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Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
Entstehung
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96 Blatt mäßigen Pergaments, das ziemlich viele Löcher hat, undkräftiger Zwiefaltncr Minuskel des 12. Jahrhunderts; am Anfang der2 Stücke und des Prologs zum ersten Initialen in roter Federzeich-nung von Hirsau-Zwiefaltner Stil mit buntem Polster.

Alter Einband: Holzdcckel mit schmutzig-braunem Schweinslederüberzogen, worauf durch Blindlinien doppelter Rahmen und Mittelfeldmit Diagonalen, und im äußeren Rahmen Blindpressung des Rollen-stempels der Welienranke, im inneren sowie im Mittelfeld Blindpres-sungen des Einzelstempels einer Rosette und des Lammes mit Kirchen-fahne: Schließe verschwunden. Auf Vorderdeckel ursprünglich Titel-streifen. Auf der leeren Vorderseite des 1. Blattes das Verslein:„Matris ...", wie bei 33: auf der den Text beginnenden Rückseite obenam Rand in kleiner, nicht viel späterer Schrift concessus de zuiwildea.Kurz aufgeführt in M. Gerbert, Iter alemannicum .., 1765, p. 201,

und in Ph. W. Gercken, Reisen durch Schwaben .., Tafel 1, 1783, S. 74.

Siehe K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, 1927, S. 33 und Tafel 49.

35 = Cod. theol. 4° 251.

Ephraem Syrus, Sermones, Faustus Cassinensis, Vita s. Mauri; aufden letzten Seiten angefügt Auszüge aus den Werken von Prosper.

108 Blatt verhältnismäßig guten, nicht durchweg geglätteten Per-gaments mit sorgfältiger Minuskel des 11./12. Jahrhunderts und teil-weise großen Initialen in roter und schwarzer Federzeichnung, imganzen im Stil der Hirsau-Zwiefaltner Ornamentik, aber auch wiedergegenüber den seitherigen Eigenes bietend.

Alter Einband: Holzdeckel mit unverziertem Schweinsleder über-zogen: 2 Schließen zum größten Teil erhalten; auf Hinterdeckel ingotischer Schrift der Titel aufgeschrieben.

Wahrscheinlich gemeint mit der kurzen Aufführung bei M. Gerbert,Iter..., p. 201.

36 = Cod. theol. 8° 56.

Basilius, Regula seu Institutio monachorum. 133 Blatt befriedigen-den, bei dem kleinen Format auch leichter erreichbaren Pergamentsmit Zwiefaltncr Minuskel des 12. Jahrhunderts; am Anfang eine alter-tümliche Fischinitiale, bei der nächsten Raum leergelassen.

Alter Einband: Holzdeckel mit braunem Rindsleder überzogen, wor-auf durch Blindlinien Rand und Rauten; Schließe zum größten Teileverschwunden. Auf Hinterdeckel Titelstreifen.

Wohl mit der kurzen Erwähnung in Gerbert, a. a. 0. S. 201 gemeint.

37 = Cod. theol. fol. 210.

Ambrosius, Hexameron seu de principiis rerum. Am Schluß von dergleichen Hand: Capitula Concilii Piacentini (Excommunication vonGuitbertas von Ravenna) 1095, von einer anderen, nicht viel späteren:Nomina volucrum, ferarum et arborum cum glossis Theutonicis.

136 Blatt guten Pergaments mit sorgfältiger Minuskel des 11./12.Jahrhunderts; am Anfang eine Initiale in roter Federzeichnung (Knol-lenranken), wozu später blasse Grundierung und Schraffierung mitkleinen Tintenstrichen gefügt wurde.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schafleder, worauf durch Blindlinien.Rahmen und Rauten; Schließe verschwunden. Auf Hinterdeckel Titel-streifen.

Wohl mit der kurzen Erwähnung in Gerbcrt, a. a. O., S. 201, ge-meint; ebenfalls von Stalin, Zur Geschichte und Beschreibung alter undneuer Büchersammhtngen im Kgr. Württemberg.. (Württembergische Jahr-