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4,2 (1923) Dicotyledones : (II. Teil)
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von feinen Haaren bewimpert, oberseits kahl, sattgrün, unterseits spärlich lang seiderhaarig,bleichgrün. Blütenstände (Fig. 1010 a) aufrecht oder schief stehend, sehr reidiblütig, fast kugelig,an den Enden von mit 5 bis 10, den normalen ähnlichen oder kleineren Laubblättern besetztenKurztrieben, kahl. Hochblätter zahlreich, kurz, lineal. Blüten auf bis 2 cm langen, kahlen Stielen.Kelchblätter 3=eckig, 1,2 mm lang, kürzer als der Keldibecher, spitz, auf der Oberseite undam Rande gegen die Spitze zu behaart, unterseits kahl. Kronblätter kreisrundlich bis breitverkehrt eiförmig, 3 mm lang, weiss. Staubblätter so lang oder wenig länger als die Krön»blätter-, Staubbeutel rot. Griffel 5 (6), etwas unterhalb der Spitze am Rücken des Fruchtblattesentspringend, zirka 1,5 mm lang. Früchtchen auf der Bauchseite gewölbt, kahl oder spärlichbehaart (Fig. .1010 g), seltener, (besonders an der Spitze) dichter behaart. Samen spindelförmig,zirka 2 mm lang, hellbraun. — V bis VI.

An sonnigen Felsen oder steinigen, buschigen Hängen, seltener auch in Laubwäldern.Einzig in Krain am Gurkufer bei Rudolfswert 200 m (var. oblongifölia), angeblich auch

in Kärnten am

Friedrichssteinbei Gottschee. ImKüstenlandeinzig auf demSlavnik am Spiz=nik=Gipfel. Häu=fig kultiviert undhie und da ver=wildert.

Nach v. Hayek(Flora von Steier»

mark, pag. 733)kommt Spiraea me=dia bei Peggau, wosie ehemals verwil»dert an Kalkfelsenbeobachtet wurde,nicht mehr vor. NachP a u 1 i n (Schedaead Floram exsicca.tam Carniolicam,Laibach 1904) ist dervon Fleischmann(Übersicht der Floravon Krain, 1844) an=gegebene StandortDie nächsten Standorte sind

Fig. 1010. Spiraea media Schmidt, a Blütenzweig ('/s natürlicher Grösse), b, c, d Laubblätter, e Blüte./Blüte längsgeschnitten. ^Früchte, h Einzelnes Balgirüchtchen. — Spiraea ulmifolia Scop. i, k Blüten-zweige. /, m Laubblätter, n Blüte, o Frucht, p Einzelnes Balgfrüchtchen.

Brod an der Kulpa zweifelhaft; P a u 1 i n hat die Pflanze dort vergeblich gesudit.am Berg Slavnik.

Allgemeine Verbreitung: Krain, nördliche Illyrische Gebirge, Ungarn, Galizien,Siebenbürgen, Südrussland; Ural, Sibirien.

Aendert ab ; var. sericea Maxim. Behaarung der Unterseite der Laubblätter dichter, lang seidig,anliegend, die der Oberseite ziemlich dicht, kurz. Blütenstände ab und zu mit vereinzelten Haaren. Zerstreutim Gebiet der Art; audi in Gärten kultiviert und dann konstant. — var. oblongifölia Beck. Laubblätterlänglich, beidseitig etwas verschmälert, meist ganzrandig oder nur an der Spitze vereinzelt gezähnt, unterseitskurz zerstreut behaart, oberseits verkahlend (Krain). Hiezu f. glabrescens Simonk. Zweige und Laub»blätter fast kahl.