (1481—1507) 73,22. 74,8,13, 22,29. 75,1,7. 78,6,16. 80,9. 81,3,15. 83,17. 84,20. 85,30,35. 86,25. 89,35. 94,7,14. 101,23. 103,38. 108,34. 111,3 f. 113,17. Haribert (f 1124) 3,11. Heinricus(1171-1194)XXXn. 201.4. Jodocus, Josz (1476 - 1480) 71,36. 75,6. 154,34. Ludwig (1336 —1356) 18,9 f. 22,11. 27,18,21. 29, 23. 36,32. Nicolaus (1467-1474) 39,38,39. 49,1. Sebastian (1511- 1517) 118,41. 119,13,17. 120,36 f. 121,5,33. 122,27. Ulrich (1262- 1271) 5,25. 6,11,15,20. Wernher 201.5. Wilhelm (1420) 41,9 f. 42,21. — Konveutualen, Mönche, Brüder: Alexander celler. 122,12. Anshelmus celler. 75,20. 155,4. Augustinus 201,26; s. unten custos. Burcardus 201.6. Guno 201,6. Heinricus 201,6. Heinrich von Westernaeh 55,23. Jacob Spindler s. Spindler. Marcolfus 201,5. Rudegerus 201,6. Eupertus 201,5. Wendelinus 82,26. Wypert Wolf 122,13. — celler. 145,34. cocus 145,34. 149,13. pincerna 149,13. 15 22(5 - Lorch. — custos Augustinus Sitz, Sartoris de Gmünd XXXIII c. n. 82,26. 119,30. 156,16. 167,28; s. unten prior. — pater Kaspar XXXIII n. 75,26. 151,10. 153,87. 154,1. 155,3,25. — Pfleger des Klosters: Kun von Gundoltingen 17,15. — prior 45,3. 82,2. 83,13,18. 85,35. Augustinus 1,25,28. (12,8. 78,30. 150,34,38. 187,4; s. oben custos. — Kleiuens Aurifabri 86,12. — Reliquien 135,29. — scolasticus Hainricus Stadelmau de Nuremberga (1498) 5,28. — subprior Augustinus 75,25. 155,3. Lovenhuse s. Lobenhausen. Lucia, S. 19,15. 145,22. Ludwig der Fromme, Kaiser VIII. Lüttliswyler s. llellershof. Luque 8. Vermenton. Lur s. Lawr. Lushart s. Orunbach. Lutolzwiler s. Hellershof. Luxen Michel s. Lorch col. M. Madelberg s. Adelberg. Madelberger Brech s. Adelberger Brech. Magnus, S. 141,27. Mayer, Michel 188,17. Maierhofer, Dr. Jörg s. Gmünd, Pfarrer. Mayerhoft'er, Ludwig, ux. Appolonia 190,12. Mainz, aepi. Moguntini: Gerlacus 25, 20 f. 32,8 f. 35,5 f. Heinricus 4,20. — Richter 23,31. 28,7,32,34. — sedes Maguntina 28,21. Mair, Mayr, Jeremias ä. Alfdorf, Pfarrer . Lorch can. Maitis OA. Göppingen, Mötis, Mottis, Moittis, Methis, Maithis V. XV. 6,2,13. 147,10. 157,6. 159,7, 161,14. 165,30. — capclla SS. Leonhardi et Marie XXVIII n. Nr. 90. 62,9,16. 174,35 ff. 183,8. — col. Kurtz 188, Jacob 187,30. Kodier, Ober-, Unter- (in Armenien) aeps. 40. Deber, Hans 190,8. Maler s. Serken Malse *■. Hausen. Manasgardensis Nerces 20,23. Mannenweiler, Gem. Grab OA. Backnang VIII n. Mannholz, Gem. Pfahlbronn OA. Welz- heim, Manholtz V. 158,33. 168,25. 170,22. Manschreck, Udalricus, de Schorndorf s. Gebenweiler, Kapläne. Marbach, Zufluss der Fils XII n. XV. Marburg in, Hessen, Margburg. Johann von - 29,6 f. Marchtal, Ober-, OA. Ehingen. Chorherrnstift, Kloster XXI. Marcus evang., S. 135,7. Margareta, S. 19,15. 21,5. 139,31. — Reliquien 82,34. 114,17. — *. Lorch, Pfarrkirche, Altäre; Wäschen- beuren. Maria, S. XVlIIn. 19,9. 20,34. 72,12. 82,5. 101,20. 115,3,28. 132,17. 133, 13,36. 139,8. 141,7,29. 142,23. 144, 85. 145,18. 188,3. 189,4. — Reliquien 82,28. 83,2,8. 115,17. 156,28 f. ■— s. Adelberg Dorf ; Alfdorf ; Biren- bach ; Oannstatt; Kapf; Heinbach, Gross-: Gebenweiler; Lautem; Leineck; Lorch Kloster, Pfarrkirche und Altäre; Maitis; Mienharz ; Schadberg; kochen ; Wäschenbeuren ; hausen. Maria Magdalena, 8. 19,15. 21,5. 139,35. Reliquien 82,33. 156,32. — s. Waldhausen. Mariana auf Korsika. Maranen. eps. Vincentius 19,3. Martha, S. Reliquien 156,33 f. Martinus papa 188,10 ff. Martinus, S. XVIII n. 19,14. 21,4. 73, 34. 75,10. 79,2. 144,13,24. 189,20, 24; s. Iggingen; Lorch, Pfarrkirche, Kapelle Bleiligkreuz; Waldhausen. Mathias apls., S. 132,37. 156,31. Pfyn; UnterWald- - 227 Mattheus, S. 142,26. 189,7. Maurer, Cristofferus s. Füssen. Mauritius, S. *■• Lorch Kloster. Maximilianus I., König 71,'.). Meirlin s. Lorch col. Melchior, 8. .«. Lorch, Pfarrkirche, altare suuiumm. Meiler, Dr. Veit, wttrtt. Bat 121,35. Mendel, Cristoferus s. Eichsiätt, vic. epi. Mennlin s. Kloleenhof. Menzles, Gem. Kaisersbach OA. Welsheim, Menzlis XI. 108,82. Menslesmühle s. Kronmühle. Merkingen, Dorf-, OA. Neresheim. Uitter Ulrich von - 5,13. Merklingen (verschrieben für Mech- lingen = Mögglingen OA. Gmünd) 20,9. Methis s. Maiiis. Mettelbach, Gem. Kirchenkimberg OA. Welzheim XIII n. Mets. Ste.phanuskirche XVIII n. Mctzler s. Grunbach. Meuschenmühle, Gem. Alfdorf OA. Welsheim, Nübelgöwmülin 167,40. 171,7. Michael, S. XVIII n. 142,32. 153,18. 155,12; s. Oberhöbingen. Mickelau, Gem. Unterschlechtbach OA. Welzheim, Michelow, Michelau VIII. 166,30. 168,36. 170,32,38. Michelfeld OA. Hall. Kirche XXII n. Miedeisbach OA. Schorndorf, Miittels- pach, Mietelspach, Müetelspach, Miettenspach V. VII. 147,24. 157, 30,38. 161,23,25. 174,12. — col. Keffer, Augustin; Kurtz, Peter 174,16. Minnerslecbach e. Schlechtbach, Ober-, Mittel-. Minoriten, Ordo Minorum. Pater Paulus 156,35. Mittelschlechtbach s. Schlechtbach. Müielweiler, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim, Mittelwyler,Müttelweyler X. Xn. XXIX n. 147,13. 157,23. 161,7. 162,23. 175,1. Modestus, S. 137,30. Mömpelgard, franz. Depart. Doubs, Mons Peligarti, Peligardi. comites s. Württemberg. — eccla. dec. Dr. Petrus Hophart 87,2. Mönchhof, Gem. Kaisersbach OA. Welzheim XI. XIV. Mötis s. Maitis. Möttis tobel, Flur bei Lorch 172,4. Moguntinus aeps. s. Mainz. Moittis s. Maitis. Monenwiler, abg. zwischen Wieslauf und Steinbach, wenn nicht im heutigen Nonnenmühle, Gem. Althütte OA. Backnang erhallen, Monenwiler Vir. VIII. Xn. 7,19. Mons Peligardi, Peligarti s. Mömpelgard. Monte Marano eps. Petrus 19,2. Mor, Peter von Aichach, curie Augusten, causar. scriha s. Augsburg, Gericht. Mordklinge, Seitental des Zainbachs XIV n. Moyses, mag. Ayllermus des. - 31,13. Mühlhausen OA. Cannslall, Mulhusen. Bertoldus de - XXXIn. 