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über und vergaß aller vergangen ding, als sie nyegeschehen weren, und sie beweißet sich also gen im,das er si durch ir groß tugent und demut mußt liberhaben denn er sie vor ye gehabt het. und do sie5 das fewer in irem herczen der libe gen irem hernund gen den kindern nicht lenger mocht verpergenund getragen, do umbving sie die kint itlichs mitiren armen und trucket sie gar zertlichen an irmuterliche prust mit freuntlichem kußen und sprach
10 zu irem hern mit lachenden äugen also: ,gnedigerherr, hab ich gunst von ewern gnaden, das ich nachmeinem (206 r ) lußte mag geschimpften mit meinenkinden?' do der marckgraff sähe, das Grisardis wasfurkummen und dy kinder erkant het, als sie das
15 beweißet mit irem frolichen antlucz, do sprach er:,Grisardis, meinestu, das dieseu kinder deine kintsind?' Ja, herre,' sprach sie, ,es sind meineu kint, diemir got durch euch geben hat'
Was großer wunnen und freuden do auff stunde,
20 do man hört und erkannte snlch fremmde und un-gehorte ding, wer mag das außgesprechen ? alzuhantmust man pringen den frummen gerechten man,Grisardis vater, der vor selten oder vielleicht nyauff dye purck was kummen, nicht darumb das in
25 der fürst verschmechet (wann er derkannt ine ge-trew und frumm), sunder darumb allein das er wolt,das dy Versuchung Grisardis solt verswigen pleibennach dem fursacz seines willen, als nu Grisardisvater pracht wart und ee er in den pallast ging, do
30 wart er gecleidet nach zimlichkeit seines alters, auch
* 427 so ließ in der furßt nicht mer kummen * in sein
heußlein, sunder er wart ein anweißer seiner kinder
zu einem trost seiner tochter und das er im auch bey
gestund in seinen füstenlichen rethen auß zurichten
35 den nucz der gemein, und das er im auch wer alssein vater. also wart er gefurt, do der marckgraffnnd Grisardis saßen mit iren kinden und bey irengeßten. do wart im ere und zucht erpoten, und erwart unterweißet aller sach, wie der herre sich selber