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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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610
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610 Kinderkrankheiten.

Das beste Mittel ist auch Arnica x, wie oben ein-zugeben. Ist die Brust schon sehr gerötet, so giebtman Cham, x oder wenn die Geschwulst nicht weichtBell, x oder Hry. x, zwei- bis vierstündlich. SollteEiterbildung eintreten, so gi l man Mercur x undnachdem das Geschwür sich geöffnet hat, Sil. x inWasser, etwa noch 3 Tage lang, worauf die Nach-wirkung abgewartet werden muss.

12. Schluikse» oder Schluckauf entsteht oftbei kleinen Kindern durch Verschlucken oder zuhastiges Trinken, ist nichts Gefährliches und das besteMittel ist dagegen, dem Kinde eine Messerspitze vollgestossenen Zucker auf die Zunge zu geben oder einTeelöffelchen Zuckerwasser. Sollte das alles nichthelfen, so gebe man Kux vom. x in Wasser ein.

13. Stockschnupfen oder Verstopfung «lerNase hindert nicht bloss beim Atmen, sondern auchbeim Saugen, und man muss das Kind noch mehrvor Erkältung hüten, was besonders durch die kalteWaschung geschieht, wie sie in § 38 unter Nr. 1beschrieben ist. Man reibt zunächst die Nase mitetwas Gänsefett oder Mandelöl ein, und gibt inner-lich Max vom. x, bei Ausschlag Sulf. x in Wasser,Abends und Morgens einige Tröpfchen, doch dienährende Mutter nimmt immer mit ein. Bei Fliess-schnupfen giebt man Puls, x oder auch Cham, x;wenn er die Nase und Oberlippe wund macht Arsen, x,Bei Verschlimmerung, sobald das Kind an die kühleLuft kommt, S>ulc. x.

14. Stuhl Verstopfung entsteht meistenteilsdurch Fehler in der Lebensweise, die abgestellt werdenmüssen. Hat das Kind Beschwerden davon, so gibtman ihm ein Klystier von lauer Milch mit Wasser;will man es verstärken, so tut man ein wenig Zuckeroder Salz dazu. Bei anhaltender Verstopfung erhältMutter und Kind »lux vom. x oder liryon x vier-bis sechsstündlich; bei hartnäckigen Fällen Opium xoder Pliimitum x.

15. Das Schreien der Kinder ist stets ein Zeichenvon Unwohlsein oder irgend eines Unbehagens, da ein