201,15. Miiettelweyler s. Müielweiler. Müllner s. Gmünd civ. Münster OA. Cannstatt 18,31. Pfarrer 7,2. 8,6. Muttelspach s. Miedeisbach. Mulhusen s. Mühlhausen. Mulliger, mag. Johs. des. - 31,13. Mulwisc bei Lorch 46,25. Munnenmülin s. Nonnenmühle. Murrhardt OA. Backnang. Kloster Vin. — Murrhardter Forst XIV. Muszhart s. Lorch col. MuUangen OA. Gmünd XI. 11,4. 16,16. Nägelen .•>•. Negelin. Narcissus, S. 143,8. Nardcnheim, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Nartenhain V. XIV. 158.23. 15« — 228 Nassenbach, Nassach, Zujluss der Fite XV Nauwer, Nawer, Andreas, von Geislingen s. horch can. Nebbio auf Korsika, eps. Kaphael 19,3. Neckar, Necarius, Fluss. decania de Necario XXXI. 200,10. 201,12. Neckarrems OA. Waiblingen, Remese. sacerdotes: Cunradus, Sifridus, Wie- nandus de - 201,13. Neckerhalde hei Esslingen 171,21.201,39. N egelin, Heinrieh s. Adramytteum; Gmünd, Pfarrer. Neythart, Dr. Gregorins, wfirtt. Rat 121,34 f. Nenningen OA. Geislingen, Nenningen. Meister Hans (Bernegker) von - s. horch can. Nenton. Lichefeldensis dioc, Wilhel- nuis de - cler. not. publ. 34,18f. Neresheim, Kloster XXII u. Neustetten, Ober-, Unter-, Gem. Kirchenkiruberg OA. Welzheim XIII c. u. XIV n. Neuweilerhof, Gem. Plüderhausen OA. Welzheim, Newwyler V. 158,3. Nibclgau, abg. bei Meuschenmühle, Gem. Alfdorf OA. Welzheim, Alten Nübelgaw 6,24. 9,33. 170,2. — Nübelgöwmülin s. Meuschenmühle. Nibelgau-Grafschaft heutkirch XX n. Nicodemus, S. Reliquien 83,5. Nioolans, S. 19,14. 21,4. 115,24. 145,13; 6'. heineck; horch, Pfarrkirche, Altäre; Schadberg. Nördliugen, bayer. AG.Sitz, Nordelingen. Johannes des. Baldolff, Baldalffus s. Gmünd, Pfarrer. Nonnenmü/de, Gem. Althütte OA. Backnang, Munnenmülin VIII n. XHI. s. Monenwiler. Nübelgaw, Alten s. Nibelgau. Nübelgöwmülin s. Meuschenmühle. Nürnberg, Nuremberga, Nürenberg. Hainrieus Stadelman de - scolast. in Lorch 5,28. — speer Christi zu - 101,28. 115,20. Nüttel, Martin, beider Rechte Dr. 81,6. O. Oberböbingen OA. Gmünd. Michaelskirche XVIII n. (Iberhawsen (? Oberhausen, Gem. Bech- berghausen OA. Göppingen), Jacob Rayser von - 52,2(5 f. Oberkürneck s. Kirneck. Obennair, Wolfgang s. Aichach. Obern Berkach s. Perken, Ober-. Oberschlechbach s. Schlechtbach. Oberurbach s. Urbach. Ochsenbuhel, Flur bei Wäschenheu reit 77,26. Öhringen OA.Sladt. Chorherrnstift XXI. Ottingen. Graf Ulrich von - 53,2f.,21. Obersteinenberg bei Welzheim VIII. Ogspurg s. Augsburg. ■ Ogstain, Ocgstain, an der Neckarhalde bei Esslingen 171,20. 201,39. Ohmenheim OA. Neresheim. Kirche XXII n. Omnium Sanctorum festum 143,15 ff. Oschaiiner, (Jflnrat 51,9. Ostiensis eps. Julianus s. Born, Kardinäle. Oswald, Ütz ä. horch col. Oswaldus, S. 140,16; s. horch, Heiligkreuzkapelle. Othinarus, S. 144,28. Otilia, S. 145,22. Reliquien 82,36. — s. horch, Pfarrkirche, Altäre. Ott, Jörg s. Augsburg, adv. Oilenbach OA. Göppingen, Otinbach XV. Rupertusde- XXXI n. 201,24. Owen OA. Kirchheim. Owen. dec. 6,, 6 f. mag. Heinrich von - 6,23. Panthaleon, S. 140,12. Paulus II. papa 68,26. 203,4. Paulus apls., S. 19,13. 21,3. 132,12.. Reliquien 82,30. — s. horch, Pfarrkirche, Altäre; horch, Klosterkirche. — Petri et Pauli iestum 101,18.. 139,3 ff. 189,35. Paulus mart., S. 138,9. 229 Paur ,v. Beinbach, Hangen-, col.; Lorch col. Peyler, Johannes .«. Wehheim, Kaplans. Peisser, Georg- .?. Lnrch can. Penestrinus eps. (von Präneste) Marcus s. Rom, Kardinäle. Petronella, S. 153,20. 155,11; s. Schadberg. Petrus, S. 19,12. 21,2. 132,21. 140,14. — Reliquien 82,29. 83,3. — S. Alfdorf; Lorch Pfarrkirche, Altäre, Klosterkirche. — Petri et Pauli festum s. Paulus apls. Pfahlbronn OA. Wehheim, Pfalbronn, -brunn, -brun V. XXX u. Nr. 137. 121.19. 122,1. 158,6,39. 163,9. 164, 17. 165,19. 176,8,28. 177,13,38. 178.20. 179,23,31. 180,3,10. 181,8. 182,12,25. — Amtmann des Domkapitels Augsburg 121,26; des Klosters Lorch 165,19. 121,25. — capella S. Barbare XXVIII n. — col. Hedeliu 182,13. Holle Linhart 182,13. Schelbamer, Hans 121,23. Schmalzmayer, Kaspar 121,22. Wieland 182,12; Ulrich 190,7. Zehen- der, Zechender, Zenheuder, Bartho- lome Nr. 137». 121,20; Johannes, ux. Katharina 188,26; Jörg Nr. 137. 190,8; ux. Elisabeth 190,9; Michel 178,21. Pfersbach, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim, Pferisbach XL XIV. col. Hwber, Cläsz 188,18. Pfyn, Kanton Thurgau. Marienkirche XVIII n. Pfister, Wilh. s. Ljorch, Heiligenpfleger, Schultheis«. Pflsterklaus s. Lorch col. Plaicher, Jobs. s. Lorch can. Pleissing s. Kirneck, Unter-, col. Plüderhausen OA. Welzheim, Blider-, Plüder-, Plider-, Plyderlmsen, -hausen V. VI. VII. XXX u. .Nr. 92. 73,36. 81,13. 104,31. 147,27 f. 157, 33. 161,19 f. 168,26. 174,1. — Kaplaneien zu St. Bernhard und St. Jakob VI. Vlln. Plüderhausen. col. Daniel, Hans 104 30 ff. 105,4. eccla. 191,29. 192,9. — Heiligen pfleg er 73,40. — Pfarrer, pleb., vicepleb. Nr. 92. 194,28. Andreas Bertiin 198,10. Cunradus (1278) 6,28. Dicpoldus (1295) 8,14. Johannes Vogler 198,8. Michael 198,17. mag. Paulus Schwarzwagner, Schwarz, Dr. deere- tor. 64,27. 67,6. 198,1. Thos 198,19. Plüderwiesenhof, Gem. Plüderhausen OA. Welzheim, Plyderwis, Blider- wysen, Bliderwisz, Pliderwisen V. 59, 35. 165,20. 182,36. Pola in Lstrien. Pollen, eps. Sergius 20,24. Portner, mag. Simon gen. - 35,38. Porto, eps. Portuensis Philippus pape penitentiarius 69,1,7,31. Bogerius s. Rom, Kardinäle. Predigerorden, Kloster s. Esslingen; Gmünd. Pregizer, Loh. Vir., Prof. in Tübingen (1647—1708) 2,17. Pris, Cunradus 4,17. Puniken, Pönikam s. Waiden. R. Radelstetten, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim, Badelstetten, -stötten V. XV. 157,12. 159,8. 161,10. 165,31. 