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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
Entstehung
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646
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646 Mensch!. Körper.

Selbstbefruchtung statt, wie bei den Pflanzen; beiden Bienen, Ameisen hingegen sind die Verrichtungendes geschlechtlichen Lebens auf mehrere Individuenverteilt. Die Jungen der lebendig gebärenden Tiereerscheinen schon mehr oder weniger entwickelt, wiebei den Säugetieren und einigen Amphibien, währendbei den Vögeln diese Entwicklung erst durch Be-brüten, bei kaltblütigen Wirbeltieren durch dieSonnenwärme geschieht. Die Eier bestellen aus Dotterund Eiweiss. Die Eier der Frösche und Fische sind klein,weich und in Schleim gehüllt, andere sind grösser undhaben eine lederartige Bedeckung, wie bei vielen Am-phibien, die Vogeleier haben eine kalkige Schale.

Viele Tiere durchlaufen nach dem Ausschlüpfenaus der Schale eine Verwandlung (Metamorphose),wobei sie einzelne Körperteile verlieren, für die sichindessen vollkommenere gebildet haben. So kommtaus dem Schmetterlingsei die Larve oder Raupe, inwelcher Beine, Fühler und Flügel des Schmetterlingsbereits vorhanden sind. In der Kaulquappe sind dieBeine des Frosches verborgen.

In mannigfach wechselnder Weise kommt auchdie geschlechtslose Zeugung durch Eier und Keimevor, welche ihre Metamorphose erst in der Aussen-welt beginnen, wie die Strahlentiere, Polypen, Me-dusen, sowie die Knospenbildung und Teilung, wobeiohne einen geschlechtlichen Vorgang^ die Jungen ent-weder knospenartig hervorsprossen, "sich ablösen undsodann für sich bestehen, oder das Individuum inTeile zerfällt, die zu selbständigen Wesen erwachsen.Das aus dem Ei entstehende Wesen gleicht nämlichin vielen Fällen den Eltern noch nicht, sondern eserzeugt erst, und zwar ohne geschlechtliches Zusammen-wirken, aus Knospen oder Sprossen eine Nachkommen-schaft, die sogleich oder erst im zweiten oder drittenGliede wieder den eierlegenden Eltern gleicht,(Generationswechsel nach Steenstrupp, Partheno-genesis nach Owen.)

In den Fällen, in welchen eine elterliche Ab-stammung nicht nachzuweisen oder nicht zu begreifen