42
Alter Einband: Holzdeckel, über Rücken und anschließendes Drittelder Deckel Schweinsleder mit Renaissance-Blindpressungen; Schließeverschwunden.
101 = Breviaria 121.
Epis t'olar.
60 Blatt guten, schön weißen Pergaments mit der runden, sorgfältigenZwiefaltner Minuskel der liturgischen Bücher, mit reichem Initialen-schmuck, großen schönen Federzeichnungen in mehreren Farben,Knollenranken mit Tier- und Menschengestalten.
Alter, wertvoller, allerdings etwas beschädigter Einband: Holzdeckelmit bunter Seide überzogen, auf der beim Vorderdeckel 5 silberneSterne, beim Hinterdeckel in der Mitte Agnus Dei, in den 4 Ecken die4 Evangelisten und dazwischen noch 4 kleinere silberne Sterne ein-gestickt sind; von 2 Schließen nur noch Reste vorhanden.Siehe K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, S. 29 und Tafel 42 und 43.
102 = Breviaria 123.
Graduale et Sacramentarium.
210 Blatt im ganzen befriedigenden Pergaments mit der großenrunden Zwiefaltner Minuskel des 12. Jahrhunderts, mit einer Bildseitein schwarz-roter Federzeichnung vor dem Sakramentar und zahl-reichen z. T. ziemlich großen Initialen in roter oder rot und schwar-zer Federzeichnung, die größten mit farbigem Grund.
Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rand und Rauten; Schließe bis auf Rest verschwun-den. Auf Vorderdeckel war Titel angeschrieben, jetzt nicht mehrleserlich.Siehe K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, S. 29, 30 und Tafel 50.
103 = Cod. theol. 4° 262.
Honorius Augustodunensis, Gemma animae; H i 1 d e b e r-tus Cenomanensis, traetatus theologicus, et Hugo de S. Vic-tore, traetatus de sacramentis et praeeeptis; A 1 c u i n u s, Dialogusde rhetorica; Zacharias Chrysopolitanus, In unum ex qua-tuor sive de concordia evangelistarum libri IV (Auszug); H a i m o,Explanatio in cantica canticorum; Anseimus Laudunensls,Enarrationes in evangelium Matthaei.
215 Blatt ungleichen, teilweise wohl befriedigenden Pergaments mitverschiedener Minuskel mehrerer Hände des 12./13. Jahrhunderts.
Alter Einband: Holzdeckel mit schmutzig gewordenem Schweins-leder überzogen, worauf durch Blindlinien Rahmen sowie Mittelfeldmit Rauten und im Rahmen Blindpressung des Rollenstempels derVVeilenranke, in den Rauten des Einzelstempels der Rosette in Ring;Schließe zum größten Teil verschwunden. Auf Vorderdeckel war ur-sprünglich Titelstreifen, später auf diesen Platz der Titel mit Tinteangeschrieben, aber heute nicht mehr leserlich.
Auf 1. Seite unten Matris.., aber von anderer Hand als sonst (wennauch ziemlich gleichzeitig).
104 = Bibl. 4° 33.
£ p i s t o 1 a r.
188 Blatt befriedigenden, aber die Spuren starker Benützung zeigen-üen Pergaments mit der runden, großen Zwiefaltner Minuskel derliturgischen Bücher und Initialen in roter Federzeichnung, am größten,eine ganze Seite füllend, die 1. am Anfang, von Drachen gebildet, und— wohl nachher — mit gelbem und blauem Grunde versehen, aus dem12. Jahrhundert.