173,4 f. 183,7. — der new Mayer gen. Lynsen Jörg 173,5 f. Bachlin, Ulrich s. Lorch col. Baiser, Bayser s. Gmünd civ.; Jacob s. Oberhawsen. Ramsberg, Gem. Reicheubach OA. Gmünd, Bamsberg. Konrad von Bechberg gen. yon - s. Rechberg. Bapp, Cunz, Aubelin sei. Sohu 45,2; ux. Anna 45,2. Rattenharz, Gem. Waldhausen OA. Welzheim, Battonharz, -harts V. XV. 157,16. 161,13. 173,28. Bautenbach, Flur bei Grossdeinbach 108,30. — 230 Raveusweiler, Rauensweiler, alter Name für Schillinghof. Rechberg, Hohen-, Burgruine bei Gmünd, Hohen Rechperg, Reych- berg, Reiherg XV n. Herren von R. su H., auch zu Bettringen, Falkenstein, Ramsberg, Rechberghausen, Staufeneck XL 78,31 f. 180,34. Alhrecht (1452) 53,2. Albrecht von Hohenrechberg (i486) 80,7. Konrad der Lange (1296) 8,28. Konrad zu Hohenrechherg (1328) 16,29. 76,5. Konrad gen. von Ramsberg (1347) 22,4,32 f. Engelhard cler., Sohn Johanns von Rechberghausen (1349—1354) 23,14 •s. Faurndau can., pps.; Lorch can. Heinrich (1338) 20,11. Heinrich von Hohenrechberg (1456. 1486) 60,22,31. 80,9. Hildebrand adiac. (1266) s. Augsburg can. Hug (1456) 60,39. Jörg von Hohenrechberg (1483) 75,31. 76,1. 78,23. Johann (1338), ux. von Wöllstein 20,6 f. Johann, Hanns, gen. von Bettringen (1329. 1347) 17,2. 22,37. Johann von Rechberghausen (1348) 23,14. Ulrich (1456) 61,1. Udalricus de Hohenrechberg (1490) s. Augsburg, dec. Wilhelmus iun. (1489) s. Augsburg can.; Eichstätt can. Reder s. Birenbach col. Reichen, Hohen- s. Hohenreichen. -Reichenbach, Zuftuss der Lein XL XIV. Reichenberg OA. Backnang. Forst XI n. Reichenhof bei Lorch, Rychenhof 160,36. Keimlingen, bayer. AG. Nürdlinyen, Rumlingen. dec. Joh. Baldolf 37,27; S. Gmünd, Pfarrer. Reims, Frankreich. Remensis diocesis . 27,11. Reinharts s. Rienharss. Reinsberg, Gem. Wolpertshausen OA. Hall. Kirche XXII n. Reilprechts, Gem. Strassdorf OA. Gmünd XV. col. Wurm, Ulrich 102,13 f. Remese s. Neckarrems. Rems, Fluss, Remsz, Rems VI. XV. XVI n. 81,4,18. 181,18. Renharts s. Rienharz. Reny, Jobs. 82,13. Renwart, Hans s. Lorch dec. Reutin bei Wildberg OA. Nagold. Frauenkloster IX n. Reutlingen OA.Stadt, civ. Ungelter, Klaus 44,14. Rcwter, Reutter, meister Kranz - lic. 56,24; s. Augsburg can. Richenbach, Flur 127,26. 128,17. Rychenhof s. Reichenhof. Richmayer, Jörg *. Kirneck, Unter-, col. Rychpolt, s. Gmünd ein. Riecker, Riegger *. Kirneck col.; Lorch col. Rienhars, Gem. Pfahlbronn OA. Welsheim, Renhartz, Reinharts V. IX n. 159,9. 165,29. 166,5. 168,27. 170,2 ff. 188,22. — capella S. Barbare XXVHJn. Nr. 95. altare: Barbare Marie Jacobi maioris Benedicti Erancisci Bern- hardi 71,29 ff. reliquie 71,33 f. — col. Eckbart 188,20. Riettelstrüt s. Frhnhof. Rinderbach, Rinderbachermühle bei Gmünd 10,33. von - s. Gmünd civ. Riur s. Lorch col. R. Martini, päpsil. Kanzleibeamter 35,29. Rocher s. Maitis col. Rodenburch s. Rothenburg. Rom, Roma 80,20,32. 81,31. 82,9. 84,8. 116,16. 202,2. 203,1. Rome apud S. Petrum 70,4. 84,16f. Romana curia 24,24. 26,35. 31,10,17. — Kardinäle. Peter, Bischof von Augsburg, card. presb. tit. S. Vitalis. Oliverius Sabinensis, Julianus Ostien- sis epi., Jobs. tit. S. Braxedis, Hie- ronymus tit. S. Chrysogoni, Paulus tit. S. Sixti, Johs. Jacobi tit. S. Ste- phaui in Celiomonte presb. (1486) 80,21—24. Rogerius Portuensis, Marcus Pencstrinus et Johannes 231 Albanensis epi., Georgius tit. SS. Petri et Marcellini, Dominicus tit. S. Clementie presb., Franciscus S. Euataclüi, Astamus Maria S. Viti, Baptist» S. Marie in Doinpinca diac. (1487) 81,32—82,1. Alanus tit. S. Praxedis, Berardus tit. S. Sabine, Jacobus tit. S. Crisogoni, Ludovicus tit. SS. Petri et Marcellini, Nicolaus tit. S. Oecilie, Franciscus S. Eustachü, Franciscus S. Marie nove presb. et diac. (1465) 202,3-6. Rom. Päpste. Alexander VI. KlevnensVI. Innocenz VI. Innocenz VIII. Paul II. Sixtus IV. s. unter den Namen. Roner, Fridericus, causarum curie Augusten, procur. s. Augsburg, Gericht. Borer, Hieronymus .v. Bopjingeu. Hot, Bach s. Kronbach. Bot s. 'Täferrot. Roienmahd, Gem. Kaiscr.sbacli OA. Welzheim XIII. Rothenburg o. T., bay'er. AG.Sitz, Bo- denburch. Arnoldns de - 4,17. Bott, Scyfried s. Gmünd, Pfarrhische, Kapläne. Bottmad, Waldname, bei Kaisersbach XIII. Buckmaier s. Maiiis col. Rudersberg OA. Welzheim. Pfarrei VIII n. XVI n. Pfarrer mag. J. G. Walz (f c. 1659) 2,22; s. Walz. Bumlingen ,s\ Reimlingen. Rupertshofen OA. Gaildorf, Buprechtz- hoten 39,16.17. col. Flosse 39,18. S. Sabineusis eps. Oliverins s. Rom, Kardinäle. Sacliscnhof, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim, Saxenhof V. XV. XXVI n. 16,29. 20,17. 158,12. 163,5. 164,14. 177,15,25. 178,7. e. Bop- peler; Himelrich. — Die neue Herberge 163,8. 178,9. — col. Schonner Georg, ux. Anna 190,15. Sager, Hans s. Urbach, Pfarrer. St. Gallen, Kloster X. St. Georg, Kloster s. Augsburg. St. Georgen im Schtvarzicald, Kloster 4,5. Schadberg, Gem. Kaisersbach OA. Welzheim, Schadburg, Schattburg, Schad-, Schatpurg 6,25,31. 168,29. 171,0. — capellaS. Ulrici IX c. n. X n. XXVIIIn. 29,24. 36,27. 37,5. Kr. 96. Nr. 100. Nr. 106. Nr. 109. Nr. 136. Nr. 149. 151,9—156,39. — altare summum: Marie Udalrici Cunradi Afre Nr. 96. 152,6 ff. Ornnium SS. 152,9. altare dextrum: Laurentii Albani Valen- tini Antonii Nr. 96. Petronelle 152,10 ff. Wendelini 156,14. altare sinistram: Anne Ypolliti Alexandri Benedict! Nicolai Ursule et sodal. 156,10ff. — Messpfründe XXVIIIn. 153. — Reliquien 156,17—39. •— Heiligenpfleger: Peter Bücliler und Hainz Loslin 155,37. Schachingen s. Schechingen. Schafhof bei Welzheim, Schäfhof, Weikmarsreittin, Wigliartsrcute, Wickartsruty 6,25. 61,9. 166,25. 168,3. 