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Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
Entstehung
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Alter Einband: dicke Holzdcckel mit abgeriebenem, weichem Lederüberzogen, worauf durch Blindlinien Rand und Diagonale; 5 Buckelnund 2 Schließen verschwunden. Auf Vorderdcckel Titelstreifen.

Siehe Heinrich Sander, Reisen...., Thl. 2, 1784, S. 429.

138 = Cod. hist. fol. 417.

Regula B e n e d i c t i, mit deutscher Übersetzung.

4? Blatt ursprünglich wohl befriedigenden Pergaments, das aberteilweise verstümmelt wurde und am Schluß Verluste hat, wie es auchdie Spuren der Benützung zeigt, in Schrift des 16. Jahrhunderts, mitroten oder rot- und schwarzen Initialen in der Art der Schönschreib-kunst des 16. Jahrhunderts.

Alter Einband: Holzdeckel mit Leder überzogen, darauf durch Blind-linien Rahmen und streifengeteiltes Mittelfeld mit Blindpressungen vonOrnamentleisten, die, weil zu sehr abgerieben, in den Darstellungenkaum mehr zu erkennen sind.

Siehe M. Gcrbert, Iter Alematniicum, 1765, p. 205.

139 = Cod. theol. fol. 224.

L i b e r de v i ta patrum (auctoris Graeci in latinum translatus aPaschas! o); Martinus Dumiensis, Libellus de IV virtutibus(Formula vitae honestae): Enchiridion Sixti et Martini cum prae-fatione Rufini (Scntentiae Sexti Pythagorai ex versione Rufini);Ambrosius, Sermones (liber de lapsu virginis consecratae); 1 s i-d o r u s, Liber soliloquiorum (Synonyma de lamentatione animaepeccatricis); Au t per tu s prcsbyter, Libelius de conflictu vitiorumatque virtutum.

223 Blatt mäßigen, graugelben und nicht geglätteten Pergamentsmit Schrift des 11./12. Jahrhunderts, kräftige, stämmige Minuskel inder Art der Hirsau-Zwiefaltner Schrift der liturgischen Texte, und amAnfang zwei Initialen, davon die erste größer und mit Farbpolster,Knollenranken in Hirsau-Zwiefaltner Stil. Nach der Zwiefaltner Tradi-tion, die Haas überliefert, von Hirsau bei der Gründung mitgebracht.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rahmen und Rauten, im Rahmen Blindpressung desRollenstempels der Wellenranke, in den Rauten Einzelstempel der Ro-sette und des Lamms mit der Kreuzfahne in Ring; 2 Schließen ver-schwunden. Als Spiegel Pergamentblätter mit Hymnentext in Schriftdes 12. Jahrhunderts. Auf der letzten Seite, einem Blattrest, Nameneingetragen in Schrift des 12./13. Jahrhunderts.

140 = Cod. theol. fol. 191.

Johannes Cassianus, Collationes patrum. Auf der 1. Seitevon anderer Hand: Decretum Bonifacii IV., quod liceat monachis sacer-dotali officio fungi; item Gregorii.

107 Blatt mäßigen Pergaments mit Minuskel des 11./12. Jahrhundertsin ähnlicher Art wie bei der vorangehenden Handschriften und Initia-len in roter Federzeichnung mit gelbem Polster. Knollenranken inHirsau-Zwiefaltner Stil. Nach Haas gleiche Tradition wie vorangehendeNummer.

Alter Einband: Holzdeckel mit bräunlich gewordenem Schweins-leder überzogen, worauf durch Blindlinien doppelter Rahmen unddiagonal durchzogenes Mittelfeld, im äußeren Rahmen die Wellen-ranke, im Inneren Rosette im Ring und Spruchband, in den Teilen desMittelfeldes Rosette in Ring; 2 Schließen und 5 Eck- bezw. Mittelbe-schläge verschwunden. Auf Vorderdeckel Titelstreifen. Auf Rückseitedes 1. Blattes über sanete Marie de Zvivilda, auf der des letztenMatris usw.

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