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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
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sundern schimpflich und lustig vor aller lust dießerwerlde. auch hab ich reichtum und herschaft beyeuch nicht lieb gehabt, sundern allein die reinikeitunde keuscheit, die zwischen uns beyden ist geweßen.seht,' sprach sie, ,ich bin nackt kumen in die her- 5Schaft und ich wil nacket wider kumen in meinsvater hauß. got gab es: er hatz auch wyder ge-nomen. alz im gevellig ist, als ist es gesehen, seinnom der sey gelobt.' zuhand stund sie auff auß dempet und suchte erfür die kleyder, die ir ir vater 10enpfoln hatte alz eyn wolbewarten schilt wyder die(128") hoffart, und wolde dor von, e der tag anprech. alzo sie sich begunste zu harnaschen in derkegenwerd yres hern, do waz ir daz alte hemd zuenge und zu knrtz, darumb daz sie an dem leib waz 15lenger worden und dicker alz den frawen gemein-lich geschied nach den kindern. da lachte sie garschimpflich und sprach: ,lieber her, es ist nacht, undir müget nicht erkennen waz mir gepricht, doch gerich, daz ir mir glaubig seit, mein altes hemd das 20ist mir zu klein worden, erlaubt mir, daz ich tuchhye nem, daz ich mir in meynes vater hawß eynandirs mache.' as ir daz erlaubt wart, da zoch siean den halb vorfaulten rog und gesegnet yren hern* und sprach: ,von ganzem meim herzen pit (ich) * 422ewer gnad, mein aller liebster her, daz ir mich auß 26ewrm gedechtniß treibt und kein smertz habt ummich, wen mir ist nicht leid gesehen vom vorließenzeitlicher herschaft.' ,beyd mein,' sprach der marg-graf, ,Grysardis, biß ich mich an geleg, so wil ich 30dich allein für an die stad, do ich dich hab ge-nomen.' hye ist zu bedenken daz herzenjamer undweynen, daz der fürst leid, do er sach alzo unübir-windliche tugunt seins weibes, gehorsam, eynvald,Sterke, demud und gedult mit dem häufen eyns vol- 35kumen lebens und vorsmehung aller er dieser werlde.alzo gingen die zwei mit enander in der vinstern

5 Hiob 1, 21. 19 erkenn 28 am vom