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Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
Entstehung
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A n a 1 o g i u m s. über cantus missalis.14./15. Jahrhundert mit Initialen.

A n t i p h o n a r i u m pro cotnmuni sanctorum.14. Jahrhundert, mit Noten.

A ti t i p h o ii a r i u m de tempore et de sanctis.14. Jahrhundert, mit Noten.

M i s s a 1 e.

15./16. Jahrhundert, mit Initialen.

93 = Cod. theol. fol. 421.

Necrologium et Anniversar! a monasterii BoniLapidis (der Kartause Giiterstein).

188 Blatt guten, nicht geglätteten Pergaments mit Einträgen ausdem 15. und 16. Jahrhundert (in der Hauptsache: 1429—1532).

Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rahmen, sowie Mittelfeld mit Diagonalen und darinBlindpressungen eines Reichsadlers in über Eck gestelltem Rhombus,des Württembergischen Wappens, und anderer, kleinerer Ornamentesowie eines Spruchbandes: außerdem im Rahmen eingepreßt in goti-scher Schrift: Kalendarium mortuorum. 2 Schließen verschwunden.Gülersteiii war ursprünglich Propstei von Zwiefalten, wurde aber1439 von Württemberg in eine Kautause umgewandelt und bald nach1532 aufgehoben.

Siehe Christ. Stalin, Zur Geschichte usw., in den Wirt. Jahrbüchern,1838, S. 316, und dessen Wirt. Geschichte, Bd. 3, S. 11.

94 = Breviaria 126.

Evangelistar.

52 Blatt guten, schönen Pergaments in ungewöhnlich großer, sorg-fältiger, runder Zwiefaltner Minuskel des 12. Jahrhunderts, mit zahl-reichen schönen Initialen in roten Federzeichnungen, z. T. blau undgrün bemalt, Knollenranken und Tiere.

Alter Einband, der einst Reliquien enthielt: dicke Holzdeckel mitvertieftem Mittelfeld, in dem jedenfalls einstens eine Metall- oder El-fenbeinplatte eingelassen war, mit rotgefärbtem Schafleder überzogen;von Schließe nur noch Teil erhalten.

Siehe: K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben,- S. 30 u. Tafel 44. —und R. Kahn, im Städeljahrbuch 1, 1921, S. 61.

95 = Breviaria 124.

Liber officialis ad usum chori.

104 Blatt (neben einigen eingeschobenen Papierblättern) feinen,dünnen, aber starke Spuren der Benützung tragenden Pergamentsmit Schrift des 16. Jahrhunderts und verschiedenen späteren Ein-fügungen.

') Ist vielleicht eine der Nummern 89 —M oder 101 —194 = H. B. XVII. Music. 18, „opuspsalterii per manus fratris Johannis plebani ecclesiae parochialis in ZwifaHen."?