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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
Entstehung
Seite
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sie an daz tor unde hießen yn geweldiglich geben diedrey kinder dez hern noch dem alz daz erkant wer.mit den leuten hatte er bestalt, daz sie die kinderscholden fürn in eyn ander land, do gar eyn edlefraw ir schuld * warten und sie leren höfliche syten * 417hemlich, biß daz ir potschaft von dem hern quem. 6alzo der camerer alzo dem hern saget, daz eyn fremdgesinde vor der vesten wer und sprechen freidiglich,daz er sein gelöbde schölde halten noch dem auß-gesprochen urteil: ,mag es,' sprach er, ,nicht anders 10gesein, so thu ich waz ir wille ist, wen dez rateeurteil in der Sache schol ich nicht straffe.' alzoworden die kinder den geantwort und sie zugen dohyn, daz nymand möchte erfar, wo die kinder wemhyn kumen, und wie wol daz Grysardis sach, doch 15sweig sie stille und wüste übir al nicht, waz man mityren pfänden anfinge.

Man saget daz noch der zeit do die starke frawir kinder hatte verlorn, daz sie yrem hern waz alzoin allen dingen beheglich, willig, schimpflich und 20süße in allen Worten und werken alzo (sie) vor yegewest waz. alle zeit hatte sie in yrem gedechtnißwaz si irem hern gelobet hatte zu dem ersten, alzodaz sie yn (127*) nye gefragte, wo die kinder wemhyn kumen, noch von keym menschen forschet sie 25yres hern gewerb. alzo in großen tugenden besloßsie in yr daz nmterliche we daz sie trug, daz siegleich eyn ander Hester ist gewesen auff der erden,alzo der marggraff sach die sterke seinr Grysardenund bedacht doch yr müterliche sraertz, die sie alzo 30mit großer gedult übirwand, des weint er oft heimlichgar ser. doch sweig er der sach, daz er sie ich(t)mer beswerte, * und er übid sich und sie auff daz * 418höst. er wüste wol, daz wen man tugund lobt ineym tugentlichen menschen, so nympt sie zu. aber 35in der Sache, dorumb daz alle tugunde werden ge-schicket von der gerechtikeit, hette er mit ir do von

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