170,23 f. Schawmberg, Georg von - Pfleger zu Staufen 56,25. Peter von - s. Augsburg, Rischöfe. Schechingen OA. Aalen, Schädlingen, Schechingen. Herren von -: Anna ux. Jörgs von Wöllwart. Ernfried 54,23,30 f. 55,24 f. Volkhart s. Lorch, Kloster, abb.; Schorndorf Pfarrer. Georg 55,25. Ulrich 54, 22,30 f. 55,24 f. 61,1. Scheer OA. Saulgau 148,30ff. Schelhainer s. Pfahlbronn col. Schenck, Johannes s. Welzheim, Pfarrer. Schenken, Reichsschenhen s. l.impurg. Schertenbaeh, Bartholomäus s. Weltheim, Pfarrer. Schetzzer s. Gmünd civ. Scheurmayer s. Lorch col. 232 Schilling s. Lorch col. Schillirighof, Gem. Kaisersbach OA. Welsheim, Bauens-, Baues-, Ra- venßwiler gen. Schillinghof IX. Xn. 29,24. 108,7 ; e. Schulung. Schimpflin, Oonrat s. Donsdorf col. Schippa s. Schupf. Schlechlbach, Ober-, Mittel-, OA. Schorndorf, Schlechbach, Minner- slechach Vn. 112,33. 175,31. 182,5, 18,32,34. 183,1. Mittel; Under- schlechbach Vc. n. VIII. Mittel- schlechbach 157,29,38. 159,10. 161, 29,40. 165,27. 166,14. 174,10. Ober-, Oberschlechbach V. VII. VIII. 157, 29,38.159,2. 161,28. 174,8. unter-, Grossenschlechtbach Vn. Schleicher, Schlicher, mag. Silvester s. Augsburg, Gericht, procur. Schlosshöfle, Gem. Rudersberg OA. Welsheim VII. (SchmaUnberg, Gem. Kaisersbach OA. Weisheim VII. VIII. Schmalzmayer, Kaspar s. Pfahlbronn col. Schmalzmennin s. Lorch eol. Schmid, Balthasar, Württ. Marstallcr 75,3. Johannes s. Steinenberg, Pfarrer; s. auch Lorch, Pfarrkirche, Heiligenpfleger. Schnaitberg, Burg bei Fssingm OA. Aalen. Adelheid, Lutold von - 18,26,27. Schnider, Lux s. Lorch, Pfarrkirche, Heiligenpflegär; s. auch Lorch col. Schoch s. Deinbach col. Schoferlin, Dr. Bernhardus 87,3. Schon, Hans s. Plüderhausen col.; Jos s. Waldhausen, Seimbürgen. Schb'nbronner s. Gmünd civ. Schönleben, Jak. s. Alfdorf, Amtmann. Schonner s. Sachsenliof col. Schontcr s. Deinbach, Klein-, col. Schopf, Joh. s. Lorch cau. Schoppe «. Gmünd civ.; Lorch can. Schorndorf OA.Stadt, Schornndorf. civ. Comes de - S. Lorch can.; Wäschenbeuren, Pfarrer. bruder Haiurich von - s. Steinenberg, Pfarrer. Manschreck, Udalricus s. Gebenweiler, Kapläne. Schorndorf. Pfarrer: Albrecht Gron- bach (Pfarrer in Altenstadt) 81,51'. Volkhart von Schädlingen 40,32 f. Dr. Lienhart Kurrer, Kurer 120,2,25. — Vogt: Jörg Gaisberger 113,39. Sigmund von Freyberg 79,8 f. — Vog- tci 126,18. 164,18. 165,20. 168,26. — Forst VIn. XIII—XVI. Forstmeister: Roman {lies Thoma) Hess 114,1. Sigmund Hess 81,8. Thoma Hesz 120,3. — Stadtschreiber: Bernhard Dürr' 126, 24. Schott, Conz 56,29. Schriner, Merti 124,13. Schryner s. Lorch col. Schuchmacher s. Lorch col. Schüchlin s. Plüderhausen col. Schupf, Ober-, Unter-, bad. BA. Boxberg, Schippa. Walterus de - 4,16. Schulung (nach ihnen der Schillinghof genannt), Claus 37,7. Hans s. BirJc- hof. Schuntter s. Deinbach, Hangen-, col. Schwaben, Suevia XVI n. duces Suevie 141,22. Hermann LH. XXI. Schwan, Hanns s. Augsburg, Domstift vicarii. Sehirangau undHohenschwangau, beide bayer. AG. Füssen. Stephan von Schwangaw zu der Hohenschwan- gaw 51,1. Schwarz, Hans, Amtmann (des Klosters Lorch?) uf den weiden 103,23. Schwarzwagner (Schwarz), Paulus s. Plüderhausen, Pfarrer. Schweinberg, bad. BA. Walldürn, Sweineburch. Graft de - 4,15. Sehweisermühle bei Lorch, Schweytzer- mülin 160,33. Schwetz Licnlin s. Lorch col. Schwytzer s. Lorch col. Schwytzlinger, Wilhalm s. Gmünd, Pfarrer; Leingell, Pfarrer. ----- ZOO ---- Sclnoörzkircli, Gem. Niederhofen OA. Ehingen XX n. Scripten-, Johannes 189,3. Sebastiauus, S. Beliquien 82,31 f. — ff. Birenbach: LeineeJ;: Lorch, Pfarrkirche, Altäre; Wäschen- beuren. Seelach, Gem. Gschwend OA. Gaildorf XIV. XVI i). Seemühle bei Lorch, Sewmülin 119,26. 160,35; ihr Beständer Joss Thu- diohum von Lorch. Seytzenhaus, Seytzer s. Deinbach, Klein- col. Seiboldsiveiler bei Wdsheim, Seyboltz- weiler Xn. 108,16. 169,18. 170,30. Seil s. Gmünd civ. Serbiensis eps. Johannes 19,5. Sere.t in der Bukowina, Cernicen. eps. Benedikt 20,24 f. Sewmülin s. Seemühle. Shope s. Gmünd civ. Syacrios, S. s. Leineck. Siglin, Hans s. Gmünd, Schulmeister. Sitzer 8. Deinbach, Klein-, col. Simon apls., S. 143,4. reliquie 71,34. Sindelfingen OA. Böblingen XVIII n. Chorherrnstift XXI. can. Clas Walker von Altensteig 41,22. mai- ster Hans von Bötper 41,20. Dr. Hainrich Tegen (Degen) von Stuttgart 41,21. 42,33. Syrakus auf Sizilien. Syracosauus eps. Maximiauus 153,11. Sitz, fr. Augustinus - de Gmünd s, Lorch, Kloster, custos. Sixtus IV. papa 70,5,21. Sparjörg s. Lorch col. Sparysen s. Ljorch col. Spiegel ff. Lorch, Heiligenpfleger: Jacob ä. Welzheim, Kaplan. Spindler, Jakob 1,15. Konventual in Lorch, Pfarrer in Gmünd 2,1,3, 28,34. Spraitbach OA. Gmünd 8,20. Stabilis •?. Fraetis. Stadelmann s. Nürnberg; Lorch, Kloster. Stablin, Ulrich s. L,orch can. Stain (Liechtenstein OA. Kinngen), Marquard vom - s. Augsburg, Domstift, dec. Stainiberch s. Steinenberg. Staufeneck, dbg. Burg bei dem Hof gleichen Namens, Gem. Salach OA. Göppingen. Herren von Bechberg zu St. 78,31; s. Bechberg. Staufrn s. Hohenstaufen. Staufen, bayer. AG. Lauingen, Stauffa. Pfleger: Georg von Sehawrnberg 56,25. Stauffer, Jörg von Biossenstaufen. Steblin, Ulrich s. Lorch can. Steffan s. Lorch col. Stehlin, Ulrich s. Lggingen rect. eccle. Steinbach OA. Hall. Kirche XXII n. Steinbach, Zufluss der Wieslauf VII. XIII. Steinbruck, Gem. Steinenberg OA. Schorndorf, Stainbruck V. 158,8. 163,14. 164,18. 177,6,21. 178,18,28. 179,27. 180,7,15,19. 181,15. Steinenberg, OA. Schorndorf, Stainiberch, Stainenberg in der Wislaff 157,30,37 ff. 159,2. 176,3. — eccla. SS. Petri et Pauli XX. 5,19. 7,20. 163,30. 191,30. 192,10. — Pfarrei VU. VIH. XII. XVI n. XXI. XXIII. .— Pfarrer, L,cutpricster 163,18,29. 166,31. bruder (von Kloster Adelberg) Hainrich von Schorndorf (1317) 10,23 f. pater mag. Jodocus ord. Prem. (1507) 194,39f. Johannes Schmid, Fabri 197,33,40. mag. Luduicus 198,25. Steingern, Flur (bei JjOrch?) 