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trifft eine Urkunde von 1455 auf Grund alten Herkommens neueVerfügungen. ] ) Miedeisbach ist zu einem Teil Filial von Ober-urbach, ein anderer gehört zur lor-einsehen Kustoreipfrunde.' 1 ) InPlüderhausen blieben acht Behausungen (1562; das war ivohl derehemalige Hof des Klosters horch, der zerstückelt war) lorchisch,dazu der Aichenbachhof 3 ) Beides vermutlich ist in der bischöf-lichen Entscheidung von 1470 gemeint, wo von den Pfarrkinderninfra limites loci Plüderhausen die Bede ist, die durch den dortigenPleban versehen werden sollen. 4 ) Der Vergleich von 1486 zwischen denKlöstern Elchingen und horch verfügt nur über die Neubruchzehntenam Elisabethenberg, 8 ) sagt aber nichts über die kirchliche Zugehörig-keit der Kapelle auf St. Elisabethenberg. 6 ) Der Hof (Vogelhof)fehlt zwar im Verzeichnis der lorchischen Filialien, aber die Messe,die der Pfarrer von horch in der Kreuzwoche auf Elisabethenbergzu lesen hat,' 1 ) beweist den fortdauernden Zusammenhang der Kapellemit horch.
Auch oberhalb von Oberschlechtbach bildet noch eine Streckeweit die Wieslauf die Grenze. Burg Waidenstein mit ihren nächstenZugehörungen gehört in die Pfarrei Steinenberg , die in denHöfen zum Oeden (vielleicht = Schlosshöfle und Burghof le Gem.Rudersberg, = cdt Borgenbart), Schloss und Weiler zum Strobel(= Edelmannshof?) und Zumhof auch in Klaffeiibach zehntberech-tigt war. 8 ) Weiter aufwärts ivird der oberhalb Klaffenbach in dieWieslauf mündende Steinbach die Grenze. Der ganze Höhenzugvon Ebni bis Schmalenberg, der zwischen Wieslauf und Steinbachverläuft, gehört bis 1701 zur Pfarrei Steinenberg.") Das ist keines-wegs eine spätere Zuteilung, sondern beruht auf alten Verhältnissen.Denn 1284 überlässt Albrecht von Ebersberg dem Kloster Adelbergdie Zehnten in Ebni und Monenwiler, die zu der Kirche in Steinen-berg gehören. ,n ) Das Adelberger hagerbuch von 1595/8 sagt, dass
') Urkunde Nr. 87, 8. 56.
'-) S. 161, 25 f. und 174, 13ff.
3 ) S. 161,19.
') Urkunde Nr. 92, 8. 64.
5 ) Urkunde Nr. 107, 8. 81.
') Die beiden Kaplaneien in Plüderhausen hüben nichts mit dieser zu tun,sie sind 1519 zu Ehren von 8t. Jakob und St. Bernhard gestiftet; vgl. OA.-JBeschr. Weleheim S. 229.
') S. 136, 9f.
8 ) Lagerbuch Adelberg 1595/8.
") Pfarrbeschreibung von Welzheim, Handschr. in der Pfarrregistratur.10 ) Urkunde Nr. 17, S. 7.