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Organisation der vorhandenen Geistlichkeit, für die sich daraus einefeste Ordnung des Gottesdiensts (Einhaltung der horae canonicae)und des täglichen Lebens (vita communis, gemeinsames Wohnen,Jessen und Schlafen), sowie die Verbesserung und Sicherung derökonomischen Verhältnisse ergab; auch der Einfluss und die Aufsichtdes Bischofs wurde dadurch sichergestellt. Schon diese Ziele mochtenals Anläse zu der durchgreifenden Massregel dienen. Ein zweitergleich gewichtiger war ohne Zweifel das Bestreben der Staufer, dieals Eigentümer der alten Kirche anzusehen sind, ] ) dem Gottesdienstuei der Grablege ihres Geschlechts grössere Bedeutung und höherenGlanz zu geben.
n clie Zeit der Stiftsgründung einigermassen zu best
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on dem Gründungsjahr des Klosters, 1102, auszugehen. NachmelT ZeHpmkte konnte f ür Errichtung des Stifts 'kein Interessevor landen sein; für zwei solche Anstalten war an dem kleinen■ '-ein Raum. Es zeigt sich auch, dass bald nach der Gründunges Klosters die allmähliche Auflösung des Stifts einsetzt; die Ver-eng der Staufergräber (1140J, 2 ) die Absplitterung von Urbach,dzheini, Steinenberg sind Zeugen davon. Auf der anderen SeiteJe dt ein r ß cich i estimmicr Grenzpunkt. Doch kann über 760, diengejähre Zeit, in der Chrodegang von Metz seine regula canoni-corum verfasste, und 816, das Jahr der Synode von Aachen, dieihre Einführung im fränkischen Reich beschliesst, nicht zurück-gegangen werden. Andere Erwägungen weisen auf das 11. Jahr-ifudert hin. In diesem haben gerade in Schwaben eine Reihe von«glichen Stiftern ihren Anfang genommen: Marchtal, das Herzog^ermann III. von Schwaben im Jahr 1011 mit Chorherrn statt derMönche besetzt;") Öhringen, vor 1037 gegründet von Adelheid derMutter Konrads II.;*) Sindelfingen 1006 von Graf Adalbert II.»on Calw") gegründet; ferner wahrscheinlich Wiesensteig, 1130 erst-mals genannt, und Eaumdau, beide ebenso wie Marchtal schon<m '■>. Jahrhundert mit Mönchen besetzt, aber jedenfalls früh in well-
') Vgl. dazu auch S. XX, Anm. 4.2 ) Urkunde Kr. 1, S. 1.
'■') Annales Marclitaleiises, MGSS 24, 6(35 = Giefel, Württ. Gesch.quell. 4,1891, S. (i.
4 ) C. 1<\ Stalin, Wirt. Gesch. 7, 693 u. 699. Weller, Hohenloh. Gesch. 2,1908, S. 397.
: ') Chron. Sindelfmgense cd. Haug, 1836, 8. 2.