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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
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ger ich nicht mer von dir den daz du mir ytzuntgelobist, daz dein wille meim willen zu keynenzeithen wyder sey.' ,gnediger und aller liebester her,'sprach sie, ,ich wil daz gern geloben und halten,und auch übir daz so mir mein vater wirt genomen, 5so getrew ich ewrer vorsichtikeit, daz ir mich nymandenpfeld noch den gnaden gotes den daz ir selber seitmein hüter, pfleger und in allen Sachen meins lebensschicker nach angeporner ewir fromkeit und tugunt.'zuhand zog man ir auß den zurißen rog und das 10henfen hemde, unde wart do umb geben (mit) seydenund gülden kleidern, mit perlein, spangen und gesteindurchwirket, und sie stund vor yrem preutium durch-güßen mit leiplicher weisser und roter varwe, mitplitzenden und doch tauben(123 b )äugen, alzo von 15dem liymel ein engel.

Daz IX capitel saget von beweisung der praut,und waz sie ir vater larte, und von der hoehzeitGrysarden.

Dornach gingen auß dem heußlein der priester 20und meister Marcus und riefen mit großen fröydenin daz volck, daz sie sich ließen höre, wen zuhantworden sie sehen den hochgepornen fürsten mit seinerwunderlichen praut, und sie schöldin ym alle enkegenschreyen mit wünschen daz allerpeste. zuhand wart 25do gehört der drummeten reyßen in eynikeit derpfeiffer und ander spilleut mancherley hofrecht, asdaz alles bestalt waz, und sulch groß geschrey undwolgemütikeit erhub sich do, daz sich die erde mitdem volck möcht [sich] gefrewit habe. 30

Alz die stymmen do gehord worden in dem heus-lein, do sprach der fürst: ,Gry*sardis, die freud und * 409hübscheit, die ytzund sich do außen anhebt, die ge-schiet deyner wirdikeit zu eren. darumb gang nuauß dem haus deines vaters in daz pallatz unsers 35fürstethumß, ge fort! got geb dir alles glug undbiß nu eyn furstein!' do vil sie auff dez vaters halß

17—19 rot.

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