18,26. Steinhuse, in dem - s. Gmünd civ. Steinkirchen OA. Kitnzelsau. Kirche XXII n. Stephanus, S. XVIII n. 19,14. 21,4.146,5. Beliquien 82,31. 83,4. — s. Alfdorf; Metz; Wahlheim. Stixenhof, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf IX n. — 234 Stoffler, Heinricus der. Augustensis 36,21. Stoffen s. Hohenstaufen. Straisser S. Gmünd eiv. Strassdorf, OA. Gmünd, Strauszdorf, Straszdorf, Strasdorf XI. XII. 177, 16,39. 180,88. eecla. XXIII. 191,32. 192,10. Pfarrer, pleb. vicepleb.: Clemens Walther 197,32. Dietrich (1269) 6,7. .Tohs. Back dec, pleh. in Wetzgau (1502-f 1509) 106,39. 128,4 f. 194,10,29 f. 198,26. Streitmars, jetzt Eibenhof, Gem. Pfahl- bronn OA. Welsheim 168,9. Strculin, Strölin s. Lorch col. Strobel, zum -, Name eines Hofs bei Burg Waldstein VII. Strübelmühle, Gem. Alfdorf OA. Welz- heim, Strülielmülin V. 158,18. Struss s. Göppingen civ. Stiichs, Hans s. Ilagenbuch col. Stümplerin s. Lorch col. Stürm, Peter s. Gmünd, Spital, Kaplan. Stuttgart, Stutgarten, Stutgarten, Stu- garten 17,29. 61,4,26. 74,33. 75,20. — civ. Dr. Hainrich Togen s. Sindelfingen can. Berhtoldus Garnifex in - *•. Lorch can. Huk der suter gen. Clecke 17,30. — Stift, pps. Dr. Ludcw. Vergenhans cancellar. 86,37. 87,1 f. Marguardus (1327) can. in Lorch 15,12. Sudbury in England, Sudbiria. Symon de - can. Lincolniensis s. Lincoln. Suevia s. Schwaben. Sulcis 19,34. Sulcitani cps. Bonifacius 19,4f.,34. Sulmaister s. Hall civ. Summerman s. Augsburg civ. Suppaw, Jacob s. Gundelfingen civ. Sur s. Domdorf col. Sweineburch s. Schireinberg. Swercenhuntare = Grafschaft Wartstein XX n. ü. Udalricus, S. s. Ulricus, S. Ützlin, Jodocus s. Lorch can. Ulm. Algower, .Martin - der junger 124,32. Ulrich Negelin, Nägelen von-, Pfarrer in Gmünd, Bischof von Adramytteum. Ulricus, Udalricus, eps. Augusten. S. 79, 14. 80,26.139,14 ff.,26 ff. 151,26. 154, 16.158,20.188,32. Reliquien 156,36. — s. Adelberg Dorf (Hnndshoh); Kapf; Lorch, Heiligkreuzkaj/elle; Schadberg: Wäschenbeuren : Waldhausen. Undecim milia virginum (S. Ursula), SS. 142,38. Underaurbach s. Urbach, Unter-. Ungelter s. Reutlingen civ. Unnstruth, Unstrüth s. Birkhof. Unterkirneck s. Kirneck. Unterkochen OA. Aalen. Marienkirche XVIII n. Urbach, Ober-, OA. Schorndorf, Awr- bach, Urbach V. 10,14,26. 68,38. 157,31,38 f. 165,22.166,35. 174,13,21. 175,6. 182,7,20,37. 183,3,5. — Stab 165,20. — Adel von -: Bernoldus niil. 7,21. 10,15,21. Bernold Sohn Walters 10,16. Bernold s. Lorch can. Friedrich s. Lorch can. Hans 10,22,25. Ulrich 10,24 f. Walther niil. 10,16, 20; Walter sein Sohn 10,16. — Kaplanei VII. — col. Latt, Lienhart 126,12. Wegner, Jörg 126,12. — Pfarrkirche zu St.Afra VI. XVIII n. XX. Nr. 87. 191,28. — Pfarrei VII. VIII. XH. XXI. XXIII. — Pfarrer, Ijeutpriester, pleb. 18,17. 56,33. 58,16. Albertus Gastier 198,4. Fridericus (1274) dec. XXIX n. Hans Sager (1445) 46,5. mag. Johannes (1507) 194,37 = mag. Johannes Herwart 198,3. Ulrich der Fulhin (1317) 10,24. Urbach, Unter-, OA.Schorndorf, Underaurbach, - Urbach, Awrbach inferius V. VI. 126,18. 147,26. 157,32. 159, 3,11. 161,21. 165,25. Urbanus papa 138,1011. 235 — Urbanus, S. 136,36; s. Lorch, Pfarrkirche, Altäre. Ursula, S. 143,2; s. Lorch, Pfarrkirche, Altäre: Schadberg; Wäschenbeuren. Ussoni s. Glayre. Yi. Waiden, Ober-?, Krumm-?, OA. Göppingen, Weiden, Weldiu. Ernst von - 52,34. — Mag. Johs. Bumeken, Puniken, Punikam clor. Augusten, dioc. 24,18,31. 26,30. 31,15,22. Walker, Clas, von Altenstaig s. Sindelfingen can. Wältze s. Wehheim. Wäschenbeuren OA. Wehheim, Buren, BArun, Büron, Beyren, Weschen- büren V. XV. XXVII. 76,40 ff. 77, 27 ff. 112,38. 110,10. 147,7,18,35. 148,21,25. 149,1. 150,20. 157,5. 173, 17. 183,6. - eapella SS. Johannis apli. et evang. XX. XXVIII. 22,8f.,13,19. 62,14. 102,8. Nr. 136. 161,31. 175,20 ff. — Altare sunmnim : Johis. evang. Udal- rici Ursule et soeiar. 116,2 f. altare in sinistro latere: (ieorgii Leon- hardi Katherine Margarete 116,9 f. Katharina 76,9. altare in corpore et medio ecelesie: Marie Anne Se- bastiani Cristoferi Theodori 116,11 f. altare in dextro latere: Ypoliti Bern- liardi Wendalini Barbare 116,13 ff. — Frühmesse, Frühmesser XXIV. XXVIHii. Nr. 56. 62,15. Nr. 101. 148,15. 149,7. Udalricus Binder (1483) 78,9,19. 198,7. — Kaplan Ulrich Dilman 119,8 f. — Pfarrer, rect. eccle. Benedikt Stainer (1535 ff.) 183,33 ff. 190,13 f. Comes de Schorndorf (1327) 14,1; beide s. Lorch can. Wäscherburg, Haine bei Witschen- beuren OA. Welsheim, Weschen- burg, auch Name des Hofs Wäscherhof V. XV. 157,9. 161,33. 173,19. col. Fielhaiis, ux. Anna 189,6. Wagenpeter s. L,orcJi col. Wagner, Bernardus s. Augsburg, Gericht, procur. Wahlenheim, Gem. Vordersteinenberg OA. Gaildorf, Walhemviler, Walen, Wahlen, Valhain V. IX n. Xn. XXIX n. 44,19f.,30f. 94,36. 157,24. 161,6. 162,25. 175,1. Waiblingen OA.Stadt XXXIV n. Walckcrsbach, Flur bei Lorch 178,39. 181,3; s. Walkersbach. Waldau, Gem. Grossdeinl/ach OA. Welzheim XV. Waldenhensi, Waldenhenslin s. Lorch col. Waldenmaier s. Beinbach., Hangen- col. Waidenstein, Gew. Rudersberg OA. Welzheim, Waldenstain. Herrschaft Vn. VII. Cunradus mil. de - 7,22. 10,22. Waldenvelsi, Philippus de - s. Augsburg can.; FÄchstätt can. Waldhausen OA. Welzheim, Waldhansen Weiler, Walthusemviler, Waltbusen V. XXVI n. 11,31. 13,13. 81,16. 111,38. 112,33 ff. 136,39. 158, 29. 186,19 ff. — Fridrich der Keiner 19,31. - Adel: Konrad von - 11,31. 13,12. Heinrich von - VIn. — eapella S. Marie XXVUIn. 