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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
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und veinde iclit werde gehört: bistu eyn artzt, soheil dich selber. ,ich lige euch nicht, so wil icheuch auch nicht betrige, sunder ged,' sprach er, ,undheist kumen zu meyner hochzeit alle die in der stadsein und umb und umb die nachbaur, edel und im- sedel, reich und arm, alt und jung, frawen und jung-frawen, und gepit yn, daz sie morn vor vesperzeitalle kegenwertig sein, und ir schullet besundernkumen, daz ir meine prawt fürt in meyn liauß mitzimlicher (120") wirdikeit und eren. darnach, ist es 10gotes wille, so well wir schimpflich tage haben, assich das gepürt zu dießen Zeiten.' den er daz alzoenpfal, der fürst, die volbrachten sein gepot mitgroßen fröyden, und ir itiicher wunderte sich * be- * 400sundern, waz der her vorhanden hette, daz alzo gar 15hemlich wer und bedackt. auch bereit man zu derzeit die notdorft zu der hochzeit. do worden geslagenochzen und küe, hirße und hynden, genzen und haßen,hünder und fysche ane zal. edler wein und prot wartdo für gelegt mit fogeln die über die achte woren. 20der demütige her lyß auch do nicht geprechen dazin hochzeiten zimlich ist, alzo pfeifer und pasauner,lauten, fydeln, harffen und portatifen, alzo daz alletraurikeit wörde in den tagen vortriben.

Daz VIII capitel saget, wie die juncfraw wart 25gepeten, und von yrer und yres vater antwort, undwaz der her an yr wolt haben.

Alzo die zeit quam, die der her dem volke hattegesaczt, do woren alle kegenwertig, die do woren ge-laden, und stunden vor dez hern pürge und peyten 30seyner zukunpft. zuhand ging er erauß, schön anlegt,mit seyner ritterschaft und hofgesinde, und ir keinrewöste doch sein willen und vorsacz. und as er siehatte grüst, do sprach er alzo zu yn: ,o, meyn liebvolck und allerliebesten prüder, die zeit ist kumen, 35der ir lange habt geharrt, nu ged mir alle nach mitgroßem stilniß, und ger von euch, daz ewir keiner

1 f. Luc. 4, 23. 25—27 rot.