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meister Marcus wyder zu dem hern quam und sagetim den eintrechtlichen willen und gunst alles Volkes,und wie sie ym wünschten alles glüg, gut und heil,do satzte er do zu, daz sie alle begerten von seynentuguntlichen gnaden, daz er yn deu tag seczte, wenn 5er die hochzeit wolte wirdigen. do * der marggraff * 398sach, daz er sein gelöbde müst halten: ,in eymmanden,' sprach er, , schult ir sehon mein praut undweip. ,ge,' sprach er aber zu Marco, ,in dein haußund in der zeit frag nymand, waz mein gewerb sey, 10und wenn die zeit auß ist, so wil ich euch alle laßladen zu der hochzeit' alzo meister Marcus von demfürsten quam, zuhand müsten vor den hern kumengoltsmyde und ander behende leute, die in der zeitpereitten daz, daz sich zimet der fürstlichen art und 15ampt: faßungen und furspan, kethen und gürtel,fingerlein und kreutz und auß der maße schon ge-want zu kleidern, nu von seyden, nu gülden tüchernund von anderm mancherley, alz daz muß sein insülchen hoen dingen. 20
Daz VII capitel saget von der meid, und lert,daz in weybern syten und nicht gut vor schal mansuchen.
Es saß hinder der pürge des fürsten, da er ge-meinlich wonhaft waz, ein armer wytwer und der 25halte enwenig scheflein der er sich nerte, und er namvon yn eßen und klaider. und der schaff warte seynetochter, ein jungfraw unglaublicher schönde und gutergeperd und alzo groser schäme, daz sie auß yrenheuslein auff der gaße nye waz gesehen worden, die 30sach der marggraf auß dem fenster seynes pallatzzu den zeiten, wenn sie mit den schafen umb ging,und vorswigen hatte er lange zeit achtung gehabtauf den vatter und die tochter, und er hatte daz ge-wislich yczund enpfunden, daz sie eyn leben an ir 35fürte ubir die gewonheit ander leute, und wen ersie sach, so meint er, er seh ein engel. eyns tages
17 krentz 21—23 rot.