133. Nr. 135. Altare summum: Marie Jero- nimi Udalrici Marie Magdalena Barbare 114,29 ff. altare in sinistro latere: Georgii Martini Anne Katherine Agnetis 114,27 ff. altare in dextro latere : Christofferi Antonii Wendalini 114,32. — Beliquien 115,12—31. — col. Bernhard, Lienhard, ux. Mar- gareta 190,20 f. Viscbhans, ux. Adelhaid 190,12 f. — Heimbürgen: Lienhart Güder und Jos Schon 113,7. Walen, Walhenwiler s. Wahlenheim. Walheini OA. Besigheim. Stephanus- kirche XVIII n. XIX n. 236 Walkersbach, Gem. Plüderhausen OA. Weleheim, Walckersbacli. maister Peter [Greiner] in der Glashütten 174,27 ff.,40. 178,34. Walkersmühle, Gern. Waldhausen OA. Weleheim, Walkermülin, Walkers-, Walkmarsmttlin V. 158,2. 161,1. 173,1 f. 182,14,27. Wallenzi, Walntz s. Welzlieim. Walther, Clemens s. Strassdorf, Pfarrer. Walz, mag. J. G. s. Rudersberg, Pfarrer. Warbäck, Thoma s. Gmünd, Bärgermeister. Wasserburg, bayer. AG. Günzburg, Paul Balduff von - 52,4. Weber s. Plüderhausen col.; Tonolebronn col. — Peter s. Lorcli, Schreiber. Wechsler, Mang s. Augsburg, Domstift vicarii. Weckshain s. Wetzgau. Wegner s. Lorch col.; Urbach col. Wegsain s. Wetzgau. Weickmars s. Weitmars. Wcickniarsreittin .5. Schafhof. Weidenhof, Gem. Kirchenkiruberg OA. Wehheim XIII n. Weiler in den Bergen OA. Gmünd, Wyler. Udalrieus de - XXXI n. 201,10. Weiler OA. Schorndorf. Schultheiss Hans Buchlin 121,4. Weinsberg OA.Stadt, Winsperg. Engel- hardus de - XXX n. 201,1 f. Weitmars. Gem. Waldhausen OA. Weleheim, Wickmars, Wigmars, Weickmars, Wickmar, Weitmars V. 148,22. 157,17. 161,1,9. 172,36. — col. Künlin 189,14. Wolffhart, Bartholomeus, ux. Elisabeth 188,34. Weysz s. Haghof. Weissach, Ober-, Unter-, OA. Backnang, Amt Weissach 168,17. Weldiu, Weiden s. Waiden. Wollwart s. Wöllicart. Welsheim OA.Stadt, Wallenzi, Walntz Walntze, Wältzc, Wälcze, Waltzen, Weltzen, Welczen, Welczin VI. X. Weleheim. XII. 7,17. 36,27. 75,24. 96,28. 07, 10,24 f.,30. 08,3. 99,13. 157,25 ff. 158,31 f.,40. 165,9. - Adel: Hainricus mil. de - 7,23. — Kapläne: Jacob Spiegel (f 1506) 187,19. Johannes Kirser 108,5. Johannes Pe.yler 198,10. Leon- hardus Bicklin 198,22. Luduicus 198,14. — col. Amssler, meister Michel, Steinmete Nr. 146. Chrebolt, Heinricli 36,31. — Mass, Uess 1(52,17. 169,16,20,24, 33,39. 170,8,11,13,18,20. — Obere und Untere Mühle 167,861 — Pfarrkirche, eccla. S. Galli, par- rochialis X. XX. 6,4. 48,37. 49,7. 96,12,20,22,24,37. 97,1. 191,31. 192, 10. — Pfarrei IX. X. XXI. XXIII. 166,8. 166,18—171,9. — Pfarrer, rect. eccle., pleb., vicarius VI. XXVIII. 36,37. 53,26 ff. 75,27. 96,19. 125,10. 151,15 ff. 153,30. 154, 13. 155,5,7,36,38. 156,4. 162,37. 176,14. 178,36. Bartholomeus Scher- tenbach 198,6. Konrad (1523) 124,25. mag. Johannes Schenck 198,18. Philippus (1507) 194,36. ülhardus (1284) 7,21. Wendelinus, Wendalinus, 8. s. Alfdorf; Bireubach ; Kapf; Leineck ; Lorcli, Pfarrkirche. Altäre; Schadberg ; Wäschenbeuren; Waldhausen. Werdenberg, Kanton St. Gallen. Comes Johannes de Werdenberg s. Augsburg, Bischöfe. Weschenbüren s. Wäschenbeuren. Westernach, bayer. AG. Mindclheim. Heinrich von - s. 'Lorch, Kloster, Konventualen. Westerstetten OA. Ulm. Dr. Dietegen von -, Württ. Rat 121,34. Rudolf von - zu Altenberg 101,6. Westhausen OA. Kllwatigen. Kathrin von - Witwe Rüdigers von Leineck 21,34. Wetzgamer s. Lorch col. 237 Wetzgau, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim, Weckahain, Wetzgen, Wexem, Wexhain, Wegsain IX n. XI e. n. col. Hwber, Jörg 188,17. — eccla., capella: S. Koloman XXVIII n. 1(12,10. 178,38. 191,33. 192,12. — Pfarrer: Georgius Borrit. 198,20. Georgias Idelman 198,27. Jacobus Fluorschitz 197,29. Johannes Back dec, pleb. in Strassdorf 128,4 f. 194,29 f. Wiek, Adelheid s. Feibenhaus. Konrad s. Oberrot rect. eocle. Hans 39,20. Wickartsruty s. Schaf hof. Wickmars s. Weitmars. Widnian, Leonardas Cursor 100,8. Widmann, Dr. Bart., württ. Bat 121,35. Wieland s. Pfahlbronn col. Wiesensteig OA. Geislingen, Wisen- staige. Chorherrnstift XXI. XXX. pps. Bertoldus 201,19. Cüno 201,19. Wieslauf, linker Nebenjluss der Kerns, Wislaff, Wyszlaff V n. VI. VII. XIII. XVI n. 157,30. 159,2. 194,40. Wighartsreute s. Schaf hof. Wiginars s. Weitmars. Wik, Heinrich s. Lorch can. Wild s. Lorch, Zoller. Wingkelmesz, Johs. s. Lorch can. Winkelhofer, Jacob s. Augsburg, Gericht, scribe. Winsperg S. Weinsberg. Wintterberger, Daniel der - 115,16. Winzerliu, Veyt s. Alfdorf, Kaplan. Wircehurch s. Würzburg. Wirtenberg, Wirttemberg,Wirtzenbergh s. Württemberg. Wisenstaige s. Wiesensteig. Wislaff s. Wieshuf. Wittislingen, bayer. AG. IHllingen, Wittislingen. Cecilia Hiimlin, Httm- lin von- 62,19,26f. 03,2. 190,5. Witzler, Wernher s. Augsburg, Burggraf. Wöllsiein, Gem. Abtsgmünd OA. Aalen. Albrecht der Haugge von - 20,10. Walther der Haugge von - 20,0. — i. Rechberg. Wöllwart, Herren von -. Wöllwart, Wellwart 144,23. 190,18. Jörg, Bitter 38,7. 127,14. 128,20; ux.. Anna von Schechingen 38,8. Jörg zu Hobcnstadt 38,34. Jörg zu Lanterburg 38,35. Wilhelm 52,35. Wolf, Wypert s. Lorch, Kloster, fres. Wolfauher s. Gebenweiler. Wolffhart s. Weitmars col. Wolfgangus, S. 143,11. — s. Birenbach; Lorch, Pfarrkirche, Altäre. Wolfgarten, Flur bei Hangendeinbach 102,19 f. Wol eber, David 2,5. Wolframus comes 4,15. Worms, eps. Salmann 19,6f. Württemberg, Wirttemberg, Wirtenberg, Wirtzenbergh. Grafschaft VI n. 2,20. 08,85. Herzogtum 114, 20. 101,30. 108,24 ff.,34 ff. — Grafen zu W. und Mömpelgard 30,25.53,1. Eberhard (der Greiner) 29,21. 37,23. Eberhard der Jüngere 74,31,34. Eberhard der Ältere 86, 35. 101,4. 104,25. Ulrich (VI.) 29, 21. 37,23. Ulrich (der Vielgeliebte) 49,3 f. 55,8. 01,5. — Hersoge: Friedrich Karl, Iiersogl. Administrator 2,18. Ulrich IV. 121,35 ff. — Landmess 102,15. 166,14. 109,14, 17,31,33. 170,37. — Währung, denarii Wirtembergenses 104,2. 105,12. 