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Siehe Stuckert, im Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde. N. F.Bd. 25, 1923, S. 116. K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, S. 33 undTafel 48. Wohl gemeint mit der kurzen Erwähnung bei M. Gerbert, Iter,S. 201.
141 = Cod. jur. fol. 141, mit der alten Nummer.
Bonifatius VIII., Liber VI. decretalium.
87 Blatt mäßigen, dünnen, glatten Pergaments mit Schrift des 14.Jahrhunderts und am Anfang einer größeren Initiale in Blau und Rot,deren Hohlraum mit kalligraphischen Schnörkeln gefüllt ist.
Alter Einband: Holzdeckel mit schmutzig gewordenem Schweins-leder überzogen, worauf durch Blindlinien mehrfache Rahmen unddiagonaldurchzogenes Mittelfeld, im Rahmen außen die Wellenranke,sonst Rosette in Ring; Schließe verschwunden.
142.
Wilhelm von H i r s a u, Consuetudines Hirsaugienses.
Dieses alte für Zwiefalten geschriebene Exemplar der Consuetu-dines Hiersaugienses, das mit Minatur- und Initialschmuck versehenwar und das Gerbert noch im Iter Alemannieum p. 205 seq. ebenso Ger-cken, Reise . . p. 73 beschreibt, ist leider seither verschollen.
143 = Cod. theol. 4" 188, mit alter Nummer.
Smaragdus, Diadema monachorum; L e o n t i u s, Vita s. Johan-nis Eleemosynarii interprete Anastasio. Später hinten augefügt: Ori-gines, Sermo in parasceve.
148 Blatt mäßigen Pergaments mit Schrift des 11./12. Jahrhundertsund Initialen in roter Federzeichnung, Knollenranken Hirsau-Zwiefalt-ner Stils.
Alter Einband: Holzdeckel mit schadhaft und schmutzig gewordenemLeder überzogen, worauf durch Blindlinien Rahmen und Rauten, imRahmen die Wellenranke, in den Rauten die Rosette in Ring. Schließeverschwunden, desgleichen 5 Eck- bezw. Mittelbuckeln. Als Spiegelein Pergamentblatt mit neumiertem liturgischem Text in Schrift des11. Jahrhunderts verwendet.
144 = Cod. theol. fol. 203.
Homiliae diversorurn patruni, Bedae, Gregorii, Leonis, Augu-stini, Ambrosii, Hieronymi, Maximi.
128 Blatt mäßigen Pergaments mit Schrift des 13. Jahrhunderts.
Alter Einband: Holzdeckel mit weißem, zum Teil stark abgeriebenemLeder überzogen, worauf Rand und Rauten mit dem Radstempel:Schließe verschwunden.
145 = Cod. jur. fol. 142, mit alter Nummer.
Raymundus de Penhaforte, Summa de poenitentia et ma-trimonio.
213 Blatt dünnen, feinen Pergaments mit Schrift des 13./14.Jahrhunderts und eine Initiale in Deckfarben und Gold, beides etwasmatt geworden, am Anfang weiterhin kleineren, mehr kalligraphischgestalteten Initialen in Blau und Rot (Lettres fleuronnees).
Alter Einband: sehr wurmstichige Holzdeckel mit dunkelbraunemzum Teil zerfressenem Leder überzogen, wobei Rücken abgerissen;Schließen und 5 Buckeln verschwunden.