170,35. Würgburg, Wircehurch. Heinricus de - 4,17. — Bistum IX. XVI n. — Bischof Einbrico 4,14. — Domstift XXII. — moneta 3,38. Wüst, Mayer genannt - .?. Lorch col. Wiistcnrict *. Wustenriet. Wunnenstein, dbg. Burg bei Winserhausen OA. Marbach. Diether, Mechthüd von - 7,28. Wurm, Ulrich s. lieitprechts col. Wustenriet, Gem. Grossdeinbach OA. Welzheim, Wüstenriet, Wüestenried V. 159.12. 165,82. 100,3. 238 z. Zainbach, XIV c. n. Zechender, Zehender, Zenhender s. Pfahlbronn col. Zell. Hans Burger gesessen zu - 39,19. Ziegelerin, Ziegelin s. Lorch col. Ziertheim, bayer. AG. Lauingen. Kirche XXII n. Zillenhart s. Züllenhard. Zimmerbach, Gem. Durlangen OA. Gmünd. Ziminerhach decania XXXI. 200,10. 201,9 f. Zingge s. Gmünd, Pfarrkirche, Kapläne. Ziremberger, -perger, A. 80,35. 82,12. Zisselmuller s. Gmünd civ. Zolck s. Lorch col. Züllenhard, Zillenhart, abg. Burg bei Schlatt OA. Göppingen. Ludwig von - Statthalter der Dechanei s. Augsburg, Domstift, dec. Zuffenhausen OA. Ludwigsburg 7,15. Zumhof, Gem. Rudersberg OA. Welz- heim XII. Zum Oeden, Name eines Hofs in der Nähe von Burg Waidenstein VII. ^lossar und Sachregister. i) abliefen, abgebotten 107,2. Ablas.«, indulgentie Nr. 27. Nr. 48. Nr. 54. Nr. 106. Nr. 109. 115,21 ff. 136,34. 137,28 cum uotu. 151,18. 152,13 ff. 154,17. 202,1 ff. absenz 76,27. absentsbrieve 50,19. adiutor custodia 147. 1491 Almosen, Almosensammlung, elemosine 48,12. Nr. 78. Nr. 79. 93,13. altar 123,5. ambo 188,30. 189,12,22; s. Kamel. baptisma (Weihwasser) 134,28. 137,3. bftptismus, baptizare, taufen, t&uffcn 40,12,19. 146,26,33. 166,24. 186,2. Bau einer Kapelle Nr. 78. Nr. 133. Nr. 146. begehen 185,22. die 32 tag begehen 185,33. siben tag begon 186,1. be- geugnusz 47,13. begrebnusz 47,19. 186,4,7. depositio 192,17. 197,17; s. Jahrtage. benedictio cinerum 133,5. lierbarum 141,13. berichten (= coinmuniciren) 40,12,19. 166,23 f. bestan mit ainer masz wins 83,36. bestendgelt 178,32; s. Pfriindgütcr. Bibliothek des Chorherren Konrad von Gmünd Nr. 34. bicht s. confessio. borkyrche 123,30. Bruderschaft XXX—XXXII. Nr. 75. 149,6 ff. 199,1 -203,6. bui-ghoff 77,17. Butterbrief Nr. 93. Kammerer, camerarius capituli 39,20. 192,1. 195,25 ff. 196,29 ff. kammer und stand in der kirche 184,7 ff. Kanonikatstift XVIII—XXVIII. Kanzel, cancelli, canzel 47,1. 63,9,25. 73,10. 141,25. 147,29; 8. ambo; pre- digstül. Kapellen XXVIII n. s. kirchweihe. Kaplanei 61,16 ff. Nr. 117. Karte XVII. Dazu XII—XVI. castvogt 119,18 f. catbedraticum, kathedraticuui 151,4. 191,18 ff. 195,8 ff. celleraria decani 127,25. kernder (Beinhaus) 76,34. charitativum subsidinm (Abgaben an den Bischof) 151,6. kiechlin s. Fassnachtsküchlein. Kirchenhaber IXn. XXIX. 162,1 ff. 164,30 ff. 166,2 ff.,21 ff. 169,2 ff. 173,37. 174,7. 175,3 ff. kirchberr 37,14. 39,20. 120,6. kirchbof, cimiteriuiu 53,6 ff. 62,39. 65,28 ff. 77,33. 87,33 ff. 92,8. 150,6. kirchspei 40,11,18; s. Filialien und Pfarrsprengcl. kirchweihe 53,29. Nr. 9. Nr. 94—96. Nr. 103. Nr. 104. Nr. 116. Nr. 119. Nr. 121. Nr. 122. Nr. 134-186. Nr. 142. 142,25. 151,28. 152,20. 155,40. l ) Aus der Gottesdienstordnung (S. 131 — 146) sind die regelmässig wiederholten Bezeichnungen gottesdienstlicher Handlungen usw. hier nicht aufgenommen. 240 circuitus 133,6. 137,35. 139,25. 140,29. 146,6,15; s. processio. communiciren s. berichten, couipetentia 111,37. confessio, bieht 58,33. 91,18. 133.8 f., 37 f. 134,2. 147,3 ff. 163,28. con- fessionales (Beichtgelder) 58,34. corlehen 20,3. corpus probende 167,11). 182,9. 192,30. cripta (= Beinhaas) 143,32. kustery 20,2. 123,12. eustoria sive sacristia 70,33. custos, custer XXHIf. XXIX f. 42,13. curatus s. incnratus. taufen s, baptismus. decanus, Dekan des Stifts XXIII. XXIV. - des Landkapitds XXIX f. depositio s. begrobnusz. dorfacker 180,37. drissigost s. Jahrtage. ebdomadaiius, wochner 133,7,11. 135, 22,38. 136,31. 137,9,25. 139,22,24. 140,2,25. 141,2 f. 142,10. 144,4,20. 186,3. Sein Dienst 181,27 ff. 183, 14 cum nota. ehaft 45,24. Einkünfte der Pfründen 161 ff. 171 ff. einodrecht 181,21. elemosine s, Almosen. eukaristia 66,1. 115,8. 133,20. 134,5,35. 146,29,33. 147,32. erbgereehtigkeit, erbgut, *•. Pfründgüter. fabrica capelle, ecclesie 85,20. 88,30. 89,4 f. 91,24. 92,23. 93,5 f.,10,16. fällig gut s. Pfründgüter. famula plebani 150,9. Nr. 91; s. celle- raria. Fassnachtsküchlein, kiechlin 148,8 ff. cum nota. Feier- und Festtage, bannen fyi'tag 76,29. hochzytliche tag 76,31. fyr- nacht 76,33. verhaissung (Gelübde) 48,12. versecher (Stellvertreter des Pfarrers) 151,16. vesper 76,33,36. 77,32. 80,27. vexilla 142,4. vicecanonici 6,8. vicarius 75,27. — vicarius perpetuus 29,4. perpetua vicaria Nr. HS. Nr. 132. viceplebanus 8,14. vigilia s. Jahrtage. Filialien: Versehung durch benachbarte Pfarrer XXVII f. Nr. 77. Nr. 87. Nr. 112—115. Verseichnisse 157—171. flaischpfund 183,7 c. n. vogtei 48,16 ff. Forst XIII—XVI. vorzins 83,31,33. fraternitas s. Bruderschaften. Frühmesse. Frühmesse/; primissarius Nr. 56. 27,23. Nr. 62. 40,9,21,30. Nr. 88. Nr. 101. Gartenhühner, herbsthüener für klein- zehenten in gärten 161,30. 162,11. 169,25,31,34. 170,8,12,14,18. 173,6. 180,16 f. Gemeinde, gemaind 48,32. 77,32. 113,8. = almende 45,15,19,21,24,33: s. dorfacker. -- gemain gepurschaft 123,23. Gerichtsswang 119,3 ff. 121,24. gesegnet 148,21 ff. Gottesdienstordnungen Nr. 100. Nr. 149. 131—155. hagelfeur 139,2. hainburgen 113,8. handtuchlin zu den altaren 187,1. hantlon s. Pfründgüter. Heilige, der 184,1—16. des hailigen trog 113,34; s. Rechnung. — Heiligenpflegerjin'ocnrdtores ecclesie, sanetorum 36,28. 44,18,30. Nr. 82. Nr. 88. 60,29 f. 61,11 ff. Nr; dl. Nr. 97. 93,16. 108,22. 113,32. 152, 32. 153,34. 155,31. 174,37. 175,23 ff. 187,23 ff. herrengult 83,33. 241 — hostia, particule parve et magne 115,26. 133,23. 134,10f. 137,1(5. 148,4. husherren (Heilige der Kirchen und Altäre) 153,3. Jahrtage, Jahrzeiten, anniversaria, vi- gilie, selniessen, siebenter, dreissig- ster usw. Nr. 74. Nr. 82. Nr. 91. Nr. 97. Nr. 124. Nr. 128. Nr. 129. Nr. 153. Fr. 154. 141,22 ff. 143,21). 144,23 ff. 150,19. 167,26. 175,24 ff. 182,1. 183,19 ff. 185,4ff. 187,18— 190,16. 192,14. 193,7 f. 195,34 ff. 197,22 ff. 200,13 ff. depositio septi- mumtricesimum anniversarium 58,19. 66,15. 163,18,35. remedia mortuo- rum 58,33; s. mortuaria, selgeret. vigiligclt s. Präsens. — jahrzyt lütten 185,12. incnratus, ßuratus 28,13. 29,4. ineuratio 28,18. Inkorporation Nr. 25. Nr. 37. Nr. 38. tndulgentie s. Ablas«. infirinatio maior 149,1 ff. intronizare (benedicere) puerperam 146, 24. Johannis Minne 146,10 ff. ins funerandi seu parrochiale 9,231'. ins precarii 20,19. laib (Abgabe an den Mesner) 185,34. 186,1,13. Hinten, lüten, leuten 76,37. 185,12 ff. 186,32. Landkapitel s. Loreh, Pfarrkirche und unten statuta capituli. Lehensmann, Streit um einen solchen Nr. 129. 118,6 ff. Leibgeding Nr. 44. lesin (Lasse, Aderlässe?) 153,32. liuppriester 10,231'. marstaller 75,3,8,12. matrix ecclesia 88,12. Mesner, edituns 63,14. 73,14. 74,191'., 28. Nr. 105. 91,22. 108,23. 128,19. Württ. Gescliichlsqusllen XII. 146,33. 148,6. 149,35.184,26-187.17. 187,23 ff. mesenampt Nr. 99. miuutt 163,17. monstrantz 137,17. mortuaria 87,40. 88,2,7 ff. 92,lff.,26. 163,17,33. — .5. selgeret. Neubrüche, nübruche, decima novalium 68,38. 81,11 ff. 88,21. 111,38. Neujahrsverehrungen 145,30 ff. 149,12 f. notbriuler 39,7. nuptie 146,27 ff. Oblei, oblaria, oblarye 17,33. 18,5. ölen 40,12,19. unctio extreina 115,8. 146,30,34. Opfer, oblatio, offertorium 48,26. 88,34. 91,32. 92,2,31. 93,1. 134,24. 148,5, 16. 151,34. 154,22. 155,19. 166.23. 174,6. 192,13. 195,39. offertoria maiora 172,27. oblationes altaris 173,22. quatuor oblationes maiorum festivitatuni 58,15. 66,18. quatuor offertoria,oblationes quatuor festivi- tatum 58,32 f. 88,2 f. 92,3f.,26f. 151,30ff. 163,17,19,32. 164,1. 166, 29,31. 167,11,16. 172,8. 185,25. opfergelt 185,3 ff. — uff den altar legen, was uffgelegt wirt uff den altar 185,4 ff. ,21. Organa (Orgel) 142,23. OBCulum pacis 115,1511'. pedellus, bedellus, bidellus 118,25. 119, 21, 195,16,18,25. 197,15. patronatus, presentation und lebenschaft 78,3 f. 89,2. Papstmonat, bapstlicher monat 51,16. pfaffe 16,23f.,30. 17,12. 18,20,28. 21, 33. 27,17. 36,32. 37,20,31 f. 38,2. 45,9. 46,3,8. 64,3 ff. pfaffhait 39,7. pfarrer, pfarrherr 16,23. 19.32. 37,21. 40,15,20,27,35. 42,16. 46,5. 53,26 ff. 54,33. 56,24 und sonst. 16 242 — Pfarrer: Verschreibang Kr. 84. Nr. 132. Nr. 147. Freiwilliger Verzicht Kr. 118. Entfernung eines miss- liebigcn Pfarrers Kr. 86. Anspruch auf ein beneficiuiu Kr. 130. Kr. 131. K»er Pfarrer in Lorch XXIII — XXVIII. XXXII. XXXIII. pfarrgesellen 76,31. socius divinorum 111,20. Pfarrhäuser XXVI. Kr. 81. Nr. 85. Nr. 88. 77.32 ff. 181,22. Pfarrleute, plebesani, parrochiani, ple- bastini 49,30. 57,30 ff. 64,30. 65,25. 66,13. 67,34. pfarrlich recht = 4 opfer selkrett etc. 172,38. Pfarrsprengel V—XII. pfleger und gewaltiger schafner 29,22. 56,55 f.; 8. auch Heiligenpfleger. Pfründe, pfriind, pfrond XXII-XXVII. 39,27,30 ff. 40,26. 49,35. - pfr&nde und pfarre 50,2,6 f.,14,20. — pfrüud des mesners 184,28. Pfründgüter und ihr Hecht Kr. 75 »"•'>. Nr. 102. Nr. 111. Nr. 123. Nr. 129. Nr. 137. Nr. 189. Nr. 141. Nr. 145. Nr. 150. Nr, 152. 175,10ff. 176,18ff. 178,20 ff. plebanus 11,25. 18,17. 57,17 ff. 64,28. 75,27. 82,25. 101,23. 108.20. plebanus seu rect. eccle. 10,8. plebani rectores 66,14. Präsens, presentie, presenz 47.4,16. 73, 13.150,19 ff. 179,28 f. 182,1. = vigili- gelt 183,2111. prandium 133,12. 134,14. 135,11. 136, 18. 137,10. 139,29. 140,5. 141,24 143,28. 145,30. 148,14. 155,20. 196,7. preco seu communis servns opidi 176,6. predigen 113,29. predigotül 123,36. primarie preces Nr. 57. prirnissariua 75,28 *'. Frühmesse. processio 133,28. 135,6,10 f.,16ff.,29 ff. 137,25. 139,17 ff. 142,4,8. 143,18,30. 144,7. Prozesse Kr. 60. Nr. 64. Nr. 66- -68. Nr. 87. Nr. 92. Nr. 117. Nr. 123. Nr. 125—127. questuarii (Almosensammler) 185.27. räuchern, röchin (thurificare) 78,11. Rauchhennen, rachhennen 119,15.38. Rechnung des Dekans 193,29 f. — der Heiligen, ratio, computus annualis Nr. 88. Nr. 89. 89,4.8. 93,17. 113, 33.163,361 174,37 f. refectio 134,23. register (Zinsbuch) 116,28. 119,10. rector ecclesie, parrochialis 25,15. 28,36. 29,2 f. 30,23. 32,2. 35,1; s. plebani. Reliquien, Heiligtümer Nr. HO. 114,16 ff. Nr. 135». 135,12,27 ff. 136,34. 151, 18. 153,4. 154,17,31. 156,17 ff. lieserratgeider IX n. Ar. 152. 162,30 ff. 165,1 ff. 176,14 ff. residenz 50,20. Nr. 117. Scheibe, goldene 83,1,10. büchse oder schyhe 101,27. Schule 5.14,27 ff. schuler pfritndeii 54,5,13. pauperes Bcolares 148,20. — schuler, Scolaris 11.8,24. selgeret, selkrett 166,22,32. 167,11,16. 172,28,38; s. mortuaria; Jahrtage. selmesz s. Jahrtage. seisorge, cura, cura pastoralis 38,13, 28 f. 46,38. 47,10. 53,37. 63,6. 96,19ff. sepultura 87,33. 92,7 f. 163,31 : s. ius Eunerandi. sibend s. Jahrtage. sigillifer 191,19. statuta adiutoris 149,15 ff. — capituli 190,28—197,24. — sinodalia 111,39. Stola 87,40. 150,19. strüblin, bachas id est - 148.19. Stundglocke (Kirchenuhr) 185.1. unetio extrema s. ölen, undergang 45,13. 53,4 ff. undergenger 53,5 ff. undermark 81,21. 101,7. urtat 39,4. 243 walfarth 48,15,26. weglösin ain masz Pfründgilter. woolmer .s. ebdomailarius. wins 178,32; Zehnten XU. XIII. 164.3 ff. 166,25 ff. 169,25 ff. 172,1 ff. 175,29 ff. 176,8 ff. 177,12 ff.,37—178,23. 179,1 ff. 180, 18 ff. 181,1 ff. 182,10 ff. 186,14 ff. 187,13ff. — (lecime tarn personales quam prediales maiores et minores 58,31. — ZehntstreitigJeeiten Nr. 107. Nr. 125. Nr. 126. Nr. 152». 163,11 ff. Zinsbuch «. register.